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08.04.2026 09:42:05 |
Hallo. Ich möchte meine Gasheizung in meinem Haus für unbestimmte Zeit stilllegen. Heizung erfolgt über Pellets und Warmwasser über eine Warmwasserwärmepumpe. Da ich aber nicht weiß was noch kommt und ich auch nicht weiß wie es mit meiner Gesundheit später steht möchte ich die Option der Heizkörper behalten. Könnte dann ja eine Wärmepumpe übernehmen. Die Heizungsanlage soll stehen bleiben der Zähler ausgebaut und der Gasanschluss plombiert werden. Was mache ich mit dem Heizungswassernetz? Das sind Kupferleitung mit Flachheizkörpern aus den 90ern. Wasser drauf lassen oder ablassen? Was ist besser? Viele Grüsse Rainer
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08.04.2026 10:21:51 |
Auch Heizkörper laufen mit Wärmepumpe.
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08.04.2026 11:23:38 |
Deshalb sollen ja die Heizkörper erhalten bleiben da ich später eine evt. eine Wärmepumpe einbaue die diese Heizkörper versorgen könnte....
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08.04.2026 11:26:50 |
Wo schiebt denn die Pelletsheizung die Wärme hin? Nicht in die HK? 🤔
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08.04.2026 11:40:43 |
Auf jeden Fall die Gasuhr und deren Anschluss Bestehen lassen damit ein Rückschritt zur Gasheizung weiter möglich ist. Und für diese Zwischenzeit könnte der Gasanschluss für ein Gasherd in der Küche von Nutzen sein denn richtige Köche bevorzugen fast immer den Gasherd warum das jetzt in Ihrem Haushalt so nicht..
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08.04.2026 11:46:48 |
Kostet aber Grundgebühr... Ich hab unseren Zähler vom Energieversorger ausbauen lassen, das ist jetzt im Grunde so, wie es sich der TE vorstellt. Verplombt, da könnte also jederzeit wieder ein Zähler hin. Vielleicht dazu mal mit dem örtlichen Energieversorger Kontakt aufnehmen, die ticken da ja scheinbar sehr unterschiedlich, auch was evtl. Kosten angeht.
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08.04.2026 12:24:04 |
Zitat von Paule 5019  Auf jeden Fall die Gasuhr und deren Anschluss Bestehen lassen damit ein Rückschritt zur Gasheizung weiter möglich ist. Und für diese Zwischenzeit könnte der Gasanschluss für ein Gasherd in der Küche von Nutzen sein denn richtige Köche bevorzugen fast immer den Gasherd warum das jetzt in[...] Gasherde sind schlecht für die Gesundheit
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09.04.2026 09:02:34 |
So weit so gut. Aber bisher hat mir keiner einen Tipp geben können ob es jetzt sinnvoll ist das Wasser auf dem Heizkörper zu lassen oder das Wasser abzulassen. Hat jemand sowas schon mal gemacht? Gruss Rainer
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09.04.2026 09:08:11 |
Moin Rainer, es wurde die Frage gestellt wie denn die Pelletheizung ihre Wärme an die die Zimmer im Haus abgeben soll? Doch mit sicherheit über die Heizkörper. Oder meinst Du das Wasser im Kessel? Hier stellt sich die Frage wie das ganze verschaltet wird, ggf. seriell durchströmt? Ich würde das Wasser drinnen lassen, wo das Wasser ist, kann / sollte keine Luft / Sauerstoff sein, denn Dir würden vermutlich die innenseiten wegrosten. Grüßle
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09.04.2026 09:24:32 |
Zitat von barney 13  So weit so gut. Aber bisher hat mir keiner einen Tipp geben können ob es jetzt sinnvoll ist das Wasser auf dem Heizkörper zu lassen oder das Wasser abzulassen. Hat jemand sowas schon mal gemacht? Gruss Rainer Wenn du das Haus längere Zeit nicht bewohnst und es im Winter länger sehr kalt * werden kann, würde ich das Wasser ablassen. * Dazu braucht es mehr als ein paar Tage Frost, meist hat man grundlos Angst.
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09.04.2026 17:20:26 |
Das sog. "tote" Wasser im Heizkreis lassen, aber auf jeden Fall sicherstellen, daß die Temperaturen in den Zimmern mit Heizkörpern oder Heizungsleitungen in Außenwänden, nie unter 12°C fallen. Du kannst mit dem Ubakus mal simulieren bei welcher Außentemperatur, deine Außenwände unter 5° abfallen. Dann solltest du dringend heizen (Heizlüfter, Frostwächter etc.). Am besten den Gaser gleich verkaufen und eine billige Panasonic WP einbauen, wenn DIY in Frage kommt.
