Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Zukunft der Energiewende
Verfasser: copalethri
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Netiquette (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Mark1234
Zeit: 14.03.2026 11:30:45
0
3941963
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Jemand der ein Haus baut, geht ein Wagnis ein.

Er erklärt sich bereit, 20 Jahre oder länger zu sparen um seinen Kredit abzubezahlen, hierfür Überstunden zu machen oder nach der Arbeit an seinem Haus weiter zu werkeln.

Diese Leute gehen die Extra-Meile, die heute so oft[...]


Das muss nicht zwangsläuft so sein.

Die Leute die sowas machen, wählen die Unterkunftsart, Größe und Anschaffungskosten nicht nach ihrem Bedarf, sondern nach dem Lebenskreditrahmen nach dem Motto "alles was geht, bis zur Rente abbezahlen"... Oder teilweise schon nach dem Motto, "abbezahlt kriege ich es nie, aber bis die Kinder groß sind haben wir gut gewohnt".

M.E. versklaven sich die Leute selbst im System.

Wenn man sein selbst genutztes Wohneigentum nicht nach Kreditrahmen sondern nach Bedarf anschaffen würde, dann müsste man sich auch nicht ein leben Land dafür abstrampeln...

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.03.2026 11:48:00
3
3941971
Ob man jetzt 30-50% seines Einkommens für Miete ausgibt oder einen Bankkredit abbezahlt, ist letzten Endes finanziell egal.

Die einen haben den Vermieter reich gemacht und die anderen zumindest ihre Kinder aus der Mietsklaverei befreit.

Ein eigenes, abbezahltes Haus ist die größte Freiheit, die man haben kann.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 14.03.2026 11:53:37
0
3941976
Meine Aussage ist nicht ob Mieten oder Kaufen, sondern die Feststellung das viele Leute ihre Wohnungsauswahl am Finazierungsrahmen fest machen.

Egal ob man die Mietwohnung so teuer und chick mietet wie man eben gestemmt kriegt oder Eigentum so groß und chick kauft, wie man eben zusammen finanziert bekommt.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 14.03.2026 11:54:43
1
3941978
Zitat:
Ob man jetzt 30-50% seines Einkommens für Miete ausgibt oder einen Bankkredit abbezahlt, ist letzten Endes finanziell egal.


Und auch das ist ein Fehler den viele machen, denn aus der Miete werden auch Reparaturen, Abnutzungen, Sanierungen, etc. bestritten, die beim Bankkredit noch on Top oben drauf kommen.

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 14.03.2026 11:58:43
1
3941980
eigenes Haus ist auch eine Art Zusatzrentenversicherung.
Wenn die Leute mal wieder normal bauen würden wäre es auch heute noch erschwinglich.
...und nicht jeder kann im Speckgürtel von München leben.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 14.03.2026 11:58:51
3
3941982
@Mark1234 Du hast völlig recht: Das Problem ist oft nicht das Wohneigentum an sich, sondern maßloser, kreditfinanzierter Konsum. Die oft zitierte "Mietsklaverei" wird hier lediglich durch eine selbstgewählte Kreditsklaverei ersetzt. Wer eine Immobilie rational und strikt nach seinem echten Bedarf kauft – und nicht sein Ego oder die Banken reicher macht, indem er das Maximum des Kreditrahmens ausreizt –, behält seine finanzielle Flexibilität. Das System zwingt niemanden, sich zu übernehmen; es sind die eigenen Konsumwünsche.

https://gerd-kommer.de/blog/mieten-oder-kaufen/

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.03.2026 12:43:41
1
3941991
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Meine Aussage ist nicht ob Mieten oder Kaufen, sondern die Feststellung das viele Leute ihre Wohnungsauswahl am Finazierungsrahmen fest machen.

Egal ob man die Mietwohnung so teuer und chick mietet wie man eben gestemmt kriegt oder Eigentum so groß und chick kauft, wie man eben[...]


Es gibt Leute die über ihre Verhältnisse leben, egal ob Mieter mit 3 Fernreisen im Jahr und einem finanzierten BMW oder eine 3 köpfige Famile im 250m² Neubau-Haus, die vor lauter Schulden nicht mehr aus den Augen schauen kann.

