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05.04.2026 12:32:03 |
Zitat von Weissnixx  Zitat von Chaot  [...] Wir benötigen ~ 1.500 kWh/a. Darin sind die ERR, das Heizen, passive Kühlen, Lüften und WW enthalten. Licht gesteuerte Rollladen ergänzen das. Die Räume sind in 3 Himmelsrichtungen positioniert. Die einzelnen Raumtemperaturen liegen bei 23,2 °C +/- 0,5 K über er das ganze Jahr[...] Ja, kenne ich. Die passive Kühlung ist bei meiner WP auch so in Kreislauf integriert, dass die Kühlleistung nicht gemessen werden kann. Sehr schade. 23,2°C ±0,5K bei 1.500kWh/a ist schon eine Hausnummer vom Komfortwert und vom Verbrauch. Respekt. Mit Licht/RT-geführter Rollladensteuerung ist ein solch enges RT-Band selbst ohne ERR kein Problem bei einer Flow 30 FBH, wobei ich in der Heizsaison aber auch gerne ein etwas breiteres Band in Kauf nehme. Soweit ich Chaos verstanden haben gelten die 3.500kWh/a für einen unsanierten Bau von 1972 mit großen Fenstern, was vermutlich auch die solaren Gewinne auf geschätzte 4% begrenzt. Ich hab gerade mal anhand meines gemessenen Wärmebedarf die Solaren Erträge für 2025/26 abgeschätzt. Diese liegen zwischen 6.000kWh und 7.500kWh, was in etwa der Hälfte des tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses entspricht. Die Spanne kommt daher, dass ich den solaren Basis-Gewinn bei bedeckten Himmel nicht genau berechnen kann, aber mit 250W/K eine ganz gute Abschätzung für des Mindest-Ertrag habe. Gruß Gwyn
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05.04.2026 13:02:16 |
Zitat von gwynlavin  Soweit ich Chaos verstanden haben gelten die 3.500kWh/a für einen unsanierten Bau von 1972 mit großen Fenstern, was vermutlich auch die solaren Gewinne auf geschätzte 4% begrenzt.[...] Ja, es ist ein kaum sanierter Altbau mit großen Fensterflächen auf der Westseite. Die Solaren Gewinne in den letzten Wochen waren bezogen auf die Heizlast pro K Temperperaturdifferenz drinnen/draußen bei ca. 25%. Die geschätzten Einsparungen von 4% bezogen sich aber eher auf Effizienzverbesserungen durch dynamisches Eingreifen in die Heizungssteuerung. Mit "passiver Kühlung" meint ihr den Wärmetransport von den Sonnen- in die Schattenräume?
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05.04.2026 14:04:37 |
Zitat von Chaot  Mit "passiver Kühlung" meint ihr den Wärmetransport von den Sonnen- in die Schattenräume? An den Zusammenhang hab ich nicht gedacht. Wäre vermutlich auch nicht bestimmbar. Ich meinte damit die NC-Box meiner Sole-WP, die ich im Sommer dazu nutze das Haus über die Sole zu kühlen. Dieses Konzept wird als "Natural Cooling" oder auch als "Passive Kühlung" bezeichnet. Gruß Gwyn
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07.04.2026 07:41:16 |
Zitat von Chaot  Hallo Forum, in meinem 1972er Elternhaus sind seit längerer Zeit alle ERR vollständig aufgedreht und die Heizkurve dazu passend eingestellt. Seit ein paar Wochen heizt die Sonne das Haus dank großer West- Fensterflächen fleißig mit. Die ausschließlich AT-abhängige Heizkurve weiß[...] Das wird so auch nichts werden. Außerdem gibt es vielleicht Räume die nicht profitieren? Bei denen wird es dann nicht mehr warm genug. Es kommt jetzt auf Deine Regelung an. Helfen könnte ein zusätzlicher Raumthermostat und je nach Typ der Regelung wird nicht einfach abgeschaltet sondern der Raum hat einen "Raumeinfluss" der die Soll-VLT lediglich nach unten korrigiert. Ich mache es trotz WP auch mit dem Thermostatventil obwohl meine Regelung die Möglichkeit eines Raumeinfluss zu regeln. Wir haben 5 Räume die nicht so stark von der Sonne profitieren.
