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16.03.2026 16:51:17 |
Hallo, nach zwei Wintern hat sich leider gezeigt, dass unsere kleine Biblock 12 ifür unser Haus zu klein ist. Ich hatte hier im Forum darüber berichtet. Frage ist jetzt, was wir sinnvollerweise machen. Ein Austausch durch die große Biblock 20 wollen wir nicht, da erstens dann doch zu groß (14-16 kw würden reichen) und wir müssten jährlich eine Dichtheitsprüfung vornehmen. Zudem ist das Gerät nochmals größer als die 12er. Meinst ihr, dass die Aeroblock 14 eine Alternative wäre? Bei -5 Grad zeigt die Tabelle nur rd. 0,5 kw mehr Reserven an, aber dafür ist die Spitzentemperastur mit 70 Grad nochmals. höher und der Einsatz der Heizstäbe soll kaum erforderlich sein. Sprich: ist das Gerät auch wegen des Kältemittels Propan besser bei kalten Temperaturen, auch wenn man nicht nur die reine kw-Zahl berücksichtigt? Danke!
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17.03.2026 06:43:50 |
Eine Ergänzung noch zu meiner Frage: die 12 er Biblock arbeitet ab 0 Grad immer mit einer Leistung von 100 %, auch wenn der Heizstab dazu genommen wird. Führt das zu einem früheren Verdichtertod, oder ist das unschädlich?
Danke und viele Grüße
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17.03.2026 08:02:31 |
Heizlast? Volumenstrom bekannt? Fussbodenheizung oder Heizkörper? Eine WP bringt seine Leistung auch nur auf die Strasse - wenn die Strasse dazu gut befahrbar ist. Wer die Zahnstocherdünnen Heizkörpern kommt, oder einer Fussbodenheizung die permanent dank Raumthermostaten und fehlendem hydraulischen Abgleich abwürgt, bekommt jede WP in die Knie. Dein Frage beantwortet sich nur durch die obigen drei Punkte....
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17.03.2026 08:29:12 |
…auf die theoretischen 70 Grad muss es sie aber auch erstmal schaffen! Bei unserer Arotherm zB ist bei 0 Grad AT bei ca 42 Grad VL Schluss (ohne Heizstab), mehr kriegt sie aus 3,5kw elektr Leistung nicht raus (im Moment nur Heizkörper)
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17.03.2026 08:51:59 |
Die Heizlast liegt bei neuer Berechnung bei 14 kw bei NAT (-8 Grad). Daher ist die kleine Biblock ab 0 Grad überfordert, schafft ca. 43 Grad VLT. Ab 0 Grad geht jetzt der Heizstab an, dann wird es ausreichend warm, aber dann läuft auch, wie in diesem Winter, über Wochen der Heizstab (ca. 350 Stunden). Der Volumenstrom liegt bei 1,5 ccm/Stunde, eine Verringerung oder leichte Erhöhung hatte kaum Einfluss auf die Leistung. Wir haben überall 22er Heizkörper. Hydraulischer Abgleich wurde gemacht. Bis auf zwei HK sind alle HK eingeregelt, insgesamt wird es so überall ausreichend und angenehm warm.
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17.03.2026 10:04:02 |
Ist die Anlage im WEM Portal? Such mal den Hydraulik Plan im Weishaupt Ordner.
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17.03.2026 10:25:07 |
Ja, meine Biblock ist im WEM-Portal. Ich habe auch schon viel ausprobiert und diverse Einstellungen angepasst, vieles nach Hilfe und Ratschlägen aus dem Forum hier.
Grundsätzlich ist die Biblock völlig ok und läuft mit einer JAZ von rd. 3,5 auch effizient genug.
Die Frage ist, ob eine nur leicht stärkere Aeroblock mit anderem Kühlmittel einfach mehr Leistung bereitstellen kann.
Ansonsten läuft die WP halt über Wochen bei 100 % und nutzt den Heizstab. Das führt wahrscheinlich zu einem schnelleren Verschleiss.
