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06.03.2026 22:16:38 |
Zitat von Loxodan  Zitat von Mark1234  [...] Hat mit der EU nix zu tun, die Chinesischen und amerikanischen CARB Abgasgesetzgebungen stehen der europäischen in nix nach und sind teilwiese deutlich schärfer. Lange bevor EU waren Dieselpartikelfilter bei LKW in USA Pflicht. Auch der C-NCAP und der NCAP sind nahezu identisch zum[...] Ist ja alles richtig, nur passt das nicht zu meinem Beitrag. Die neuen Euro 6 und Euro 7 Abgasnormen hatten wir halt vor 8 Jahren noch nicht. Heute brauchst du für nen Benziner eben ne teurere Entwicklung und Abgasnachbehandlung als früher und das Dieselgelumpe hinterm Motor ist gefühlt bald teurer als der Motor. Wenn du für 1000€ Abgasnachbehandlung einbauen musst, dann wird n 12.000€ Auto eben um 1.000€ teurer und das ist ne Menge, bei nem 45.000€ Auto fällt das nicht so ins Gewicht. Dazu kommen die ganzen Assistenzsysteme die man früher auch nicht hatte, angefangen von der Reifendruckkontrolle über Vorrichtung für Alkoholtester, Notrufsysteme, ausgedehnteren Fußgängerschutz. Bremsassistenten, etc. Das musst du in das 12.000€ Auto auch rein bringen... Und damit ist eben mitlerweile ein "billigauto" wie es die vor einigen Jahren noch neu zu kaufen gab, nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. Und da wird auch BYD nicht drum herum kommen, zumal es noch nie ne Importmarke geschafft hat, auf dem EU Automarkt so richtig Fuß zu fassen, vielleicht abgesehen von Tesla... Die Europäische Autokundschaft ist dafür viel zu Anspruchsvoll und die Margen sind sowieso sehr dünn...
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20.03.2026 09:55:13 |
Jetzt wirds dünn für Tesla mit seinem solitären Weg des rein kameragestützten "autonomen" Fahrens.
https://www.spiegel.de/mobilitaet/tesla-us-behoerde-intensiviert-pruefung-von-teslas-selbstfahr-technik-a-5c9bd12b-db44-4e7b-85b5-7ef2398f4927
Parallel dazu hat vor 2 Tagen die Niederlande eine nationale Zulassung erteilt welche die Hoffnung bei Tesla geschürt hat damit EU weit einzusteigen:
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/tesla-europaeischer-durchbruch-fuer-fsd-aber-schwere-unfaelle-in-den-usa/68756241
Wenn die NHTSA da ermittelt wird keine anderes europäisches Land da nachziehen.
Ohne Lidar wird das nix, die Kröte wird Tesla dann irgendwann schlucken müssen.
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24.04.2026 07:56:26 |
Zuverlässigkeit von Elektroautos doppelt so hoch wie VerbrennerEin vier Jahre altes Elektroauto wies 2025 eine Pannenkennziffer von 6,5 auf. Ein gleich alter Verbrenner lag bei 12,5 ADAC. „Der Grund dafür ist, dass in einem Elektroauto deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut sind. Typische Fehlerquellen beim Verbrenner sind etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem.“
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24.04.2026 09:30:06 |
Pannenursache Nr. 1 ist aber nach wie vor die 12V Batterie. Dies betrifft sowohl Elektroautos als auch die Verbrenner.
Besonders unzuverlässiges Auto laut ADAC - Ioniq 5.
Grüße
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25.04.2026 10:48:21 |
Zitat von Fertig  Pannenursache Nr. 1 ist aber nach wie vor die 12V Batterie. Dies betrifft sowohl Elektroautos als auch die Verbrenner.
Besonders unzuverlässiges Auto laut ADAC - Ioniq 5.