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07.04.2026 20:17:59 |
Zitat von RayKrebs  Zitat von Chaot  [...] Das wird so auch nichts werden. Außerdem gibt es vielleicht Räume die nicht profitieren? Bei denen wird es dann nicht mehr warm genug. Es kommt jetzt auf Deine Regelung an. Helfen könnte ein zusätzlicher Raumthermostat und je nach Typ der Regelung wird nicht einfach[...] Warum sollte das nichts werden? Chaot hat das Problem ja Test-Weise durch Absenken der RT-Soll um 3K gelöst. Wenn er also den AT so umhängen kann, dass er bei Sonnenschein im durchschnitt 3K/Steigung mehr gemessen wird, dann kommt es für die Berechnung der Heizkurve doch auf das Gleiche raus. Es ist natürlich richtig (auch darauf hinzuweise), dass eine Änderung des Außentemperatursensors auch Probleme bei der Heizkurve bereiten kann. Gruß Gwyn
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07.04.2026 21:10:42 |
Zitat von gwynlavin  Zitat von RayKrebs  [...] Warum sollte das nichts werden? Chaot hat das Problem ja Test-Weise durch Absenken der RT-Soll um 3K gelöst. Wenn er also den AT so umhängen kann, dass er bei Sonnenschein im durchschnitt 3K/Steigung mehr gemessen wird, dann kommt es für die Berechnung der Heizkurve doch[...] Bisher habe ich nicht alle Räume unter Temperaturüberwachung und lasse jetzt erstmal die Thermometer aus zwei unkritischen Räumen (weil von der Sonne verwöhnt) umziehen. Ihr habt Recht, dass ich ersteinmal den am wenigsten von der Sonne profitierenden Raum finden und bewerten sollte.
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08.04.2026 22:31:35 |
Zitat von Chaot  Hallo Forum, in meinem 1972er Elternhaus sind seit längerer Zeit alle ERR vollständig aufgedreht und die Heizkurve dazu passend eingestellt. Seit ein paar Wochen heizt die Sonne das Haus dank großer West- Fensterflächen fleißig mit. Die ausschließlich AT-abhängige Heizkurve weiß[...] Diese Frage der Lage des Außenfühlers habe ich mir heute auch mal wieder gestellt. Bei mir hängt der Außenfühler auf einer Nordostwand, und wird im Sommer exakt bis 10 Uhr von der Sonne bestrahlt, so dass früher die Regelung bei Sonnenschein rechtzeitig heruntergeregelt hat. Bei der Wärmepumpe ist der Effekt nicht mehr so stark, weil eine Abschaltung gemäß Definition erst zwei Stunden nach Überschreitung der Abschaltgrenze erfolgt.
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08.04.2026 23:05:32 |
Der neue Wärmefahlrplan von Lambda soll das in die Steuerung integrieren, obs funktioniert wird man sehen. Sollte aber deine Anforderung imho abdecken. Zumindest zu teilen. ich habe es jetzt damit gemacht, dass ich die Ausschalttemperatur gesenkt habe. Funktioniert bei ELH mit ostausrichtung und hauptwohnung mit ost west süd ausrichtung ganz gut. Haus ist auch "atlbau" mit neuen fenstern und nur FBH. In der Lambda ist der 24h forecast mit 100% eingestellt.
