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11.03.2026 17:13:11 |
meine PV wurde mir ja 2022 förmlich aufgenötigt. Die damalige Regierung ist ja bildlich gesehen auf den Knien vor mir her gerutscht das ich mir das Dach mit PV zupflastere. Es wurde ein Vertrag abgeschlossen mit der „Regierung“ über die Einspeisevergütung. Sind diese Verträge faule Eier und gelten nur bis zur nächsten Wahl? Ist jetzt der Kleinbetreiber der Böse? Ich kann das Deutschlandticket nicht nutzen, finanziere das aber durch Steuern mit. Muss ein Auto unterhalten und zahle für etwas was ich nicht nutzen kann.
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 17:14:18 |
@Paul84, du warst natürlich gemeint. Es sind doch 4.5 Mrd. aus dem Fond schon entnommen worden. Deine Aussage zum Granit ist eine klassische Halbwahrheit. Du verwechselst die mechanische Stabilität beim Tunnelbau mit der hydrogeologischen Langzeitsicherheit deswegen brauchen die Finnen ja noch Kupferkanister und Bentonit, weil eben nicht wasserdicht. Wie man Asse sieht, mischt eben die Politik zu viel bei der Endlagersuche mit. Sonst kann ich nur sagen, wer bestehende Kernkraftwerke mit 40+ Jahren Lebensdauer abschaltet, dem ist der CO2-Ausstoß ziemlich egal, genauso wer 3x so teure DachPV fördert statt Freiflächen.
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11.03.2026 17:20:44 |
Zitat von OttoB  ... große PV anlagen sind absolut nicht notwendig und konkurrieren mit Landbaufläche die dafür genutzt werden muss ... Die Flächen unter den entsprechenden PV-Anlagen, zu denen mir genauere Informationen vorliegen, sind landwirtschaftlich nicht sinnvoll nutzbar, schon gar nicht für Lebensmittelproduktion. Die Energieausbeute per PV ist um Längen besser im Vergleich zur Nutzung für "Energiepflanzen", die obendrein auch noch nur per Düngung hinreichend Ertrag bringen würden. Die Fläche einer derartigen PV ist zudem nicht ökologisch tot, sie bietet relativ ungestörten Raum für recht vielfältige Ökosysteme, zumal auch die Beschattung Vorteile bringt z.B. hinsichtlich Austrocknung. Ich sehe Dach-PV und Freiflächen-PV nicht in Konkurrenz zueinander, beides sollte weiterhin ausgebaut werden. Die Dach-PV zwingend vor allem im Neubau (incl. Speicher), da hier ohnehin versiegelte Fläche sinnvoll genutzt wird und die Kosten der Freiflächen-PV ungefähr entsprechen, weil die Nebenkosten viel geringer sind. Im Bestand bietet sich die PV-Installation vor allem dann an, wenn ohnehin am Dach gearbeitet werden muss (Dachdämmung, Dachpfannenaustausch), dann fällt z.B. das Gerüst als relevanter Kostentreiber weit weniger in's Gewicht und die Kabelverlegung wird einfacher. Jede weitere Altmeier-Delle ist zu vermeiden. Zitat von OttoB  In der Zukunft müssen wir mal sehen wie wir in Deutschland ausreichend Lebensmittel anbauen können ohne Landfläche für Wasserzurückhaltung zusätzlich abgeben zu müssen ( Trinkwasser und Bewässerung) weil irgendwann die Gletscher in den Alpen weg sind und dann im späten Frühling schon die Flüsse trocken fallen. So viele Gletscher hat D ja nun auch wieder nicht ... Vor allem auch nördlich des Alpenvorlandes nicht. ;-) Aber klar: auch hinsichtlich der zukünftigen Wasserversorgung sind dicke Bretter zu bohren. Auf der Auffangseite, Speicherseite und beim Verbrauch. Seit Jahrzehnten bekannt, seit Jahrzehnten weitgehend ignoriert.
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 17:24:38 |
Zitat von WP_PV_ST  meine PV wurde mir ja 2022 förmlich aufgenötigt. Die damalige Regierung ist ja bildlich gesehen auf den Knien vor mir her gerutscht das ich mir das Dach mit PV zupflastere. Es wurde ein Vertrag abgeschlossen mit der „Regierung“ über die Einspeisevergütung. Sind diese Verträge faule Eier[...] Dass du dich durch die rein sachliche Kritik an der volkswirtschaftlichen Ineffizienz sofort als "der Böse" und von der Regierung verraten fühlst, ist das perfekte Lehrbuchbeispiel für Verlustaversion und Moral Licensing aus der Verhaltensökonomie.
