Zitat von
Berti2911 
Erstmal vielen Dank für die konstruktiven und ausführlichen Beiträge. Es wurde von mehreren Baustellen gesprochen, das sehe ich auch so.
Da ich noch ein paar Rückfragen dazu habe, werde ich diese thematisch einzeln stellen, damit ich den Überblick nicht verliere
Mehrfach-Posts direkt hintereinander helfen aber rein gar nichts bei der Übersicht, nachdem die Antworten dann ja doch wieder wild gewürfelt sind. Wenn das Thema zu komplex ist, bzw. sich mehrere Themen mischen, dann im bitte einzelne Threads aufmachen. Sehe ich hier aber nicht als nötig an, insofern bitte bei einem Beitrag bleiben. Machts dann nämlich deutlich einfacher ordentlich drauf zu antworten, erstrecht bei den Ladezeiten vom Forum aktuell
Zitat von
Berti2911 
Aber wie soll die zweite ZL-Pumpe integriert werden? Die bestehende ist in der FriWa integriert und die neue ZL-Pumpe muss auch von dem Plattenwärmetauscher (PWT) erhitzt werden?
Äh... nein? Durch den Wärmetauscher wird die Warmwasserleitung erhitzt. Die
Zirkulationspumpe hingegen sitzt in der Zirkulationsleitung und pumpt das
Wasser in den
Kaltwasserzulauf der FriWa.WIe es umzusetzen ist ist doch einfach: in jede Zirku-Leitung eine
Pumpe. Wenn jetzt eine in der FriWa direkt sitzt, dann halt raus damit und Verbindungsrohr rein. Elektrisch können die Pumpen einfach parallel geschaltet werden, falls die FriWa nicht genug Schaltleistung hat muss halt ein Relais dazwischen.
Zitat von
Berti2911 
- Die Schüttleistung liegt gemäß Datenblatt...
Eine Verlinkung vom Datenblatt oder Angabe des Typs wäre wohl ratsam, damit man sich selbst ein Bild davon machen kann ob die Anlage überhaupt für WP-Betrieb geeignet ist.
Zitat von
Berti2911 
Der Rücklauf ist dann 25°C (was für ein Traum). Und in der Tat habe ich beim Zapfen keinen heißen Puffer-Rücklauf (nur beim Zirkulieren)
spricht schonmal nicht für eine gute Pumpenregelung, wenn selbst bei höherer Schüttleistung der Rücklauf so weit über dem Kaltwasser liegt.
Zitat von
Berti2911 
Der Kombipuffer ist 2019, laut Datenblatt ca. 140 Watt bei 60°. Das kommen über 24 h so grob 2-4 kWh raus, ist nicht gut, aber nicht das große Problem.
Das Problem bei einem Kombipuffer ist ja nicht seine schlechte Dämmung... schlecht gedämmt kannst du auch andere Puffer haben, genauso wie man die Dämmung vom Kombipuffer verbessern könnte. Das schlechte an einem Kombipuffer ist, dass sich die beiden
Temperaturniveaus vermischen, insbesondere bei einer Wärmepumpe mit ihrem hohen Durchfluss. Damit kühlst du also ständig das Warmwasser ab, weil es als
Heizungswasser missbraucht wird, und musst es dann teuer wieder hochheizen.
Zitat von
Berti2911 
Die Schichtung wird wie bereits erwähnt zerstört, indem der heiße Rücklauf der FriWa dort mit kaltem Rücklauf der FBH vermischt wird.
Habe ich dich richtig verstanden, dass auch ein stark einströmender Rücklauf der FBH das heiße Wasser im oberen Puffer verwirbeln kann?
Sowohl der starke Durchfluss der FriWa, auch wenn der Rücklauf oben angeklemmt wäre, mischt den Puffer durch, als auch der der FBH. Es wird ja auch nicht nur der Rücklauf der FBH an den Puffer gehen, sondern auch der Vorlauf. Und höchstwahrscheinlich sind die Volumenströme von Wärmepumpe und FBH überhaupt nicht abgeglichen, womit dann zwangsweise noch mehr umgerührt wird.
Zitat von
Berti2911 
Als Nachteil sehe ich aber, dass die WP eventuell öfters taktet? Der Puffer soll das doch abfangen, daher auch sein Name. Oder interessiert sich eine modulierende WP dafür nicht?
Dann hast du den Puffer wohl falsch verstanden. Was du da drin Speichern kannst ist lächerlich, verglichen mit der Speicherfähigkeit vom
Estrich. Erstrecht wo der kleinste Teil des Puffers für die Heizung da sein sollte, wenn es so funktionieren würde wie geplant.
Zitat von
Berti2911 
Weiterhin verbaue ich mir die Möglichkeit, den Wärmeüberschuss eines möglichen
Kaminofens dort einzuspeisen.
Sei froh, das wäre die nächste Art um die Wärmepumpe in einen ineffizienten Betrieb zu zwingen. Für sowas bräuchtest du wohl auch eher min. 1.000l rein für die Heizung als Puffer, getrennt vom Warmwasser.
Zitat von
Berti2911 
Ist es energetisch günstiger oder gleichwertiger, hier im niedrigen Vorlaufbereich ohne Puffer zu arbeiten?
Logisch, die Anlage kann konstant mit der Solltemperatur fahren, braucht nicht wegen Durchmischungen mit höherem Vorlauf fahren, der dann womöglich runter gemischt wird, hat nicht mit Verlusten aufgrund unterschiedlicher Volumenströme zu kämpfen, etc.