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13.03.2026 10:11:43 |
Hallo zusammen,
wir haben hier im Forum immer wieder die Frage, auf welche Außentemperatur die WP ausgelegt werden sollte.
Die einen gehen klassisch auf -7°C AT, die anderen legen heute schon die WP auf NAT aus.
In der Schweiz ist die Auslegung auf NAT heute schon Pflicht, der Heizstab darf nur im Falle eines Defekts zum Einsatz kommen, aber nicht um die Heizlast direktelektrisch abzudecken.
Hintergrund ist, daß die Schweizer Angst haben, daß das Stromnetz überlastet wird. Ich denke, daß dies ein relativ wichtiger Aspekt ist, zumal auch immer wieder in der Diskussion steht, daß die Grundgebühr für den Stromanschluß sich zukünftig an den Maximalen Leistungsbezug orientieren wird, wie das schon in anderen Ländern der Fall ist.
Man kann sich dann aussuchen, ob man bei -15° C AT sich noch eine Suppe kochen kann oder die elektrische Zusatzheizung der WP aktiv hat.
Wie seht ihr die Problematik?
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13.03.2026 10:43:27 |
Also, es klingt schlüssiger bei NAT noch die Heizlast WP seitig zu bedienen, selbst bei COP=2 dann. Aber, aufgrund der Mehrinvestition sagt die Statistik: Geldverschwendung. Stattdessen noch ein wenig Dämmung, ist meist besser investiert. Wie hoch ist denn der Grundpreis in der Schweiz? messen die die Spitze? oder muss man auch ein Kochfeld >10kW anmelden?
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13.03.2026 10:58:13 |
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Es wird uns um die Ohren fliegen wenn Millionen Heizstäbe bei Eiseskälte auf Heizstab laufen. Absolute Dummheit das heute nicht zu berücksichtigen. Woher sollen die zig Gigawatt dann zusätzlich kommen? Sollen wir für jede WP 5 kW Kraftwerkskapazität als Reserve bauen? DAS wäre Geldverschwendung. Meine Sole-WP laufen selbst bei -20° Außentemperatur ( hatten wir im Januar ) noch mit Arbeitszahlen nahe 4. Eine Möglichkeit die Spitzen abzudecken ist mit Zusatzheizungen wie Pelletöfen. Grüße Frank
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13.03.2026 11:15:21 |
auf -7°C auslegen, denn damit sind am Ende die meisten WP eh monovalent und brauchen den Heizstab bei korrekter Einstellung nie... wirkt einfach der typischen Überdimensionierung der Heizungsbauer etwas entgegen, die dafür sorgt das die Anlage nicht nur bei NAT sonst noch ausreichen Leistung hat, sondern auch bei -40°C und offenen Fenstern. Und nur weil es kalt ist muss ja nicht wenig Strom im Netz sein. Oft sind ja gerade die sonnigen Tage kalt, weil es eben unbewölkter Himmel ist. Und auch den Wind kratzt das nicht. Davon ab, wer wollte das in Deutschland vorschreiben, wo die meisten Anlagen einfach nach Pi*Daumen-Schätzung ausgelegt werden... schon weil es die "Planer" gar nicht anders können. Dazu wurde ja gerade erst beschlossen das jeder heizen darf wie er will, alles technologieoffen sein muss. Wer also eine Stromdirektheizung möchte, der soll sie haben... dafür baut unser bayerischer König dann halt demnächst überall Mini-AKWs hin. Den Brennstoff dazu liefert er mit seinen verstrahlten Ideen selbst ;-)
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13.03.2026 14:40:42 |
Ist eine Stromnetzüberlastung nicht ausgeschlossen durch die Doresslung auf knapp über 4kw gemäß §14a?
Da kann der Heizstab doch dann auch nichts ziehen und im worst case wird das Haus kälter
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13.03.2026 15:36:10 |
Das ist doch ne deutsche Regelung? Und ist das schon irgendwo tatsächlich technisch implementiert?
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13.03.2026 15:37:28 |
Zitat von Effizient  Stattdessen noch ein wenig Dämmung, ist meist besser investiert. [...]
Egal wie gut die Dämmung, man muss sich entscheiden, ob auf -7 °C oder NAT ausgelegt wird. Aber klar, man muss schon konkret rechnen.
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13.03.2026 16:06:23 |
Zitat von temperaturabfall  Ist eine Stromnetzüberlastung nicht ausgeschlossen durch die Doresslung auf knapp über 4kw gemäß §14a?