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11.03.2026 17:48:24 |
genau das nicht, aber wo bleibt die Planungssicherheit? Was du betreibst ist Neid, du siehst das Andere etwas bekommen was du mit erwirtschaften musst. ...das ist halt bei vielen Dingen so, und du stürzt dich einseitig auf PV Dachanlagen
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11.03.2026 17:54:03 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von Paul84  [...] Hallo Reenergy, dass die 24 Milliarden aus dem Fonds längst weg seien[...] ähhmmm... Deine Buchhaltung scheint so wirr wie Deine Argumentation zu sein... Wer @Paul84 zitiert, sollte nicht mit "Hallo Reenergy" beginnen... oder war es physik, die daran schuld war? (Vermisse nämlich das Physik-Argument in dem Post...) PS: und dann auch noch dooppelt... pfui... wer soll da noch das geschwaffel ernst nehmen?
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11.03.2026 17:55:39 |
Zitat von Meaparvitas  ... Ich glaube, unsere Leben finden nicht im gleichen Universum statt. Von daher spare ich mir die Energie einer weitergehenden Diskussion. Doch, das ist schon das gleiche Universum, sogar wohl der selbe Staat. Du scheinst allerdings leider dieses Land durch die blaue Brille zu sehen - zumindest sprechen deine Gewichtung von Einzelbeobachtungen und deine Formulierungen dafür. Schade. An anderer Stelle hier im Forum habe ich dich als durchaus aufgeschlossenen und hilfreichen Foristen wahrgenommen. Aber o.k. Dies ist eigentlich ein technisch orientiertes Forum. Dann können wir es an dieser Stelle so belassen.
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11.03.2026 18:16:42 |
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 18:22:05 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von Raubfisch  [...] ähhmmm... Deine Buchhaltung scheint so wirr wie Deine Argumentation zu sein... Wer @Paul84 zitiert, sollte nicht mit "Hallo Reenergy" beginnen... oder war es physik, die daran schuld war? (Vermisse nämlich das Physik-Argument in dem Post...) PS: und dann auch noch[...] Also keine Sachargumente mehr, na dann....
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 18:23:40 |
Zitat von WP_PV_ST  genau das nicht, aber wo bleibt die Planungssicherheit? Was du betreibst ist Neid, du siehst das Andere etwas bekommen was du mit erwirtschaften musst. ...das ist halt bei vielen Dingen so, und du stürzt dich einseitig auf PV Dachanlagen ? Niemand behauptet das bestehende Anlagen die Vergütung weggenommen wird!
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11.03.2026 18:24:07 |
Deutschlandweit wurden die Kosten für die Abschaltungen von EE Anlagen wegen Netzengpässen im Jahr 2023 von knapp 600 Millionen Euro auf 420 Millionen im Jahr 2025 gesenkt. In Bayern sind im gleichen Zeitraum die Kosten von 30 Millionen auf 170 Millionen Euro angestiegen. Auf Nachfrage der Süddeutschen Zeitung beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft werden zwei entscheidende Ursache für den rasanten Kostenanstieg in Bayern genannt. Zum einen fehlt es an der nötigen Windkraft im Freistaat, die eine gute Ergänzung zu Photovoltaik darstellt. Zum anderen wurde der Ausbau großer Stromtrassen von Norden nach Bayern zu lange verzögert. Fakt ist: Alles lösbare Probleme und handhabbare Kosten WENN man normal plant und angemessen schnell handelt. (btw: ähnliche Redispatch Kosten fallen bei fossilen Kraftwerken und Netzwerken auch an und das auch schon 1970 oder 1960 - also immer seitdem es Stromnetze gibt. Denn auch fossile Kraftwerke und vor allem AKW sind nicht beliebig flexibel oder haben ungeplante technische Störungen die von anderen Reservekraftwerken zu erhöhten Kosten abgefangen wurden und werden. Weiß jeder der rudimentäres Grundwissen beim Betrieb von Netzen und Kraftwerken hat. Nur Demagogen und Politiker behaupten manchmal faktenwidrig anderes- denn früher war alles viel besser wie jedes kleine Kind weiß - lol)
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11.03.2026 18:34:31 |
"Zum einen fehlt es an der nötigen Windkraft im Freistaat, die eine gute Ergänzung zu Photovoltaik darstellt."Also wenn meine 27kWp PV-Anlage zum Abend hin keinen Ertrag mehr liefert, kommen meist auch die Rotoren der naheliegenden WKA´s am Standort Süddeutschland zum stehen. Geschätzt ist das an 80% der Nächte so.
