Vielen Dank für Eure Einschätzungen, sind sehr wertvoll.
Es gibt an den beiden Giebeln (klassisches Satteldach) zwei
Fenster, die dauerhaft geöffnet sind. Ich hätte erwartet, dass das ausreicht, um die Kondensation zu vermeiden. Tut es aber nicht. Die
Luftzirkulation reicht trotz der geöffneten Fenster offensichtlich nicht aus, um die Feuchtigkeit abzutransportieren. Bisher habe ich mir damit geholften,
Ventilatoren unter die betroffenen Stellen zu stellen und auf kleiner Stufe 24/7 laufen zu lassen. Damit konnte ich die Kondensation, das Abregnen und die Pfützenbildung vermeiden.
Ich würde gerne weitere Fragen in die Runde stellen:
Zum Verschluss des
Schornsteins:
Ganz oben an die Öffnung des Schornsteins direkt unterm Dach komme ich schlecht ran. Dort eine
Dampfsperre zu installieren, dürfte fummelig werden.
Es gibt im Speicher eine Revisionsklappe. Kann man darüber etwas einbringen? Ich meine gelesen zu haben, dass jemand einen Teil einer alten Matratze verwendet hat, um seinen Schornstein abzudichten.
In einem anderen Beitrag, der ein änhliches Problem behandelt hat, habe ich gelesen, dass es nach dem Verschluß des Schornsteins mit einer Dampfsperre dann Probleme mit der Feuchtigkeit im Schornstein gegeben hat. Hat man dann einen dauerhaft feuchten Schornstein?
Vielleicht noch gut zu wissen: Bei mir wird der stillgelegt Schornstein für Elektrokabel verwendet, die vom Keller bis zum Dach durchlaufen.
Ein weiterer Rückbau des Schornsteins wäre für mich zum jetzigen Zeitpunkt die allerletzte Möglichkeit. Das Fass möchte ich eigentlich (noch) nicht aufmachen. Aber die Idee ist reizvoll, das könnte ein schönes Projekt für die nächsten Ferien werden. Danke für den Vorschlag :-)
Frage zur möglichen Belüftung am First:
Welche Optionen gibt es hierfür?
Hilft es, wenn man von der Dachpappe einen 5cm breiten Streifen entlang des Firsts ausschneidet? Oder handelt man sich dann neue Probleme ein?
Was wäre der Goldstandard?
Viele Grüße
Oliver