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04.04.2026 12:58:03 |
Bei der FBH die Fühler primärseitg, wenn ich es richtig verstanden habe? Definition: Primärseitig ist die VL deiner Lambda. Diese PT1000 ist werksseitig eingebaut. Sekundärseitige PT1000 ist die FBH (Fußbodenheizung) hinter der VL- Pumpe (Vorlaufpumpe) deiner FBH. Primär: Wärmeerzeugungsseite Sekundär: Wärmeabnahmeseite
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04.04.2026 13:15:08 |
Zitat von richard10  Bei der FBH die Fühler primärseitg, wenn ich es richtig verstanden habe? Definition: Primärseitig ist die VL deiner Lambda. Diese PT1000 ist werksseitig eingebaut. Sekundärseitige PT1000 ist die FBH (Fußbodenheizung) hinter der VL- Pumpe (Vorlaufpumpe) deiner[...] Dann habe mich unklar ausgedrückt, habe das auf den Wärmetauscher im FBH-Kreis bezogen. Heute sitzt ein Fühler im VL hinter dem Wärmetauscher (sekundärseitig) im FBH-Kreis. Und ich war mir jetzt nicht sicher, ob der Fühler direkt hinter dem Mischer also vor dem Wärmetauscher (primärseitig) oder hinter dem Wärmetauscher platziert werden soll.
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04.04.2026 13:40:31 |
@Richard10 wir sind beide ursprünglich von einer Anlage mit Mischer im Radiatorkreis ausgegangen. Der ist aber nicht verbaut. Darüber hinaus ist die der Lambda signalisierte Heizkreis VLT falsch, zumindest wenn der Puffer am HK-VL über Stich angebunden ist, weil ja garnicht am HK-VL gemessen wird. Selbst wenn das nicht so wäre, hat die an die Lambda als HK-VLT weitergegebene Temperatur ohne Mischer überhaupt keine Auswirkung! Es gibt ja keinen Mischer der darauf reagieren könnte. Den unsinnigen Fühleroffset aufzulösen war nach vorne gedacht trotzdem sinnvoll, die Absenkung des Puffer-Offsets aber nur bedingt. Damit haben wir die WP-VLT und damit auch die dem Heizkreis von der WP zugeführte Temperatur gesenkt, was auch zu einer Absenkung der Mischtemperatur der VLT im Radiatorkreis führt.
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04.04.2026 14:17:22 |
Zitat von HCL  Zitat von richard10  [...] Heute sitzt ein Fühler im VL hinter dem Wärmetauscher (sekundärseitig) im FBH-Kreis.[...] @HCL: Es wird am Ende alles gut. Bei mir wollte der HB (Heizungsbauer) am Anfang auch keinen Mischer einbauen. Er hatte bis dahin keinen Link3 eingebaut... Nachdem ich die Funktion des Link3 im Detail erklärt hatte, hat er sofort verstanden, dass ein Mischer benötigt wird. Auch nachdem die Zeichnung mit der Hydraulik vom Link3 eingetrudelt ist, war alles gut. Du wirst jetzt genau das gleiche erleben, was ich erlebt habe. Was ich mit diesem Hintergrund sagen möchte: Frage Deinen HB, dass er sich die Zeichnung mit der Hydraulik vom Link3 besorgt; damit bist Du auf der sicheren Seite. Weiterhin wichtig bei Link3: 1) Ganz oben einen automatischen Entlüfter mit KFE-Hahn einbauen lassen, weil Du den Speicher ab und zu auch von Hand entlüften musst. Automatisch geht nicht, da die Vorschrift besagt, dass theoretisch Propan in den Heizkreis kommen und dann über den automatischen Entlüfter entweichen kann. Deswegen der KFE-Hahn. Begründung: Alle Ein- und Auslässe sind an der Unterseite des Link3 angebunden – mit Ausnahme des WW-Auslasses – um eine optimale Schichtung zu gewährleisten. Da Luft immer nach oben steigt, muss dort entlüftet werden. 2) Wichtig: Erdung (6 qmm PE) mit der HAUSERDE verbinden, nicht am Heizkörper oder so etwas. Wegen Korrosionsschutz. Damit hast Du 10 Jahre Gewährleistung auf Dein Link3. 3) Bitte eine Markierung am Einlass vom Stickstoff (Link3 hat ein internes Ausdehnungsgefäß) machen, damit nicht beim Service versehentlich der falsche Deckel abgenommen wird. Es ist sehr speziell, dass Link3 ein Ausdehnungsgefäß intergiert hat. Wenn ein Mitarbeiter vom HB das nicht weiß, musst Du die Anlage komplett erneut in Betrieb nehmen, wegen des internen Ausdehnungsgefäßes. Frage: h at der HB zusätzliches 50er White einbauen lassen? (externes Ausdehnungsgefäßes)? Wird nicht benötigt und wenn ja, bitte in der Tabelle von Link3 schauen. Das hängt vom Volume Deiner Gesamtanlage ab sowie der max. VL Hoffentlich hat Dein HB auch überall an den richtigen Stellen Absperrhähne eingebaut, damit die Heizungsanlage ggf. leer gemacht werden kann, ohne den Stickstoff aus dem Puffer zu entfernen. Ganz wichtig, wenn Du noch einmal Arbeiten an der Anlage machst.