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10.04.2026 09:44:02 |
Den Gasanschluss stillegen lassen. Da wird der Gaszähler ausgebaut, die Hauptabsteller geschlossen. Die Gasleitung auf dem Grundstück bleibt dann angestellt und wird auch regelmäßig vom Betreiber geprüft. Für das Stilllegen darf keine Gebühr mehr erhoben werden. Gerade gestern lief eine Meldung durch, das ein entsprechendes Gesetz verabschiedet wurde. Ab wann es dann in Kraft tritt, ging nicht daraus hervor. Der Monteuer, der das bei mir gemacht hat, hat für eine Wiederinbetriebnahme folgendes geäußert: Kann jederzeit wieder in Betrieb gesetzt werden, allerdings nach den dann geltenden Vorschriften. Heist die übrigen Komponenten im Haus müssen dann erneuert werden, bzw. geprüft werden. Die Zu-Leitung auf dem Grundstück könne man auch noch abschalten lassen, meinte er. Dann darf die auch überbaut werden.
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10.04.2026 11:17:56 |
Bei unseren Gasverorger geht es Rabiater zu wenn ein Gaskunde kein Gas mehr benötigt zum Beispiel wegen einer Umstellung auf einer anderen Energieart dann wird die Gasleitung am Straßenanschluss vollständig gekappt. Und wenn der Kunde doch mal wieder ein Gasanschluss haben möchte so durch- läuft dieser das ganze Anschluss Genehmigung Verfahren wie auch deren ganzen Kosten für eine Neu Installation der Gasleitung vom Straßenanschluss bis zur Gasuhr. Auf Rückfrage warum dieses so ist, nun es hatte schon öfter Probleme mit den Still- gelegten Gaaleitungen gegeben, einmal wurden die durch Bautätigkeiten im Vorgarten Überbaut auch Beschädigungen bei nicht genehmigten Baggerarbeiten dort sind noch unter Druck stehende stillgehaltene Gasleitungen mit beschädigt worden. Deshalb die Entscheidung keine Gasuhr keine aktive Gasleitung mehr vom Straßenanschluss ein jeder Gasversorger hat dort in Einzelfällen eben seine eigenen An & Stillegung Vorgaben.
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10.04.2026 11:31:16 |
Eine stillgelegte Gasleitung darf nicht wieder im Betrieb genommen werden. Das denkt sich nicht der Netzbetreiber aus sonder geht aus der TRGI hervor bzw aus der MDAV oder NDAV was im EnWG enthalten ist. Deshalb gibt es nur 2 Varianten. Still legen oder in Betrieb lassen. Und natürlich zahlt der, der Bestellt die Musik. Seit doch froh wenn ihr mit dem Thema Gas durch seit.
Und eine weiterhin in Betrieb befindliche Gasleitung muss weiterhin überprüft werden und verursacht laufende Kosten. Auch das denkt sich der Netzbetreiber nicht aus sondern ist verpflichtet sicherzustellen das von einer Gasleitung keine Gefahr ausgeht. Er muss zum Beispiel überbauungen verhindern bzw. Dann handeln wenn sowas passiert. Die meisten VNB berechnen das mit knapp 80€ im Jahr wenn die Leitung nicht vom Netz getrennt wird.
Das ganze Thema wurde hier schon mehrfach diskutiert.
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10.04.2026 11:36:43 |
Flachheizkörper sind aus schwarzen Stahl = rosten wenn feucht + Sauerstoff da Das alte Heizungswasser ist sauerstofffrei = kann nichts rosten Daher: Drinlassen ist nicht verkehrt. Beim entleeren kommt Luft-Sauerstoff rein und klebt dann als Rost innen am Heizkörper. Wäre auch nicht schlimm aber vermeiden ist besser. Schlimm wäre ein Zustand: feucht im Heizkörper und Luftwechsel = fröhliches rosten.
