Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Sole-Wärmepumpe Auswahl und Hydraulik
Verfasser:
mattt
Zeit: 10.04.2026 19:29:28
0
3949060
Hallo,

Hier ein etwas längerer Text zu meiner Situation, würde mich sehr über eure Meinung freuen.

Kurz zum Haus:
2 beheizte Stockwerke, 10x10m Grundfläche, komplett isoliert, mit Technik im Keller und Hochwassergefahr
Fußbodenheizung und Niedertemperaturheizkörper in jedem Raum (Heizung wurde so ausgelegt, dass FBH und HK jeweils alleine, das Haus heizen könnnen)
Derzeit Kohle (16kW), Koks, Holz(10kW) Stückgutofenofen aus den 1980ern in Betrieb mit Holz, heizt ohne Pufferspeicher direkt FBH und HK.
Solarthermie mit 800L Speicher zur Trinkwassererwärmung und derzeit Heizungsunterstützung
22kW Photovoltaik vorhanden

Vor einigen Jahren habe ich bei meinen Eltern im Rahmen grösserer Umbauarbeiten gleich auch 2x 300m DN40 RGK Slinkys verlegt, welche nun in ca. 3m Tiefe liegen. Damals mit dem Trenchplaner großzügig für 16kW ausgelegt.

Nun soll eine Wärmepumpe in Eigenleistung in den Keller, aber Solarthermie und Ofen sollen (für den Notfall) bleiben. Aufgrund der latenten Hochwassergefahr soll diese auf einem möglichst hohem Sockel stehen. Daher sowieso mit externem Warmwasserspeicher. Ausserdem ist modulierend stand der Technik.
Somit bin ich zur Buderus WSW186i-8 als möglichen Kandidaten gekommen, da nur 1,2m hoch und preislich ganz in Ordnung.

Leider gibt es keine Verbrauchsdaten, ausserdem begnügen sich meine Eltern derzeit im Winter mit unter 20°C, da sie lieber einen Pulli mehr anziehen, als mehr Holz zu schleppen. Der Ofen ist allerdings in der Lage, das Haus zu heizen, als ich klein war oder falls Gäste zu Besuch kommen, ist es warm. Die Vorlauftemperatur der Fussbodenheizung würde aber über 40°C steigen (Rücklauf bleibt bei 25°C) falls die HK aus sind und man ordentlich einheizt. Die Umlaufpumpen aus 1995 sind aber auch nicht auf maximale Stufe eingestellt.
Vor- und Rücklauf zur FBH und HK sind jeweils vom Keller aus 2-5m lange DN20 (?) CU-Rohre zu den Verteilern. 1m³/h jeweils sollte also möglich sein.

Ich würde FBH und HK in Serie schalten, da sie zwar ein ähnliches Temperaturniveau haben, es aber angenehm ist wenn die HK etwas wärmer sind. Der Ofen soll in Zukunft nur noch die HK bedienen können und nicht mehr die FBH oder das Trinkwasser.

Hier habe ich das geplante Hydraulikschema (Service-Ventile, etc. fehlen noch) aufgezeichnet:



Die Pumpe PC1 pumpt in die HK, aber der Volumenstrom kann größer oder kleiner als der durch die FBH und die WP sein. Der Temperaturfühler T0 miss die Vorlauftemperatur in die FBH am T-Stück. Somit regelt die Wärmepumpe nach den FBH und stellt sicher, dass die Vorlauftemperatur in die FBH nicht zu hoch wird.


Kann das so funktionieren?

Beste Grüsse,
Mattt

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 11.04.2026 08:58:29
0
3949133
"Nun soll eine Wärmepumpe in Eigenleistung in den Keller, aber Solarthermie und Ofen sollen (für den Notfall) bleiben. Aufgrund der latenten Hochwassergefahr soll diese auf einem möglichst hohem Sockel stehen. Daher sowieso mit externem Warmwasserspeicher. Ausserdem ist modulierend stand der Technik."

Einen Notfallbetrieb braucht man bei passend ausgelegter WP+Hydraulik nicht erwarten, dieser Fehler wird nach wie vor sehr oft durch die Medien erzeugt.
Hochwassergefahr ist ein anderes Thema, was uns ebenfalls betrifft. Wir haben uns daher für eine LWWP entschieden, welche aussen so hoch aufgestellt ist, das relative Sicherheit besteht. Die Hydraulikstation im Keller ist daher ebenfalls sehr hoch angebracht, sodaß max. der WW-Speicher nasse Füße bekommt. SWWP sind für die Innenaufstellung konzipiert und würden bei uns ebenfalls im Gefahrenbereich stehen. Wasserstand letztes Hochwasser 1,2m im Keller.
Da der Leistungsabstand LWWP-SWWP nur noch relativ gering ist, würde ich hier nochmal nachdenken. Das größere Problem wird allerdings vermutlich der mögliche Volumenstrom in deiner Hydraulik werden. Egal bei welcher WP ist dieser mindestens doppelt so hoch, als bei einer fossilen HZ. ( bei einer 7-8er WP schätze ich den auf 1200-1500L/h) Dies führt im Rahmen des Abgleiches welcher dringend erforderlich ist, in HK oft zu unangenehmen Geräuschen. FBH und HK auf einem Kreis laufen zu lassen ist hingegen kein Problem, nur solltest du bedenken daß normale HK unter 30° VLT eher wenig bringen, was dann aber schon der Grenzbereich der FBH sein könnte.
Also, bevor du in DIY ans Werk gehst solltest du die Datenlage genau kennen und auch wissen was du tust. So manche DIY-Anlage hat sich im Nachhinein zum Groschengrab entwickelt.