Da kann der Heizstab doch dann auch nichts ziehen und im worst case wird das Haus kälter Aber wenn man sich das mal für eine Neubausiedlung durchdenkt, die alle eine WP haben, die auf -7° ausgelegt ist und dann kommt plötzlich ein Temperatursturz auf -15°, wie es auch die NAT vorhersagen würden. und alle heizen plötzlich nicht mehr mit 5 kW sondern nur noch mit 1,5 kW mit der WP und 2,5 kW mit dem Heizstab, dann bleibt nicht mehr viel für Kochfeld, Wallbox etc. übrig. Wenn die WP auf 5 kW bei -15° aufgelegt würde, wären bei COP2 zumindest nur 2,5 kW auf dem Dauerlast-Zettel.
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13.03.2026 16:34:52 |
Zitat von belzig  Zitat von temperaturabfall  [...] Aber wenn man sich das mal für eine Neubausiedlung durchdenkt, die alle eine WP haben, die auf -7° ausgelegt ist und dann kommt plötzlich ein Temperatursturz auf -15°, wie es auch die NAT vorhersagen würden. und alle heizen plötzlich nicht mehr mit 5 kW sondern nur noch mit 1,5[...] Es würde nur die Wärmepumpe gedrosselt werde soweit ich das verstehe
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13.03.2026 16:46:30 |
Wallboxen werden auch gedrosselt. Die Frage für mich ist, ob das Ganze (Drosselungen, Kalte Häuser) nicht komplett vermeidbar wäre, wenn man die WP gleich auf NAT auslegt. Die einphasigen WP mit sind ohnehin von 5-7 kW meist baugleich und nur softwaremäßig gedrosselt. Schlimm ist es halt, wenn man wegen der Auslegung auf NAT dann plötzlich eine mit 3 Phasen braucht, die dann auch eine höhere Modulationsgrenze hat und man plötzlich einen Puffer braucht, damit die Kisten nicht zuviel takten. Das ist wohl auch der Grund, weswegen sich die Schweizer den Parallelpuffer in Stichanbindung ausgedacht haben, damit das ganze nicht zu ineffizient wird. https://www.vaillant.ch/downloads/wpsm/wpsm-ausfuehrungsunterlagen-arotherm-plus-2408087.pdf |
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13.03.2026 16:46:47 |
Der Haushaltstrom wird nicht gedrosselt.
Ich brauchte in unserem 23 Jahre alten Haus am kältesten Tag (11.1.2026: Durchschnitt -10°C, Minimum -17,5°C) maximal 1,6 kW für das Heizen.
Die Begrenzung der WP-Leistung auf 4,2 kW (elektrisch) ist zumindest im modernen EFH mit Flächenheizung überflüssig. Typisch deutsch.
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13.03.2026 16:52:15 |
Es gibt aber nicht nur EFHs mit 3-5 kW Heizlast, und demzufolge einer Elektrischen Leistungsaufnahme von 1,5-2,5 kW bei -15°C.
MFH und Altbauten langen dort deutlich stärker zu.
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13.03.2026 17:26:22 |
Zitat von Anbau78  Das ist doch ne deutsche Regelung? Und ist das schon irgendwo tatsächlich technisch implementiert? Nun, es werden zumindest schon Steuerboxen verbaut, und somit ist dann in der Kundenanlage die Möglichkeit zur Steuerung gegeben. Ob die Netzbetreiber sie nutzt steht auf einem anderen Blatt. Mit pauschalen Zeiten sicher nur unter Zwang, denn dann muss er das Netz ausbauen. Für dynamisch hingegen muss er den Netzbereich entsprechend überwachen können um gezielt zu steuern. Zitat von TimoB  Egal wie gut die Dämmung, man muss sich entscheiden, ob auf -7 °C oder NAT ausgelegt wird. Nö, muss man nicht, denn irgendwann ist die Heizlast so gering, das schon die kleinste verfügbare Wärmepumpe zwangsweise bis NAT reicht ;-) Zitat von belzig  Wallboxen werden auch gedrosselt. richtig, aber es wird nicht stumpf alles steuerbare auf 4,2kW gedrosselt, sondern es stehen min. 4,2kW je Gruppe zur Verfügung, bzw. 40(?)