Letztere werden aber immer weniger, weil die Baukosten und Grundstückspreise dafür einfach zu hoch sind.
Die Leute sind heute auch weil die Bauzinsen relativ hoch sind etwas vernünftiger geworden, als noch vor 10 Jahren, wo man das Geld praktisch umsonst bekommen hat.

Was bei uns zunimmt sind Luxuswohnungen und Luxushäuser, die von Investoren gebaut werden um sie zu vermieten - da scheinen Baukosten und Zinsen fast egal zu sein.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 14.03.2026 22:23:08
1
3942095
Ich hab mir noch nie im Leben n neues Auto gekauft. Ich kaufe Autos immer dann wenn sie wertlos sind, weil sie grade keiner haben will.

Wir haben unser Haus gekauft und dabei geschätzt 40% des möglichen Rahmens ausgeschöpft, weil, das was wir für uns gekauft haben "reicht" uns so.
Ich denke mal, nach 8 oder 9 Jahren haben wir dass dann auch abbezahlt.

Bei der Ausstattung haben wir auch gespart, viele "Must haves" haben wir weggelassen, wir haben nur Laminat und Rauhfasertapete, etc. In den Decken einfache Halogenspots und die Inneneinrichtung haben wir uns gebraucht zusammen gekauft.

Andere Kollegen von mir haben es ähnlich gemacht, ich will gar nicht sagen "alternative Wohnformen", aber da ist einer dabei der hat für 60.000€ n Altbau gekauft, der andere hat sich ne Doppelhaushälfte gekauft wo andere seiner Einkommensklasse n EFH freistehend gestemmt haben. Die haben alle keine finanziellen Sorgen...

Andere Kollegen haben gekauft was geht, bei uns mitlerweile 800.000€ für n EFH freistehend auf 500m2 Grunstück und nein, da kann man nicht mitm Bentley vorfahren, da passt grade n Auto aufn Parkplatz und das Auto ist auch finanziert, hat 3 Zylinder und fährt scheisse...

Wenn man da zu Besuch ist gibt es nur exklusive Getränke und lokale Biersorten, guckst in den Kühlschrank liegt da nur Müll drin... Irgendwo muss man ja sparen, da wo die Nachbarn es nicht sehen...

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 15.03.2026 01:23:38
3
3942101
Trotz der überwältigenden Vorteile der Kernenergie bleibt ein Neustart in Deutschland außerordentlich schwierig aufgrund von massenpsychologischen Phänomenen, die derzeit in Deutschland auftreten:

Kognitive Dissonanz nach der Entscheidung: Menschen weisen Daten, die für eine nukleare Renaissance sprechen, instinktiv zurück, da das Eingeständnis, dass die Abschaltung bestehender Kraftwerke ein Fehler gewesen sein könnte, eine intensive und äußerst unangenehme innere Anspannung erzeugt.

Identitätsschützende Kognition: Da die Ablehnung der Kernenergie ein tief verwurzelter Pfeiler der modernen umweltpolitischen deutschen Identität ist, wird die Akzeptanz neuer Nukleartechnologien als direkter Angriff auf die eigene kulturelle Zugehörigkeit und Weltanschauung empfunden.

Gesellschaftlicher Sunk-Cost-Effekt: Nachdem bereits Milliarden von Euro und jahrzehntelanges politisches Kapital in den Ersatz der Kernkraft durch alternative Energieinfrastrukturen investiert wurden, fühlen sich Gesellschaften gezwungen, diese massiven Investitionen aggressiv zu verteidigen, anstatt einen Schritt zurück zu machen.

Systemrechtfertigungstheorie: Sobald ein Atomausstieg zur dauerhaften rechtlichen Realität wird, rationalisieren und verteidigen die Bürger unbewusst den neuen nicht-nuklearen Status quo, da die ständige Überzeugung, das eigene Energiesystem sei grundlegend fehlerhaft, eine zu große untergründige Angst auslösen würde.

Alles in allem führen diese Phänomene dazu, dass oft nicht mal eine sinnvolle Debatte in Deutschland möglich ist.