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11.04.2026 18:04:52 |
Wer Angst hat um die Heizkreisinstallation bei Stillegung hat, der kann Frostschutz beimischen, dem Heizkreiswasser. Jegliche Rohrinstallation, mit Wasser drin, ist frostgefährdet. Ablaufsiphon, Geruchsverschluß Porzellan usw. Wer legt denn die Trinkwasserinstallation fachgerecht still? Wenn die Wasseruhr einfriert ist der Ärger vorprogrammiert :-) Wen oder was heizt denn nun der Pelletkessel?
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12.04.2026 17:32:48 |
Zitat von JoergW  es wurde die Frage gestellt wie denn die Pelletheizung ihre Wärme an die die Zimmer im Haus abgeben soll? Doch mit sicherheit über die Heizkörper. Es gibt Pelletöfen ganz ohne Wasserführung für in den Wohnraum stellen. Quasi ein Holzofen, nur halt mit Pellets statt Stückholz. Ich gehe davon aus, er meint so einen. Zitat von Fritzli  Wenn du das Haus längere Zeit nicht bewohnst und es im Winter länger sehr kalt * werden kann, würde ich das Wasser ablassen. Wo hast du gelesen, dass er das Haus nicht bewohnen will? Zitat von belzig  Das sog. "tote" Wasser im Heizkreis lassen, aber auf jeden Fall sicherstellen, daß die Temperaturen in den Zimmern mit Heizkörpern oder Heizungsleitungen in Außenwänden, nie unter 12°C fallen. Guter Hinweis. Wenn da nur in 1-2 Räumen ein Ofen steht, wird es kältere Räume geben. Wenn da jetzt eine Heizungsleitung in ungünstiger Ecke ist... Ich würde aber tatsächlich wegen Korrosion auch das Wasser drinlassen. Gegen Frostgefahr würde ich einfach alle Heizkörperventile ganz aufdrehen. Und die bestehende Pumpe mit einem Außenthermostat unterhalb von ich sag mal -3°C laufen lassen, damit das Wasser bewegt ist. Zitat von Effizient  Wer Angst hat um die Heizkreisinstallation bei Stillegung hat, der kann Frostschutz beimischen, dem Heizkreiswasser. Jegliche Rohrinstallation, mit Wasser drin, ist frostgefährdet. Ablaufsiphon, Geruchsverschluß Porzellan usw. Wer legt denn die Trinkwasserinstallation fachgerecht still? Wenn die Wasseruhr einfriert ist der Ärger vorprogrammiert :-) Wieso sollte er Trinkwasser stilllegen, nur weil er nicht mehr mit der Zentralheizung heizen will? Es war doch nirgends von Unbewohnt die Rede. Zitat von Effizient  Wen oder was heizt denn nun der Pelletkessel? Vermutlich die Raumluft ;-)
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12.04.2026 18:27:41 |
Hallo So ich löse mal ein paar Rätsel auf. Wärme wird mit einem Hybrid- Kaminofen (Pellets/Stückholz) erzeugt. Habe ich jetzt 3 Jahre getestet und für gut befunden. Das Haus ist ein 100m² Reihenmittelhaus. Ich denke die Angst vor Frost ist somit auch gering. So wie ich das jetzt rauslese ist Wasser drauflassen wohl die besser Lösung. Gruss Rainer
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12.04.2026 20:37:06 |
2 Außenwände hast du trotzdem.
-die Heizkreispumpe ab 3°C AT durchlaufen lassen - sicherstellen, daß kein Raum unter 17° fällt, damit nichts schimmelt..
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12.04.2026 21:39:32 |
Zitat von belzig  -die Heizkreispumpe ab 3°C AT durchlaufen lassen Also ab 3 Grad PLUS seh ich nun wirklich nicht notwendig. Wo soll da was einfrieren?
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13.04.2026 01:02:03 |
Einem Kollegen von mir ist mal in einem voll bewohntem und beheiztem MFH in Berlin bei -27°C ein Heizungstrang eingefroren, weil der Strang in den 70ern im Estrich genau an zwei nicht thermisch sauber getrennten Balkons vorbei gelegt worden war und man in den 2000ern im Rahmen der Installation der Brennwertgeräte die VLT gesenkt hatte. Da kam halt am dritten HK im Schlafzimmer nicht mehr genug Wärme an. Aber das war im Winter 2010/11 - In einer anderen Zeit, als wir noch für mehr als zwei Monate eine geschlossene Schneedecke kannten. Ob wir das je wieder in Deutschland erleben werden? Vielleicht wenn der Golfstrom versiegt, und es dadurch in Europa um die geschätzten 3 bis 8K abkühlt. Gruß Gwyn
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