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Ineffiziente Zirkulation mit Wärmepumpe und Frischwasserzelle
Verfasser:
Gnampf
Zeit: 13.03.2026 14:25:59
1
3941781
Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Erstmal vielen Dank für die konstruktiven und ausführlichen Beiträge. Es wurde von mehreren Baustellen gesprochen, das sehe ich auch so.

Da ich noch ein paar Rückfragen dazu habe, werde ich diese thematisch einzeln stellen, damit ich den Überblick nicht verliere

Mehrfach-Posts direkt hintereinander helfen aber rein gar nichts bei der Übersicht, nachdem die Antworten dann ja doch wieder wild gewürfelt sind. Wenn das Thema zu komplex ist, bzw. sich mehrere Themen mischen, dann im bitte einzelne Threads aufmachen. Sehe ich hier aber nicht als nötig an, insofern bitte bei einem Beitrag bleiben. Machts dann nämlich deutlich einfacher ordentlich drauf zu antworten, erstrecht bei den Ladezeiten vom Forum aktuell

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Aber wie soll die zweite ZL-Pumpe integriert werden? Die bestehende ist in der FriWa integriert und die neue ZL-Pumpe muss auch von dem Plattenwärmetauscher (PWT) erhitzt werden?

Äh... nein? Durch den Wärmetauscher wird die Warmwasserleitung erhitzt. Die Zirkulationspumpe hingegen sitzt in der Zirkulationsleitung und pumpt das Wasser in den Kaltwasserzulauf der FriWa.WIe es umzusetzen ist ist doch einfach: in jede Zirku-Leitung eine Pumpe. Wenn jetzt eine in der FriWa direkt sitzt, dann halt raus damit und Verbindungsrohr rein. Elektrisch können die Pumpen einfach parallel geschaltet werden, falls die FriWa nicht genug Schaltleistung hat muss halt ein Relais dazwischen.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
- Die Schüttleistung liegt gemäß Datenblatt...

Eine Verlinkung vom Datenblatt oder Angabe des Typs wäre wohl ratsam, damit man sich selbst ein Bild davon machen kann ob die Anlage überhaupt für WP-Betrieb geeignet ist.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Der Rücklauf ist dann 25°C (was für ein Traum). Und in der Tat habe ich beim Zapfen keinen heißen Puffer-Rücklauf (nur beim Zirkulieren)

spricht schonmal nicht für eine gute Pumpenregelung, wenn selbst bei höherer Schüttleistung der Rücklauf so weit über dem Kaltwasser liegt.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Der Kombipuffer ist 2019, laut Datenblatt ca. 140 Watt bei 60°. Das kommen über 24 h so grob 2-4 kWh raus, ist nicht gut, aber nicht das große Problem.

Das Problem bei einem Kombipuffer ist ja nicht seine schlechte Dämmung... schlecht gedämmt kannst du auch andere Puffer haben, genauso wie man die Dämmung vom Kombipuffer verbessern könnte. Das schlechte an einem Kombipuffer ist, dass sich die beiden Temperaturniveaus vermischen, insbesondere bei einer Wärmepumpe mit ihrem hohen Durchfluss. Damit kühlst du also ständig das Warmwasser ab, weil es als Heizungswasser missbraucht wird, und musst es dann teuer wieder hochheizen.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Die Schichtung wird wie bereits erwähnt zerstört, indem der heiße Rücklauf der FriWa dort mit kaltem Rücklauf der FBH vermischt wird.

Habe ich dich richtig verstanden, dass auch ein stark einströmender Rücklauf der FBH das heiße Wasser im oberen Puffer verwirbeln kann?

Sowohl der starke Durchfluss der FriWa, auch wenn der Rücklauf oben angeklemmt wäre, mischt den Puffer durch, als auch der der FBH. Es wird ja auch nicht nur der Rücklauf der FBH an den Puffer gehen, sondern auch der Vorlauf. Und höchstwahrscheinlich sind die Volumenströme von Wärmepumpe und FBH überhaupt nicht abgeglichen, womit dann zwangsweise noch mehr umgerührt wird.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Als Nachteil sehe ich aber, dass die WP eventuell öfters taktet? Der Puffer soll das doch abfangen, daher auch sein Name. Oder interessiert sich eine modulierende WP dafür nicht?

Dann hast du den Puffer wohl falsch verstanden. Was du da drin Speichern kannst ist lächerlich, verglichen mit der Speicherfähigkeit vom Estrich. Erstrecht wo der kleinste Teil des Puffers für die Heizung da sein sollte, wenn es so funktionieren würde wie geplant.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Weiterhin verbaue ich mir die Möglichkeit, den Wärmeüberschuss eines möglichen Kaminofens dort einzuspeisen.

Sei froh, das wäre die nächste Art um die Wärmepumpe in einen ineffizienten Betrieb zu zwingen. Für sowas bräuchtest du wohl auch eher min. 1.000l rein für die Heizung als Puffer, getrennt vom Warmwasser.

Zitat von Berti2911 Beitrag anzeigen
Ist es energetisch günstiger oder gleichwertiger, hier im niedrigen Vorlaufbereich ohne Puffer zu arbeiten?

Logisch, die Anlage kann konstant mit der Solltemperatur fahren, braucht nicht wegen Durchmischungen mit höherem Vorlauf fahren, der dann womöglich runter gemischt wird, hat nicht mit Verlusten aufgrund unterschiedlicher Volumenströme zu kämpfen, etc.

Verfasser:
Daddy57
Zeit: 14.03.2026 10:13:46
0
3941945
Nein.
Sie sollte nicht mehr takten, als mit dem großen Pott.
Der Betonpuffer ist so groß, daß eine Temperatur-Sättigung viel träger erfolgt, als ein noch so großer Wasser-Puffer.
Es kann sein, dass man die Steuerung noch etwas anpassen muss.
Die Rede ist oft von Gradminuten.
Wie man die Hydraulik umstricken kann, werden dir sicher noch weitere Foristi sagen, die so einen Kombispeicher besser kennen.
Wichtig ist, dass evtl. vorhandene ERR stillgelegt werden müssen (immer voll auf, einhergehend mit thermischem Abgleich).
Auch muss die FBH-Verrohrung den hohen erforderlichen Durchfluss ermöglichen.
Kritisch könnte es werden, wenn recht dünne Rohre auf nur wenige Kreise aufgeteilt wurden.
Gibt es Tacometer (Schaugläser am FBH-Verteiler, die grob den Durchfluss anzeigen)?

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