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Datenschutzhinweise

Erste Erfahrungen mit der Vaillant Arotherm plus 55/8.1
Verfasser:
Hans_1966
Zeit: 01.04.2026 20:41:02
0
3946975
Zitat von toostoopid Beitrag anzeigen
Zitat von Hans_1966 Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Hans,
die "Kantsteine" sind in das Fundament eingebettet und fest damit verbunden. Wie tief der gegossene Teil geht, kann ich leider nicht sagen da ich bei der Errichtung nicht vor Ort war. Das hat alles der Heizungsbauer gemacht.

Lange Flexschläuche sind[...]


Hallo Philipp,

bei uns wird die WP im Sommer installiert. Bin echt gespannt, ob es bei uns auch derartige Probleme gibt. Da ich die Fundamente selber gebaut habe und längere Flexschläuche Verwendung finden, bin ich eigentlich ganz optimistisch, dass es klappen wird. Ich drücke uns die Daumen.....

Verfasser:
BoomChocoPopp
Zeit: 02.04.2026 10:58:02
4
3947116
Zitat von toostoopid Beitrag anzeigen
Zitat von Hans_1966 Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Hans,
hier ein paar Bilder zu der Hydraulik und dem[...]

Natürlich ist das Resonanz, was Du hörst, sonst wäre drausen noch viel schlimmer.
Das spricht für eine falsche Entkopplung. Die kurzen Edlestahlwellrohrstücke sind einfach fehl am Platz. Die sind dafür da, um ~ 90° Winkel herzustellen und nicht gerade zu entkoppeln. Dadurch dass die Kupferrohre nach Wellrohren nicht fixiert sind - gibt es Resonanz dank deinem Heizungsbauer. Wellrohr muss entweder gebogen oder komplett weggelassen werden.

Man hat ja im Testmenü Möglichkeiten Kompressor, Pumpe und Ventilator zu testen. Das solltest Du machen und versuchen das Geräusch zu reproduzieren. Gehäuse öffnen mit Mechaniker-Stethoskop die Vibrationen zu lokalisieren ist sehr einfach.

Beim nächsten Besuch hast Du solide Diskussionsgrundlage.

Ich denke Du hast eine defekte Pumpe und falsche Anbindung.

Verfasser:
Oelwechsler
Zeit: 02.04.2026 13:27:51
1
3947159
Zitat von BoomChocoPopp Beitrag anzeigen
Man hat ja im Testmenü Möglichkeiten Kompressor, Pumpe und Ventilator zu testen.
Den Kompressor auf eine definierte Drehzahl zu stellen, dafür gibt es im Aktorentest keine Möglichkeit. Du kannst dann nur über die Manipulation der VL-T gehen (Erhöhung/Verringerung der Soll-Raumtemperatur), um den Kompressor in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Bzgl der Diskussionen um die neue xx/8.1 habe ich den Eindruck, dass die ganzen Schall-Diskussionen um die xx/6 mehr oder weniger 1:1 auf die 8.1-Serie übertragbar sind. Bis auf die Vereisung des Kältemittelsammlers, der nun von Werk aus gedämmt ist. Der spielte aber auch nur bei Vereisung eine Rolle.

Verfasser:
toostoopid
Zeit: 02.04.2026 19:26:54
0
3947261
Zitat von BoomChocoPopp Beitrag anzeigen
Zitat von toostoopid Beitrag anzeigen
[...]

Natürlich ist das Resonanz, was Du hörst, sonst wäre drausen noch viel schlimmer.
Das spricht für eine falsche Entkopplung. Die kurzen Edlestahlwellrohrstücke sind einfach fehl am Platz. Die sind dafür da, um ~ 90° Winkel herzustellen und nicht gerade zu entkoppeln. Dadurch dass die[...]


Danke für deine Einschätzung und den Tipp mit dem Mechaniker Stethoskop.
Ich werde berichten wenn es was neues zum Thema gibt.

Verfasser:
toostoopid
Zeit: 02.04.2026 19:31:50
0
3947264
Zitat von Oelwechsler Beitrag anzeigen
Zitat von BoomChocoPopp Beitrag anzeigen
[...]
Den Kompressor auf eine definierte Drehzahl zu stellen, dafür gibt es im Aktorentest keine Möglichkeit. Du kannst dann nur über die Manipulation der VL-T gehen (Erhöhung/Verringerung der Soll-Raumtemperatur), um den Kompressor in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Bzgl der Diskussionen[...]


Ok, habe diese Funktion im Aktorentest auch nicht gefunden. Eventuell versuche ich nochmal über den Flüstermodus die Leistung so zu begrenzen, dass der gewollte Modulationsbereich das Maximum darstellt.