Grüße Sollte aber beim BEV auch deutlich seltener vorkommen, da die HV Batterie über den DCDC die 12V bucken kann und versehentliche Entladungen eigentlich nicht passieren sollten. Klar wenn das Ding verschlissen ist kriegst auch nix mehr rein. In 9 von 10 Fällen ist das aber eher auf nicht rechtzeitigen Austausch zurückzuführen, wird halt erst gemacht wenn die Kiste steht :-(
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25.04.2026 14:23:06 |
Ganz so einfach ist das glaub ich nicht. Die Bleibatterien mögen gewissermaßen die regelmäßigen hohen Anlasserströme, um Sulfatierung vorzubeugen. Gleichzeitig sind sie gern stets vollgeladen. Beides verträgt sich mit dem BEV besonders dann schlecht, wenn ständig irgendwelche Steuergeräte aktiv sind (z.B. um via Internet / bluelink etc. erreichbar zu sein). Man hatte da scheinbar bei den ersten BEV durchaus auch noch eine Lernkurve..
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25.04.2026 16:22:27 |
Zitat von Anbau78  Ganz so einfach ist das glaub ich nicht. Die Bleibatterien mögen gewissermaßen die regelmäßigen hohen Anlasserströme, um Sulfatierung vorzubeugen. Gleichzeitig sind sie gern stets vollgeladen.
Beides verträgt sich mit dem BEV besonders dann schlecht, wenn ständig irgendwelche[...] Naja voll sollten die ja immer sein da ja von der HV Batterie gespeist. Das mit den Standby Aktivitäten ist ja unabhängig vom BEV, das hasst bei nem Verbrenner heute genauso. Die kurzen Anlasserströme beseitigen auch keine Sulfatierung, viel zu kurz das die chemische Reaktion eisnetzen kann.
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25.04.2026 21:28:05 |
Zitat von Loxodan  …wird halt erst gemacht wenn die Kiste steht :-(
Genau so wie bei einem Verbrenner. Deswegen wird es auch hier die Ursache Nummer 1 bleiben. Viele meinen, wenn sie Elektroauto fahren, dann passiert ihnen so etwas nicht. Oh doch. Wenn 12V Batterie leer ist, geht auch hier nichts und man bleibt liegen. Grüße
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26.04.2026 01:49:43 |
Zitat von Fertig  Zitat von Loxodan  [...] Genau so wie bei einem Verbrenner. Deswegen wird es auch hier die Ursache Nummer 1 bleiben. Viele meinen, wenn sie Elektroauto fahren, dann passiert ihnen so etwas nicht. Oh doch. Wenn 12V Batterie leer ist, geht auch hier nichts und man bleibt liegen. Grüße Was die wenigsten wissen: Bein Dreh des "Zündschlüssels" ist es die Aufgabe des LV Bordnetzes die HV Schütze zu schließen um die Karre Betriebsbereit zu bekommen. Wenn die LV Batterie platt ist kannst dann 100 kWh in der HV Batterie haben aber die Bude bleibt dunkel :-)
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29.04.2026 18:20:41 |
Zitat von Loxodan  Zitat von Fertig  [...] Was die wenigsten wissen: Bein Dreh des "Zündschlüssels" ist es die Aufgabe des LV Bordnetzes die HV Schütze zu schließen um die Karre Betriebsbereit zu bekommen. Wenn die LV Batterie platt ist kannst dann 100 kWh in der HV Batterie haben aber die Bude bleibt dunkel :-) Das blöde ist, E-Auto ist gut für Kurzstrecken. Kurzstrecken sind schlecht für LV (Ladestand). Spreche aus leidiger Erfahrung von paar E-Autofahrern, die ich kenne.
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29.04.2026 21:49:09 |
Zitat von gnika7  Zitat von Loxodan  [...] Das blöde ist, E-Auto ist gut für Kurzstrecken. Kurzstrecken sind schlecht für LV (Ladestand). Spreche aus leidiger Erfahrung von paar E-Autofahrern, die ich kenne. Kann weder das eine noch das andere bestätigen, spreche aus eigener Erfahrung.
