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250m² Altbau mit 5,3 kW WP + FBH
Verfasser:
Hausbau2026
Zeit: 11.03.2026 06:59:18
0
3941093
Hallo zusammen!

Wir haben heute ein Haus besichtigt (Tirol, NAT -13,1 °C) und ich bräuchte mal euren Realitätscheck zu meinem Heizungsplan.

Eckdaten Haus & Bestand:
• Haus: Bj. 1991, ca. 250 m² beheizte Wohnfläche.
• Hülle: Dach wurde kürzlich saniert UND gedämmt.

Der Energieausweis (HWB 148, 21 kW Heizlast) ist offenbar nur mit Default-Werten im Programm zusammengeklickt worden und eher für die Rundablage.

• Wärmepumpe: Vaillant flexoCOMPACT VWF 58/4 (Luft, Einbau 2020) mit mageren 5,3 kW? Nennleistung + 9 kW Heizstab.

Wie wurde das bisher warm? (Erkenntnisse der Besichtigung):
• EG (ca. 100 m²): Alles FBH im dicken Estrich. Hier steht ein Schwedenofen, mit dem die Vorbesitzer massiv zugeheizt haben.
• OG/DG (ca. 120 m²): Großteils FBH, aber in 2 Räumen (ca. 20-30 m²) hängen alte Typ-22 Radiatoren.
• Hydraulik: Läuft zweigleisig. Eigener Heizkreis mit Mischer für die zwei Radiatoren, Rest FBH.

Mein Sanierungs-Plan:

Da ich keine Lust auf 50k Fassadendämmung habe und die WP fast neu ist, will ich an der Hydraulik ansetzen:

1. Mischer raus: Die alten HK im OG fliegen raus und werden durch Typ-33 oder Fan-Coils (z.B. Panasonic) ersetzt. Mischer wird totgelegt, wir fahren das ganze Haus (FBH + neue HK) auf max. 30-35 °C Vorlauf.

2. Pelletofen rein: Der alte Schwedenofen im EG wird durch einen smarten, elektrisch gesteuerten Pelletofen ersetzt. Der soll an richtig kalten Tagen das Wohnzimmer/EG autark heizen.

3. PV: Wir machen das Dach voll (ca. 15-20 kWp) um den Netzbezug zu minimieren.

Meine Fragen an die Experten:

1. Hydraulik: Mischer raus und rein auf FBH-Niveau fahren – müsste den COP der Vaillant doch ordentlich nach oben ziehen, oder übersehe ich da was?

2. Dimensionierung: Das Dach ist gedämmt und der Pelletofen entlastet das komplette EG an kalten Tagen. Packen die 5,3 kW der Vaillant die restlichen 150 m² (alles FBH) bei Frost, ohne dass der Heizstab zum Dauerläufer wird?

3. Fährt hier jemand eine ähnliche Kombi (knappe WP + Pelletofen) und hat Tipps, wie man die Regelung am besten aufsetzt (rein witterungsgeführt?), damit die WP oben nicht abdreht, wenn der Ofen unten heizt?

Danke euch schon mal für jeden Input!

LG

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.03.2026 07:45:11
1
3941107
Moin,
unser EFH mit ~250 qm beheizter Fläche innerhalb der thermischen Gebäudehülle ist in 1999 (~8 Jahre später als von dir beschriebene Immobilie) freistehend im Bereich damals NAT -14°C (heute -11,9°C) gebaut und dafür vorweg berechnet gewesen, dass 21 kW für die Beheizung benötigt würden. Bei der zuletzt in Februar 2021 gegebenen mehrtägigen Kältephase während Stundenweise bis zu -20°C Außenlufttemperatur herrschte habe ich per Ultraschallwärmemengenzählern ermittelt, dass real nur ein Heizleistungsbedarf von knapp über 8 kW gegeben war. Die Trinkwassererwärmung erfolgt bei uns getrennt über einen vollelektronischen Durchlauferhitzer der zentral im Haus platziert ist und von dort aus sämtliche Warmwasserentnahmestellen versorgt.

Mit verschiedenen Optimierungen habe ich erreichen können, dass die wasserführende Wärmeverteilung (Heizkörper und Flächenheizkreise gemixt ohne Mischer und komplett ohne Raumtemperaturregelung) innerhalb der gesamten Heizperiode mit niedrigster VLT funktioniert und zudem auch bei o. g. Bedingungen mit max. +35,x°C Vorlauftemperatur bedient werden muss um die thermische Behaglichkeit auf akzeptablem Niveau halten zu können.

Dadurch funktioniert der bei uns genutzte 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock ziemlich effizient und mit der zusätzlichen Möglichkeit bei uns bivalent parallel weiteren Wärmeenergieeintrag in Heizkreiswasser zu realisieren die Temperierung der Räume auch bei extrem niedrigen Temperaturen im Außenbereich absolut zuverlässig. Bei Interesse kann ich dazu gern ausführen. 😉

Ich denke Dein Ansatz die Hydraulik zu fokussieren ist der richtige Weg um die Maschine bei dir möglichst effizient und materialschonend betreiben zu können.
Unter Umständen ist dann langfristig bei dir auch machbar, mit Inneneinheiten des Loop-Systemes von Panasonic den ein oder anderen Heizkörper zu ersetzen.
Dese Geräte sind zwar relativ teuer, aber damit sind einige insgesamt sehr interessante Möglichkeiten gegeben. Bei Interesse findest Du dazu in folgend verlinktem Thread erste Informationen. 👉 https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/3936732

