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12.03.2026 20:46:10 |
Hallo Ich wollte mir mal ein paar Tips bei euch holen. Ich habe ein Gebäude Altbau 1928. Darin sind 4 Wohnungen mit insgesamt 260m2 und etwa 8 Menschen. (Ich selbst nicht). Dachboden gedämmt. Mauer Sandstein 2 reihig 55cm mit Luftspalt (Vielleicht dämmt der ein wenig :D). Aktuell Ölheizung von 2002 30KW Brauchwasserspeicher 300L Letzte Saison Verbrauch 4500L Aktuell läuft die Heizung mit 55 Grad Ich habe fast alle Heizkörper von Guss zu Typ 33 ausgetauscht. Ich habe auf dem Dach eine 15Kw PV-Anlage aktuell mit Volleinspeisung. Ich überlege die Ölheizung rauszuschmeissen und eine Wärmepumpe einzubauen. Ich habe mir daher von einer Firma jetzt mal einen Kostenvoranschlag machen lassen. Die Grobe Schätzung war 45000-48000. Vor Förderungsabzug (35%). Blieben also noch etwa 30k übrig. Sie haben geschätzt 21K Wärmepumpenleistung bräuchte ich etwa. Einbaue wollen sie eine Lambda EU20L (20KW) 200L Pufferspeicher400L Brauchwasser Die Anlage kann angeblich gut mit PV-Strom. Ich weiß nicht ob das von Bedeutung ist? Getauscht wird nur die Heizung und an das vorhandene Leitungssystem angeschlossen. Von Aussenstandort bis zum Heizraum sind etwa 8m zu überwinden (Nur oberirdisch. Keller steht frei.). Ich werde noch ein paar weitere Angebote erfragen. Aber nach bisschen Recherche kommt es mir doch etwas teuer vor. Die Lambda Dinger sind auch nicht billig scheinbar. Aber trotzdem kommt mir das nur für eine Heizung viel vor. Vielleicht wenn ich UVP Preise annehme. Ich habe auch überlegt es mit Hilfe eines Energieberaters selbst zu machen. Mein Plan war 2 Wärmepumpen.12KW rechte Haushälfte ( 2x 80qm2 Wohnungen) und 10K linke Haushälfte ( 2 x 50qm2) und eine Brauchwasserwärmepumpe. Da die Abrechnung eine Firma macht müsste ich auch mal Fragen, ob das Abrechnungstechnisch ginge. Mit diesem Setup käme ich gerade mal auf 20k plus noch den Elektriker. Bei Selbsteinbau. Dachte an Panasonic Aquarea 12kw. Mit Energieberater DIY (falls ich einen finde) gibt es dann noch bisschen was wieder. Den Rest setze ich ab. Übrigens Platz ist kein Problem. Ich hab aber auch kein Problem eine Firma machen zu lassen und das kostet natürlich mehr. Wenn ich das Gefühl habe das Angebot ist gut. Nun meine Frage ist das ein vernünftiges Angebot auf den ersten Blick Macht meine Idee Sinn?. Ich weiß 3 statt nur einem Gerät. Mehr Wartung eventuell. Ich will noch weitere Angebote einholen und wäre dann noch besser vorbereitet.
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 21:18:39 |
Trennen geht nicht? 1. WP pro WE ist die königslösung.
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12.03.2026 21:23:55 |
"Trennen geht nicht? 1. WP pro WE ist die königslösung." Nein Leider nicht. Brauchwasser Ja. Aber Heizung läuft an einem Rohr die komplette Hauswand hoch und zweigt dann ab, auf den Etagen. Das wäre sonst gut. Dann wäre die Abrechnung ein Kinderspiel. Nur die Haushälften sind Leitungen wo der Hauptstrang sich aufteilt gleich nach der Heizung.
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13.03.2026 12:30:41 |
Zitat von Raubfisch  Trennen geht nicht? 1. WP pro WE ist die königslösung. Ich habe noch mal darüber nachgedacht. Und eigentlich vielleicht kann ich das doch realisieren. Ich hatte immer im Kopf die Wände auf zu machen bis in die oberen Etagen. Was mir zu viel ist. Aber eigentlich brauch ich das nicht. Es genügt in der unteren Etage neue Leitungen für die Heizkörper zu legen und für die oberen die Alten zu verwenden. Das wäre mit etwas Aufwand machbar. Ich werde mal prüfen, ob es wirklich so sauber getrennt ist, oder ob an angrenzenden Wänden vielleicht horizontale Abkürzungen genommen wurden.
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
13.03.2026 15:33:33 |
Klingt nach einem guten Plan, mit z.B, sehr günstigen Midea - M-Thermal r32 Geräten für unter 2000€ das Stück sollte es gut umsetzbar sein.