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30.04.2026 06:27:31 |
Die 12 Volt Batterie in einem Elektroauto wird bei zu niedriger Spannung auch im Stand aus der Hochvoltbatterie nachgeladen. So kenne ich das von VW, Hyundai und anderen. Mit anderen Worten - die 12 Volt Batterie KANN prinzipiell in einem Elektroauto viel zuverlässiger sein als in einem Verbrenner WENN die 12 Volt Batterie eingermassen zyklenfest ist. Dumm ist halt heutzutage eine normale 12 Volt Starterbatterie einzubauen (auch in einen Verbrenner ist das strohdumm ausser bei den kurzfristig billigeren Herstellkosten). Hatte VW zu Anfang bei dem VW ID.3 gemacht. Die uralten Starterbatterien sind nicht sehr zyklenfest und werden daher dann durch das regelmäßige entladen (Bordcomputer läuft dauernd weill App Zugriff usw und dann nachladen) relativ schnell geschrottet. VW hat 12 V dann alle in den ID3 für teures Geld auf VW Kosten gegen zyklenfestere Bleibatterien ausgetauscht. Hyundai hat das immer noch nicht gemacht. Als Kunde baut man sich bei Hyundai also am besten nach 3 Jahren eine AGM Batterie ein bevor man mit leerem 12 Volt Akku stehenbleibt. Weiß jemand wie andere Hersteller das handhaben? PS: Sobald es vernünftige 12 Volt Natriumionenakkus geben wird werde ich die Beliakkus rauswerfen. In den Datenblättern ist das das beste was ich bisher gesehen habe - zyklenfest, dauerhaltbar, auch bei minus 20 Grad null Probleme - viel besser als der uralte Bleianker.
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30.04.2026 07:57:32 |
Zitat von HenningReich  Die 12 Volt Batterie in einem Elektroauto wird bei zu niedriger Spannung auch im Stand aus der Hochvoltbatterie nachgeladen. So kenne ich das von VW, Hyundai und anderen. Mit anderen Worten - die 12 Volt Batterie KANN prinzipiell in einem Elektroauto viel zuverlässiger sein als in einem[...] So einfach tauschen gegen komplett andere Batteriechemie wird nicht funktionieren, denn das 12V Batteriemanagement ist sehr komplex und geht davon aus das das verbaut ist was vorgeschrieben ist und regelt ensprechend. Wenn du viel Glück hast gibt es in der Variantencodierung eine Bitleiste wo man das einstellen kann und auch für andere Typen eine entsprechende Regelung da ist. Das muss aber die Werkstatt machen
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30.04.2026 11:26:27 |
Zitat von HenningReich  Weiß jemand wie andere Hersteller das handhaben? Tesla baut seit einigen Jahren nur noch Li-Ion Batterien ein, 4 Zellen und daher dann 16V Boardspannung (mögen manche Kühlboxen nicht) ich frage mich, warum die nicht auf 4 Zellen LFP gehen, das wäre dann komplett 12V kompatibel
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30.04.2026 11:30:44 |
Zitat von Fertig  Pannenursache Nr. 1 ist aber nach wie vor die 12V Batterie. Dies betrifft sowohl Elektroautos als auch die Verbrenner.
Besonders unzuverlässiges Auto laut ADAC - Ioniq 5.
Grüße den Ioniq 5 vom Nachbarn habe ich schonmal "überbrückt" 12V Batterie defekt, wurde aber immer schön nachgeladen, bis die HV-Batt mal unter 20% gefallen ist. Dann stoppt die automatische Nachladung, die 12V läuft leer weil defekt => Auto komplett tot
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30.04.2026 12:01:22 |
Zitat von psy.35i  Zitat von Fertig  [...] den Ioniq 5 vom Nachbarn habe ich schonmal "überbrückt" 12V Batterie defekt, wurde aber immer schön nachgeladen, bis die HV-Batt mal unter 20% gefallen ist. Dann stoppt die automatische Nachladung, die 12V läuft leer weil defekt => Auto komplett tot Wie gesagt Tip für den Nachbarn: Bei Hyundai die Starterbatterie raus und eine AGM einbauen. Geht bei Hyundai ohne Probleme und ohne anlernen usw. 5 Minuten Arbeit, knapp 200 Euro Kosten. Dann ist das Problem für immer (naja die nächsten 5 Jahre mindestens) weg. Warum Hyundai das so nicht ab Werk ausliefert und stattdessen lieber den Looserplatz bei den Pannen einnimmt - das mögen die Götter wissen.
