Hallo zusammen,
der Düsenstock meines Elco Ölbrenners ist leicht verölt. Ein wenig verläuft bis ins Brennergehäuse und auch nach hinten raus an der Maßskala der Stauscheibeneinstellung. Es ist nur sehr wenig, aber die Oberflächen sind deutlich sichtbar benetzt bzw nass. Die Stauscheibe ist recht stark verrußt. CO2 ist 12,5%, auch kein Ruß mit Brigon Saugpumpe/Papier erkennbar. Visuell ist das Flammenbild normal.
Das LE-
Absperrventil habe ich 2015/11 mit einer M5er Schraube aus dem Düsenstock herausgezogen, worauf die bis dahin unerklärlichen Brennerstörungen aufhörten, siehe hier: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/182629/Sporadische-zunehmende-Stoerungen-an-Oelbrenner-Elco-Vectron-Blue-L01-22
War früher im Heizungskundendienst, da gab es LE noch nicht. Kann mich aber dennoch nicht an verölte Düsenstöcke erinnern.
Das
Magnetventil schließt sofort bei Brennerabschaltung und öffnet erst bei Freigabe. Kein Vor.- oder Nachsuddeln, soweit visuell an der Flamme feststellbar. Bei Düsenwechsel immer Düsenstock senkrecht gestellt und mit
Diesel aufgefüllt. Dann Düse langsam reingedreht um
Luftpolster zu vermeiden. Natürlich mache ich dabei einen "Schal" aus Papier unterhalb der Düse, um den Düsenstock nicht zu verölen und trockne dann alles.
Kommt es vielleicht doch von dem herausgezogenen LE Ventil? Habe seit Jahren Fluidics Standard Düse, keine LE Düse eingebaut. Aber dann wäre es mir doch schon früher aufgefallen. Reinige Kessel und Brenner vor und nach Heizsaison. Düsenwechsel erfolgt jährlich.
Oder ist es vielleicht das Alter des Brenners (1997), bzw. des Motors, der nicht mehr die volle Leistung/ Drehzahl bringt. Dagegen spricht, dass der
Pumpendruck seit Jahren stabil ist und außer gelösten Probs keine Auffälligkeiten sind. Kondensator auch schon gewechselt, diese "verschleißen" ja auch.
Basisinfos: Brenner Elco Vectron Blue L01.22 mit kleiner Luftdüse (Stauscheibe für L01.18) mit Düse Fluidics 0,25/ 60° SF bei 10bar. Ebenso TocDuo und darunter Feinfilter OC59. Das alles seit etlichen Jahren.