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09.04.2026 14:20:23 |
Zitat von Chaot  Hallo Forum, in meinem 1972er Elternhaus sind seit längerer Zeit alle ERR vollständig aufgedreht und die Heizkurve dazu passend eingestellt. Seit ein paar Wochen heizt die Sonne das Haus dank großer West- Fensterflächen fleißig mit. Die ausschließlich AT-abhängige Heizkurve weiß[...] Das kenne ich. Allerdings mit aktiven ERR. Fensterflächen hauptsächlich nach SO. Da heizt die flache Sonne früh und vormittags kräftig ein. Auf die NO-Fenster kommt auch einiges an Sonne. SW ist dagegen bei mir nur wenig relevant. Mit ERR wirds zwar nicht unerträglich warm, aber der Durchfluss lag teilweise nur noch bei 10-15%. Dann spinnt der Mischer (Pelletsheizung). Heizkurve senken ist keine wirkliche Option, weil bei 2 trüben Tagen mit 10°C AT die VLT wirklich gebraucht wird. Ich hab dann einfach den AT-Fühler von NW auf NO in die pralle Morgensonne umgebaut. Sind dann teilweise 6-10 Grad mehr als die echte Außentemperatur, aber passt erheblich besser. Dürfte sogar noch etwas mehr sein. Aber damit bricht der Durchfluss nur noch auf 30-40% ein. Da wird dann das Esszimmer in der West-Ecke zwar zu wenig geheizt, aber mit offenen Türen kein Problem. Das Kinderzimmer drüber im OG hat Reserve und übersteht die paar Stunden auch bestens. Um 11 Sommerzeit ist die direkte Sonne auf dem AT-Fühler weg, die Sonne steht dann aber schon so hoch, dass mit Balkon kaum noch direkte Sonne reinkommt. Was bleibt ist, dass nach nem Sonnentag der Durchfluss für so 12h erheblich niedriger ist (nur ca. 50%). Das werden die aufgewärmten Außenwände sein. Zusammen mit ein paar Heizkörpern mit ziemlich geringer Spreizung. Da sind dann 10% weniger Heizleistung evtl. nur noch 30-50% Durchfluss. Da muss ich evtl. aus dem historischen Solarertrag nen Raumeinfluss basteln. Oder besser gleich mit Blick auf WP spreizungsgesteuerte Booster hinbasteln und VLT runter. Steckdosen wären zumindest jeweils in gut erreichbarer Nähe.
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09.04.2026 19:37:12 |
Zitat von sh2807  Das kenne ich. Allerdings mit aktiven ERR. Fensterflächen hauptsächlich nach SO. Da heizt die flache Sonne früh und vormittags kräftig ein. Auf die NO-Fenster kommt auch einiges an Sonne. SW ist dagegen bei mir nur wenig relevant. Mit ERR wirds zwar nicht unerträglich warm, aber der Durchfluss lag teilweise nur noch bei 10-15%. Dann spinnt der Mischer (Pelletsheizung). Sieht nach einer Hydraulik aus, die für eine WP geeigneten ist. Das Problem ist, dass eine WP den Volumenstrom von 10-15% (oft schon so bei 50%) nicht mehr mitmacht, d.h. je nach genauer Einbindung (stark) zu takten beginnt weil sie die minimale Wärmeleistung nicht mehr (schnell genug) weg bekommt. ERRs werden hier daher zum Problem und nicht zur Lösung. Im günstigen Fall ist es daher besser die WP gar nicht laufen zu lassen und damit zu leben, dass die verbleibenden 10-15% des Hauses nicht "ganz so warm" werden, im ungünstigen Fall der 50% ... Gruß Gwyn
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09.04.2026 22:26:13 |
Zitat von gwynlavin  Sieht nach einer Hydraulik aus, die für eine WP geeigneten ist.