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04.04.2026 21:32:30 |
Zitat von HCL  Hier mal ein Bild, wo sich die Regelung „verschluckt“ hatte und in den Räumen mit Radiatoren die Temperatur nicht ganz erreicht wurde, bis das nächste Mal Warmwasser gemacht wurde. Daraufhin hatte ich die Volumenströme erhöht[/url] Super dass Du die Temperaturen mitmessen kannst. Könntest du einmal ein Bild einstellen, wo die mitgeschnittenen Temperaturen und der Bildschirmausschnitt der Lambda vom gleichen Zeitpunkt sind? Die WP läuft immer noch durch und taktet noch nicht oder ist es dafür schon zu warm?
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04.04.2026 21:59:40 |
Dieses Bild ist von heute Morgen zum gleichen Zeitpunkt gemacht worden. Die WP taktet seit heute Mittag
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04.04.2026 23:22:24 |
und hier aktuelle Bilder: Erfahrungsgemäß zeigt Loxone eine etwas zu niedrige Temperatur an -0,5K bis -1K
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05.04.2026 07:54:01 |
Zitat von richard10  Zitat von HCL  [...] @HCL: Es wird am Ende alles gut. Bei mir wollte der HB (Heizungsbauer) am Anfang auch keinen Mischer einbauen. Er hatte bis dahin keinen Link3 eingebaut... Nachdem ich die Funktion des Link3 im Detail erklärt hatte, hat er sofort verstanden, dass ein Mischer benötigt wird. Auch nachdem die[...] 1) Ein KFE-Hahn ist eingebaut und wird auch regelmäßig entlüftet. 2) Erdung ist angeschlossen, da habe ich bei der Installation bereits drauf geachtet. 😊 Hier kam der Kommentar, die haben wir ja noch nie angeschlossen …… 3) Eine Stickstoff Markierung am Einlass hat der HB von sich aus bereits gemacht. Ja, ein zusätzliches externes Ausdehnungsgefäßes hat der HB aufgrund der Größe der Anlage mit verbaut. 4) Absperrhähne sind reichlich vorhanden. Ich werde nächste Woche mal mit dem HB sprechen, was mich der zusätzliche Mischer und die PT1000 Fühler kosten werden. Lohnt sich hierbei auch die Umrüstung auf das neue Display mit mehr Rechenleistung und besser Statistische Aufzeichnung von Energie und Effizienzdaten?
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05.04.2026 19:09:39 |
Zitat von HCL  Dieses Bild ist von heute Morgen zum gleichen Zeitpunkt gemacht Der RLT des FBH-Kreises liegt unterhalb der RLT, die bei der Lambda ankommt. Die RLT des Radiatorkreises liegt ebenfalls unterhalb. Das wäre nur möglich, wenn zusätzlich wärmeres Wasser von oben in den RL beigemischt würde, der Puffer also vorwärts durchströmt wird. Dann würde allerdings die VLT der Lambda komplett beim VL des Radiatorkreises ankommen. Das tut sie aber bei weitem nicht. Fazit: Deine zusätzlichen Sensoren haben Abweichungen gegenüber den an die Lambda angeschlossenen Sensoren, insbesondere gegenüber den WP- Temperatursensoren, vielleicht sogar gegeneinander. Das verfälschtt die Rechnung unten ggf. extrem. ACHTUNG: Gerade bei geringen Deltas verändert die Messabweichung das Ergebnis extrem (z.B. "0,3 / igendwas" ergibt ein 50% größeres Ergebnis als "0,2 / irgendwas") Trotzdem können wir uns mal annähern bzw. ich schreibe mal auf, wie man auf die Volumenströme usw. kommt. Die folgenden Schritte sollen also vor allem den Weg aufzeigen: Der Vorlauf setzt sich aus einem Teil X aus dem VL der WP und einem Teil (1-X) aus dem RL der FBH zusammen. FBH FBH_VLT= X* WP_VLT + (1-X) * FBH_RLT aus der Messung: FBH_RLT=FBH-VLT - 2,1°C, also FBH_VLT=X * WP_VLT + FBH-VLT - 2,1°C - X * FBH-VLT + X * 2,1°C FBH_VLT=+ FBH-VLT + ( X * (WP_VLT - FBH-VLT + 2,1°C) - 2,1°C) X = 2,1°C / (WP_VLT - FBH-VLT + 2,1°C) aus der Messung der Lambda: WP_VLT = 35,3°C und FBH-VLT = 26,4°C X = 2,1 / 11 = 0,191 Erkenntnis1: Der Vorlauf des FBH-Kreises setzt sich aus dem Gemisch von 19,1% VL der WP und 80,9% RL der FBH zusammen. Nur 19,1% des FBH RL-Volumenstroms gehen in den WP-RL Radiator-Kreis Radiator_VLT = Y* WP_VLT + (1-Y) * WP_RLT = WP_RLT+ X*( WP_VLT- WP_RLT) Wegen der Abweichung zwischen Lambda und Deiner Messung von 0,3k für den FBH Vorlauf nehme ich diese Abweichung auch mal für den