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18.03.2026 14:30:53 |
Wie kommst du auf Midea? Im Kopf hatte ich Panasonic. Meine Punkte dafür waren. etabliert. große community, monoblock.
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18.03.2026 14:35:03 |
21kW sind nicht geschätzt sondern geraten.
Und das eine bwwp halbwegs legales WW für 8 Personen schaffen soll ist reines Wunschdenken.
Lass mich raten, die Firma hat noch nie eine Wärmepumpe in ein MFH eingebaut?
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Verfasser: Raubfisch | Zeit:
18.03.2026 14:35:53 |
Mieter zahlt die Stromrechnung ;) , aber ja der Aufpreis von 700€ lohnt sich wahrscheinlich wegen der Community.
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18.03.2026 14:55:50 |
naja 21kW ist Daumenschätzung, Heizlastberechung gibt es keine und wenn weiß auch keiner was die wert ist, da annahmenbasiert. BWP für Mietwohnung, das gibt nix das WW wird einen recht hohen Anteil an den 4500ÖL haben wird - höchste Temperatur im (wenig? gedämmten) Wasserleitungsnetz - gibts Zirkulation? der 30kW Öler mach WW als Durchlauferhitzer für die 300L WW Speicher !!! Das kann LWP nicht, zumindest - nicht physikalisch - nicht wirtschaftlich - nicht bei -20°C - nicht bei +38°C
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18.03.2026 15:01:36 |
Zitat von Golio  "Trennen geht nicht? 1. WP pro WE ist die königslösung." Nein Leider nicht. Brauchwasser Ja. Aber Heizung läuft an einem Rohr die komplette Hauswand hoch und zweigt dann ab, auf den Etagen. [...] Ja, genau da trennt man die WE vom Strang und die WP für diese WE an
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18.03.2026 16:28:56 |
Was hat man eigentlich davon wenn man die Energie der Photovoltaik in Form von Wärme den Mietern zur Verfügung stellt? Geld bekommt man keines dafür, im Gegenzug die Kaltmiete erhöhen?
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19.03.2026 07:52:55 |
Mehrere LWWP für die 4 Parteien fände ich überzogen, wenn du eine zentrale Hydraulik für alle Parteien hast. Strangzuordnung hin oder her... Lass dir eine Zuordnung der Heizenergien für Warmwasser und Heizen erstellen und wenn du jetzt schon die permanent 60° mit Zirkulation einhältst, wirst du staunen, wieviel Energie fürs WW draufgeht und was am Ende fürs Heizen wirklich benötigt wird. Bei mir - ähnliche Situation mit 4 Parteien und 8 Personen - sind das im Schnitt 11.000kWh fürs WW im Jahr (mit WMZ ermittelt). Kauf dir eine leise WP und stelle die schalltechnisch optimal auf. Der Geräuschteppich von 4 preiswerten WP wird eher schwer vorhersehbar sein, wenn jede unabhängig voneinander abtaut oder bei Leistungsanforderung hochfährt. Auf der Seite dieses Geräteparks möchte ich nicht mein Schlafzimmerfenster haben. Abrechnungstechnisch bist du wohl eh schon auf eine Heizquelle ausgelegt ("Da die Abrechnung eine Firma macht..") - kann man doch so belassen und wird umgelegt. Mach dir eher mehr Gedanken um deine Warmwasserversorgung - das ist die eigentliche Herausforderung, wenn DLEs keine Option sind.
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19.03.2026 08:37:18 |
Und dann klagen die Mieter, wenn die Panasonic fröhlich vor sich hin dröhnt...
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19.03.2026 11:37:18 |
Zitat von godek  21kW sind nicht geschätzt sondern geraten.
Und das eine bwwp halbwegs legales WW für 8 Personen schaffen soll ist reines Wunschdenken.
Lass mich raten, die Firma hat noch nie eine Wärmepumpe in ein MFH eingebaut? Ja vermutlich. Die Abrechnung für das Haus macht die Firma Ista. Es gibt also schon Werte. Für Warmwasser und Heizung. Aber die hatte ich der Firma nicht gegeben. Er ging von 4500 Liter Heizöl aus und 8 Personen. Er meinte der Wasserspeicher muss vergrößert werden, weil die WW gegenüber der Ölheizung zu träge ist. Das ist hier im Umkreis schon eine bekannte Firma. Aber ob die sowas schon im MFH installiert haben weiß ich nicht. Sie hatten eine Lambda im Foyer stehen als Dekoration.
