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Datenschutzhinweise

Heizen im Tiny House
Verfasser:
pB
Zeit: 05.04.2026 19:56:34
0
3947956
Schön, dass du im zweiten Post die Zahlen doch nochmal
deutlich "eingeordnet" hast -

sonst hätte ich dir das in der Luft zerissen.

Ich sags mal so: für ein SchönwetterundvielleichtauchmalsoamWochenendehaus
ist das alles o.k. und akzeptabel.

So gut wie nie Heizstab, und wenn, dann nicht lang.

Die VL-Temperatur mit mehr oder weniger Umständen hingepfriemelt,
und irgendwann passts dann schon.

Und schon gar nicht bei kaltem Wetter mal lange für 2,3 oder 4 Wochen durchgeheizt
UND Warmwasser gemacht.

Alles gut.

Als VOLLHEIZUNG incl. WW wohl eher nicht der Bringer.

Ich rate ab.

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 06.04.2026 21:21:39
0
3948196
sonst hätte ich dir das in der Luft zerissen

Puh, dann habe ich ja Glück gehabt.

Vielleicht hast du aber auch ganz übersehen, dass es für so kleine Häuser keine adäquate Lösung gibt, die den Komfort und die Effizienz einer klassischen EFH-Lösung bietet und kostenmäßig nicht ausartet.

Natürlich muss man eine Heizlastberechnung machen, so wie bei jedem Haus empfohlen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird nach dem Bivalenzpunkt ausgelegt. Für ein Haus mit 1,1 kW Heizlast eine Wärmepumpe einzusetzen, die nicht total überdimensioniert ist, Warmwasser nicht mit dem E-Heizstab macht und keinen Luftzug im Haus erzeugt, kühlt und entfeuchtet und damit Warmwasser erzeugt - hast du da einen sinnvollen Vorschlag? Ich bin neugierig.

Ich habe mehrere Lösungen angeschaut und eine befreundete Klimafirma konsultiert. Eine Lösung mit WW-Speicher und Splitklima gibt es nur von wenigen Anbietern (z. B. Daikin). Kleinste Leistung ca. 2,0 kW. Auch damit wäre eine FBH bedienbar, wenn man einen externen Plattentauscher nutzt. Preislich liegt man dann aber schon inkl. Installation (Selbstinstallation durch offenen Kältekreis nicht möglich) deutlich über meiner Lösung und benötigt aber noch Innengeräte zum Klimatisieren, die beim ohnehin knappen Platz nicht beliebig platziert werden können.

Eine Elektroheizung (Fußboden, IR-Paneele, E-WW Speicher) wäre von der Invest am günstigsten, aber dann zahle ich jährlich die 4-fachen Betriebskosten.

Mit einem kleinen Balkonkraftwerk und optionalem Kleinspeicher kann man noch einmal ca. 30% der Kosten einsparen.

Ja, die Lösung ist tauglich für ein Ganzjahressystem, aber die Wärmepumpe muss leistungsmäßig zum Wärmebedarf für Heizung und WW passen, so wie bei jedem anderen Haus auch.

Verfasser:
laie#1
Zeit: 07.04.2026 21:17:39
0
3948496
DANKE für all eure Ausführungen! Ich werde mich am WE ausführlich in eure Inputs einlesen.

Vorab ergänzend: Elektroheizung ist kein Thema, da das Haus vollautark betrieben werden soll, der Strom nur von der Sonne kommt und da diese im Winter - wenn Heizen gefragt ist, halt ned ganz so zuverlässig scheint.

Und JA, das Haus wird GANZJÄHRIG bewohnt. Vermutlich im südlichen Österreich (ich suche dzt. ein Grundstück in der SO-Stmk. oder im Südburgenland, da sind die Winter milder, aber wie sich heuer zeigte, ist darauf kein Verlass, daher sehe ich heizingstechnisch für den worst case vor).

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 08.04.2026 16:27:42
0
3948645
Wahrscheinlich reicht sogar der Umbau eines Entfeuchters; allerdings müsste man hier auch in den Kältekreis eingreifen, um das mit dem 4-Wege-Ventil zum Abtauen in den Griff zu bekommen. Mit einer "normalen" BW-WP für den Keller hätte man da sicher ein ähnliches Problem.
Darüber hinaus müsste man schauen, ob man mit dem Teil als Luftheizung klar kommt. In meiner Werkstatt finde ich es ok, aber da steht schließlich kein Bett...

Wenn es aber mit PV über den Winter laufen soll, wird das alles nix (außer mit entsprechend großem PV-Feld abseits des Häusles und entsprechendem E-Speicher). Camping- oder Standheizungen fallen wohl auch raus, wenn das fest auf einem Grundstück steht (auch "auf Rädern" wird - wahrscheinlich auch in Ö - irgendwann zum "Gebäude").

Was ließe sich mit Pellets machen?
Bekommt man klassische Öl-Einzelöfen noch irgendwie zugelassen?