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11.03.2026 19:04:22 |
na dann... Bayernwerk CEO Leo Westphal: „Wir wollen Bayern zum Speicherland machen. Speicher sind ein essenzieller Bestandteil des Systems. Wir werden ab Oktober Anschlusszusagen für Großspeicher im Umfang von rund 800 Megawatt versenden- Damit ist im Bayernwerk-Netz Stand heute eine Großspeicherleistung von rund 1000 Megawatt eingeloggt.“
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11.03.2026 19:27:49 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von Reenergy_66  [...] Also keine Sachargumente mehr, na dann.... Du meinst dein KI-gebrabbel? Hab doch schon mehrere Seiten vorher gepostet: durch Deine Totschlagargumente (bzgl Toten in Fukushima) bin ich raus - mit Dir 😉
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
11.03.2026 19:45:40 |
Zitat von Reenergy_66  Hab doch schon mehrere Seiten vorher gepostet: durch Deine Totschlagargumente (bzgl Toten in Fukushima) bin ich raus - mit Dir
Wüsste jetzt nicht was daran falsch ist, das ist schon alles gut belegt. Nochmals die Frage zu Deiner Aussage vorhin: In welcher Funktion warst du denn in Fukushima vor Ort vor 15 Jahren?
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11.03.2026 20:06:16 |
Eines vorweg: Zitat von Meaparvitas  Laß uns doch gerne weiter technisch diskutieren und einander helfen, auch wenn wir politisch nicht auf einen Nenner kommen. Würde mich freuen ... Wie auch immer du den Anfang deines Posts gemeint hast - genau so meinte ich meinen Abschlusssatz "Aber o.k. Dies ist eigentlich ein technisch orientiertes Forum. Dann können wir es an dieser Stelle so belassen." Den Rest deines Post kann ich dennoch nicht unkommentiert lassen: Zitat von Meaparvitas  Meine Meinung hatte ich schon, da hat an die AFD noch lange niemand gedacht. Die AfD ist ja ideologisch nicht aus dem Nichts entstanden und hat sich zudem seit ihrer Gründung 2013 erheblich gewandelt. Eigentlich hat sie sogar inhaltlich und ideologisch kaum noch etwas mit ihrem Gründungszustand zu tun. Von daher ist jetzt ganz schwer einzuschätzen, wie dein "meine Meinung hatte ich schon ..." einzuordnen ist. Zitat von Meaparvitas  ... Aber mal ehrlich, was haben uns die Altparteien denn in den letzten 20 Jahren eingebrockt und aus diesem Land gemacht? D ist in diesen 20 Jahren ungefähr unverändert an dritter (bis vierter) Stelle der wirtschaftlich stärksten Staaten der Welt beblieben, trotz nur eines Bruchteils der Bürgeranzahl der Erstplatzierten, einer wesentlich kleineren Landmasse und kaum eigenen Ressourcen an Bodenschätzen&Co. Und trotz der Notwendigkeit, eine wirtschaftlich völlig desolate DDR aufzufangen. Das wäre ohne das Wirtschaften im globalen Maßstab und innerhalb der EU niemals gegangen. Der Isolationismus der Blaupartei ist damit kontraproduktiv und hochgefährlich. Denn: anders als die Erstplatzierten, die viel Landmasse und viel eigene Ressourcen haben, ist D -und auch die EU- darauf angewiesen, dass im Rahmen eines freien Welthandels die Rohstoffe in's Land kommen und die "veredelten" Produkte wieder hinaus können. Dieses "Altparteien"-Bashing geht insofern völlig fehl. Die aktuelle AfD ist obendrein im