Radiatorkreis an. Der VL wäre dann 34°C. X = (Radiator_VLT - WP_RLT) / ( WP_VLT- WP_RLT) X= (34 – 31,9) / (35,3 – 31,9) = 2,1 / 3,4 = 0,618 Erkenntnis2: Der Vorlauf des Radiator-Kreises setzt sich aus dem Gemisch von 61,8% VL der WP und 38,2% WP-RL auf dem Umweg rückwärts über den Puffer zusammen. Nur 61,8% des Radiator RL-Volumenstroms gehen in den WP-RL Verhältnis der RL-Anteile vom FBH- und Radiator-Kreis im WP-RL WP_RLT= Z*FBH_RLT + (1-Z)*Radiator_RLT WP_RLT= Radiator_RLT - Z*(Radiator_RLT - FBH_RLT) Z = ( Radiator_RLT-WP_RLT) / ( Radiator_RLT - FBH_RLT) Z = (32,1-31,9) / (32,1-24,3) = 0,026 Volumenstrom WP_RLT = 1315 l/h, davon 34 aus der FBB, und 1281 aus dem Radiatorkreis. ==> Volumenstrom Radiatorkreis = 1281 l/h / 0,618 = 2073 l/h ==> Volumenstrom FBH = 34 / 0,191 = 178 l/h ==> Leistung Radiatorkreis = 2073* 1,9 * 1,163 W = 4,58 kW ==> Leistung FBH = 178 * 2,1 * 1,163 W = 0,435 kW Plausibilisierung1 ==> Leistungsüberschuss WP = 5,2 – 0,435 – 4,58 = 0,185 [kW] = 3,6% <= Das liegt unterhalb der Toleranzen der Messungen (z.B. dT von 1,9 statt realer 2,0 ist ein Fehler von ca. 5%) Plausibilierung2 Mehr als 90% der berechneten Heizleistung entfallen auf die Heizkörper. Das erscheint mir nicht realistisch! Wenn Du die zusätzlichen Sensoren aufeinander abgleichen würdest bzw. deren Abweichungen zueinander ermitteln würdest und als nächstes dasselbe für einen Sensor gegeenüber den Messungen der Lambda (also mit demselben Sensor einmal den WP-VL und danach den WP-RL messen und mit den Werten der Lambda vergleichen), könnte man genauer rechnen. Ist kein Muss, könnte aber ggf. Hilfestellung für die Einstellungen liefern.
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05.04.2026 19:14:38 |
Zitat von HCL  Lohnt sich hierbei auch die Umrüstung auf das neue Display mit mehr Rechenleistung und besser Statistische Aufzeichnung von Energie und Effizienzdaten?[...] "Lohnt" ist erstmal interpretationsfähig und ohne die Zusatzkosten zu kennen ist eine Bewertung schwierig. Frag Deinen HB doch mal, was es kosten würde und warum Du das Geld ausgegeben solltest.
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06.04.2026 09:47:17 |
Zitat von Chaot  Zitat von HCL  [...] Der RLT des FBH-Kreises liegt unterhalb der RLT, die bei der Lambda ankommt. Die RLT des Radiatorkreises liegt ebenfalls unterhalb. Das wäre nur möglich, wenn zusätzlich wärmeres Wasser von oben in den RL beigemischt würde, der Puffer also vorwärts durchströmt wird. Dann würde allerdings die VLT[...] @ Chaot Besten Dank für deine Unterstützung! Kann das auch mit daran liegen, dass meine Sensoren nur die FBH sekundär hinter dem WT gemessen hatten? Messung der "zusätzlichen" Loxone Sensoren und Erweiterung um zwei weitere Sensoren: 1. WT Prim VL (neu hinzugefügt) 2. WT Prim RL (neu hinzugefügt) 3. WT Sek VL FBH (wie bisher) 4. WT Sek RL FBH (wie bisher) 5. RAD VL (wie bisher) 6. RAD RL (wie bisher) Alle Sensoren habe ich mit Kabelbindern zusammengebunden und in ein Handtuch eingewickelt, ca. 1h gewartet und die folgenden screenshots in der folgenden Stunde gemacht. Hieraus kann man eine Abweichung abschätzen. Abweichung zwischen dem Lambda Sensor zum Loxone Sensor, beide an der selben Stelle nebeneinander positioniert. Messung von heute um 8:58 Messung von heute um 9:37 |
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06.04.2026 21:56:48 |
Zitat von HCL  Kann das auch mit daran liegen, dass meine Sensoren nur die FBH sekundär hinter dem WT gemessen hatten?