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Datenschutzhinweise

Planung RGK für Siedlungshaus in SH
Verfasser:
EikeKrischan
Zeit: 11.03.2026 14:40:45
0
3941264
Moin zusammen,

ich bin neu hier und habe mich nach einigem Mitlesen vom "RGK-Fieber" anstecken lassen. Wir wollen unsere 27 Jahre alte Ölheizung rausschmeißen und durch eine Sole-WP mit Ringgrabenkollektor ( RGK in Eigenleistung) ersetzen. Da ich großen Respekt vor einer Fehlplanung/ Unterdimensionierung habe, würde ich mich über eure Expertenmeinung freuen.

Die Rahmendaten:

- Objekt: Siedlungshaus (1950er) in Rantrum, SH.
- Fläche: ca. 125 m² beheizte Wohnfläche.
- Verbrauch: ca. 2.300 l Öl/Jahr (Hochrechnung nach Heizgradtagen seit Einzug im Nov).
- Heizlast aktuell: ca. 10 kW (Berechnet vom EB im vereinfachten Verfahren).
- Geplante Maßnahmen (2027): Einblasdämmung (6-8 cm), neue Fenster & Türen.
- Geplante Maßnahmen (2028/29): Dachsanierung (Zwischen-/Aufsparrendämmung).
- Ziel-Heizlast: ca. 7,5 kW nach Abschluss aller Maßnahmen (Berechnet vom EB im vereinfachten Verfahren).
- Ob sandig-lehmiger Boden oder lehmig-sandiger Boden ist aktuell nicht ganz klar. Gemäß Bodenkarte aus dem Umweltportal SH handelt es sich um „Pseudogley-Braunerde“. Ich werde wohl noch einmal graben müssen, um sicher zu gehen.

Einbau der WP ist für Sommer 2027 geplant. Das bedeutet, dass die WP im ersten (ggf. auch zweiten) Winter (vor der Dachsanierung) ggf. etwas mehr arbeiten muss. Als Gerät habe ich die NIBE S1156 oder S1256 (integrierter Speicher 180L) 8kW oder 13kW im Blick.

Trenchplaner-Link: https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=5wJV05aU63M9rEDMVF11

Meine Fragen:
1.Kollektor: Erscheint euch die Auslegung im Planer zu grenzwertig? Besonders im Westen (Abstand zum Baum) könnte der RGK noch ein bisschen kürzer ausfallen.

2.Soleverteiler: Ist ein Schacht im Garten sinnvoll? Das Haus ist dort nicht unterkellert und die WP steht zentral im Haus. Ich würde ungern vier Soleleitungen quer durch den Wohnraum legen, sondern lieber mit einer starken Vor-/Rücklaufleitung reingehen.

3.Warmwasser: Reicht der integrierte Speicher der S1256 für 2 Erwachsene + (perspektivisch) 2 Kinder aus, oder ist die S1156 mit externem 300L Speicher die sicherere Wahl? Die Badewanne wird im Herbst, Winter und Frühling gern genutzt.

Ich freue mich auf eure Tipps und den Austausch!
Beste Grüße Eike

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 12.03.2026 19:23:44
0
3941553
Hallo Eike,

vom Prinzip hast du wesentliches bereits geplant, würde nur einige Änderungen vornehmen und auch die Gründe erklären.
Zuerst den Verlauf ändern, also kalte Kollektorteil in die andere Laufrichtung da hier der warme Kollektorbereich im Bereich der Gebäude und versiegelten Flächen weniger Einfluss hat.
Außerdem ein wenig breiter den Kollektor ausheben, gegen Ende auf 1,7m Tiefe und würde 2x40x300m Rohr empfehlen.
Die neue Nibe hat eine Quellenpumpe jene weniger Leistungsreserve hat und zu knapp ausgelegt ist. Die Leistung würde in deinem Fall ausreichen und hat sogar noch Reserven. Ist vor allem relevant vor Abschluss aller geplanten Maßnahmen.
Den gesamten Verlauf des Kollektors kannst du hier nicht ausheben wegen Lagerungprobleme im Bereich C+G, hier zuerst C ausheben und Kollektor einlegen, verfüllen und anschließend den Rest erstellen.
Der Verteiler kann du auch in den Außenbereich in einem Schacht montieren, ist eigentlich Standard bei DIN Flächenkollektoren. Hier gibt es Kunststoffschächte mit Deckel.
Ob 1256 mit 180l oder 1156 mit 300l Speicher?
Es gibt auch WP taugliche WW Speicher mit ca. 250L Inhalt.