% der Nennleistung, sofern das über 4,2kW liegt. Und alles nicht steuerbare wird dabei eh nicht betrachtet. Zitat von belzig  Die Frage für mich ist, ob das Ganze (Drosselungen, Kalte Häuser) nicht komplett vermeidbar wäre, wenn man die WP gleich auf NAT auslegt. Und Wallboxen zu Hause komplett verbietet und nur noch Ladeziegel erlaubt? Heizlüfter kannste aber weiter so viele hinballern wie du willst? Also nur eine staatliche Heizungs-Überdimensionierungs-und-Wirkungsgrad-Vernichtungs-Pflicht? Zitat von belzig  Schlimm ist es halt, wenn man wegen der Auslegung auf NAT dann plötzlich eine mit 3 Phasen braucht, die dann auch eine höhere Modulationsgrenze hat und man plötzlich einen Puffer braucht, damit die Kisten nicht zuviel takten. Was hat 3-Phasen mit der Modulationsgrenze oder den Takten zu tun? Nüschte. Genug Anlagen gibts wahlweise als 1- oder 3-phasig mit ansonsten identischen Werten, wenn auch nicht immer alles auf dem deutschen Markt angeboten wird. Und Puffer? Nicht jeder hat Platz um einen Puffer unterzubringen, in dem sich dann nennenswert Energie speichern lässt. Und nicht jeder hat Lust auf die Investitionskosten und die höheren Heizkosten dadurch. Zitat von belzig  Das ist wohl auch der Grund, weswegen sich die Schweizer den Parallelpuffer in Stichanbindung ausgedacht haben, damit das ganze nicht zu ineffizient wird. weil sie zu blöd waren den Puffer im Rücklauf zu entdecken? Glaub ich eigentlich nicht. Stichanbindung bringt bekanntlich wenig wenn die Volumenströme nicht ausgeglichen sind. Und wenn sie ausgeglichen sind... würde der Speicher ja nichtmals beladen werden. Zitat von belzig  Es gibt aber nicht nur EFHs mit 3-5 kW Heizlast, und demzufolge einer Elektrischen Leistungsaufnahme von 1,5-2,5 kW bei -15°C.
MFH und Altbauten langen dort deutlich stärker zu. Und genau für die ist es vorteilhaft wenn die Anlage mit Heizstäben ausgelegt wird. Denn dadurch erhöht sich die Anschlussleistung, und somit auch die im gedrosselten Zustand verfügbare Leistung, so dass der Kompressor gar nicht gedrosselt werden muss. Wäre sie hingegen monovalent müsste der Kompressor gedrosselt werden. Und mal ehrlich, Heizstäbe nur für den Schadensfall? Sind Wärmepumpen eine so anfällige Technik, das man da gleich den Schaden mit einplant und eine zweite Heizquelle verbaut? Gäbe aber ein verdammt schlechtes Bild ggü. Verbrenner-Heizungen ab, die das nicht brauchen. Für den Schadensfall müssten die Heizstäbe dann ja auch so ausgelegt sein, dass sie die gleiche Leistung wie der Kompressor bringen. Und ja, meine eigene WP ist monovalent, zwangsweise, weil DV/DK. Und viel zu groß mit viel zu kleinem Modulationsbereich, was sich nur dank guter Dämmung und eben FBH in den Griff bekommen lässt. Die LG im Elternhaus war eigentlich bivalent vorgesehen, leider hab ich aus Angst trotzdem zu groß gegriffen (und das obwohl ich schon deutlich kleiner gebaut hab als die Heizungsbauer das vor hatten). Ergebnis ist jetzt ein entsprechend beschnittener Wirkungsgrad durch den niedrigen Lastbereich. Und das in einer Region, die mit ihrem Windstrom eh nicht weiß wo sie ihn lassen soll... ein seltener Heizstabeinsatz wäre also kein Drama gewesen.
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13.03.2026 18:13:56 |
Ich denke, das hängt vom Haus ab. Spaßeshalber habe ich mal die maximale Leistung meiner Wärmepumpe im aktuellen Winter rausgesucht. Das waren ca. 3,1 kW gegen 8:00 Uhr am 31.12.2025 bei -7°C AT. Berechnete Wärmeleistung bei NAT (-10,7 °C) sind etwas über 10 kW. Die Wärmepumpe hat eine Leistung von 9 kW. Ich habe sie ohne Heizstab installiert. Hier das Chart: Nachts war die WP im Flüstermodus. Also in meinem Fall müßte die Wärmepumpe wahrscheinlich gar nicht abgeregelt werden, weil sie eh' nicht mehr als 4,2 kW elektrische Leistung nutzt. Ich vermute, das dürfte in vielen Häusern der Fall sein. Hätte ich einen Heizstab installiert, dann müßte ich die Möglichkeit implementieren, abzuregeln. Denn dann geht die Leistung über 4,2 kW.
