Ich habe seit nun 3 Jahren eine ähnliche Vorwärmung verbaut.
Aber ich habe an dem
Pufferspeicher ST dran und eine
Wasserwasserbrauchwasserwärmepumpe. Eco Design ED180RF.
Der Rücklauf der Gebäude-Wärmepumpe geht immer durch den Puffer.
Aus dem Puffer entnehmen ich für die BWWP die Primärwassermenge Heizung. Somit habe ich mir damit einen Booster gebaut.
Dadurch hat die BWWP im Winter eine AZ von ca 4,5.
Im Sommer ist die Arbeitszahl bei 3,5 aber das ist egal weil es genug PV Strom gibt. Und wenn die ST den Puffer aufheizt liegt die AZ auch wieder bei 4,5.
Historisch bedingt habe ich auch noch an dem Pufferspeicher eine selbst gebaut FriWa dran. Hiermit wird das WW welches in die BWWP KW rein geht vorgewärmt auf 30 bis 60 Grad.
Bevor es die WP gab wurde mit Pellets geheizt deshalb sind diese ganzen Bauteile alle vorhanden gewesen.
Nachteile:
- Hygienisch ist es nicht, das WW vorzuwärmen auf nur 30 Grad. Das funktioniert nur weil es bei Nichtnutzung auf Keller
Temperatur abkühlen kann und bei bedarf kann ich den Puffer mit Pellets oder ST auf 65 Grad aufladen.
- Theoretisch addieren sich die beiden AZen und somit landet die Gesamt AZ bei 2,6 für WW. Aber praktisch macht das nichts aus bei den Kosten und weil ein Großteilvon der PV kommt. Die
Energiemenge muss bei jeder BWWP aus dem Gebäude kommen, da spielt es keine Rolle ob direkt durch das Wasser oder durch die
Luft.
- Es gibt viele Bauteile die kaputt gehen können. Ich betrachte es als Versuchsaufbau und habe schließlich außer Ideen und n paar
Fittinge nicht viel bezahlt.
Vorteile
- Ich glaube es gibt keine Vorteile. 😀
- Die Anlage ist komplex, Hygienisch eigentlich unzulässig und man könnte sowas beim normalen Kunden nicht verbauen.
- Wenn es einen Vorteil gibt ist dieser das ich wirklich im Ganzen Jahr für ein 4 Pers Haushalt mit Teenies nur 245kwh Primärstromeinsatz für die BWWP habe. Bei 151m3 53 grätiges WaWasser. Die Primärwärmeenergie aus dem Puffer für die BWWP lag letztes Jahr bei 0 bis 40kwh/Monat, insgesamt bei 234kwh.
Falls jetzt einer Nachrechnet, der Wert ist so gering weil die ST viele Tag im Jahr direkt mit der alten FriWa das WW auf 60 Grad vorwärts so das die BWWP gar nicht anspringen muss.
Weiterhin konnte ich so die gut funktionierende ST weiter verwenden.
Man sieht, es ist sehr komplex was vei mit dort im Keller gereift ist.
Wenn du Puffer mal duexhgammeln sollten was vei meiner Fürsorge hoffentlich nie passiert fliegt auch alles komplett raus, ST vom Dach und nur WP + BWWP.
Zu deiner Idee.
Falls du sowas vor hast weil du es selber bauen möchtest dann würde ich auf eine geringe Spreizung Sekundär achten. Damit beeinflusst du dein System nur wenig.
Da du aber wahrscheinlich dynamische Volumenströme hast musst du den WT ans Maximum auslegen.
Sonst hast entsprechende Effekte die hier beschrieben wurden.
Und dann das Ganze über einen Vorlaufspeicher bauen mit einer entsprechenden Vorwarnung ist in meinen Augen das einzig Sinnvolle denn die Trägheit deines Gebäudes schluckt evtl noch etwas Leistung.
Lohnen wird sich das bei DIY evtl in ca. 8 bis 10 Jahren. Da war Mikas Ansatz schon richtig.
Bedenke das du bei so einem Konstrukt eigentlich den DEH auf 60 Grad stellen müsstest.
Laut diversen Gutachten ist allerdings ein 60 grätiger DEH nicht dazu geeignet
Legionellenkontaminiertes Wasser zu entkeimen. Die Verweildauer ist zu kurz!
Damit du das nicht machen musst empfehle ich eine Ladepumpe zu verwenden die nur mittels Strömungsschalter den WT mit dem Vorlaufpufferwasser durchströmt.
Weil wenn der WT dauerhaft mit 30 bis 40 Grad durchströmt wird hast du eine super Legionellenfarm.
Und wenn du einen Puffer einsetzen möchtest solltest du unbedingt einen kleinen Heizstab dort einbauen.
So kannst du für dein Gewissen mal thermisch desinfizieren was allerdings nur bei dauerhaften und ausgiebiegen Zapfen für den Moment alle Legionellen abtötet. Eine Stunde später bilden sich bereits neue wenn die Temperaturen entsprechend günstig sind.
Wichtig für alle TW-WT gilt das sie immer sehr schnell auf unter 25, besser 20 Grad abkühlen können bei nicht Nutzung. Nur so verhindert man Legionellenwachstum.
Bei Plattenwärmetauscher auf die vorherrschende Wasserhärte achten bei über 13-15dH müssen buntmetallverlötete Wärmetauscher speziell beschichtet sein ! Sonst ist der nach wenigen Monaten durch!
Viel Spaß beim basteln.
Das dein ausgewählter Speicher nicht dafür geht wurde gesagt.
Entweder Kombispeicher oder PWT mit TW Zulassung.
Mein Fazit:
Da für das ganze schon einiges an Fachwissen notwendig ist kann ich so einen Umbau dem normalen Handwerker selbst mit Gesellensachkunde nur bedingt empfehlen.
Zudem ist es einer Nichtfachkraft auch gar nicht erlaubt an
Trinkwasseranlagen zu arbeiten.
Im EFH kräht allerdings ohne Schadensfall auch keiner danach.
Grüße