Hallo zusammen,
für ein 3-Parteien-Haus soll die Heizanlage von Gas auf eine
Luft/
Wasser-Wärmepumpe umgestellt werden. Die Warmwasserbereitung erfolgt aktuell zentral durch einen 60°C Warmwasser-Speicher.
Die Heizlast des modernisierten Haus wurde durch den
Energieberater konservativ auf etwa 12 kW berechnet. Da solare Wärmegewinne und Wärmegewinne durch das angrenzende Doppelhaus in der Berechnung nicht vorkommen, soll laut ihm eine 12 kW Wärmepumpe ausreichen, auch für die Warmwasserbereitung. Soweit so einleuchtend.
Uneinig ist man sich nun, wie die Warmwasserbereitung zu erfolgen hat. Mein
Energieberater ging von einem 500 l Warmwasser-Speicher aus, welcher die ganze Zeit auf 60°C gehalten wird (zur Vermeidung der
Legionellengefahr).
Ich habe jedoch auch ein
Angebot für einen 500 l
Pufferspeicher erhalten, an dem eine
Frischwasserstation angeschlossen wird. Man erklärte mir die Vorteile der Frischwasserstation mit der höheren Effizienz, da das Wasser im Pufferspeicher nicht auf 60°C gehalten werden müsse.
Allerdings gehört zu dem Angebot auch ein 18 kW Elektro-Zusatzheizgerät. Es hieß, dies sei aufgrund der geringeren Speichertemperaturen notwendig und die Leistung der Wärmepumpe plus des integrierten 9 kW Heizstabs reiche nicht aus.
Abgesehen davon, dass dies weitere Elektroarbeiten und bei der Leistung evtl. sogar eine Genehmigung des Netzbetreibers erfordert, stellen sich mir nun folgende Fragen:
1. Ist eine Frischwasserstation für dieses 3-Parteien-Haus tatsächlich nicht ohne zusätzliches Elektroheizgerät realisierbar?
2. Ist das Gesamtsystem für die Warmwasserbereitung nun wirklich noch effizienter als ein reiner Warmwasserspeicher, der allein durch die Wärmepumpe auf 60°C gehalten wird?
Vielen Dank und viele Grüße!