Verfasser:
Oelwechsler
Zeit: 03.04.2026 19:42:53
0
3947538
Zitat von Oelwechsler Beitrag anzeigen
... Du kannst dann nur über die Manipulation der VL-T gehen (Erhöhung/Verringerung der Soll-Raumtemperatur), um den Kompressor in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Ergänzung: gleiche Drehzahl (rps) heißt aber lange noch nicht, dass der Kompressor dann immer den gleichen Lärm-Störpegel abgibt. Je nach Temperaturverhältnisse (AT und Differenz zur VL-T) stellt sich dann eine unterschiedliche elektrische Leistung und damit unterschiedlicher Lärm ein.

Verfasser:
toostoopid
Zeit: 29.04.2026 10:24:36
2
3952129
So, mittlerweile war der Vaillant Kältetechniker da. Im Vergleich zu dem normalen Techniker schien er wirklich kompetent und bemüht. Tatsächlich wurde der Fehler F733 nicht durch einen Mangel an Kältemittel, sondern durch ein defektes Expansionsventil verursacht. Zusätzlich zum defekten Ventil hat er auch gleich noch diverse Fühler mitgetauscht. Fehlersuche und Reparatur haben gut fünf Stunden gedauert. Ergebnis: Anlage läuft gefühlt ruhiger und Arbeitszahl hat sich auch verbessert, lag in den letzten Tagen bei ca 5 ohne Warmwasser.

Aufgrund meiner Beschwerden über den bis dahin miserablen Kundendienst wurde mir von Vaillant vor dem Termin noch mitgeteilt, dass der "Serviceexperte" der Region ebenfalls zum Termin dazukommen wird. Der erschien leider nicht und hat sich auch sonst nicht gemeldet. Hat mich aber nicht wirklich überrascht.
Aber auch der Kältetechniker war über das Dröhn-Problem informiert und bestätigte ebenfalls, dass dies ein bekanntes Problem der 8er-Baureihe ist. Seiner Kenntnis nach sind aber wohl nicht alle betroffen. Leider gibt es noch immer keine offizielle Reparaturvorgabe, sodass er aktuell nichts tun kann. Er geht davon aus, dass es nur wieder ein Isolationsproblem sein wird. Er hat sich die S/N meiner Anlage notiert und will mir Bescheid geben, sobald er Neuigkeiten dazu hat. Ich denke nicht, dass da von allein was kommt aber wer weiß...

Verfasser:
toostoopid
Zeit: 21.05.2026 10:24:24
0
3956620
Die Ernüchterung ist leider zurück… Der Fehler im Kältekreis besteht weiterhin. Bei 20°C Lufteinlasstemperatur sinkt die Verdampfungstemperatur immer noch sporadisch auf teilweise zweistellige Minusgrade (bei niedriger Last!). Gestern auf -8°C bei 10% Kompressormodulation. Das Gerät startet dann sogar eine Abtauung, die dauert aber keine Minute und der Heizprozess startet wieder.

Die nach der „Reparatur“ verbesserten Arbeitszahlen sind leider auch nur durch eine Abweichung der getauschten Temperaturfühler für Vor- und Rücklauf und damit falsche Berechnung entstanden. Nach Abgleich ist die interne Berechnung wieder korrekt und die Effizienz so schlecht wie vorher.

Dafür tut sich etwas was das Dröhnen betrifft. Es war mal wieder einer von Vaillant vor Ort um sich ein Bild der erforderlichen Arbeiten zu machen. Kaum zu glauben aber die Ursache soll tatsächlich schon wieder das Kältemittelsammelgefäß sein. Das ist bei der 8.1 zwar ab Werk isoliert aber wohl leider nur drum herum und nicht am Boden. Wie kann man nur so einen Schrott fabrizieren. Diese Isolierung soll nun nachgeholt bzw. „optimiert“ werden. Da die Anlage bei mir an der Hauswand steht, muss die gesamte Außeneinheit demontiert werden um auch gut an die Rückseite zu gelangen. Der Techniker meinte, dass er erstmal fünf Stunden für den Einsatz ansetzt. Termin ist Anfang Juni.

Auf Nachfrage wird übrigens das Problem auch weiterhin von Vaillant offiziell geleugnet.
Ich kann wirklich nur jedem dringend davon abraten ein Vaillant Produkt einzubauen oder einbauen zu lassen.

Verfasser:
Oelwechsler
Zeit: 21.05.2026 19:01:14
2
3956671
Wenn der Kältemittelbehälter nicht vereist (und damit die Vereisung auch nicht an das Gehäuse schlägt) wird das Nacharbeiten am Sammler zumindest jetzt in der warmen Jahreszeit nichts hörbar bringen - so meine Voraussage.
Ich habe mir dein Video angeschaut und die Frequenz gemessen - 220 Hz als typische 1. Oberwelle von 110Hz, die zB bei der Warmwasserbereitung im Normal- oder auch Balance-Mode (bei der xx/6; ich habe die 55/6) oder eben auch beim Heizen unter fast Volllast auftritt. Da weitere höherfrequente Oberwellen zu hören sind, wird da wohl wirklich der Sammler vereist sein und zusätzlichen Krach machen.