Verfasser:
mattt
Zeit: 12.04.2026 16:46:26
0
3949403
Danke @cmuesei für deine Antwort! Falls jemand noch Kommentare zur Serienschaltung plus Sensorpositionierung hätte, würde ich mich sehr freuen.

Zu deinen Anmerkungen:

- Eine Luftwärmepumpe kommt nicht in Frage. Die Geräuschkulisse ist einfach ungewollt, da wir derzeit komplette Stille haben. Die Hochwassersituation ist auch managebar, falls die Pumpe auf einem 50cm Stockerl steht, aber das soll nicht Teil der Diskussion sein.


- Ich habe in den Planungsunterlagen der Buderus WSW 186i-8 nocheinmal nachgesehen:
Mindestvolumenstrom: 0,3 m³/h für den Start, bei 0,12m³/h stoppt die Wärmepumpe
Nenndurchfluss für FBH: 1,3 m³/h
Nenndurchfluss für HK: 0,8 m³/h

- Die Haushydraulik habe ich nun nocheinmal genauer angeschaut:
-- Cu 22x1mm vom Keller zu den zwei Verteilern, 3m hin und zurück zum 1. Verteiler, weitere 3m zum nächsten
-- 18x2mm Rohr für die FBH, 8 Kreise pro Verteiler
-- 16x2mm Rohr für die HK, 7 Kreise fro Verteiler

-- Ausgehend von 1.3m³/h hat die FBH nur unter Berücksichtigung der Rohre einen Druckverlust von 91 mbar, davon 67mbar die Cu Rohrleitung. Ich habe 80L/h pro FBH-Kreis und 100m Länge angenommen.

-- Sämtliche neue Leitungen im Keller würde ich in 28x1mm Cu ausführen.

-- Aufgrund meiner Serienschaltung mit Bypass spielt der Druckverlust der HK keine Rolle. Pumpe PC1 kann ich frei einstellen, sodass sie wenig Strom braucht, genug fördert und keine Geräusche entstehen.


Verfasser:
cmuesei
Zeit: 13.04.2026 10:12:43
0
3949545
Kann schon verstehen, daß du deinen RGK jetzt nutzen möchtest und wenn deine Hydraulik die nötigen Bedingungen erfüllt, warum nicht die AZ ist dann sicher etwas besser.
Bei der Geräuschkulisse bist du definitiv auf der falschen Fährte, oder hast nur negative Beispiele gesehen. Auch eine SWWP macht Geräusche, die nicht minder sein können.
Ob es unbedingt Sinn macht den Ofen zwingend behalten zu wollen, um den HK etwas mehr VLT zu geben musst du selber entscheiden. Zu bedenken gibt es halt dabei den Wartungsaufwand, den Feger und nicht zuletzt den entstehenden Staub. Da es ja wohl um das Haus deiner Eltern geht, sind das alles Fragen die bedacht sein wollen. Bei meinem Bruder habe ich gelernt wie schnell solche Dinge dann wichtig werden.
Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

Verfasser:
mattt
Zeit: 17.04.2026 08:02:13
0
3950210
Danke dir. Ich scheine nicht die einzige Person mit solch dee Idee zu sein HK und FBH in Serie zu schalten:

Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
@WP5oe.
Einen relativ alten aber durchaus interessanten Thread hast da "ausgegraben" - den kannte ich noch nicht!

Die dem Heizkörperkreis nachgeschaltete Fußbodenflächenheizung funktioniert bei uns seit mehreren Jahren einwandfrei - aber es braucht bei uns real auch nur[...]


Allzu viel liest man hier aber nicht darüber leider. Ich würde mich freuen mehr darüber zu hören.

Aktuelle Forenbeiträge
LuLev schrieb: Hallo Zusammen, ich habe ein Problem mit unserer neuen Split...
Ernst Brey schrieb: Guten Tag, Im September 2023 wurde ein Edelstahlschornstein...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Haustechnische Softwarelösungen
Website-Statistik