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13.03.2026 18:26:05 |
Zitat von KaiPie  Ich vermute, das dürfte in vielen Häusern der Fall sein. Hätte ich einen Heizstab installiert, dann müßte ich die Möglichkeit implementieren, abzuregeln. Denn dann geht die Leistung über 4,2 kW. [...] Schwer zu sagen. Hier im Forum werden viele Leute sein, die sich eine Wärmepumpe nur holen, wenn es auch gut geht. Gleichzeitig haben wir aber im Bestand auch dieses Bild "Die Verteilung der Energieklassen zeigt laut der Analyse auch 2024 eine klare Tendenz: 44 Prozent der Energieausweise entfallen auf die Klassen F, G und H. 40 Prozent entfallen auf die Klassen C, D und E. 16 Prozent entfallen auf die Klassen A+, A und B."
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13.03.2026 19:03:27 |
Stimmt. Aber ich denke, es lohnt sich, für das eigene Haus genau hinzuschauen. Vor kurzem mußte ich für das Haus meiner Eltern einen Energieausweis erstellen lassen. Baujahr 1930 und Energieklasse F. Da es aber nur ca. 130 qm hat, werden 12000 - 15000 kWh Heizenergie pro Jahr benötigt. Da würde eine Wärmepumpe unter 9 kW (thermisch) ausreichen, die dann eben auch weniger als 4,2 kW elektrisch hätte (ohne Heizstab).
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13.03.2026 19:28:56 |
Zitat von KaiPie  Ich denke, das hängt vom Haus ab. ok, kannst du das auch begründen? Ich sehe da keinen Grund warum es vom Haus abhängen sollte, außer wie geschrieben das Haus hat so wenig Bedarf das es keine passende Pumpe mehr gibt. Zitat von KaiPie  Spaßeshalber habe ich mal die maximale Leistung meiner Wärmepumpe im aktuellen Winter rausgesucht. Das waren ca. 3,1 kW gegen 8:00 Uhr am 31.12.2025 bei -7°C AT. Berechnete Wärmeleistung bei NAT (-10,7 °C) sind etwas über 10 kW. Die Wärmepumpe hat eine Leistung von 9 kW. Ok, deine Wärmepumpe hat also bei -7°C gerade mal 3,1kWth erzeugt... ist also völlig überdimensioniert. Oder was willst du uns damit sagen? Wenn das kWel sein sollen, dann bringt die Aussage ohne die erzeugte Wärmemenge wenig, denn dann kann es gut sein das du eben am Bivalenzpunkt angekommen bist und bei NAT frieren wirst wegen fehlenden Heizstäben.
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13.03.2026 19:58:59 |
Zitat von Gnampf  Zitat von belzig  [...] Was hat 3-Phasen mit der Modulationsgrenze oder den Takten zu tun? Nüschte. Genug Anlagen gibts wahlweise als 1- oder 3-phasig mit ansonsten identischen Werten, wenn auch nicht immer alles auf dem deutschen Markt angeboten wird. [...] Die 230V Maschinen gehen meist von 3-9 kW Heizleistung und kommen teilweise bis 1,5 kW Heizleistung runter. Ab 10kW wirds meist dreiphasig und die haben dann jede Menge Gleichteile mit den größeren Maschinen, weswegen die nur noch bis 4kW runtermodulieren können.
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14.03.2026 10:31:00 |
wie schon geschrieben hat das erstmal rein gar nichts mit 1- oder 3-phasig zu tun. Auch ein 1-phasiges Gerät kann dir 20kW+ liefern. Ansonsten hätte man auf dem amerikanischen Markt auch ein Problem. Genauso wird in manchen Ländern von Anfang an 3-phasig gefordert, auch bei 3kWth, da die Schieflastanforderungen da noch schlimmer sind. Dazu hatten wir z.B. hier schon einen Bericht aus der Schweiz... also genau dem Land, das hier als Referenz angeführt wird. Und selbst in Deutschland: die LG UB40 gibts sowohl als 1- wie auch als 3-phasige Variante, mit offiziell 2,4kWth Mindestleistung bei 7kWth Nennleistung. Und das ist nur ein Beispiel.