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 15.03.2026 01:49:31
2
3942102
Um diese massenpsychologischen Phänomene und die realen Auswirkungen des deutschen Atomausstiegs greifbarer zu machen, gibt es glücklicherweise eine breite wissenschaftliche Datengrundlage, die genau diese Effekte empirisch belegt:

* Exploring (dis)approval of nuclear energy in four European countries (2021): Diese länderübergreifende Studie zeigt das Paradoxon auf, dass in Deutschland eine stärkere Sorge um den Klimawandel paradoxerweise zu einer stärkeren Ablehnung der emissionsfreien Kernenergie führt, was die tiefe ideologische Verwurzelung dieses Themas belegt.

* The Private and External Costs of Germany's Nuclear Phase-Out (2022): Diese ökonomische Analyse des NBER quantifiziert die massiven "versunkenen Kosten" und belegt, dass der Ausstieg durch den Ersatz mit Kohlekraftwerken die Gesellschaft jährlich rund 12 Milliarden Dollar sowie 1.100 zusätzliche Todesfälle durch Luftverschmutzung kostet.

* What Can Politics Learn from Management Decisions? (2021): Die Autoren weisen nach, dass der politische Beschluss zum Atomausstieg nach Fukushima massiv durch emotionale, irrationale Risikowahrnehmung (Heuristiken) und nicht durch eine objektive, wissenschaftliche Risikobewertung gesteuert wurde.

* Fukushima effects in Germany? (2016): Diese Panelstudie demonstriert, wie die stark moralisierende Medienberichterstattung kognitive Dissonanz in der Bevölkerung auslöste, wodurch Bürger abweichende, pro-nukleare Fakten aktiv ausblendeten, um sich dem neuen gesellschaftlichen Konsens anzupassen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.03.2026 12:06:11
3
3942192
So jetzt hast du 997 Posts und auch wenn der Counter auf 0 steht, wird es in DE keine neuen AKWs geben.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 15.03.2026 12:12:34
0
3942194
Glaube ich auch nicht dran.

Ob sinnvoll, sinnvoll, teuer, billig, das ist alles egal. Am Atomkraftthema haben sich so viele Politiker die Finger verbrannt, das packt keine Regierung mehr ernsthaft an.

Der aktuelle Vorstoß des bayrischen Ministerpräsidenten dient m.E. nur dazu, im Becken der AFD Stimmen zu fischen nach dem Motto "ich würde ja, aber ich darf nicht"...

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 15.03.2026 12:52:57
2
3942218
Ich liefer doch aktuell nur die Erklärung warum die Kernkraftdebatte in D so losgelöst ist von der Wirklichkeit. Wenn das den Foristen schon nicht passt und der Status Quo auch noch als alternativlos dargestellt wird, dann bestätigt das ja genau die gelieferte Erklärung.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.03.2026 13:23:25
0
3942231
Ich lass den Counter mal auf 997.

Verfasser:
Loxodan
Zeit: 15.03.2026 14:00:56
5
3942251
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
Ich liefer doch aktuell nur die Erklärung warum die Kernkraftdebatte in D so losgelöst ist von der Wirklichkeit. Wenn das den Foristen schon nicht passt und der Status Quo auch noch als alternativlos dargestellt wird, dann bestätigt das ja genau die gelieferte Erklärung.


Was für eine Debatte und welche Loslösung von der Wirklichkeit?
Der Beschluss beruhte auf "realen" Ereignissen und aktuell sehen wir doch jeden Tag wie richtig das war aufgrund zunehmend militärischer Fokussierung auf kritische Infrastruktur, jeden Tag in der Ukraine, Russland und jetzt Middle East.

Jeder halbblinde Drohnenpilot oder Raketenzielprogrammierer
ist in der Lage so eine riesige Anlage mit einem Treffer stillzulegen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine katastrophale Sekundärreaktion zu erzeugen. Wenn du heute sowas neu hinstellst musst das Ding schweineteuer auch noch gegen Angriffe schützen, das ist nun mal die "neue" Realität. Wenn da mal einer ein Windrad trifft oder in einem großen Solarpark ein paar Panele zerlegt ist das kein Beinbruch.

Mir fehlt völligstes Verständnis wie man sich sowas risikoreiches zurückwünschen kann und dann auch noch mit Kosten argumentiert und sich selber vera....schen will.

Verfasser:
copalethri
Zeit: 15.03.2026 14:04:17
2
3942252
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Glaube ich auch nicht dran.

