Hallo,
Hier ein etwas längerer Text zu meiner Situation, würde mich sehr über eure Meinung freuen.
Kurz zum Haus:
2 beheizte Stockwerke, 10x10m Grundfläche, komplett isoliert, mit Technik im Keller und Hochwassergefahr
Fußbodenheizung und Niedertemperaturheizkörper in jedem Raum (Heizung wurde so ausgelegt, dass FBH und HK jeweils alleine, das Haus heizen könnnen)
Derzeit
Kohle (16kW),
Koks, Holz(10kW) Stückgutofenofen aus den 1980ern in Betrieb mit Holz, heizt ohne
Pufferspeicher direkt FBH und HK.
Solarthermie mit 800L Speicher zur
Trinkwassererwärmung und derzeit Heizungsunterstützung
22kW
Photovoltaik vorhanden
Vor einigen Jahren habe ich bei meinen Eltern im Rahmen grösserer Umbauarbeiten gleich auch 2x 300m DN40 RGK Slinkys verlegt, welche nun in ca. 3m Tiefe liegen. Damals mit dem Trenchplaner großzügig für 16kW ausgelegt.
Nun soll eine Wärmepumpe in
Eigenleistung in den Keller, aber Solarthermie und Ofen sollen (für den Notfall) bleiben. Aufgrund der latenten Hochwassergefahr soll diese auf einem möglichst hohem Sockel stehen. Daher sowieso mit externem Warmwasserspeicher. Ausserdem ist modulierend stand der Technik.
Somit bin ich zur
Buderus WSW186i-8 als möglichen Kandidaten gekommen, da nur 1,2m hoch und preislich ganz in Ordnung.
Leider gibt es keine Verbrauchsdaten, ausserdem begnügen sich meine Eltern derzeit im Winter mit unter 20°C, da sie lieber einen Pulli mehr anziehen, als mehr Holz zu schleppen. Der Ofen ist allerdings in der Lage, das Haus zu heizen, als ich klein war oder falls Gäste zu Besuch kommen, ist es warm. Die
Vorlauftemperatur der Fussbodenheizung würde aber über 40°C steigen (Rücklauf bleibt bei 25°C) falls die HK aus sind und man ordentlich einheizt. Die Umlaufpumpen aus 1995 sind aber auch nicht auf maximale Stufe eingestellt.
Vor- und Rücklauf zur FBH und HK sind jeweils vom Keller aus 2-5m lange DN20 (?) CU-
Rohre zu den
Verteilern. 1m³/h jeweils sollte also möglich sein.
Ich würde FBH und HK in Serie schalten, da sie zwar ein ähnliches
Temperaturniveau haben, es aber angenehm ist wenn die HK etwas wärmer sind. Der Ofen soll in Zukunft nur noch die HK bedienen können und nicht mehr die FBH oder das Trinkwasser.
Hier habe ich das geplante Hydraulikschema (Service-Ventile, etc. fehlen noch) aufgezeichnet:
Die
Pumpe PC1 pumpt in die HK, aber der Volumenstrom kann größer oder kleiner als der durch die FBH und die WP sein. Der Temperaturfühler T0 miss die Vorlauftemperatur in die FBH am T-Stück. Somit regelt die Wärmepumpe nach den FBH und stellt sicher, dass die Vorlauftemperatur in die FBH nicht zu hoch wird.
Kann das so funktionieren?
Beste Grüsse,
Mattt