Verfasser:
ajokr
Zeit: 11.03.2026 07:55:34
3
3941111
Ich würde statt dem Pelletofen und den Fan-Coils eher auf Splitklima in den DG-Räumen setzen. Dann hast du auch im Sommer was davon, dank PV dann zum Nulltarif.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 11.03.2026 08:10:28
0
3941117
Zitat von ajokr Beitrag anzeigen
... würde statt dem Pelletofen und den Fan-Coils eher auf Splitklima in den DG-Räumen setzen. Dann hast du auch im Sommer was davon, dank PV dann zum Nulltarif.
Moin,
deswegen hatte ich ja die Loop-Inneneinheiten erwähnt.
Damit dürfte im tiefsten Winter maximal +30°C Heizwassertemperatur genügen.
Dafür brauchst auch keinen zusätzlichen Kältemittelkreis und kannst DIY installieren. 😉

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 11.03.2026 09:31:14
0
3941161
Bei nem Haus von 1991 sollte ein Dämmstandard vorliegen, bei dem sich eine Fassadendämmung eh nicht lohnt.

Aber 5,5 KW sind für 250m2 trotzdem recht dünn, da passt was nicht.

Verfasser:
technikbastler
Zeit: 11.03.2026 09:42:00
0
3941165
Ich hab in meinem 50er Jahre Haus eine 7KW Jeisha eingebaut bei einer Heizlast von 12-15KW. Haus ist bis auf Dach ungedämmt, Fenster 30 Jahre alt. Wird nach und nach saniert. Alte Heizkörper wurden durch Fußboden- und Wandheizung als Trockenbau ersetzt, dazu noch einen Fan Coil. Vorlauftemperatur an kalten Tagen bei max. 37°C.
Das ganze läuft in Kombination mit einem Holzofen im EG. Im relativ kalten Januar muss man sich bei -10°C dann leider mit 21°C Raumtemperatur begnügen, funktioniert aber einwandfrei. Split Klima ist auch noch in Überlegung.

Verfasser:
Hausbau2026
Zeit: 11.03.2026 20:05:17
0
3941347
Servus zusammen!

Erst mal ein herzliches Dankeschön für die bisherigen Antworten und Tipps, das hat mir schon massiv weitergeholfen!

Ich habe jetzt von der Maklerin die exakten Verbrauchsdaten der Wärmepumpe (Vaillant 5,3 kW) aus der Schlussrechnung erhalten. Wichtiger Kontext: Das Haus war ab Dezember unbewohnt und vermutlich nur auf 15–18 °C temperiert (kein WW-Verbrauch, keine internen Gewinne).

Reale Verbrauchswerte:
• August: 147 kWh (ø ~16 °C außen)
• September: 221 kWh (ø ~12 °C außen)
• Oktober: 456 kWh (ø ~8 °C außen)
• November: 897 kWh (ø ~2 °C außen)
• Dezember: 1.162 kWh (leer, ø ~-2 °C außen)
• Januar (nur 12 Tage!): 747 kWh (Dauerfrost-Periode im NAT-Bereich)

Meine Hochrechnung:
Die 747 kWh in 12 Tagen entsprechen ~62 kWh Strom pro Tag. Selbst wenn der 9-kW-Heizstab hier schon massiv mitgeholfen hat (angenommener COP gesamt ~1,5 bis 2,0), ergibt das eine thermische Last von ca. 4–5 kW, um das Haus auf den 15–18 °C zu halten.

Wenn ich das auf 21 °C Wohntemperatur hochrechne (+25 % Last), lande ich real bei ca. 7–8 kW Heizlast bei NAT.

Fragen an euch:
1. Haltet ihr diese Schlussrechnung für plausibeloder habe ich einen Denkfehler? Damit wäre die Heizlast ja nur halb so hoch wie im Energieausweis (21 kW).
2. Brauche ich bei dieser Last überhaupt noch einen Pelletofen? Die Vaillant hat 5,3 kW (Kompressor) + 9 kW (Stab) = 14,3 kW Gesamtkapazität. Ist es wirtschaftlich klüger, die ~4.000 € für den Ofen zu sparen und die paar extremen Tage einfach den Heizstab zu bezahlen?
3. Reicht die kleine 5,3-kW-Maschine im Winter aus, um nach dem WW-Bezug von 5 Personen das Haus wieder zügig auf Temperatur zu bringen?

Danke euch nochmals für eure Einschätzung!

LG

Verfasser:
belzig
Zeit: 11.03.2026 20:34:23
0
3941355
Wenn der Holzofen die 1. BImschV Stufe 2 erfüllt würde ich ihn drin lassen.
Das ist auch besser als ein Pelletofen wenn wirklich mal Stromausfall sein sollte, weil der ohne alles läuft.

DIe Idee mit den Splitklimas finde ich gut.
Ich würde allerdings ins OG eine mit 2,5 kW und ins EG eine mit 3,5 kW Heizleistung setzen. Wenn du einen Offenen Grundriss habt, könnte eine mit 3,5-4,5 kW im EG auch reichen.

Daß die raumweisen Heizlastberechnungen 10-15% zu hoch sind, ist leider normal, das hängt einfach mit den Lüftungsverlusten zusammen, die in der Praxis wenn das Haus verschließbare Fenster hat nicht vorkommen. 100% zu hoch ist mir allerdings bisher nicht untergekommen.

Zum Vergleich wir haben hier ein Haus aus den 1960ern mit Anbau aus 1990 mit insg. 250m², das mit einer 10kW WP nur mit Radiatoren beheizt wird.
Mehr als 8 kW hat die Maschine selbst in diesem Winter nicht gezogen.

Mit einer zusätzlichen Splitklima wärst du auf jedenfall auf der sicheren Seite, du könntest aber auch mal einen Winter mit dem Holzofen testen wie sich das Haus verhält.

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