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14.03.2026 12:17:42 |
Zitat von Gnampf  wie schon geschrieben hat das erstmal rein gar nichts mit 1- oder 3-phasig zu tun. Auch ein 1-phasiges Gerät kann dir 20kW+ liefern. Ansonsten hätte man auf dem amerikanischen Markt auch ein Problem. Genauso wird in manchen Ländern von Anfang an 3-phasig gefordert, auch bei 3kWth, da die[...] Ja in den USA geht das laut ChatGPT mit 240V bis 30A. Würde sowas in DE in Haushalten wegen Schieflast überhaupt gehen?
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14.03.2026 12:55:37 |
Zitat von Melvil  Zitat von Gnampf  [...] Ja in den USA geht das laut ChatGPT mit 240V bis 30A. Würde sowas in DE in Haushalten wegen Schieflast überhaupt gehen? Nein denn die zulässige Schieflast beträgt in Deutschland 4,6 kW.
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14.03.2026 13:11:00 |
Zitat von Melvil  Zitat von Gnampf  [...] Ja in den USA geht das laut ChatGPT mit 240V bis 30A. Würde sowas in DE in Haushalten wegen Schieflast überhaupt gehen? Die 240V sind in USA ja schon die Spannung bei Drehstrom zwischen den Phasen. Zwischen Nulleiter und Phasen sind es dort nur 110V.
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14.03.2026 13:19:42 |
@gnampf - wenn das Haus bei NAT so wenig Wärmeleistung benötigt, dass die WP dafür weniger als 4,2 kW elektrisch benötigt, könnte man monovalent auslegen. Und sich dadurch die Steuerbarkeit für §14a sparen. Bei einem COP von 3 bei NAT wären das ja 12,6 kW thermische Leistung. Da dürften einige Häuser drunter liegen ... Die 3,1 kW in meinem Chart waren elektrisch. Frieren werden wir auch bei NAT nicht. Bei den -7°C war die WP keineswegs am Anschlag und lief nachts ja auch noch mit Leistungsbegrenzung durch den Flüstermodus.
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14.03.2026 16:38:19 |
Zitat von Melvil  Zitat von Gnampf  [...] Ja in den USA geht das laut ChatGPT mit 240V bis 30A. Würde sowas in DE in Haushalten wegen Schieflast überhaupt gehen? Das US-Stromnetz und die Hausanschlüsse sind anders als in weiten Teilen Europas aufgebaut und die Nutzung von 3 Phasen in EFH eher unüblich. Üblicherweise werden die größeren WP in Europa 3 Phasig angeschlossen und die kleineren unter Verwendung von 2 Phasen.
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14.03.2026 16:42:33 |
Zitat von KaiPie  @gnampf - wenn das Haus bei NAT so wenig Wärmeleistung benötigt, dass die WP dafür weniger als 4,2 kW elektrisch benötigt, könnte man monovalent auslegen. Und sich dadurch die Steuerbarkeit für §14a sparen. Bei einem COP von 3 bei NAT wären das ja 12,6 kW thermische Leistung. Da dürften einige Häuser drunter liegen ... und warum sollte man nicht monovalent auslegen können wenn die Leistung dafür über 4,2kWel gehen würde? Eben, gibts keinen Grund. "Steuerbarkeit" ist zum einen ein hausgemachtes deutsches Thema, und wer das umgehen möchte kann das ja ganz einfach: entweder er baut einfach Heizstäbe dazu, die aber nie zum Einsatz kommen werden (aber für die Steuerbarkeit dann gesperrt werden können) oder er macht die Anlage einfach soviel größer das sie auch unter Drosselung noch genug Leistung fürs Haus hat. Ob das dann Sinn hat? Nein, eher nicht, genauso wie es eben keinen Sinn hat die Anlage für Häuser mit geringerem Wärmebedarf monovalent auszulegen. Du darfst dann nämlich vielfach mit schlechterem Wirkungsgrad und/oder schnellerem Tod der Anlage leben. Zitat von KaiPie  Die 3,1 kW in meinem Chart waren elektrisch. Frieren werden wir auch bei NAT nicht. Bei den -7°C war die WP keineswegs am Anschlag und lief nachts ja auch noch mit Leistungsbegrenzung durch den Flüstermodus. Und das weisst du dann jetzt woher, wenn du gar nicht weisst welche thermische Leistung sie dabei dann gebracht hat? Davon ab: gemessene Werte sind für die Beurteilung ob die Anlage steuerbar sein muss komplett irrelevant. Dafür ist rein die Angabe des Hersteller ausschlaggebend. Genauso wie egal ist ob du die jemals erreichst, oder fast immer brauchst.
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