Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Kondenswasser Kaltdach wg. stillgelegtem Schornstein?
Verfasser:
flowerrrr
Zeit: 15.03.2026 12:53:21
0
3942219
Hallo,

ich habe in meinem Kaltdach im Winter Probleme mit Kondenswasserbildung an der Dachschalung. Die Dämmung des Kaltdachs wurde vor 2 Jahren im Zuge einer aufwändigen Haussanierung durchgeführt. Ich gehe davon aus, dass die Dampfschutzfolie korrekt angebracht wurde und die Feuchtigkeit nicht durch die Geschossdecke in den Speicher gelangt.

Vielmehr habe ich einen stillgelegten Schornstein im Verdacht. Das Kondenswasser bildet sich nämlich immer in der Nähe um den Schornstein herum.
Der Schornstein geht bis direkt unter die Dachschalung. Ob der Schornstein oben verschlossen ist, kann ich nicht sagen. Auf der Dachschalung ist Dachpappe, dann Lattung und Ziegel. Die Dachpappe ist, soweit ich das stichpunktartig durch Abdecken der Ziegel an einigen Punkten begutachten konnte, durchgängig ohne Lüftungschlitze. Auch der First scheint komplett mit Dachpappe abgedeckt zu sein.

Frage an die werten Experten: Ist es denkbar, dass über den stillgelegten Schornstein die Feuchtigkeit ins Dach gelangt, die dann als Kondenswasser sichtbar wird?

Viele Grüße

Oliver

[img]
[/img]


Verfasser:
TimoB
Zeit: 15.03.2026 16:07:00
1
3942290
Also wie ich das verstehe:

Der Fußboden des Dachraumes bildet die oberste GEschossdecke und ist gedämmt mit Dampfbremse? Weißt du was für eine?

Dann wäre meine erste Idee: Du sperrst die Feuchte zwischen zwei Dampfbremsen, nämlich die unten und die Dachpappe ein und das Waser kondensiert mangels Dämmung unterhalb. Insbesondere, wenn der First dicht ist, ist das Käse.
Da das ein ungedämmtes Dach ist, glaube ich nicht, dass der Schornstein eine solche Kältebrücke darstellt, dass das Wasser genau dort kondensiert. Aber da kommt es auf die Details an.

Ich schätze das bekommst du mit einer Lüftung n den Griff, entweder passiv oder aktiv. Ggf. lässt sich dafür auch der Schornstein nutzen.

Aber um das ganze einzugrenzen, würde ich mal ein Thermohygrometer aufstellen (idealerweise ein Logger) und dazu die Oberfläche der Schalung mittels IR-Thermometer messen.

Verfasser:
sonnemondundsterne
Zeit: 15.03.2026 19:01:04
0
3942365
Hallo,

kannst Du den Schornstein von oben (auf dem Dach) besichtigen?
Wir hatten mal was ähnliches, da war die Abdichtung des Schornsteines undicht und der ganze Schornsteinkopf verwittert.

Viele Grüße, Achim

Verfasser:
flowerrrr
Zeit: 16.03.2026 11:49:44
0
3942552
Hallo,

ich glaube, ich habe es nicht genau genug beschrieben, aber der Schornstein geht nicht durch das Dach durch. Die Krone wurde irgendwann zurückgebaut und das Dach darüber geschlossen.

Meine Vermutung ist nun, dass durch den Schornstein Feuchtigkeit aus dem Keller/Haus nach oben steigt und direkt unter der Dachschalung austritt und dann kondensiert. Klingt das plausibel?

Falls diese Theorie stimmt, was wäre die Lösung?
- Schornstein versiegeln, so dass keine Feuchtigkeit von unten in den Speicher gelingen kann
- Lüftung im Dach einbauen und Feuchtigkeit abführen.


Viele Grüße

Oliver

Verfasser:
Chris_xyzhue
Zeit: 16.03.2026 13:11:56
0
3942568
Zitat von flowerrrr Beitrag anzeigen
[...]
Meine Vermutung ist nun, dass durch den Schornstein Feuchtigkeit aus dem Keller/Haus nach oben steigt und direkt unter der Dachschalung austritt und dann kondensiert. Klingt das plausibel? [...]

Absolut. Das Ding muss genau so wie deine Dampfbremse oben luftdicht (!) verschlossen sein!
Ich für meinen Teil würde das Teil da unterm Dach weiter abbrechen damit man oben ordentlich zumachen kann. Noch besser wäre gewesen, das Teil bis unter die Dampfbremse abzubrechen...

Unabhängig davon muss das Kaltdach aber in jedem Fall belüftet sein. Da können aber schon größere Lüftungsöffnungen auf den gegenüberliegenden Giebeln (soweit oben wie möglich, Insektenschutz beachten) reichen. Idealerweise kann das Dach nach oben durch den First entlüften, das scheint bei dir wg. der Pappe aber technisch ausgeschlossen.

Verfasser:
TimoB
Zeit: 16.03.2026 17:55:15
0
3942650
Ich schließe mich Chris´ Meinung an und halte das für absolut plausibel.

Ich halte es nur für einen Fehler den Schornstein OBEN luftdicht zu verschließen, da der Schornstein oben ja nicht überdämmt ist.

Bis unter die DB abzutragen und das Loch richtig zu verschließen, wäre das sicherste, aber ist eben Aufwand und macht viel Dreck. (Würde aber auch die Wärmebrücke durch die OGD eliminieren.)

Ich würde also schauen, ob ich ihn unten luftdicht verschließen kann. Das erfordert aber eben alle Zugänge, auf allen Etagen. Das sollte ausreichen.

Verfasser:
flowerrrr
Zeit: 17.03.2026 07:41:32
0
3942794
Vielen Dank für Eure Einschätzungen, sind sehr wertvoll.


Es gibt an den beiden Giebeln (klassisches Satteldach) zwei Fenster, die dauerhaft geöffnet sind. Ich hätte erwartet, dass das ausreicht, um die Kondensation zu vermeiden. Tut es aber nicht. Die Luftzirkulation reicht trotz der geöffneten Fenster offensichtlich nicht aus, um die Feuchtigkeit abzutransportieren. Bisher habe ich mir damit geholften, Ventilatoren unter die betroffenen Stellen zu stellen und auf kleiner Stufe 24/7 laufen zu lassen. Damit konnte ich die Kondensation, das Abregnen und die Pfützenbildung vermeiden.


Ich würde gerne weitere Fragen in die Runde stellen:

Zum Verschluss des Schornsteins:

Ganz oben an die Öffnung des Schornsteins direkt unterm Dach komme ich schlecht ran. Dort eine Dampfsperre zu installieren, dürfte fummelig werden.
Es gibt im Speicher eine Revisionsklappe. Kann man darüber etwas einbringen? Ich meine gelesen zu haben, dass jemand einen Teil einer alten Matratze verwendet hat, um seinen Schornstein abzudichten.

In einem anderen Beitrag, der ein änhliches Problem behandelt hat, habe ich gelesen, dass es nach dem Verschluß des Schornsteins mit einer Dampfsperre dann Probleme mit der Feuchtigkeit im Schornstein gegeben hat. Hat man dann einen dauerhaft feuchten Schornstein?
Vielleicht noch gut zu wissen: Bei mir wird der stillgelegt Schornstein für Elektrokabel verwendet, die vom Keller bis zum Dach durchlaufen.

Ein weiterer Rückbau des Schornsteins wäre für mich zum jetzigen Zeitpunkt die allerletzte Möglichkeit. Das Fass möchte ich eigentlich (noch) nicht aufmachen. Aber die Idee ist reizvoll, das könnte ein schönes Projekt für die nächsten Ferien werden. Danke für den Vorschlag :-)

Frage zur möglichen Belüftung am First:

Welche Optionen gibt es hierfür?
Hilft es, wenn man von der Dachpappe einen 5cm breiten Streifen entlang des Firsts ausschneidet? Oder handelt man sich dann neue Probleme ein?
Was wäre der Goldstandard?

Viele Grüße

Oliver

Verfasser:
TimoB
Zeit: 18.03.2026 08:26:51
0
3943160
Endet der Schornstein denn UNTERHALB der Schalung, oder OBERHALB?

Wenn letzteres wirst du kaum eine Chance haben, das ganze via Lüftung des Dachraumes in den Griff zu bekommen.
Wenn ersteres kommt es wirklich auf die Details an und das ist aus der Ferne schwer zu beantworten.

Wie gesagt, den Schornstein oben abzudichten halte ich nicht für sinnvoll, weil man sich dann eben die Probleme mit Feuchte im Schornstein einheimst. Du musst verhindern dass feuchte Luft in deinen Schornstein gelangt, die oben auskondensiert. Und da der Schornstein im Dachraum auch kalt sein wird, darf da keine Feuchte hin.

Eine Matratze - sofern keine Luftmatratze - dürfte kaum luftdicht sein. Und dicht meint hier wirklich dicht. Wenn irgendwo eine Ritze in einer Falte bleibt, steigt dir die Feuchte wieder nach oben.
Es ist nicht gesagt, dass jeglicher Feuchteeintrag auch zu Problemen führt - eine gewisse Trocknungsfähigkeit wird schon da sein - aber man kann sich nie sicher sein.

Verfasser:
flowerrrr
Zeit: 18.03.2026 08:55:23
0
3943176
Der Schornstein endet unterhalb der Dachschalung.
Den Schornstein vollständig dicht zu machen, so dass keine Feuchtigkeit eintreten kann, könnte schwierig sein. Wie gesagt, er wird für Elektrokabel verwendet, und ich bin mir nicht sicher, ob man die Ein- und Austrittspunkte der Verkabelung so einfach dicht bekommt.

Ich glaube, ich gehe den Weg und sorge für eine Möglichkeit, dass die im Schornstein aufsteigende Feuchtigkeit übers Dach entweichen kann, indem ich die Dachpappe oberhalb des Schornsteins aufschneide.
Mit einer luftdurchlässigen Dachpappe und dne bereits auf dem Dach vorhandenen Lüftungsziegeln sollte doch ein Abtransport der Feuchtigkeit möglich sein.

Vielen Dank an alle, die sich die Zeit nehmen, meine Beiträge zu lesen und zu antworten. Das schätze ich sehr.

Viele Grüße

Oliver

Aktuelle Forenbeiträge
guerillero schrieb: Hallo zusammen, nachdem sich bei unserer bisherigen Wärmepumpe...
IT-Onkel schrieb: Hallo, unser Passivhaus ist 20 Jahre alt und im Rahmen der...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
Armaturen und Ventile für die Heizungstechnik
Website-Statistik