Ups, ich wollte natürlich sagen: Sieht nach einer Hydraulik aus, die für eine WP ungeeigneten ist. Gruß Gwyn
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09.04.2026 22:44:13 |
Zitat von gwynlavin  Zitat von sh2807  [...] Sieht nach einer Hydraulik aus, die für eine WP geeigneten ist. Das Problem ist, dass eine WP den Volumenstrom von 10-15% (oft schon so bei 50%) nicht mehr mitmacht, d.h. je nach genauer Einbindung (stark) zu takten beginnt weil sie die minimale Wärmeleistung nicht mehr[...] Die Hydraulik langt sicher für ne WP. Da gehen 1700l/h bei ca. 1,9m Förderhöhe durch auf 12 Heizkörper (2xWC eingedrosselt, Rest nur über ERR). Rauscht auch nix. Knapp 10kW Heizlast. Stränge sind auch nicht limitierend. Mehr kann ich dann nicht mehr testen weil die Pumpe am Limit ist und mit mehr Durchfluss der Druck abfällt. 5 Grad Spreizung würden nicht klappen, aber 7 sollten gut gehen. Problem für WP wären definitiv die hohe VLT von 52°C @NAT und die 4 Heizkörper mit Spreizung von ca. 2.8-5K. Die übrigen dümpeln mit fast kaltem Rücklauf vor sich hin. Die 4 HK 30-50% größer bzw. Typ 33/22 statt Typ 22/21 (geht gut) dann kann die VLT 5 Grad runter. Selbstregeleffekt wird etwas besser. Der Volumenstrom verteilt sich viel gleichmäßiger auf die HK ... Abgleich und Test ohne ERR mach ich ohne Heizkörpertausch / konkrete WP-Pläne keinen. Die ERR arbeiten alle gut, der Mischer ist beruhigt und VLT ist bei Pellets relativ egal. Weiter runter geht's mit den aktuellen HK eh nicht. Ich probier aber mal was im Wohnzimmer bei Sonne passiert wenn ich den ERR auf 5 Stelle. Kennlinie vorher um 1°C runter. Das dürfte gut der Wärmeabgabe nach Abgleich entsprechen. Das ist einer der Heizkörper mit < 4 Grad Spreizung. Mit WP müssten die ERR halt evtl. weg.
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10.04.2026 01:36:57 |
Zitat von sh2807  Die Hydraulik langt sicher für ne WP. Da gehen 1700l/h bei ca. 1,9m Förderhöhe durch auf 12 Heizkörper (2xWC eingedrosselt, Rest nur über ERR). Rauscht auch nix. Knapp 10kW Heizlast. Stränge sind auch nicht limitierend. Mehr kann ich dann nicht mehr testen weil die Pumpe am[...] Naja, ganz so klar ist ein Funktionieren der Hydraulik damit nicht. Die von dir angesprochenen Änderungen sind sehr Wahrscheinlich notwendig um die Hydraulik zu korrigieren. Meine 11,4kW WP hat z.B einen Mindestvolumenstrom von 1,0 m³/h - und die Pumpe will gerne bis zu 2,1m³/h transportieren. Ich hab auch schon weniger modulierende WPs mit 10kW gesehen, die einen Mindestvolumenstrom von 1,3 bzw. 1,4m³/h wollten. Wenn da 30% deiner ERRs zumachen beginnt die WP zu takten und bei 50% dann evtl. Schluss mit Lustig. Wenn man ≤8kW WPs einsetzen kann kommt man gewöhnlich in eine gutmütigere Mindestvolumenstromklasse. Gruß Gwyn
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10.04.2026 12:32:36 |
Zitat von gwynlavin  Zitat von sh2807  [...] Wenn da 30% deiner ERRs zumachen beginnt die WP zu takten und bei 50% dann evtl. Schluss mit Lustig.