Vorschlag

Wolfgang

Verfasser:
EikeKrischan
Zeit: 13.03.2026 22:11:19
0
3941879
Moin Wolfgang,

fantastisch. Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Viel mehr noch, dass du hier noch mal 1.200 Watt Entzugsleistung aufgetan hast ;-)

Ich kann all deinen Erläuterungen sehr gut folgen. Lediglich der Grund, warum du am Ende auf 1,7m tiefe gehen würdest ist mir noch nicht ganz klar. Was ist hier der technische Vorteil.

Ich steige dann einmal tiefer in die Planung ein und melde mich bei weiteren Fragen.

Beste Grüße, schönen Abend und schönes Wochenende!

Verfasser:
EikeKrischan
Zeit: 14.03.2026 18:18:52
0
3942051
Moin noch mal,

am südlichen Ende des geplanten RGK steht eine Reihe von Thujen. Diese sind ja Flachwurzler. Mittelfristig sollen diese weg und ein Knick (aufgesetzter Wall mit heimischen Gehölze) aufgesetzt werden. Kann man den Graben direkt vor die Thujen setzen? Dies wäre mir aufgrund geplanter Obstbäume und eines entsprechenden Abstands zum RGK ganz recht. Der RGK hätte dann aber eine Hälfte des Entzugsbereichs unter den Bäumen.

Hier noch ein paar weitere Fragen:

Habt ihr für die Bewertung des Bodens noch eine Probe nehmen lassen – wenn ja, wie läuft das ab – oder habt ihr das selbst bewertet?

Muss der Boden bei der Verfüllung verdichtet werden (Rüttelplatte) oder reicht das einfache Verfüllen und andrücken mit der Baggerschaufel aus?

Sollten, sobald Steine in der Verlegetiefe sind, die Rohre eingesandet werden? Sand ist ja eher kontraproduktiv für den RGK

Vielen Dank für euren Support schon im Voraus!
BG Eike

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 15.03.2026 16:14:21
0
3942291
Zitat von EikeKrischan Beitrag anzeigen
Moin noch mal,

am südlichen Ende des geplanten RGK steht eine Reihe von Thujen. Diese sind ja Flachwurzler. Mittelfristig sollen diese weg und ein Knick (aufgesetzter Wall mit heimischen Gehölze) aufgesetzt werden. Kann man den Graben direkt vor die Thujen setzen? Dies wäre mir[...]


ZU deinem Fragen:

Den Kollektor kann man direkt neben den Thujen erstellen.
Die Tiefe von 1,7m habe ich wegen der Leistung vorgenommen, wenn du den Kollektor näher an den Thujen verlegst, verlängert man den Verlauf und dadurch steigert sich die Entzugsleitung etwas.
Die kleinere SWP ist Leistungsseitig ausreichend, für gute Arbeitszahlen ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur notwendig.
Bei dem Alter des Hauses dürften hier noch Heizkörper vorhanden sein, diese prüfen und gegebenfalls gegen Typ 33 austauschen.
Den Boden habe ich jedes mal selbst bewertet, wenn du Probleme hast, erstelle Bilder und stelle diese mit einer Beschreibung ein.
Das verdichten des Bodens geht am besten mit einer Grabenwalze (Igel), kann man häufig auch ausleihen.
Um das Rohr sollten keine spitzen Steine sein, falls dies der Falls ist, unten als Bodenlage etwas bindiges Material einfüllen, Rohr verlegen und wiederum bindiges Material einfüllen. Falls der Boden mit Steinen durchsetzt ist, kann man mit einer angetriebenen Motorschaufel daraus bindiges Material erstellen.
Hier den Tiefbauer oder Verleiher des Baggers fragen.

Wolfgang

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