| | | | Zeit:
10.04.2026 14:32:46 |
Hallo Gemeinde, kennt jemand die Firma Coppen und deren Produkte. Anscheinend sind die Coppen WPs Eigenmarken (wobei ich nicht davon ausgehe, dass die die WPs wirklich selber bauen). Der erste Eindruck ist ganz gut und das Angebot preislich auch ok. Das WP Angebot steht gegen aktuell noch gegen das Angebot von thermondo, 1k5 und enpal wobei 1k5 und enpal aber eigentlich schon raus sind. Ich habe eine 9er PV auf dem Dach mit einem SMA Wechselrichter und BYD Speicher und einer Wallbox und will das alles auch smartmäßig in das Energiemanagement integrieren. An der Stelle bietet coppen allerdings "nur" einen dynamischen Stromtarif - aber relativ wenig "smartes Energiemanagement". Wie auch immer: kennt jemand die Firma und / oder die Produkte?? LG Markus
|
| | Zeit:
10.04.2026 14:48:05 |
Das "smarte" Energiemanagement in Zusammenhang mit PV ist pures Marketing. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Batteriespeicher, den Rest kannst du vergessen.
|
| | Zeit:
11.04.2026 08:25:37 |
Hmmm, kann ich so nicht nachvollziehen. Meine Hoffnung war, dass ich z.B. mit dem Energiemanagement steuern kann, dass ich meine Batterie - wenn ich das will - mit Billigstrom aus einem dynamischen Tarif aufladen kann, wenn die leer ist und z.B. Nachts ja keine Sonne scheint. Ich komm nämlich mit meiner Batterie nicht immer über die Nacht, da ich ca. 1kW Grundlast im Haus hab (Aquarien etc.). Obwohl das dann ja auch ohne das Management funktionieren würde, da ich in dem Fall ja sowieso "dynamisch" einen billigeren Strom aus dem Netz beziehen würde und ich warten könnte, bis die PV wieder liefert. Oder dass ich wenigstens mit dem Energiemanagement z.B. meinen Stromer idealer Weise mit "Negativkostenstrom" (gibts ja manchmal auch wenn zu viel Strom im Grid ist) z.B. in der Mittagszeit laden kann und die PV in der Zeit die Batterie zum Nulltarif weiter voll macht und das Haus versorgt. D.h. das Management müsste mir die Möglichkeit bieten, sowohl die Quellen des Stroms als auch die Verbraucher zu definieren und zuzuordnen. Keine Ahnung ob das überhaupt einer kann.... Schon komplexe Sache irgendwie...
|
| | Zeit:
11.04.2026 08:50:51 |
Und warum willst du deine WP smart steuern, wenn die Batterie eh schon zu klein ist. Und hast du eine Ahnung, wieviel Strom dir die WP in der Nacht ziehen wird?
Und weißt du, dass du eine WP überdimensionieren musst, wenn du sie abschaltet, wenn kein Strom aus Batterie oder PV da ist.
|
| | Zeit:
11.04.2026 09:05:23 |
Was du beschreibst, betrifft alles das Energiemanagement deiner Stromversorgung. Eine WP kann da kaum helfen.
|
| | Zeit:
11.04.2026 09:24:20 |
Und ohne Leistungs und COP Diagramme vorher zu bewerten, würde ich keine WP kaufen. Hast du dich schon mit der Heizlast und nötigen VLT beschäftigt? Alles viel wichtiger als smart zu regeln.
|
| | Zeit:
15.04.2026 09:13:21 |
das Projekt wird eh ein Reinfall werden, wenn man sich die Auswahl der Anbieter anschaut. Zum einen absolut unbekannte Kleinhersteller, wo man spätestens aufgeschmissen ist wenn die in der Insolvenz landen (Beispiele dazu gabs ja schon im Forum mit... Fuchs?), zum anderen dann "Heizungsbauerketten" die einem eine 0815-Billiginstallation ins Haus werfen, die zwar warm macht, aber dabei nicht effizient ist und teils nichtmals den Normen entspricht (war braucht schon Dämmung? und Entlüfter im Innenraum bei R290... unsere Anlagen sind dicht, da kann nix passieren!!!!!!111elf) Der ganze Rest geht dann wie schon geschrieben aufs HEMS, und ist auch da an falsche Erwartungen geknüpft. E-Auto mit Negativpreisen laden? Schön wenn das zu diesen Zeiten ausgerechnet mal Strom braucht. Da die meist tagsüber um die Mittagszeit mal kommen, und eh an einer Hand abzählbar sind... dürfte man das Auto nicht viel brauchen, somit auch kaum was sparen. Da sollte die Steuerung besser nicht viel Kosten. Und den Speicher in Billigphasen aus dem Netz aufladen? In Billigphasen scheint die Sonne auch auf die eigene PV, kann man also besser den Strom zum Aufladen nehmen. Dazu sollte man nicht die Speicherverluste vernachlässigen, denn jede eingespeicherte kWh ist schnell mal einige Cent teurer als die direkt genutzte. Also zurück zum Anfang und nach fähigen Heizungsbauern umschauen und von denen Angebote einholen. Pfeiff dabei auf PV, HEMS und Integration der WP in selbiges Zeugs. Wenn das gratis mit kommt kann mans machen, und wenn nicht lässt man weils sich eh nie rechnet.
|
| | Zeit:
18.04.2026 10:03:02 |
OK - ich versuche mal zusammenzufassen, was ich bis hier her glaube verstanden zu haben: 1. HEMS ist gutes Marketing / bringt aber nicht wirklich was bei meiner Konfiguration 2. ggf. macht noch ein dynamische Stromtarif Sinn, der dann aber komplett unabhängig von der bestehenden oder angestrebten Installation mit einem Smartmeter funktioniert. 3. der allgemeine Rat geht dazu, KEINE der ganz großen 1K5, thermondo, enpal etc. und auch KEINE Eigenmarken wie COPPEN zu nehmen, da die Großen i.d.R. minderwertige Anlagen verbauen (ist das wirklich so??) und die Eigenmarken mit Risiken bei einer Insolvenz behaftet sind 4. man fährt am besten mit einem Installateur in der Nähe der Markenprodukte verbaut. Wenn der auch noch eine HEMS mit installiert ist das fein, aber eben nicht immer der Fall (siehe 1.) und auch nicht notwedig Hab ich das richtig verstanden??? Gruß Markus
|
| | Zeit:
28.04.2026 10:48:23 |
Da ich kurz vor der Entscheidung stehe, bin ich doch nochmal an Erfahrungen mit den COPPEN Geräten bzw. der Firma COPPEN als Installateur interessiert. Hat da jemand was für mich? Gerne auch als PN.... Gruß Markus
|
| | Zeit:
28.04.2026 11:32:29 |
Zitat von markus281163  Da ich kurz vor der Entscheidung stehe, bin ich doch nochmal an Erfahrungen mit den COPPEN Geräten bzw. der Firma COPPEN als Installateur interessiert. Hat da jemand was für mich? Gerne auch als PN.... Gruß Markus Was möchtest du hören? Ein Anbieter der Produkte umbenennt soll wie genau bewertet werden? Im BAFA JAZ Rechner ist COPPEN mit den Wärmepumpen nicht gelistet. Für kleine Stückzahlen einen eigenen Hybrid Wechselrichter + AKKU zu entwicklen, scheint unrealistisch. Das muss nicht negativ sein. Aber... ohne Preise zu kennen, kann man auch nichts bewerten. Am Ende sollte man wissen, welche Hersteller wirklich dahinterstecken. Damit kann man abschätzen, gibts Support, gibts technische Dokus, gibts Ersatzteile. Auch um überhaupt vergleichen zu können, was kostet etwas "namhaftes" im Vergleich. WP: Viessmann, Vaillant, Weishaupt, Nibe, Stiebel Eltron, Panasonic, Daikin, IDM, .... vs. Coppen PV: Fronius, SMA, Kostal, KACO, Growatt, Deye, Sungrow, ..... vs. Coppen Akku: BYD, .... vs. Coppen. Am Ende - gibt es Abhängigkeiten von Clouddiensten von Coppen? Wenn ja - würde ich die Finger davon lassen.
|
| | Zeit:
28.04.2026 12:25:03 |
Positive berichte per PN kannst du übrigens direkt ungelesen in die Tonne hauen
|
| | Zeit:
28.04.2026 14:31:05 |
Zitat von markus281163  3. der allgemeine Rat geht dazu, KEINE der ganz großen 1K5, thermondo, enpal etc. und auch KEINE Eigenmarken wie COPPEN zu nehmen, da die Großen i.d.R. minderwertige Anlagen verbauen (ist das wirklich so??) und die Eigenmarken mit Risiken bei einer Insolvenz behaftet sind falsch verstanden. Du sollst diese Heuschrecken nicht meiden weil sie schlechte Anlagen verbauen, sondern weil sie Anlagen schlecht verbauen. Die beste Anlage hilft nichts, wenn die Planung oder Ausführung falsch ist. Eine wirkliche Planung gibts da aber nicht, da wird genommen was im Regal ist. Zu ermitteln obs passt würde ja den Preis hochtreiben. Und das wird dann halt billigst von irgendwelchen Trupps die deine Sprache nicht sprechen in dein Haus geworfen. Macht meistens auch warm. Aber halt mit Pech zum Preis eines Heizstabes. Und Coppen: wenn du mit dem Heizungsbauer ein Problem hast (muss ja nichtmals Insolvenz sein, Unfähigkeit Probleme zu beheben reicht ja schon), wer wird sich dann um die Anlage kümmern? Da geht kein anderer ran. Für die bekannten Firmen hingegen findet sich schon jemand.
|