Sinne des "Altparteien"-Bashing so sehr Altpartei wie keine andere: Korruption, Postenschacherei, Vetternwirtschaft, Bilanzfälschung. Da sie mittlerweile ideologisch in einer Tradition steht mit NSDAP, NPD, Republikanern u.a., ist sie auch aus dieser Sicht die "Altpartei aller Altparteien". Zitat von Meaparvitas  Die ganze restliche Welt schüttelt den Kopf über uns ... . Das scheint eine große Sorge von dir zu sein, dass andere über dich/uns/D lachen könnten. Bloß: welche Substanz hat diese Ansicht? Ich habe beruflich mit Kollegen, Mitarbeitern und "Auszubildenden" aus "aller Herren Länder" zu tun gehabt. Als Gäste, Eingebürgerte, EU-Freizügige, ehemaligen Asylbewerbern uswusw. Da hat niemand über Deutschland gelacht. Vielleicht erstaunt den Kopf geschüttelt, wie weltoffen wir sind und wir gut wir sie aufgenommen und sie in den Arbeitsalltag eingelernt, ausbildet und integriert haben. Das waren dann fast immer wertvolle, engagierte Mitarbeiter, die hier Steuern zahlen, Sozialabgaben leisten usw. Ohne diese Menschen hätte "der Laden" gar nicht mehr laufen können mangels anderer Fachkräfte. Zitat von Meaparvitas  Aber daran wird sich sicherlich nichts ändern, wenn man diese Leute weiterhin wählt. Hör' dir an, mit welcher destruktiver Energie die Blaupartei im Bundestag und anderen Parlamenten agiert, was sie mit der Gewaltenteilung vor hat und wie sie Andersdenkende mit Gewalt bedroht. Letzteres vor allem auch mittels ihrer zahlreichen außerparlamentarischen radikalen Ableger. Wenn man diese Strömungen nicht einfach wegsehend abtut, sollte klar sein, wen man auf keinen Fall (weiterhin) wählen sollte. Denn es könnte jeweils die letzte freie Wahl gewesen sein. Die Probleme sind schwer und mannigfaltig genug. Da braucht es nicht auch noch die Abschaffung von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Das war jetzt sehr OT. Musste aber irgendwie sein. Gute Nacht.
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11.03.2026 20:29:55 |
Ja, gute Nacht, ich sehe das halt alles ein bißchen anders, ohne Dir Deine Meinung absprechen zu wollen, vielleicht habe ich einfach eine andere Wahrnehmung mancher Dinge und andere Erfahrungen. Es kann halt auch niemand aus seiner Haut raus.
Bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht, langweilig wird es bestimmt nicht.
Ich tröste mich damit, daß die nicht ganz fernliegende Möglichkeit besteht, daß wir nur in einer Simulation leben.
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11.03.2026 23:05:24 |
Zitat von Meaparvitas  ... Ich tröste mich damit, daß die nicht ganz fernliegende Möglichkeit besteht, daß wir nur in einer Simulation leben. Was hilft das, wenn man aus der Simulation nicht 'raus kommt? Matrix lässt grüßen? ;-)
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| | Zeit:
12.03.2026 07:08:50 |
Gestern am 11 März 2026 um 11Uhr kamen 98,4 % des deutschen Stromverbrauches aus Erneuerbaren Energien. Wie alle Stromnetzexperten immer vorhergesagt haben ist das Netz total instabil geworden und in weiten Teilen Deutschland der Strom ausgefallen. Und der Strompreis war unermesslich hoch. Oder unermesslich negativ. Oder so ähnlich. Wer Ironie findet kann sie behalten.