[...] Ja, genau. Den PWT hatte ich nicht auf dem Schirm. Die Sekundärseite hinter dem PWT interessiert uns erstmal nicht. Für den Sensorabgleich mit der Lambda wäre es besser gewesen, den VL oder RL der Lambda zu messen. Da wissen wir dass die Sensoren kalibiert sind. Beim zusätzlichen Sensor am FBH VL wissen wir das nicht. Da können durchaus mehrere Zehntel Abweichung drinstecken. Egal, wir tun mal so, als wenn die in der Lambda angezeigte FBH VLT korrekt wäre. Aus Deinem Sensorabgleich entnehme ich - VL-FBH primär zeigt 0,1K höhere Temperaturen als die meisten anderen - RL-RAD zeigt 0,1K bis 0,2K höhere Temperaturen als die meisten anderen - Die externen Sensoren messen überwiegend um 0,5K tiefere Temperaturen als die Lambda (Du hast auf dem FBH-Sensor ja noch die Verfälschung um 0,1K eingestellt) Der Snapshot um 8:52 zeigt eine Leistung von 6,1kW, eine knappe 3/4 Std später sind es nur noch 4,9kW. Das spricht eigentlich nicht für einen eingeschwungenen Zustand. Um 9:35 ist die Lambda an ihrer Leistungsuntergrenze und mit ihrer VLT sogar über Soll. Vermutlich wird sie ihre Leistung schon nicht mehr los. Ich rechne mal für 8:52 und nehme die in der Lambda angezeigten Temperaturn als Referenz. Dann ergibt sich (der Einfachheit halber ohne Einheiten) WP_VLT = 31,6 WP_RLT = 28,2 Volumenstrom WP = 6,1 / 1,163 / (31,6 - 28,2) = 1543 FBH_VLT = 28 FBH_RLT = 24,8 RAD_VLT = 30,5 RAD_RLT = 28,8 Mit dem gestern gezeigten Ansatz für die FBH X = (FBH_VLT - FBH_RLT) / (WP_VLT - FBH_RLT) X = 3,2 / 6,8 = 0,471 ==> 47,1% des FBH-Volumenstroms kommen aus dem WP VL Mit dem gestern gezeigten Ansatz für die RadiatorenY = (RAD_VLT - WP_RLT) / ( WP_VLT- WP_RLT) Y = 2,3 / 3,4 = 0,676 ==> 67,6% des Radiator-Volumenstroms kommen aus dem WP VL Mit dem gestrigen Ansatz für den Anteil des FBH-RL am Volumenstrom des WP-RL Z = ( Radiator_RLT-WP_RLT) / ( Radiator_RLT - FBH_RLT) Z = 0,6 / 4 = 0,15 ==> 1543 * 0,15 / 0,471 = 491 [l/h] = Volumenstrom FBH Primärseite ==> 1543 * 0,85 / 0,676 = 1940 [l/h] = Volumenstrom Radiatorkreis Volumenstrom WP_RLT = 1543 l/h, davon 231 aus der FBB, und 1312 aus dem Radiatorkreis. ==> Volumenstrom Radiatorkreis = 1543 * 0,85 / 0,676 = 1940 [l/h] ==> Volumenstrom FBH = 1543 * 0,15 / 0,471 = 491 [l/h] ==> Leistung Radiatorkreis = 1940 * 1,7 * 1,163 W = 3,84 kW ==> Leistung FBH = 491 * 3,2 * 1,163 W = 1,83 kW Plausibilisierung1 ==> Leistungsüberschuss WP = 6,1 – 1,83 – 3,84 = 0,43 [kW] Die Lambda hat noch nicht auf ihre Minimalleistung abgeregelt, dürfte also keinen Leistungsüberschuss haben. Gut möglich, dass die Abweichung einer Messgröße um 0,1K Der Grund für die Abweichung ist, das rechne ich jetzt aber nicht raus. Plausibilierung2 Mehr als 2/3 der Heizleistung entfallen auf die Heizkörper. Frage: Welchen Anteil an der Heizlast sollen die Räume mit Heizkörpern gemäß Einzelraumberechnung haben?
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| | Zeit:
06.04.2026 21:59:05 |
Sobald der Speicher beladen wird, kommen auch die Temperaturen vom Link 3 Speicher und den Radiatoren in die Nähe, weshalb meiner Meinung nach die Sensoren gar nicht soweit auseinander liegen dürften. |
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06.04.2026 23:25:03 |
Zitat von Chaot  Zitat von HCL  [...] Ja, genau. Den PWT hatte ich nicht auf dem Schirm. Die Sekundärseite hinter dem PWT interessiert uns erstmal nicht. Für den Sensorabgleich mit der Lambda wäre es besser gewesen, den VL oder RL der Lambda zu messen. Da wissen wir dass die Sensoren kalibiert sind. Beim zusätzlichen Sensor[...] Die Verteilung würde ich mit ca. 42% FBH zu 58% Radiatoren bei einer Heizlast von 17kW - 18kW bei NAT abschätzen (ohne die nicht bzw. zu 99% nicht beheizten Kellerräume).
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07.04.2026 07:29:34 |
Der Thread hat ja schon was von Jugend forscht, nur das hier Probleme gelöst werden, die man ohne den sauteuren Link 3 vermutlich nie gehabt hätte. Amortisieren wird sich so ein Teil vermutlich nie.
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07.04.2026 13:17:16 |
Zitat von Gueho  Der Thread hat ja schon was von Jugend forscht, nur das hier Probleme gelöst werden, die man ohne den sauteuren Link 3 vermutlich nie gehabt hätte. Amortisieren wird sich so ein Teil vermutlich nie. Ich glaube, wir sollten den Fokus hier auf HCLs konkrete Anlage legen. Ziel des Threads ist, die vorhandene Hydraulik und Regelung besser zu verstehen und sinnvoll zu optimieren — nicht, das Produktkonzept im Grundsatz zu bewerten. Für HCL wären daher fachliche Beiträge zur Sache vermutlich hilfreicher als ironische Randbemerkungen. Danke!