Verfasser:
godek
Zeit: 08.04.2026 16:45:59
0
3948648
Ganzjährig autark ist glaube ich nur mit wirklich viel PV machbar. Und zum Heizen irgendwas verbrennen.

In .de geht das eh nicht legal, in Österreich kenne ich mich nicht aus

Verfasser:
pB
Zeit: 08.04.2026 18:38:54
0
3948672
Iss schon o.k.

Der TE hat bisher verstanden, daß Holzofen nix is.

Dass er zusätzlich zur (Mini-)PV Strom braucht, weiß er, bzw. sagen wir ihm noch.

Und jetzt wollt ihr ihm statt irgendeinem Sch... großen Puffer
ein Pelletlager drücken ?

Werdet mal realistisch... ;-))

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 08.04.2026 19:44:53
0
3948684
Na komm, Ab und an so an Sackl Pellets beim Bamorkt hualn... ;-)

Verfasser:
godek
Zeit: 08.04.2026 19:57:57
0
3948685
Realistisch? Nun, in Österreich wo es im Winter eben keine +12°C hat ist autark eine Herausforderung. Wenn man das ernst meint darf man auch nix verbrennen das nicht auf dem eigenen Grundstück gewachsen ist.

Ich glaube, es steht und fällt damit, wie viel PV man auf dem Grundstück unterbringt.

Verfasser:
pB
Zeit: 08.04.2026 19:59:57
0
3948687
Naja, wenn er öfter ins Tal muss, wird ihm auch warm....

...und ann schläft er auch im Kalten gut.....

Verfasser:
godek
Zeit: 08.04.2026 20:22:00
0
3948692
Kommt auch viel darauf an, wie leidenswillig man ist.

Früher habe ich gerne bei Minusgraden im Bus gepennt. Ok, der ist gut nachgedämmt, aber eigentlich nur ein T5 Transporter. Mit einem guten Schlafsack soweit kein Problem. Morgen aus dem Schlafsack raus ist halt fies.

Der Unterschied ist halt das ich das bewusst gemacht habe wenn ich mal unterwegs war. Jeden Tag brauche ich das nicht. Und nach dem Duschen (mit welchem WW wenn autark?) halb erfrieren muss man auch wollen.

Das läuft auf sehr viel PV, einen Speicher, eine BWWP und mehr hinaus. Totlaer Overkill, aber autark ist hart.

Verfasser:
pB
Zeit: 08.04.2026 20:40:25
0
3948696
...um die PV zu optimieren, ist auf jeden Fall schon mal Höhe angesagt,

Sprich: möglichst über dem Talnebel bleiben.

Und dann: eine möglichst einfache Nachführung.

Da kommt auch bei geringer Fläche was rum, und wenn die Neigung manuell
nachgeführt werden muss, wärs nicht so dramatisch.

Das liesse sich mit einfachen Mitteln und wenig Invest bauen....
...und bringt einiges, da staunt "man" manchmal.

Verfasser:
godek
Zeit: 08.04.2026 20:49:59
0
3948697
Nachführung habe ich 0 Erfahrung mit. Da ich ein richtiges Haus und zwei BKW habe ist mir das auch nicht so wichtig. Heute kamen vom kleinen BKW 5,35kWh. Das hilft. Verbraucher sind so getimet das sie wenn möglich erst loslaufen wenn PV liefert.

Aber ich muss das nicht so Bierernst nehmen. Wenn nix anliegt läuft dieSPülmaschine um 14:00. Aber wenn ich irgendwas brauche das da gerade drin ist lasse ich die eben sofort im schnell und heiss Programm laufen. Autark geht das nicht

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 09.04.2026 18:14:06
0
3948834
Goldige Diskussion: Splitklima und fertig. Hab ich schon in diversen dänischen Sommerhäusen und einem Tiny House erfolgreich getestet. Splitklima angeworfen und nach 10 Minuten ist es mollig warm.

WW mittels Durchlauferhitzer.

Verfasser:
AnMa
Zeit: 09.04.2026 18:20:52
0
3948836
Zitat von laie#1 Beitrag anzeigen
DANKE für all eure Ausführungen! Ich werde mich am WE ausführlich in eure Inputs einlesen.

Vorab ergänzend: Elektroheizung ist kein Thema, da das Haus vollautark betrieben werden soll, der Strom nur von der Sonne kommt und da diese im Winter - wenn Heizen gefragt ist, halt ned ganz so[...]

Norbert, verstehendes Lesen ist nicht jedermanns Sache, da hast du völlig Recht.

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 09.04.2026 21:13:24
0
3948863
@laie#1
Du darfst dich gerne bei mir melden, falls du Einschätzungen oder Beratung zu deinen Konzeptüberlegungen benötigst. Bin schließlich auch aus Ostösterreich und habe mich mit der Thematik beschäftigt (leit-wolf.at)

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