Ob sinnvoll, sinnvoll, teuer, billig, das ist alles egal. Am Atomkraftthema haben sich so viele Politiker die Finger verbrannt, das packt keine Regierung mehr ernsthaft an.

Der aktuelle Vorstoß des bayrischen Ministerpräsidenten dient m.E. nur[...]


hm...welche Regierung hat sich wann an dem Thema die Finger verbrannt?
Der viel relevantere Punkt deiner Ausführung ist das Thema "Ernsthaftigkeit" - genau das ist doch durch Opportunismus(Grüne grün überholt) bei dem Ausstieg nach Fukushima ersetzt worden - als nächsten hätten wir auch das hier schon angesprochene Phänomen der "Radauminderheit" die für D nicht relevante Vorfälle aufbauscht und den unbedarften Bürgern permanent Lügenmärchen auftischt, auf die die tumbe Masse auch immer wieder hereinfällt...ja und jetzt kommt noch dazu, dass die AFD als eine der wenigen Parteien die Kernenergie offensiv thematisiert und schon wird die nächste "Brandmauer" hochgezogen....wenn aber auf der anderen Seite in Bezug auf Windkraft-Gegner von "Anti-Windkraft-Taliban" (ein gewisser Herr Krischer) mit Schaum vor dem Mund geifert hat das nicht wirklich Konsequenzen, außer das es inzwischen EE-Windkraft-Beschleunigungsgesetze gibt, die niemand ernsthaft hinterfragt, noch revidiert...dabei ist Deutschland, mit wenigen Ausnahmen abgesehen, für PV und Windanlagen deutlich weniger geeignet als andere Länder - aber auch das will niemand wirklich hören...^^

Verfasser:
Raubfisch
Zeit: 15.03.2026 14:27:39
1
3942263
Zitat von Loxodan Beitrag anzeigen
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
[...]


Was für eine Debatte und welche Loslösung von der Wirklichkeit?
Der Beschluss beruhte auf "realen" Ereignissen und aktuell sehen wir doch jeden Tag wie richtig das war aufgrund zunehmend militärischer Fokussierung auf kritische Infrastruktur, jeden Tag in der Ukraine, Russland[...]

Dein Kommentar ist ein klassisches "Hollywood-Szenario", mit dem der gescheiterte Atomausstieg nachträglich vor sich selbst gerechtfertigt werden soll. Hier die physikalische und strategische Realität:
​Drohnen vs. Containment: Ein AKW ist keine Tankstelle. Die meterdicken Spezialbeton-Kuppeln sind auf den Absturz vollgetankter Passagierflugzeuge ausgelegt. Eine Sprengdrohne kratzt da bestenfalls den Beton an.
​Der Ukraine-Beweis: Ironischerweise widerlegt Saporischschja dein eigenes Argument. Das AKW liegt seit 2022 im schwersten Artilleriefeuer und verliert oft den Strom. Ergebnis: Null "katastrophale Sekundärreaktionen". Warum? Weil die Anlagen genau für solche Extreme gebaut und einfach kaltabgeschaltet werden.
​Das Märchen vom sicheren Windrad: Im Krieg schießt niemand auf ein einzelnes Windrad. Der Feind zerstört Umspannwerke und Netzknoten. Ein riesiges, dezentrales Netz über Tausende Kilometer ist militärisch völlig unmöglich zu schützen – ein kompakter, massiv verbunkerter Kraftwerksstandort mit gezielter Flugabwehr hingegen schon.

Verfasser:
Loxodan
Zeit: 15.03.2026 14:48:48
2
3942270
Zitat von Raubfisch Beitrag anzeigen
Zitat von Loxodan Beitrag anzeigen
[...]

Dein Kommentar ist ein klassisches "Hollywood-Szenario", mit dem der gescheiterte Atomausstieg nachträglich vor sich selbst gerechtfertigt werden soll. Hier die physikalische und strategische Realität:
​Drohnen vs. Containment: Ein AKW ist keine Tankstelle. Die meterdicken[...]