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19.03.2026 11:46:28 |
Wenn du 2 BWWP mit Außenluftanschluss zusammen hängst, dann könnte das mit dem WW Bedarf klappen... Im Normalfall sind die Geräte aber eher Technik für 1-2 Familienhäuser... Wenn du 3 einzelne Heizungswärmepumpen einbaust, dann hast du 3x Reparaturen, 3x Wartung, 3 Kreise mit MAG, Wasserpumpe, etc. und kaufst nach 15 Jahren auch 3 Geräte neu. Das ist finanziell recht unatraktiv... Bei DIY Lösungen musst du einkalkulieren, dass es in der Regel keine Garantie gibt...
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19.03.2026 11:54:17 |
Zitat von Thunderbird1987  Was hat man eigentlich davon wenn man die Energie der Photovoltaik in Form von Wärme den Mietern zur Verfügung stellt? Geld bekommt man keines dafür, im Gegenzug die Kaltmiete erhöhen? Ja das ist eine gute Frage, ob es einen legalen Weg gibt ohne das ich in Bürokratie ertrinke. Theoretisch wenn ich 4 Wärmepumpen installieren würde. Brauch ich auch 4 Zähler. Die müssten dann jeweils auch die Einspeisung ins Netz zählen. Dann bräuchte man nochmal einen privaten Zähler für jede WP. Für meine Mieter wäre natürlich gut, wenn sie einen teil des Stroms für die WP günstiger bekämen und meine Anlage Hauptsache irgendwann bezahlt ist. Aber vermutlich wenn ich das offiziell mache bin ich dann Stromverkäufer und so ein Mist. Deswegen braucht es an dieser Stelle noch mehr Gedanken und Recherche. Eventuell wird das auch nichts.
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19.03.2026 12:07:35 |
Zitat von Oelwechsler  Mehrere LWWP für die 4 Parteien fände ich überzogen, wenn du eine zentrale Hydraulik für alle Parteien hast. Strangzuordnung hin oder her... Lass dir eine Zuordnung der Heizenergien für Warmwasser und Heizen erstellen und wenn du jetzt schon die permanent 60° mit Zirkulation einhältst, wirst[...] Mein Nachbar 3 Parteienhaus hat 3 WP insgesamt, für jede Wohnung eine. Allerdings ist der Neubau gedämmt mit Fussbodenheizung usw. Ist nicht vergleichbar. Ich bin grundsätzlich jetzt noch nicht festgefahren mit dem was ich mache. Die Ölheizung jetzt mit fast 25 Jahren wird irgendwann den Geist aufgeben. Mir wäre lieber ich kann jetzt geplant vorgehen, als das sie mir im Winter abfackelt und ich etwas machen muss was schnell geht. Ich hätte jetzt auch kein Problem damit die Hydraulik so zu lassen. Zumindest dieses erste Angebot war mir zu teuer. Ich hatte eher mit 35K gerechnet max. Aber gut was weiß ich schon.
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19.03.2026 12:15:41 |
Zitat von Mark1234  Wenn du 2 BWWP mit Außenluftanschluss zusammen hängst, dann könnte das mit dem WW Bedarf klappen... Im Normalfall sind die Geräte aber eher Technik für 1-2 Familienhäuser... Wenn du 3 einzelne Heizungswärmepumpen einbaust, dann hast du 3x Reparaturen, 3x Wartung, 3 Kreise[...] Ja sowas habe ich mir schon gedacht das das eher was für Einfamilienhäuser ist. Wenn ich pro Wohnung eine WP installieren würde, würde ich sowas auch nicht einbauen.
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19.03.2026 12:53:54 |
Wenn du pro Wohnung eine Wärmepumpe installierst, dann musst du aber auch Warmwasser machen und wenn du das übern DLE (Durchlauferhitzer) machst wird das teuer, wenn du das über WP machst dann brauchst du ja auch wieder entsprechende Verrohrung, nen Speicher pro Wohnung, ne Ladepumpe, usw. usf. Und das sind ja auch alles Sachen, die du in 15 Jahren wieder neu machen kannst... Das wird dann übern Daumen gepeilt nicht mit 30.000€ klappen... Der Vorteil ist natürlich dass man die Sauteure Abrechnungsfirma draußen hat, wenn der Mieter seinen Strom nicht zahlt sitzt der im kalten, hast nix mit zu tun und auch keinen eigenen Zähler, etc. Ich würde mal checken was sich an der Ölheizung, vor allem im Warmwasserbereich noch optimieren lässt und mich sonst zwischen dem einen Angebot und ggfls. ner neuen Ölheizung entscheiden.
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19.03.2026 17:08:59 |
Zitat von Mark1234  Wenn du pro Wohnung eine Wärmepumpe installierst, dann musst du aber auch Warmwasser machen und wenn du das übern DLE (Durchlauferhitzer) machst wird das teuer, wenn du das über WP machst dann brauchst du ja auch wieder entsprechende Verrohrung, nen Speicher pro Wohnung, ne Ladepumpe, usw. usf.[...] Ich weiß nicht ob die Sachen nach 15 Jahren kaputt gehen. Ok mir ist vor 2 Jahren mal die Ladepumpe kaputt gegangen die hat 150 Euro gekostet. Der Brenner vom Ofen mit fast 2000 war da schon teurer. Verstehe ich nicht so ganz was du schreibst. Die Wärmepumpe macht natürlich auch das Wasser warm. Jede Wohnung hätten dann sagen wir mal 200L Brauchwasserspeicher. Bei sehr kalten Tagen springt dann halt vielleicht der Heizstab an. Mit Puffer hätte ich dann eventuell 8 Behälter herum stehen im Keller. Nun der Platz wäre da. Ich muss auch nicht zwingend die Wohnungen aufspalten das wäre schon einiges an Arbeit. Auch wenn ich als Selbermacher da sicher Lust drauf habe muss es nicht sein. Ich kann die aktuelle Hydraulik auch so lassen. Die Heizungsfirma hat schon gesagt das in dem Bereich mit dem WP Angebot etwas dünn wird. Deswegen dachte ich das man Vielleicht zwei Wärmepumpen einbaut. Vielleicht Wasser und Heizung trennt. Aber da meinte man dann "doppelte Wartung". Ich erwarte eigentlich das die Sachen bisschen halten und nicht alle naselang kaputt gehen. Kann natürlich passieren. Dann muss man manchmal in einen sauren Apfel beissen. Ich will den Faktor Lärm auch noch analysieren. Weil grundsätzlich ist es so, ich hab zwar Schallschutzfester. Die sind richtig gut. Aber man hat ja auch vielleicht gerade im Schlafzimmer mal gern das Fenster auf Kipp nachts (Ich zumindest). Und es gibt keine Seite vom Haus wo kein Schlafzimmer ist. Ich hab jetzt noch ein Energieberater kontaktiert und ich schaue gerade noch nach weiteren Firmen. Es kann auch am Ende daraus hinauslaufen das die Ölheizung weiter läuft bis nichts mehr geht. Das können ja auch noch locker paar Jahre sein. Aber man sieht ja aktuell wieder was das für einen Wert hat
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24.03.2026 10:55:01 |
Hey Golio, vergleiche gerade ein paar online Rechner und dieser hier spuckt sehr ähnliche Ergebnisse aus: https://www.simplestrom.de/rechner/heizlast Geschätzte WP Größe 21kW (haben deine Anbieter wirklich eine raumweise Heizlast bestimmt oder auch nur so überschlagen?). Geschätzte kosten 45.000€ (wie bei dir). Förderung (laut dem Förderrechner auf dieser Seite) bei 15.750, also passt mit den 30.000 Invest die du berechnet hast. Da Lambda schon eher tendenziell der Porsche unter den Wärmepumpen ist, scheint mir das Angebot also erstmal gut. Selber machen ist natürlich wenn du dir das zutraust auch ne Möglichkeit - aber wie du schon selber sagst - Wartung und Fehleranfälligkeit evtl höher (wenn man Ruhe beim dem vermieteten MFH haben möchte vielleicht nicht optimal?). Hoffe das hilft als Einschätzung. VG
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30.03.2026 18:34:59 |
Zitat von heizhammer  Hey Golio,
vergleiche gerade ein paar online Rechner und dieser hier spuckt sehr ähnliche Ergebnisse aus: https://www.simplestrom.de/rechner/heizlast
Geschätzte WP Größe 21kW (haben deine Anbieter wirklich eine raumweise Heizlast bestimmt oder auch nur so[...] Die haben die Heizlast aus der letzten Abrechnung heraus interpretiert. Das waren 4500L Heizöl. Ich vermute persönlich auch das es durchaus realistisch ist. Mir wurde jetzt auch noch empfohlen über Pellet nachzudenken. ^^. Ich bin nach einiger Überlegung mittlerweile auf dem Punkt, das ich die Hydraulik so lasse wie sie ist. Ich würde aber eher dazu tendieren 2 Wärmepumpen einzubauen. Eine für WW eine für Heizung. Dann hat man auf dem Markt mehr Auswahl und preislich gibt es da kein Unterschied zur großen WP. Zu Pellet weiß ich wenig. Ich vermute mal das dort wo jetzt die Öltanks sind, dann die Pellets lagern würden. Der Raum ist trocken.
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