[...] Logisch. Es machen sogar nicht nur 30% der Ventile zu sondern der Volumenstrom sinkt auf 30% (also um 70%). Das liegt aber hauptsächlich an den Heizflächen an der Kotzgrenze die fast alle die Sonne abbekommen. Da machen 5-10% weniger Heizleistung 40% weniger Volumenstrom aus. Das ganze noch gepaart damit, dass die nicht besonnten kaum Durchfluss haben ist die starke Schwankung absolut logisch. Das würde mit passender ausgelegten Heizflächen ganz erheblich besser. Die Schwankung der besonnten Räume selbst und auch der dann erheblich höhere Durchfluss der unbesonnten Räume. Dass die ERR mit WP evtl. trotzdem weg müssen ist mir klar. Ich würde die aber nicht dogmatisch entfernen wenns nicht notwendig ist. Mit den gedachten Änderungen der Heizflächen lande ich jedenfalls rechnerisch bei 1150-1300l/h mit den bisherigen 1,9m Förderhöhe. Mehr Heizfläche wird dann schwierig bzw. lohnt eher nicht mehr. Mit angepassten Heizflächen sinds dann auch keine 250l/h+ an nem einzelnen Heizkörper mehr (die machen bei mehr Druck an den Ventilen Strömungsgeräusche) und die Förderhöhe könnte auch moderat hoch. Und vor dem ganzen auch noch nach Dämmung und Fenstern kucken. Dann wird nochmal vieles anders. In dem relevanten (sonnigen) Temperaturbereich (>5°C AT) mit < 50% Leistung braucht ne WP jedenfalls eher auch nicht mehr den vollen Durchfluss. Abtauen ist da auch kein Thema mehr. Und im Bereich von >70% der Leistung steht der Durchfluss auch mit den ERR fast wie festgenagelt. Ggf. gibts immer noch: - Raumeinfluss z.B. vom Wohnzimmer (mit ERR eher sinnlos) - fiktiven Raumeinfluss aus der aktuellen PV-Leistung generieren - Heizkurve nach PV-Leistung per MQTT/ModBus/etc. absenken - AT-Fühler nach PV-Leistung beheizen - AT-Fühler (besonnt) schwarz anmalen - WP je nach PV-Leistung und AT frühs / vormittags abschalten Aber ist alles ein ganz anderes Thema. Relevant für die Ausgangsfrage war eigentlich nur mein Fühler auf der morgens prall besonnten NO-Seite was ganz gut zur flachen Morgensonne auf den SO-Fenstern passt (später steht sie dann so hoch, dass durch Balkon/Dachvorsprung kaum noch direkte Sonne kommt). Und dass mit ERR der Volumenstrom mit der Fremdwärme bei mir ganz gehörige Kapriolen schlägt. Ohne den besonnten Außenfühler so weit, dass der Mischer über Stunden permanent am regeln war.
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12.04.2026 13:12:31 |
Zitat von sh2807  In dem relevanten (sonnigen) Temperaturbereich (>5°C AT) mit < 50% Leistung braucht ne WP jedenfalls eher auch nicht mehr den vollen Durchfluss. Abtauen ist da auch kein Thema mehr. Und im Bereich von >70% der Leistung steht der Durchfluss auch mit den ERR fast wie festgenagelt. Das Problem ist auch nicht der Bereich mit >70% der Leistung, sondern der Bereich mit in dem das Haus 20-30% der WP Leistung benötigt, wobei 20% sowieso nur wenige WPs überhaupt hinbekommen. Bei >5°C AT bringen gerade LW-WPs gerne auch mal 40-50% der Auslegungsleistung und kommen damit in einen Bereich in dem Sie zum Anfahren des Kompressor bereits 60-75% des Volumenstrom benötigen. Kann das Heizsystem dann diese Leistung nicht entgegennehmen schaltet die WP im schlimmsten Fall durch sofortiges überschreiten des VLT-Soll sofort nach erreichen der Mindestverdichterlaufzeit ab um dann nach kurzer Zeit (Sperrzeit) wieder anzulaufen. Hier wirken sich ERRs und hohe VLTs besonders negativ aus, da sich dadurch nur das Heizwasser der Kalten Räume im Messstrom befinden und die WP immer weiter macht. Deshalb bauen HBs liebend gerne (und hier auch notwendig) einen "großen" Pufferspeicher ein, der diese sehr kurzen Zyklen bricht und die kalten Räume für eine ausreichende Zeit versorgt. Gruß Gwyn
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