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07.04.2026 13:47:13 |
Hallo Richard, es geht mir aber nicht nur um HCLs Probleme - er bekommt hier ja schon viel Hilfe - sondern mir geht es auch darum, möglichen Link 3 Interessenten einmal vor Augen zu führen, wie komplex es ist, eine solche Anlage überhaupt vernünftig zum Laufen zu bringen und wie wenig sich diese Investition am Ende auszahlt.
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07.04.2026 17:30:32 |
Zitat von richard10  Zitat von Abtaumeister  [...] quote] [...] Bei Sailor wird die Einschichtung zu 100 % über die Thermodynamik durch die vertikale Lanze mit horizontalen Löchern in verschiedenen Höhen realisiert. Das funktioniert auch! Du hast angeblich die richtigen hydraulischen sowie regeltechnischen Einstellungen für den Primär- und Sekundärkreis vorgenommen. Das ist eine komplexe Aufgabe, wie sich herausstellt. Genau, da könntest du weiter optimieren: 1) Volumenstrom des Sekundärkreises maximieren. 2) Die Heizkurve weiter absenken, flacher und möglichst linear gestalten. Keinen Knick einbauen und nicht am Fußpunkt von 20 °C (bei 20 °C Außentemperatur) festhalten.[...] 1) Hier kannst du die Puffer- Hysterese vergrößern, das verlängert die Auszeit der WP. Ich habe eine Hysterese von 9 K (+3 K / -6 K) eingestellt und schaffe dadurch statt einer Stunde ganze vier Stunden "Auszeit".[...] Die Ersparnis kann man sich m. E. sparen, weil der Wiederanlauf mit Verlusten einhergeht, die du bei Kontinuität nicht hast, und auch der COP reduziert wird. Das Ersparte wird durch den Wiederanlauf wieder aufgefressen. Außerdem hast du Zusatzverschleiß beim Verdichter, weil das[...] Du solltes beides machen: Estrich und Puffer. Du hast die beste Voraussetzungen Das ist richtig. Heizkurve flach und weg von dem starren Denken des Fußpunkts bei 20 °C / 20 °C. Den Fußpunkt viel höher legen, damit die Heizkreise die Wärme auch abnehmen, die ERR in den Haupträumen komplett auf und die richtige Wahl der HGT, die zum Haus passt. Dabei ist die[...]
Das musst du nochmals erklären. MEine Kurve ist realtivl linear aber was du mit dem Fußpunkt meinst vestehe ich nicht.
Bei mir wurde gefühlt bei den regeltechnsichen einstellungen und hydraulik gar nichts gemacht. ES wurde einfach angeschlossen und lambda hat die inbetriebnahme gemacht. Ich glaube das ding funktioniert einfach so out of the box. Heisst ja nicht dass es nicht noch viel potential gibt, siehe weiter unten.
Hm, wenn ich die Hysterese für den Puffer vergrössere, passiert genau dasselbe, da nach einer Stunde die Energie des Puffers verbraucht ist. Dann hab ich vielleicht 5 minuten mehr. Bei dem schönen Wetter jetzt lass ich die Heizung bei 11 Grad aussentemperatur abschalten. führt dazu dass sie einen halben Tag lang ausgeschaltet hat und ich keine Energie verbrauche und die temperatur nur leicht abfällt. Das ist um längen effizienter als wenn sie jetzt 8 stunden "für die Katz" durchgeheizt hätte. Nicht verbrauchte Energie ist immer noch die beste. Ich hab bei der alten ölheizung, dank täglichen ölverbrauch durch messung, sehr gut berechnen können was ungefähr die produzierte wärmemenge ist (nach ölverbrauch). Und es ist schon auffallend, dass die Wärmepumpe deutlich mehr wämre produziert als die ölheizung (so ab 0 bis 5 grad). Das Problem liegt natürlich grösstenteils an der zu geringen Modulation und dass sie auf minimum viel zu viel wärme produziert, die keiner braucht. Der Wärmeertrag geht bei den höheren temperaturen ja auch noch nach oben, da besserer COP. Wie gesagt ist die WP etwas zu groß ausgelegt (aber bis 5 grad taktet sie nicht), ansonsten würde ich nicht in das Problem laufen, aber zeigt imho sehr gut die Problematik in die man früher oder später ja immer rennt. Die Minimumleistung muss generell noch weiter runter. Am Ende ist das aber immer noch alles billiger als ne Ölheizung. Ich glaube das ziel auf möglichst wenige Taktungen zu kommen ist am ende auch nicht das effizienteste...
Wenn ich den Estrich als puffer nutzen kann, warum sollte ich dann den Pufferspeicher auch noch nutzen? Das macht irgendwie keinen Sinn, da viel zu ineffezient. Ausserdem schliesst sich das doch aus, weil der Vorlauf des Heizkreises wird ja durch den Mischer beschränkt und somit kann ich den estrich gar nicht überheizen. ER handelt hier ja nicht anders als ein ERR. Daher verstehe ich weiterhin nicht den Einsatz eines Mischers, wenn nur eine Heizart (FBH oder Radiatoren) angeschlossen ist.