Wieso ist der Kernkraftausstieg gescheitert, er ist doch gelungen oder läuft noch einer?
Ich hatte bisher auch immer Strom und gerade wieder für 23 C/kWh neu abgeschlossen, so günstig war ich vor 10 Jahren mal, bzw. wenn ich Inflation und Lohsteigerungen reinrechne sogar deutlich günstiger.
Fukushima war auch kein Hollywood, eine "simple" Flutwelle hat gereicht ein einfaches Subsystem das mit Diesel betrieben wurde lahmzulegen was die Sache in Gang gebracht hat. Die "Kaltabschaltung" hat dort auch funktioniert, hat wohl dann aber auch nix gebracht. Ja neue Anforderungen nach dem 11. September gibt es, weltweit aber meines Wissens kaum welche seitdem unter diesen Anforderungen gebaut wurden und heute schon klar ist das dies finanziell untragbar ist, dort wird nämlich auch damit agiert das man dies ja schon lange geplant hat und sich nicht eingestehen will das die Welt sich verändert hat. Wenn jemand will und leider zeigt sich das immer mehr, dann ist so eine Konstruktion gegen dafür entwickelte Kampfmittel hoffnungslos unterlegen.
Ich hoffe für uns alle das es dazu nicht kommt.

Verfasser: Raubfisch
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Mark1234
Zeit: 15.03.2026 15:04:51
0
3942275
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
eigenes Haus ist auch eine Art Zusatzrentenversicherung.
Wenn die Leute mal wieder normal bauen würden wäre es auch heute noch erschwinglich.
...und nicht jeder kann im Speckgürtel von München leben.


Bei uns kannste das unbeliehene abbezahlte Einfamilienhaus freistehend im Idealfall grade eben gegen eine gebrauchte seniorengerechte Eigentumswohnung tauschen. Oder verkaufen und Miete zahlen, klar, ... Dafür verhindert es aber zeitlebens zuverlässig den Eintritt in die Sozialsysteme...

Das kann n dicker Bumerang werden....

Verfasser:
delta97
Zeit: 15.03.2026 15:41:36
0
3942285
Zum Thema PV - das EU Potential ist hier ersichtlich: ..pvgis

Stromabdeckung in der EU Theorie: 40% Dachabdeckung. rooftop-solar-could-meet-40-%electricity-demand

Aber konkret: Unsere 30 kWp PVA von 2017 produzierte seit Anfang Februar bis 15. März 2026 55 kWh PV Strom pro Tag. Die PVA ist 2030 abgeschrieben. Die Kosten liegen dann bei 6 ct/ kWh. Die Netzbelastung für eingespiesenen PV Strom ist bei quasi Null, der Strom wird innerhalb von 100 m von den Nachbarn verbraucht.

Würde man diese Anlage heute neu mit einem Wirkungsgrad von 24% bauen, würde sich der PV Ertrag verdoppeln und die Lebensdauer auf 30j steigen: jinko-effizienz-steigt-auf-24,8-%

Der ganze PV Ausbau steht und fällt mit einer sinnvollen Planung: PV Zubau macht dann Sinn, wenn der Strom auch abgenommen werden kann & Gruss delta97

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.03.2026 15:49:59
2
3942287
Fischleins Counter 995
(Verbleibende Pro-AKW-Posts bis die Kernkraft wieder in DE eingeführt wird.)

Verfasser:
Paul84
Zeit: 15.03.2026 16:28:57
7
3942296
Wer gegen "subventionierte" Dach-pv wettert, kurz danach von niedrigen stromkosten wegen Steuer, und dann kurz darauf von günstigem AKW Strom faselt, den braucht man hier ganz sicher nicht ernst nehmen.... Feinste Doppelmoral...

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.03.2026 16:34:08
3
3942298
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
[...]

Bei uns kannste das unbeliehene abbezahlte Einfamilienhaus freistehend im Idealfall grade eben gegen eine gebrauchte seniorengerechte Eigentumswohnung tauschen. Oder verkaufen und Miete zahlen, klar, ... Dafür verhindert es aber zeitlebens zuverlässig den Eintritt in die Sozialsysteme...
...]



Ist denn der Eintritt in die Sozialsysteme, jetzt schon ein allgemein erstrebenswertes Ziel?

Ich dachte immer erstrebenswert wäre es, für sich selbst sorgen zu können.

Aktuelle Forenbeiträge
Droggelbecher schrieb: Moin zusammen, ich bin auf der Suche nach etwas Erfahrung/Feedback...
Dominik D schrieb: Guten Morgen zusammen. Ich habe letzte Woche festgestellt,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Haustechnische Softwarelösungen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik