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23.03.2026 22:21:57 |
Hallo, ich habe einen 500L Hygienespeicher im Keller den ich im Winter mit einem Wasserführenden Kamin befeuert um WW und HW zu bekommen. Hat im vergangenen Winter sehr gut geklappt. Nun nenne ich seid neustem 6PV Platten a 44V/450W mein eigen. Die möchte ich nutzen, um meinen pufferspeicher zu erhitzen. Ohne wechselrichter, stadtanschluss, enpal..... Sondern als einfache Lösung. Eine Option ist Elwa mit 2KW - ca 700€ Bei solar+MORE gibt es die mega-eco mit bis zu 3kw für 350€ das gefällt mir ganz gut. Dazu ein 3KW Heizstab, 60€ fertig. Doch dann stolper ich über den Graphen nano Heizstab für 140€ - macht der Sinn? Hat da jemand Erfahrung mit? Gruss Christoph
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23.03.2026 22:39:06 |
Wie willst du denn ohne Wechselrichter den Heizstab versorgen? Wenn Du den Heizstab direkt an die PV-Module anschließt und der Strom, den Du aus den Modulen ziehst zu groß wird, bricht die Spannung zusammen und die Leistung geht komplett in den Keller. Das kannst Du nur verhindern, wenn Du die Leistungsabnahme bzw. Strombelastung in die Nähe des Betriebspunktes maximaler Leistung legst. Der ist aber Temperatur- und vor allem Beleuchtungsabhängig. Du würdest also mindestens sowas wie einen MPPT-Regler benötigen der die Leistung regelt. [EDIT;] Sehe gerade, dass Du auch Geräte für die PV-MPPT- Regelung und direkter Ansteuerung ohmscher Verbraucher angedacht hast.
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23.03.2026 22:44:28 |
Stimmt, es gibt allerdings auch Heizstäbe mit eingebautem MPPT, die man direkt an die PV- Module anschließen kann. Man muß sich natürlich das passende Modell zur Anlage suchen.
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24.03.2026 08:15:54 |
Ich würde die kostengünstige Lösung wählen. Im Wasser wird die Energie sehr schnell vollständig abgenommen. Dafür brauchst du keinen großen Temperaturunterschied an der Oberfläche bzw. wird der sich wegen der guten Wärmeleitfähigkeit des Wassers sowieso nicht einstellen. Ein Graphenheizstab wird Dir also keine Vorteile bringen und die beworbene Energieeinsparung wirst Du nicht haben.
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24.03.2026 09:40:28 |
Du benötigst einen Wechselrichter - ob du willst oder nicht. Es gibt auch welche mit Nulleinspeisungsoption. Mit PV, kannst du in deiner Konstellation über den "billigsten" Heizstab nachdenken der passt. Den Heizstab musst du dann über einen Regelungsmechanismus ein/ausschalten. Dafür gibt es x Möglichkeiten (Shelly - aber aufpassen was die Belastbarkeit angeht) Relaiskontakte wenn der Wechselrichter das anbietet .... Die ganzen "smarten" teuren Heizstäbe sind -wer rechnen kann- nicht rentabel. um 50€ WW im Jahr zu sparen, vorher 600,700,800€ und mehr ausgeben. Da muss man keine großen Rechenkünste aufwenden :-) ---
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24.03.2026 09:48:53 |
Für das Graphen-Wunderding braucht es einen Wechselrichter, für die anderen genannten nicht. Damit relativiert sich der Preisvorteil. Ob sich das alles rechnet, ist eine persönliche Entscheidung. Oliver
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24.03.2026 10:01:15 |
Zitat von Mastermind1  Du benötigst einen Wechselrichter - ob du willst oder nicht. Es gibt auch welche mit Nulleinspeisungsoption. Mit PV, kannst du in deiner Konstellation über den "billigsten" Heizstab nachdenken der passt. Den Heizstab musst du dann über einen Regelungsmechanismus[...] Das stimmt wie gesagt nicht. Wenn man die PV-Anlage nur für den Heizstab verwendet, kann man einen reinen DC-Heizstab mit MPP-Tracker verwenden und die Module dort direkt anschließen. Es kann so gar nichts eingespeist werden, weil keine Verbindung zum Netz besteht. Es ist eine reine DC-Anlage. Wenn man einen Heizstab ohne eingebauten MPPT verwenden möchte, muß man eben einen zu den Modulen passenden zuätzlichen Solarladeregler mit eingebautem MPPT verwenden. Mit Wechselrichter hat das aber trotzdem nichts zu tun, und da braucht man auch keine Nulleinspeisung zu beachten, weil gar nichts ins Netz eingespeist werden kann.
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24.03.2026 10:02:23 |
Wenn das Haus ans Stromnetz angeschlossen ist gelten die maximal 2kWp auch für Inseln. Du darfst keine 6 Module mit 450Wp aufstellen, selbst wenn es keine Verbindung zum Netz gibt. Für irgendwelche Springbrunnen mit minimaler Leistungen gibt's Ausnahmen. Rentiert sich aber eh nicht. Erst recht nicht ohne MPPT. Ggf. müsstest kucken, dass der Heizstab für Gleichspannung geeignet ist. Irgendwelche besseren Wirkungsgrade gibt es nicht. So ein Heizstab setzt immer exakt 100.0% in Wärme um. Zu optimieren ist da lediglich die Isolierung gegen Verluste in den "Keller". Die Kabel kann man ggf. dicker machen als notwendig und so irgendwas wie 1% Verluste sparen.
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24.03.2026 10:12:20 |
Zitat von sh2807  Wenn das Haus ans Stromnetz angeschlossen ist gelten die maximal 2kWp auch für Inseln. Du darfst keine 6 Module mit 450Wp aufstellen, selbst wenn es keine Verbindung zum Netz gibt. Für irgendwelche Springbrunnen mit minimaler Leistungen gibt's Ausnahmen.
Rentiert sich aber eh[...] Man lernt ja nie aus, aber so etwas habe ich noch nie gehört. Verwechselst Du das mit einem Balkonkraftwerk? Woraus soll sich denn die gesetzliche Leistungsbegrenzung für eine reine Insel- oder DC-Anlage ergeben? Ob das Haus ans Stromnetz angeschlossen ist, spielt keine Rolle. Eine solche Anlage hat mit dem Stromnetz nichts zu tun. Und wieso soll sich das nicht rentieren und nach welchem Maßstab? Die Module hat er doch schon, und ohne Heizstab kann er mit der Energie nichts anfangen. Die paar Euro für den Heizstab bzw. den Laderegler haben sich gleich amortisiert, wenn er mit der Energie sonst nichts anfangen könnte.
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24.03.2026 10:18:48 |
Bei Mppt- Regelung wird die Einsparung ein dreistelliger EUR- Betrag pro Jahr sein, zumindest wenn man von durchschnittlichem WW-Bedarf ausgeht und als Alternative mit netzgespeistem Heizstab rechnet
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24.03.2026 13:55:25 |
Danke für die bisherigen Beiträge. Die beschriebenen mega-pv Geräte sind MPPT Geräte. https://solar-more.de/Mega-PV-3-KW-Heizstab- Regelung-fuer-Warmwasser-mit- PhotovoltaikDie Frage für mich war halt der Heizstab und das Material des selbigen. Aber anscheinend ist das Material hier wurscht. Auch interessant wäre die effizenzkurve eines Heizstabes. Ist die linear? Also macht ein 6kw Heizstab bei 3kw 50%Leistung oder ist der Verlust durch den hohen Wiederstand so groß, das wir nur bei 40% sind? Ich spreche von dem reinen Gleichstrom-heizelement. Lieben gruss Christoph
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24.03.2026 13:56:37 |
Von der ersten Produktseite, die ich zum Stichwort fand:
"Der Einschraubheizkörper mit moderner Graphen-Nanotechnologie ist bis zu 30 % effizienter als herkömmliche Heizstäbe"
Sorry nein. Der Wirkungsgrad einens Heizstabes ist 100%. Da kann man garantiert keine 30% Effizienzsteigerung rausholen, das ist einfach schwindel.
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24.03.2026 15:04:57 |
Zitat von Didi-MCR52  Von der ersten Produktseite, die ich zum Stichwort fand:
"Der Einschraubheizkörper mit moderner Graphen-Nanotechnologie ist bis zu 30 % effizienter als herkömmliche Heizstäbe"
Sorry nein. Der Wirkungsgrad einens Heizstabes ist 100%. Da kann man garantiert keine 30%[...] Hab ich mir auch grade gedacht. Wo soll die Energie denn sonst hin?
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24.03.2026 15:16:15 |
Ich gehe davon aus, daß die Leistung relativ linear in Wärme umgewandelt wird.
Ein normaler DC-Heizstab mit separatem Laderegler dürfte günstiger sein, und wenn ein Gerät einen Defekt hat, muß man nicht beide ersetzen.
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24.03.2026 15:45:21 |
Zitat von Meaparvitas  Ich gehe davon aus, daß die Leistung relativ linear in Wärme umgewandelt wird.
Ein normaler DC-Heizstab mit separatem Laderegler dürfte günstiger sein, und wenn ein Gerät einen Defekt hat, muß man nicht beide ersetzen. Ein Heizstab könnte -je nach Aufbau- auch induktive Verluste haben, die aber nur bei Wechselstrom entstehen können und zumindest bei 50 Hz vernachlässigbar sein sollte
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24.03.2026 17:55:11 |
Hi,
30% effizientere Heizstäbe, induktive Verluste... - fängt der Speicher an zu brummen? Mich wundert, dass noch keiner Hühnerfett vorgeschlagen hat. ;-)
Wenn ich Preise für kleine 2kWh Akkuspeicher mit 4-fach MPPT von um 400€ sehe (Zendure 800 Pro), ist der Sinn von Heizstäben doch eher fragwürdig.
Nur meine Meinung.
Gruß
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24.03.2026 18:41:59 |
Hallo, OT: das Hühnerfett kann man hier nicht einsetzen, denn wenn die Einsparung zu groß wird fangen am Ende die Module noch an zu leuchten und zu heizen, weil sie Energie ABGEBEN müssen War aber eine geile Diskussion damals MfG
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24.03.2026 19:54:09 |
Zitat von lukashen  Wenn ich Preise für kleine 2kWh Akkuspeicher mit 4-fach MPPT von um 400€ sehe (Zendure 800 Pro), ist der Sinn von Heizstäben doch eher fragwürdig.[...] Wenn ich meine PV-Erträge der vergangenen 12 Monate auf die 6 Module umrechne, komme ich auf ca. 550 kWh, die in dieser Zeit über den Akku hätten genutzt werden können (optimistische Annahme, dass alle 6 Module den Akku laden). Wenn ich von 5kWh WW-Bedarf pro Tag ausgehe, könnten über den Heizstab in der gleichen Zeit über 1300 kWh in den WW-Speicher geladen werden. Je nachdem, wie man mit diesen Werten weiterrechnet, kann es zugunsten des Akkus oder des Heizstabs rauskommen.
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24.03.2026 19:55:36 |
Zitat von Sockenralf  Hallo, OT: das Hühnerfett kann man hier nicht einsetzen, denn wenn die Einsparung zu groß wird fangen am Ende die Module noch an zu leuchten und zu heizen, weil sie Energie ABGEBEN müssen War aber eine geile Diskussion damals MfG Klingt unterhaltsam. Habt ihr noch den Link parat?
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24.03.2026 20:06:30 |
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24.03.2026 22:12:49 |
Die akku-geschichten kommen für mich eher nicht in Frage, da ich keinen Akku besitze. Ich Wandel ja auch nicht dreimal hin und her. Ich will nur meinen Pufferspeicher warm machen. Da könnte hühnerfett als Isolierung helfen....Die Menge an angezogener Ratten macht dann auch warm... Ich denke aber das dies nicht wahrhaft zielführend ist, obwohl eigene Hühner da sind. Ich gehe also von folgendem aus: - der Wirkungsgrad ist abhängig von volt und watt linear - Graph/nano ist bauernfang Vielen dank soweit !
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24.03.2026 23:06:28 |
Zitat von Sockenralf  Sehr unterhaltsam. Ich hatte die ganze Zeit darauf gewartet, dass rauskommt, dass kostenloses Abfall-Hühnerfett verbrannt wird und zusätzlich 2.000kWh Strom benötigt würden...
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25.03.2026 00:02:29 |
Zitat von Sockenralf  .... alternativer-Heizkessel-mit-angeblich-minimalem-kwh-Verbrauch ... Du bist ja echt schon lange hier dabei! Hast in dem Thread sogar auch schon mitgemischt. Danke für den Link --- Amüsantes zum Feierabend. Aber auch irgendwie etwas gruselig, wie es immer wieder gelingt, Leute über's Ohr zu hauen. :-)
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25.03.2026 06:40:37 |
Zitat von chrisschrass  Die akku-geschichten kommen für mich eher nicht in Frage, da ich keinen Akku besitze. Ich Wandel ja auch nicht dreimal hin und her. [...] Hi, Der oben genannte Akku hat 4 Anschlüsse für PV, verträgt 2kW PV Leistung, lädt seine Zellen und speist zugleich bis 800W ins Hausnetz. Für den Notfall läuft er auch autark und liefert an einer Schuko 1kW. Wer will kann die Kapazität erweitern. Natürlich hat man Wandlerverluste, kann die elektrische Energie aber auch für was anderes nutzen als nur für Warmwasser. Gruß
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25.03.2026 12:55:13 |
Zitat von Meaparvitas  Zitat von sh2807  [...] Man lernt ja nie aus, aber so etwas habe ich noch nie gehört. Verwechselst Du das mit einem Balkonkraftwerk? Woraus soll sich denn die gesetzliche Leistungsbegrenzung für eine reine Insel- oder DC-Anlage ergeben? Ob das Haus ans Stromnetz angeschlossen ist,[...] Stammt nur aus Berichten über motzende VNB vor einigen Jahren, die den Strom abschalten wollten. Evtl. inzwischen dann doch überholt. Erklärbar wars für mich damals schon nicht. Bzw. allenfalls darüber, dass zwar nicht unmittelbar angeschlossen ist sondern mittelbar anschließbar. Aber bei 600W WR-Leistung durfte man noch unbegrenzt Modulleistung als Balkonkraftwerk haben... Rentabilität ist halt so ne Sache. Neben Heizstab und "MPPT-Gerät" muss man das ganze noch geeignet montieren und verkabeln. Das Montagematerial ist da teilweise teurer als die Module. Sind dann schnell eher 1.000€ ohne die Module. Zeit nicht gerechnet. Je nach WW-Verbrauch können da 1100-1800 kWh sinnvoll verbraucht werden. Macht 140-230€/Jahr. Je nachdem wie gut die Module aufgestellt sind auch niedriger. Wenn der wassergeführte Ofen läuft (Nov-Feb) ist WW vmtl. eh kein Thema. Besonders haltbar würde ich die "MPPT-Geräte" auch nicht einschätzen. Ohne die Arbeitszeit / Platzverlust wird sichs bei den meisten etwas lohnen. Ich würde mir aber 2-4 der Module als Balkonkraftwerk hinstellen. Je nach Platz. Netzanschluss ist schnell gemacht. Bis ich aber von möglichen Modulplätzen zur Heizung komme wäre mir der Aufwand viel zu groß. Gleiche Ersparnis, deutlich weniger Invest und und Zeitaufwand.
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