Das mit dem Einschichten klappt für den Heizteil sehr gut, aber für den Warmwasserteil überhaupts nicht. Das ist eine der spannendsten erkenntnise. AUCh für den Heizstab passt es einigermaßen. (der hat eine eigene lanze). Ansonsten hab ich die Probleme vom kollegen her nicht, da mein Puffer und Warmwasserspeicher immer sauber geschichtet ist. Es gibt aber auch situationen wo es nicht so ist, das grösste problem scheint mir hier das ungleichgewicht zwischen ladepumpe WP und Umwälzpumpe HZK zu sein, die sollten nämlcih fast gleich laufen. Tun sie aber in den seltensten fällen. Warum das beim Threadersteller so ein Problem ist verstehe ich nicht. Auch die Erklärungen hier geben auf den Sailer angewendet keinen Sinn. DEr Sailer hat dagegen das problem, dass beim ABtauen er das kalte wasser immer ganz unten einschichtet, es nicht vermischt wird und ich auf basis des kalten wasser dann wieder aufheizen muss. Da ist gut und gerne mal 1 bis 1,5 grad unterschied, was schon ziemlich bescheiden ist. Das kostet energie. Die wäre in einem normalen speicher vermutlich besser da es sich schneller durchmischt. Oder bei einer Stichanbindung.
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08.04.2026 08:46:08 |
Zitat von Chaot  Zitat von HCL  [...] Ja, genau. Den PWT hatte ich nicht auf dem Schirm. Die Sekundärseite hinter dem PWT interessiert uns erstmal nicht. Für den Sensorabgleich mit der Lambda wäre es besser gewesen, den VL oder RL der Lambda zu messen. Da wissen wir dass die Sensoren kalibiert sind. Beim zusätzlichen Sensor[...] @ Chaot Besten Dank für deine Unterstützung! Ich habe mir erlaubt, deine Berechnung folgendermaßen zu anzupassen. 1. Werte für die FBH von der Sekundärseite auf die Primärseite geändert 2. einen anderen Ansatz für die Berechnung der Radiatoren gewählt, da der Rücklauf der FBH mit dem Rücklauf der Radiatoren vermischt wird und zu einem niedrigen RL der WP führen müsste. Ansatz so okay? Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Thema noch nicht gut auskenne. Die unterstrichenen Zeilen und die daraus folgenden Werte habe ich entsprechend angepasst. WP_VLT = 31,6 WP_RLT = 28,2 Volumenstrom WP = 6,1 / 1,163 / (31,6 - 28,2) = 1543 FBH_VLT = 28 (hinter dem WT) FBH_VLT = 30,9 (vor dem WT) FBH_RLT = 24,8 (hinter dem WT) FBH_RLT = 27,9 (vor dem WT) RAD_VLT = 30,5 RAD_RLT = 28,8 Mit dem gestern gezeigten Ansatz für die FBH X = (FBH_VLT - FBH_RLT) / (WP_VLT - FBH_RLT) X = 3,0 / 3,7 = 0,81 ==> 81% des FBH-Volumenstroms kommen aus dem WP VL Mit dem gestern gezeigten Ansatz für die Radiatoren Y = (RAD_VLT - WP_RLT) / ( WP_VLT- WP_RLT) Y = (RAD_VLT - RAD_RLT) / (WP_VLT- RAD_RLT) Y = 2,3 / 3,4 = 0,676Y = 1,7 / 2,8 = 0,607==> 60,7% des Radiator-Volumenstroms kommen aus dem WP VL Mit dem gestrigen Ansatz für den Anteil des FBH-RL am Volumenstrom des WP-RL Z = ( Radiator_RLT-WP_RLT) / ( Radiator_RLT - FBH_RLT) Z = 0,6 / 4 = 0,15 ==> 1543 * 0,15 / 0,81 = 285 [l/h] = Volumenstrom FBH Primärseite ==> 1543 * 0,85 / 0,607 = 2160 [l/h] = Volumenstrom Radiatorkreis Volumenstrom WP_RLT = 1543 l/h, davon 231 aus der FBB, und 1312 aus dem Radiatorkreis. ==> Volumenstrom Radiatorkreis = 1543 * 0,85 / 0,607 = 2160 [l/h] ==> Volumenstrom FBH = 1543 * 0,15 / 0,81 = 285 [l/h] ==> Leistung Radiatorkreis = 2160 * 1,7 * 1,163 W = 4,27 kW ==> Leistung FBH = 285 * 3,0 * 1,163 W = 1,83 kW Plausibilisierung1 ==> Leistungsüberschuss WP = 6,1 - 1,83 - 4,27 = 0 [kW]
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| | Zeit:
08.04.2026 12:51:20 |
Zitat von Abtaumeister  Zitat von richard10  [...] Das musst du nochmals erklären. MEine Kurve ist realtivl linear aber was du mit dem Fußpunkt meinst vestehe ich nicht. Bei mir wurde gefühlt bei den regeltechnsichen einstellungen und hydraulik gar nichts gemacht. ES wurde einfach angeschlossen und lambda hat die[...] Ich glaube, man muss hier Heizkurve, HGT, Mischer, Estrich und Puffer genau betrachten. Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht nicht der „schöne“ Fußpunkt bei 20 °C, sondern dass die Anlage bei der gewählten HGT genau so eingestellt ist, dass beim Abschalten keine merkbare Komfortänderung entsteht. Der Heizkreis muss also über den Mischer genau die Vorlauftemperatur bekommen, die das Haus bei dieser Außentemperatur noch braucht. Wenn das passt, kann der Puffer vor der Abschaltung durch die HGT noch mit etwas Übertemperatur beladen werden (Weil die WP seine Leistung nicht los bekommt!!, Beladung mit Verdichter COP=10..11 bei Lambda EU10L HGT=12,5°C T=35°C, Aufnahmestrom WP 0,3 kW). Danach läuft der Heizkreis weiter aus dem Puffer. Genau dafür ist eine größere Hysterese sinnvoll. Bei Lambda hilft zusätzlich, dass man die Nachlaufzeit der Heizkreispumpe einstellen kann. Bei mir trägt der Puffer so noch ca. 4 Stunden. Der Vorteil: - praktisch kein Takten mehr im milden Bereich, - der Puffer übernimmt nach HGT-Abschaltung, - auch bei leicht fallender Außentemperatur werden die Heizkreise erst weiter aus dem Puffer bedient. Gerade bei einer etwas zu großen WP würde ich daher probieren: 1) Heizkurve so flach wie möglich 2) HGT so wählen, dass es gerade noch passt 3) Pufferhysterese etwas größer 4) Heizkreis über den Mischer exakt einstellen Zum Punkt Estrich oder Puffer: Ich würde nicht entweder oder sagen, sondern beides. Der Estrich ist der große träge Speicher, der Puffer der schnelle hydraulische Zwischenspeicher. Beides zusammen kann sinnvoll sein. Zum Mischer: Der begrenzt nicht nur, sondern ermöglicht überhaupt erst, dass der Heizkreis exakt seine Soll-Vorlauftemperatur bekommt, während der Puffer etwas höher geladen sein kann. Genau daraus entsteht der Effekt. Wenn bei Dir mehr Hysterese fast nichts bringt, würde ich eher dort suchen: 1) passen Primär- und Sekundärvolumenstrom zusammen? 2) zieht der Sekundärkreis zu stark? 3) ist die nutzbare Temperaturdifferenz im Puffer überhaupt groß genug? Ich denke, genau da liegt der eigentliche Hebel.
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| | Zeit:
08.04.2026 21:04:26 |
Danke für die Ausführungen, aber ich denke wir sind hier noch nicht auf derselben Welle. bei mir sind zwei Heizverteiler an einer Heizverteilergruppe (für die WP ist das ein Heizkreis). Beides sind FBH. Der Heizkreis gibt den Vorlauf vor und auf diesen stellt sich die WP ein. Also liefert die WP immer die Vorlauftemperatur die der HZK braucht. Aktuell ist es bei mir so eingestllt, dass der Puffer 1K mehr hat als der HZK, das ist noch zu ändern. Sofern ich hier verstanden habt, habt ihr hier eine minimal Wert von 0,1K eingetragen. (Was ich noch nicht verstehe - beim Heizkreis ist der Temperatur "Korrekturoffset für die Vorlauftemperatur" aktuell 1K und beim PUffer der "Heiztemperatur Solltemperaturoffset" auch bei 1K. Effektiv hat HZK zum Puffer 1 K unterschied im Vorlauf. DIe Vorlauftemperatur HZK ist genau auf dem was ich der Heizkurve eingestellt habe, von dem Korrekturoffset ist da nichts zu sehen) Wozu also den Mischer? Daher sehe ich keinen Nutzen für den Mischer in meinem Setup. Aktuell hilft er mir den Puffer zu überladen, weil er ohne den Mischer das in der Regel nicht macht ggf. sogar die Energie in den HZK befördert dort aber die ERR zu großen Teilen abregeln würde also die Wärme nicht abgenommen wird. (ohne mischer würden das doch die ERRs machen) Da der Mischer also keine wirklich grossen Temperaturunterschiede herbeiführt, verstehe ich auch nicht wie er meine Energie im PUffer "länger haltbar" machen soll. Wenn der HZK im pufferbetrieb 30 Grad anfordert wird die aktuelle max temp des puffers geliefert und über den mischer runtergekühlt, also geringer Volumenstrom aus dem puffer und bei ka 300 litern ist das halt mal schnell durch den Heizkreis durch. Bei mir ist das aus meiner Sicht daher schon "optimal" eingestellt. ICh hab auch mal ein Bild angehängt, das heute sogar spannend aussieht. Wenn ich den Mischer entfernen würde (was mein plan wäre), dann könnte ich den Estrich aufladen, sofern die ERRs nicht dazwischenfunken. Dafür kann ich jetzt aber kaum den Puffer aufladen, weil er das erst machen würde, wenn auch der Estrich auf temperatur ist. Das würde dann am Ende wohl eher dazu führen, dass in der Übergangszeit die Heizung gar nicht mehr abschaltet, ausser ich passe die Hysterese für den HZK entsprechend an. Dann brauche ich aber auch kein Puffer. Der Estrich ist auch generell der viel bessere Wärmespeicher, warum soll ich also den Puffer auch noch aufheizen? Thema takten. Nun kommen wir zum punkt wieviel takten ist gut. Aktuell stehe ich bei knapp 300 seit ende November. Denke mal ich komme auf max 1000 im Jahr. Damit kann ich gut leben. Denke aber für einige hier im Forum ist das wohl schon viel zu viel. Ich bleibe dabei wenn die WP nicht läuft ist dsa immer am effizientesten, siehe dazu meine Erklärungen vom letzten Post. detaillierter: PS: aktuell kommt meine EU13L auf minim 0,8 kw bei 25% verdichter. Möchte das noch von lambda auf 20% stellen lassen, sofern das noch gemacht wird. Wie kommst du da auf 0,3kw???
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09.04.2026 22:15:00 |
Zitat von HCL  Ich habe mir erlaubt, deine Berechnung folgendermaßen zu anzupassen.[...] Ja, genau das ist der Grund, warum ich versucht habe, den Rechenweg aufzuzeigen. Ziel ist ja, dass Du es selber verstehst. Hast Du vielleicht vorher schon, aber dass weiß ich natürlich nicht. Zitat von HCL  1. Werte für die FBH von der Sekundärseite auf die Primärseite geändert FBH_VLT = 28 (hinter dem WT) FBH_VLT = 30,9 (vor dem WT) FBH_RLT = 24,8 (hinter dem WT) FBH_RLT = 27,9 (vor dem WT)[...] Dann habe ich wohl falsch abgelesen... Zitat von HCL  2. einen anderen Ansatz für die Berechnung der Radiatoren gewählt, da der Rücklauf der FBH mit dem Rücklauf der Radiatoren vermischt wird und zu einem niedrigen RL der WP führen müsste.[...] Ich war davon ausgegangen, dass der RL der FBH und der RL des Radiatorkreises beide unten in den Puffer eingespeist werden und von diesem Gemisch ein Teil rückwärts durch den Puffer wieder Richtung HK-VL läuft und der andere Teil Richtung RL der WP. Beide Anteile haben dann die selbe Temperatur. Deshalb habe ich mit WP_RLT gerechnet. Du rechnest "nur" mit dem RL des Radiatorkreises. Das ist richtig, wenn der RL der FBH erst hinter dem Puffer in die RL-Anbindung zur WP angebunden ist.
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10.04.2026 09:30:33 |
Zitat von richard10  Zitat von Abtaumeister  [...] Ich glaube, man muss hier Heizkurve, HGT, Mischer, Estrich und Puffer genau betrachten. Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht nicht der „schöne“ Fußpunkt bei 20 °C, sondern dass die Anlage bei der gewählten HGT genau so eingestellt ist, dass beim Abschalten keine[...] Sollen wir einen neuen Thread aufmachen? (damit wir es nicht mit HCLs Thema vermischen.) Dann können wir es vertiefen.
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| | Zeit:
10.04.2026 09:40:05 |
@Abtaumeister @HCL Ich bin mittlerweile bei einem COP von 6,02 und hatte nur 34 Taktungen seit Dezember. @HCL: Sobald du deinen Mischer hast und deine Temperatursensoren eingebaut hast: Alle VL/RL-Temperaturen (Vorlauf/Rücklauf) der Heizkreise, der WP und des Puffers. Bitte bei Link3 die ideale Einbauhöhe erfragen UND das Hydraulikschema, weil da die wichtigen Eckdaten drinstehen. Dann schaffen wir es bei dir auch, mindestens auf einen COP von 5,5 zu kommen (Verdichter). Wenn ich meinen Jahresverbrauch auf Basis des jetzigen Verbrauchs über Gradtagzahlen hochrechne, komme ich genau auf meine Gebäudeheizlast. Ich muss dazu sagen, dass mein Haus und die WP exakt aufeinanderpassen.
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11.04.2026 08:12:03 |
Ja du hast sehr gute Werte. ich stehe auf 5,22 beim Verdichter. Gesamteffizienz (neue Lambda steueurng ( Energiestatistik Wäremverteilung): warmwasser, heizbetreib, lüfter und ladepumpe)) bei 4,8 bleibe aber dabei dass das nicht am mischer liegt :) Sondern an deinem Setup bzgl. keiner ERRs und ggf. link3 speicher Maßnahmen die ich noch machen muss: - Korrekturoffset heizkreis puffer von 1K auf 0,x stellen - dämmen aller heizungsrohre (WP und Heizraum) - 20% Verdichterleistung einstellen lassen - ggf. mischer entfernen danach sehe ich weiter. Wenn ich mal zeit habe mache ich eine auflistung: TAgesverbrauch Ölheizung und Tagesverbrauch WP. DAnn sieht man dass die WP viel viel mehr thermische energie produziert, als es die Ölheizung jemals gemacht hat ab einer bestimmten Temperaturgrenze (ist natürlich nur relevant für mein haus und mein setup).
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