Zitat von
hawksoft 
Ich dachte ich bin auf dem "richtigen" Weg mit den empfohlenen 3x400 Meter DA40
Rohren im 50cm Wendegraben für die 18kW und nun wird man doch wieder verunsichert. Klingt natürlich verlockend. Weniger Material, weniger Aufwand.
Sind sich bei der Methode von AH3101 die anderen Experten einig, dass es auch funktionieren würde?
Du hast also in einen 30cm Graben 2 Rohre auf einer Ebene versenkt und meinst für meine 18kW sollte ein 50cm breiter 1,70 Meter tiefer Graben 300 Meter lang mit 3 Rohren DA40 einlagig reichen?
Wolfgang, du hast schon viel hierzu geschrieben, wie ist deine Meinung dazu?
Ist crink im Forum noch zugegen?
[...]
Servus,
habe dir zwei Möglichkeiten für eine Erstellung aufgezeigt, war bei 16RGK Erstellungen dabei und sehr viele Planungen erstellt. Was jeder unterschätzt, ist die Aushubmenge des Erdreichs und auch die Zeitdauer des Aushubs sowie verfüllen mit verdichten.
Ein klassischer RGK ist bei dir möglich, Vorteil man muss das Rohr nicht schweißen und es reicht 3x40x300m aus. Einen Nachteil gibt es der gegenwärtig nicht ersichtlich ist, wenn man das Rohr von Santherr verwendet, muss man die Schlaufen aus dem Rohrpacket reversieren, also auf der Stelle etwas rückwärts drehen um den geplanten Schlaufendurchmesser zu erreichen. Dies kann man umgehen und kauft das Rohr beim
Ringgrabenkollektorshop ein.
Weiterere Nachteile gegenüber den Wendegrabenkollektor, wesentlich mehr Aushubvolumen des Erdreichs, jenes auch wieder verfüllt und verdichten werden muss. Du hast den Vorteil keine großen Lagerungsprobleme zu haben.
Bis Grabenteil I kannst du meinen Vorschlag ausheben, zwischen E/F und J muss Erdreich umgelagert werden, es hält sich aber noch im Rahmen.
Als gesamte Aushubsumme mit abböschen komme ich rechnerisch auf 550m³ Erdreich. Frage einen Tiefbauer welche Zeitdauer er für Aushub, verfüllen sowie verdichten veranschlagt.
Desgleichen der Aufwand für den Wendegrabenkollektor, hier den Wendepunkt großzügig mit abböschen ausheben um an Ort und Stelle verschweißen zu können.
Den 0,5m breiten und 2m tiefen Schlitzgraben niemals begehen, man legt das Rohr von oben ein, zuerst die untere Lagen, äußeren anliegenden Rohre an den Grabenwänden, positioniert man mit Holzlatten vor, dies ist relativ einfach, etwas mehr Aufwand ist die mittige Lage, dennoch einfach um man begibt sich nicht in Gefahr.
Nachdem die unteren Lagen eingelegt wurden, kann der Tiefbauer mit einer angetriebenen Schaufel das vorhandene Erdreich wieder bis 1m Tiefe verfüllen.
Anschließend erfolgt das Einlegen vom Rohr der oberen Lage.
Den Anschluss zum Haus sowie verschweißen kann man parallel zum verfüllen des Schlitzgraben machen. Den Nachteil des Schweißens und etwas höheren Rohrkosten, dürften nach meiner Einschätzung wesentlich geringer sein.
Lass dir ein
Angebot für beide Varianten erstellen und entscheide welche Variante passender ist.
Wolfgang