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30.04.2026 17:11:04 |
Gibt ja mittlerweile auch LFP Starterbatterie mit eingebautem BMS, die sind unkaputtbar
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30.04.2026 17:30:50 |
Zitat von psy.35i  Gibt ja mittlerweile auch LFP Starterbatterie mit eingebautem BMS, die sind unkaputtbar Soso und wie stimmen sich das Bordeigene BMS und das der Batterie ab? Sowas kannste an einen alten Traktor hängen, bei einem modernen PKW wo das LV Bordnetz hochgradig gereglet ist gibt das Regelgulasch.. :-)
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30.04.2026 22:05:48 |
Hmmh. Id Polo Konfigurator ist online. Etwas teurer als erhofft, aber interessant
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| | Zeit:
02.05.2026 14:50:21 |
Zitat von Loxodan  Zitat von psy.35i  [...] Soso und wie stimmen sich das Bordeigene BMS und das der Batterie ab? Sowas kannste an einen alten Traktor hängen, bei einem modernen PKW wo das LV Bordnetz hochgradig gereglet ist gibt das Regelgulasch.. :-) Das BMS schützt nur die LFP Zellen vor zu hoher oder zu niedriger Spannung, mehr macht das nicht
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06.05.2026 13:18:33 |
https://www.automobilwoche.de/autohandel/amw-preiskampf-lademarkt-marktkonsolidierung/
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11.05.2026 08:49:56 |
Zitat von psy.35i  Gibt ja mittlerweile auch LFP Starterbatterie mit eingebautem BMS, die sind unkaputtbar Darf das inzwischen so sein? Da war doch mal was, dass ein "Starter"akku niemals (absichtlich) abgeschaltet werden darf, weshalb man ein BMS dort generell weggelassen hat...
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15.05.2026 11:44:15 |
Zitat von AnMa  Zitat von gnika7  [...] Kann weder das eine noch das andere bestätigen, spreche aus eigener Erfahrung. Haben bis dato auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wir fahren sehr viel Kurzstrecken mit unserem BEV.
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15.05.2026 11:50:55 |
Zitat von Loxodan  Zitat von psy.35i  [...] Soso und wie stimmen sich das Bordeigene BMS und das der Batterie ab? Sowas kannste an einen alten Traktor hängen, bei einem modernen PKW wo das LV Bordnetz hochgradig gereglet ist gibt das Regelgulasch.. :-) Kann man als Schrauber da fast nichts mehr selbst machen, außer Radwechsel und Bremsen?
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15.05.2026 12:45:27 |
Zitat von Weissnixx  ... Kann man als Schrauber da fast nichts mehr selbst machen, außer Radwechsel und Bremsen? Und Scheiben putzen, Auto waschen, Reifendruck kontrollieren, gelegentlich angesammelten Müll 'raussortieren, Sand, Krümel, Bonbon-Papier 'raussaugen, Scheibenwaschwasser/Frostschutz nachfüllen. An 400 bis 800V (und zukünftig wohl noch mehr) - Anlagen wird man als Hobbyschrauber vermutlich auch langfristig nichts ausrichten können, die Kabel und die E-Motoren werden allermeistens ein Autoleben lang halten. "Betriebsflüssigkeiten" gibt es kaum noch, den regelmäßig verschleissenden Abgastrakt auch nicht. Zündkerzen sind auch obsolet uswusw. Bei kluger Handhabung des BEV werden auch die mechanischen Bremsen nur noch sehr selten angefasst werden müssen - die halten bei uns auch bei den ICEV mittlerweile emehr als 80Tsd km, seitdem es kein on-off-Nutzer mit Vorausschauvermögen nur bis zur nächsten Stoßstange mehr in der Familie gibt. Also ja: viel wird man als "Schrauber" an den BEV nicht mehr zu tun haben. Es sei denn, man kann auch Karosserie- und Lackierarbeiten selbst erledigen.
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