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17.03.2026 11:52:21 |
Leg dir doch die Technischen Dokumente nebeneinander. Einmal deiner Biblock12 und einmal das der Aeroblock 14. Für mich ist der Leistungsunterschied nicht gegeben. WBB12: -7 / 55 Grad mit 8K: 8,32kW WAB14: -7 / 55 Grad mit 8K: 8,31kW WAB14WBB12_WBB20Für mich gehören die Vorlauftemperaturen gesenkt. Ansonsten wäre eher die WBB20 das richtige? ABER.... WP mit solchen Leistungen, takten bei höheren Aussentemperaturen da die Modulation nach unten natürlich begrenzt ist. Kann man an deiner Hydraulik nichts verbessern?
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17.03.2026 12:20:09 |
Zeigmal 24h ausm Datenlogger bei richtig kalt und bitte das Hydraulik Schema.
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17.03.2026 12:29:14 |
Zitat von Mastermind1  Leg dir doch die Technischen Dokumente nebeneinander. Einmal deiner Biblock12 und einmal das der Aeroblock 14.
Für mich ist der Leistungsunterschied nicht gegeben.
WBB12: -7 / 55 Grad mit 8K: 8,32kW
WAB14: -7 / 55 Grad mit[...] 22er HK sind halt auch …….
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17.03.2026 13:16:23 |
Zitat von Neoplan  Zitat von Mastermind1  [...] 22er HK sind halt auch ……. darum ja die frage ob man an der hydraulik was optimieren kann. Vorlauf senken :-) und so...
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17.03.2026 14:35:54 |
Zitat von Neoplan  Zitat von Mastermind1  [...] 22er HK sind halt auch ……. nicht immer schlimmm wenn man trotzdem mit max 40 Grad auskommt. Wenn aber schon jemand nach 70 Grad Vorlauf schaut, ist Schlimmes zu befürchten. 1,5 ccm/h ist natürlich sehr wenig, die muss man ja gefühlt mit 1500 Grad Vorlauf fahren (Ironie aus, zum nachrechnen war ich zu faul) Und wenn man schon merkt, dass eine WP zu klein ist, könnte man ja wenigstens mal eine Heizlastgerade ermitteln, um die neue richtig zu dimensionieren.
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17.03.2026 15:00:50 |
Zitat von A Min  Zitat von Neoplan  [...] nicht immer schlimmm wenn man trotzdem mit max 40 Grad auskommt. Wenn aber schon jemand nach 70 Grad Vorlauf schaut, ist Schlimmes zu befürchten. 1,5 ccm/h ist natürlich sehr wenig, die muss man ja gefühlt mit 1500 Grad Vorlauf fahren (Ironie aus, zum nachrechnen war ich[...] Daher ja der Hinweis dass bei -7 Grad die Unterschiede hinsichtlich Leistung marginal sind. Aber... der Bedarf sollte halt gesenkt werden. Wenn bei 0Grad 43 Grad VL schon nicht reichen, passt eigentlich schon was nicht....
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17.03.2026 16:16:45 |
Besten Dank schonmal. Unser Haus wird bei 0 Grad AT und 43 Grad VLT ausreichend warm, bei -5 Grad AT kommen wir mit 48 Grad VLT gut aus. Für ein Altbau finde ich das gar nicht so schlecht. Wir hatten vor dem Wechsel von der Gasheizung mit 55 Grad gerechnet. Nur ab 0 Grad muss halt der Heizstab mithelfen. Die 20er kommt nicht in Frage, da zu groß und Verpflichtung einer jährlichen Dichtheitsprüfung besteht. Bei der Aeroblock heißt es nur, dass auch bei zweistelligen Minusgraden kein Heizstab benötigt wird. Auch wenn es im direkten kW-Vergleich keinen Vorteil zur Biblock zu geben scheint, hat die Aeroblock vielleicht mehr Ausdauer, bis zumindest die 48 Grad erreicht werden. Wir haben einen Reihenpuffer mit 200l um überschüssige Energie aufzunehmen, Warmwasser wird durch einen separaten DLH erzeugt. Hatte gehofft, dass jemand vielleicht Erfahrungen mit der Aeroblock hat.