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| | Zeit:
12.03.2026 07:13:47 |
Zitat von DMS20  Zitat von Meaparvitas  [...] Was hilft das, wenn man aus der Simulation nicht 'raus kommt? Matrix lässt grüßen? ;-) Du mußt die andere Pille nehmen... LG
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12.03.2026 10:00:13 |
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 10:16:45 |
Wie wirken sich Großbatterien auf unser Stromsystem aus und wie machen wir sie "netzdienlicher"? Zwei aktuelle Kurzstudien von Neon Neue Energieökonomik bringen datenbasierte Fakten in die regulatorische Debatte. Studie 1: Netzdienlichkeit von Großbatterien (Sept. 2025) Obwohl Batterien derzeit blind für lokale Netzengpässe agieren (da nur der bundesweite Strompreis zählt), entlasten sie das Netz unterm Strich bereits heute leicht. Die Analyse zeigt klar: Starre Netzentgelte oder harte Verbote (dynamische Leitplanken) vernichten den Marktwert der Anlagen. Der mit Abstand beste Hebel ist ein dynamisches Redispatch-Preissignal. Es belohnt Speicher finanziell, wenn sie bei lokalen Engpässen ein- oder ausspeichern. Das verzehnfacht den Nutzen für das Netz, ohne die Wirtschaftlichkeit der Batterien abzuwürgen. Studie 2: Systemdienlichkeit von Großbatterien (Jan. 2026) Die Studie warnt eindringlich vor einem drohenden regulatorischen Flickenteppich. Aktuell kursiert ein Sammelsurium an Instrumenten – von pauschalen Netzzugangsbeschränkungen bis hin zu Handelsverboten ("Fußfesseln" kurz vor Lieferung). Großbatterien schaffen am Großhandelsmarkt aktuell enormen volkswirtschaftlichen Mehrwert (ganz ohne Subventionen). Wenn Netzbetreiber nun unkoordiniert starre Restriktionen durchsetzen, droht dieser Markthochlauf zu scheitern. Die Forderung: Wir brauchen smarte, transparente Anreize statt willkürlicher Verbote. Fazit: Wir müssen das Verhalten von Großspeichern durch intelligente, dynamische Anreize steuern. Wer Netzdienlichkeit durch starre Restriktionen erzwingen will, zerstört den wirtschaftlichen Ausbau dieser Schlüsseltechnologie. Zu den vollständigen Kurzstudien: Netzdienlichkeit von Großbatterien (Sept. 2025)Systemdienlichkeit von Großbatterien (Jan. 2026) |
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12.03.2026 11:01:03 |
Wenn sich 50% der Haushalte mit Dachflächen also ca 7 Mio) eine 4kWp PV mit 10 kWh Speicher beschaffen, dann sind diese Haushalte von März bis Oktober bezüglich ihres Strombedarfs autark und verfügen über eine Speicherkapazität von 70 GWh. Diese Speicher können diese Haushalte im Winter ohne PV Strom wahlweise einmotten oder netzdienlich nutzen (lassen). Ich warte noch darauf, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Bevorratung mit Energie in Ihre Liste aufnimmt. Das ist nicht nur was für Prepper! Was wäre zu tun? Bürokratieabbau bei Staat und VNB. Freigabe ohne Papierkram bei Sicherstellung der rückwirkungsfreien Nulleinspeisung. Produkthaftung reicht. Subventionen wären gar nicht notwendig! So ein Investitionsprogramm hätte ein Volumen von 35 Mrd EUR und wäre privat finanziert! Und warum kommt das nicht? Weil es nicht im Interesse der Oligigipole und ihrer Lobbyisten ist Investitionsideen zu teilen. Das Geschäft mit Junkies ist lukrativ. Beste Grüße MIKA
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| | Zeit:
12.03.2026 11:20:27 |
Zu den Gross Batteriespeichern: Seit 100j gibt es Speicherseen in A+CH+D, aktuell > 10000 GWh. Probleme sind mir keine bekannt. Anstatt das Rad neu zu erfinden könnte D einfach abkupfern.
Der gesunde Menschenverstand sagt: Batterie- und Netzbetreiber sollten unter dem gleichen Firmendach angesiedelt sein. Dann können die beiden Abteilungen sich absprechen und Netz- als auch Batteriebetrieb flexibel optimieren & Gruss delta97
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| | Zeit:
12.03.2026 12:39:32 |
Zitat von delta97  Zu der angedachten 800 MW Batterieleistung in Bayern. Die Frage ist, wann diese 800 MW real verfügbar sind. So oder so reichen die aktuell in D verfügbaren 5 GWh Grossbatterien nirgendwo hin, um den PV Tagesverlauf im Sommer zu glätten & Gruss[...] Mensch, sei doch nicht gleich so pessimistisch-ungeduldig! Wurde nun immerhin schon öffentlich informiert! Jetzt folgt nur noch das Planfestsellungsverfahren, das Umweltgutachten, das Artenschutzgutachten (für den /die Standort(e)), die EU-weite Ausschreibung, das Gerichtsverfahren bezügl. des Bürgereinwandes -alternativ die des BUND's, das abwarten der dann kommenden nächsten Wahl (wegen der noch immer offenen Finanzierung) - und schups, kaum 2043, steht das Ding dann irgendwo herum...
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