Kannst du das rekapitulieren, wann du die Aufnahme gemacht hast? Bei länger anhaltenden kalten Temperaturen? ... nur dann vereist eigentlich der Sammler.

Wie klingt das ganze jetzt in den wärmeren Jahreszeiten? Dazu mal den Warmwassermodus auf "Normal" stellen - bei ausgekühltem Speicher sollte der Kompressor dann auf 110 oder sogar 120 Umdrehungen laufen. Also auf max oder fast max Drehzahl.

Mögliche Ansatzpunkte, die ich sehe:
Die Verbindung Flex- zu Cu-Rohr liegt auf dem Halteblech auf, richtig? Dann wird das Cu-Rohr direkt vom (vibrierenden) WP-Gehäuse angeregt. Mal etwas Schaumstoff zwischen Blech und Rohrverbindung klemmen.
Auch wenn es nicht aufliegen sollte: das Cu-Rohr sollte irgendwie fixiert sein, damit es nicht frei mitschwingen kann.
Das Thema Ruhepunkt wurde hier schon mal diskutiert, siehe den dortigen Link zum Leitfaden Schall des bwp auf S.15/16.

Die Styropor-Haube: mal abnehmen und schauen, ob sich da irgendwas tut. Das Ding ist mglw. ein prima Resonanzkörper.
Schau mal, ob sich irgendwas im Keller geräuschmäßig tut, wenn jemand am Gehäuse der WP an verschiedenen Stellen drückt. Bei mit hat zB der Deckel Krach gemacht. Dieser wurde auf allen Auflagepunkten mit dünnem Armaflex beklebt - danach war die WP ein Stück leiser.
Hat dein gegossenes Fundament möglicherweise Kontakt zur Kellerwand? Sollte nicht sein....

Solche Experimente machst du am besten bei Volllast - also bei der WW-Bereitung wie oben beschrieben. Wenn der Boiler vorher geleert wurde und damit kalt ist, hast du ein gutes Stück Zeit für Experimente und Ursachenforschung.
Wenn es in diesem Modus entsprechend brummt, kannst du genau diese Aktion des WW-Bereitens dem WKD vorführen.

Verfasser:
toostoopid
Zeit: 22.05.2026 11:18:56
0
3956736
Zitat von Oelwechsler Beitrag anzeigen
Wenn der Kältemittelbehälter nicht vereist (und damit die Vereisung auch nicht an das Gehäuse schlägt) wird das Nacharbeiten am Sammler zumindest jetzt in der warmen Jahreszeit nichts hörbar bringen - so meine Voraussage.
Ich habe mir dein Video angeschaut und die Frequenz gemessen - 220 Hz[...]

Vielen Dank für die vielen Tipps. Einiges davon habe ich bereits gemacht. Der Styroporkasten hatte zb direkten Kontakt zur Hauswand und stand auch fest auf der Erde. Hier konnten ebenfalls Vibrationen weiter gegeben werden. Das habe ich bereits geändert.
Die Rohre haben keinen Kontakt zu dem Halteblech und ich habe sie auch nochmal zusätzlich mit Armaflex isoliert.
Das Fundament ist nicht in Kontakt mit dem Haus und auch das Gehäuse macht keine auffälligen Geräusche.
In wie fern sich eine Fixierung der Rohre umsetzen lässt, muss ich nochmal schauen.
Zum Glück ist es ja so, dass das wirklich laute Dröhnen nur bei kalten Temperaturen ab ca 0 Grad auftaucht. Insofern bin ich einigermaßen zuversichtlich, dass das nach der Optimierung verschwinden wird. Testen kann ich das allerdings nicht und Gewissheit gibt's erst im nächsten Winter.
Was man bei warmen Temperaturen noch hört, ist ein leises Brummen, dass vermutlich nur wegen der nicht optimalen Installation auftritt. Damit könnte ich leben.

Verfasser:
Oelwechsler
Zeit: 22.05.2026 18:06:39
1
3956794
Zitat von toostoopid Beitrag anzeigen
auch das Gehäuse macht keine auffälligen Geräusche
Man hört nicht unbedingt Geräusche, die unmittelbar dem Gehäuse zuzuordnen wären. Das Gehäuse trägt zum Gesamtgeräusch bei. Ein kraftvolles Drücken gegen die Flächen oder Ecken in verschiedene Richtungen kann das Gesamtgeräusch entsprechend ändern.

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