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17.03.2026 16:50:01 |
Ich würde das bestehende System optimieren. Jedennfalls ist dies um Welten billiger. Dazu wäre mein Vorschlag: die Typ22 zu überdenken. Heizfläche vergrößern wäre sinnvoller und dies mit Wärmepumpen Heizkörper. Dann schreibst du: 200l Reihenpuffer für überschüssige Energie! Wo kommt die Überschüssige Energie her? Wenn sie von der WP kommt, ist was falsch. Hast du einen Mischer und 2. Pumpe? Nochmal, im Weishaupt Ordner sollte dein Hydraulik Plan sein, stell den mal hier ein.
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17.03.2026 17:20:13 |
Zitat von MoWatt  Besten Dank schonmal. Unser Haus wird bei 0 Grad AT und 43 Grad VLT ausreichend warm, bei -5 Grad AT kommen wir mit 48 Grad VLT gut aus. Für ein Altbau finde ich das gar nicht so schlecht. Wir hatten vor dem Wechsel von der Gasheizung mit 55 Grad gerechnet. Nur ab 0 Grad muss halt der[...] Die eine WP schafft 100kmh, die andere schafft 101kmh. Du benötigst aber 130kmh. Die Aeroblock bringt dir keinen Vorteil - Punkt -. Aufgrund der Größe -meine Behauptung - ist der Wärmetauscher der biblock größer als bei der Aeroblock. Ich würde behaupten dass die biblock daher etwas weniger abtaut, bedeutet etwas länger laufen kann. Aber das wird am Ende des Tages nichts raus reisen. Dein Haus benötigt zu viel Leistung oder die Wärmeabgabe (typ22) ist noch nicht optimal. Also bevor ich die WP Wechsel ohne nennenswerten Leistungsunterschied, würde die die Heizkörper vergrößern. Mehr Wärmeabgabe, niedrigere Vorlauf, und damit könnte es sich entspannen. Ob die biblock aber die Leistung bringt die sie bringen soll, würde ein externer Wärmemengenzähler schwarz/weiss liefern. Ohne die Details zu kennen - deinen Beitrag solltest du mal verlinken -. Stellt sich die Frage ob dein HB seine Versäumnisse auf den WP Hersteller verschiebt. Durchfluss, Heizkörper optimieren, Heizkörper gegen typ33 tauschen, hydraulischen Abgleich durchführen....
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17.03.2026 17:46:23 |
Schade das es jetzt wieder bei Null losgeht statt im alten Thread weiter
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17.03.2026 21:37:19 |
Frage ist ja auch was das ganze kosten soll/darf. Wird die WP getauscht, weil ein Fachbetrieb gemurkst hat?Muss der Austausch von Weishaupt sein?.Die WBB 20 ist im übrigen nicht zu groß. die bringt knapp 14kW bei -10°C.
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17.03.2026 22:47:50 |
Zitat von godek  Schade das es jetzt wieder bei Null losgeht statt im alten Thread weiter welcher war der alte? Bastel doch mal ein Punktewolkendiagramm aus täglicher Wärmemenge/24h auf der y Achse und Tagesmitteltemperatur auf der x Achse, dann Trendlinie rein und Heizlast mal ablesen. So eine teure WP wird ja wohl solche Daten haben. Die Trendlinie kannste dann mal ins Leistungsdiagramm der Häupter legen (wird es ja wohl hoffentlich geben) und dann siehst Du wie weit du mit welcher kommst. Warum also zweimal den gleichen Fehler machen und falsch dimensionieren?
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17.03.2026 22:56:40 |
Ich schmeiß jetzt einfach mal in den Raum:
Wenn die Anlage richtig eingestellt ist, was ich bezweifle, weil er ja im Puffer etwas speichert, dann schafft das die Anlage. Einzige Bedingung ist, die 22er HK zu tauschen. Wenn es dann wirklich mal wieder Winter wird wie dieses Jahr, dann kann als BackUp der 2. WEZ dazu. Jedenfalls sind auf lange Sicht, der HK Austausch effizienter , als ne junge WP rauszuschmeißen und eine andere einzubauen.
Nur vermute ich, dass der TE eine neue will, da er sich davon mehr verspricht, sonst hätte er einen Screen vom Datenlogger und das Hydraulik Schema schon geliefert.
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