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10.04.2026 09:09:38 |
Hallo, unser Passivhaus ist 20 Jahre alt und im Rahmen der neuen PV soll die vorhandene Solarthermie abgebaut und durch elektrische Heizung ersetzt werden. Im Winter soll auch weiterhin eine Pelletofen (max 10kW) mit Wassertasche das warme Wasser für vier Personen erzeugen können, das dieses zusätzlich die Luft der Lüftungsanlage nachheizt. Im Sommer soll jedoch nur eine BWWP (oder ein Heizstab) für warmes Wasser sorgen. Im Technikraum herrscht Platzproblem und der Installateur sieht Probleme, BWWP und Wasserspeicher für den Pellet unterbringen zu können. Jetzt habe ich jedoch gesehen, auch eine Abluft-BWWP könnte die vorhandene Lüftungsanlage ersetzen. Wir suchen kreative Ideen und Erfahrungen mit BWWP im Passivhaus. Vielen Dank
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10.04.2026 09:34:48 |
Hallo, welche Aufgabe hat denn der 10kW pelletofen? Den würde ich für WW einfach rauswerfen, und auch im Winter per BWWP warmwasser machen wenn kein Platz ist. Edit: ah jetzt, der heizt die Luft auf. Dann ist das Haus ja nicht wirklich so passiv wenn da 10kw zuheizen 😬 Würde den Speicher dennoch rausnehmen, der Mehraufwand rechnet sich nicht. Lieber etwas warme Luft in den technikraum Blasen, dann hat die BWWP etwas Futter.
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10.04.2026 09:40:34 |
Wie wird denn im Winter das WW erhitzt`? Durch die ST wohl kaum...
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10.04.2026 16:55:42 |
Hallo, (kann man hier auch direkt auf Antworten antworten?) Um es genauer zu formulieren: Der aktuelle Pelletofen mit Wassertasche steht im WoZi und erzeugt zum einen warme Luft, doch vor allem warmes Brauchwasser. Dieses wird auch verwendet, um die Luft der Lüftungsanlage anzuwärmen. 10kW ist die maximale Leistung. In der Regel läuft er auf Stufe 4-5 von 10. Diesen möchten wir aus optischen, funktionellen und nostalgischen Gründen behalten und um ihn in den Wintermonaten zur Unterstützung der BWWP einzusetzen. Z.B. statt eines Heizstabes, um das Wasser auf 60-70Grad erhitzen zu können. Sofern ich es das richtig verstehe, ist das ein Temperaturbereich, den WP nur noch mit schlechtem Wirkungsgrad erreichen. Ja, mit einer guten BWWP könnten wir vermutlich auf die Wassertaschenfunktion und sogar komplett auf einen Pelletofen verzichten. Dann würden wir den Platz für Wasserspeicher (ca. 300l) einsparen können. Solange der Pellet nur mit 5kW läuft bzw. die Wärme dann direkt an die Lüftungsanlage abgeführt wird könnte zum Beispiel ein Vissmann Vitocal 262 ausreichen? Der könnte im Sommer sogar die eingeblasene Luft kühlen. Hat da jemand Erfahrung? Zunächst suchen wir also eine kompakte BWWP, die zu einem Passivhaus mit Lüftungsanlage passt und wenn möglich einen Wärmetauscher für den Pellet hat. Ich hoffe, es wird klarer?
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10.04.2026 20:43:56 |
60 Bis 70 Grad? Im Passivhaus? Wozu? Kann eh keine bwwp. Aber warum würde mich schon interessieren
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10.04.2026 21:43:29 |
60 Grad und drüber? Für Spülen, Duschen und gegen Legionellen. Laut Trinkwasserverordnung: „Am Austritt des Trinkwassererwärmers muss eine konstante Temperatur von mindestens 60 °C vorliegen.“ Der Vitocal kann „ Trinkwassererwärmung auf maximal 70 °C Bis 65 °C über Wärmepumpenmodul, bis 70 °C mit Elektro-Heizeinsatz oder Wärmeerzeuger“. Kommt Ihr mit Brauchwasser unter 55 Grad Celsius aus? Der reine Heizstab ist nicht so effizient wie eine BWWP. Im Winter wäre es beruhigend zur Not rein mit Pellets das Wasser erhitzen zu können.
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10.04.2026 22:51:40 |
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10.04.2026 23:36:24 |
Ich verstehe Brauchwasser als Trinkwasser im Gegensatz zum Heizungswasser. Bei uns ist es seit 20 Jahre so, dass ein Warmwasserspeicher im Sommer durch ST und im Winter durch Pelletofen seine Wärme erhält. Das Dienst vornehmlich für warmes Wasser aber auch gleichzeitig zum leichten Nachwärmen der Luft, die durch die Lüftungsrohre in die Wohnräume strömt. Aber auch der Pelletofen erhitzt die Luft, jedoch zentral im WoZi, was auch Küche und Teile des Obergeschosses aufheitzt. Kurz gesagt: Es muss bei uns Warmwasser für Brauchwasser und zum kleinen Teil zum Heizen des Wasser/Luftwärmetauschers bereitet werden. Dies geschieht alles in Wärmetauschern (ST und Pellet) in einem Gerät. Wenn jetzt die ST wegfällt, soll das Brauchwasser im Speicher im Sommer mittels PV-Strom per BWWP und evtl. Heizstab erwärmt werden. Im Winter soll weiterhin der Pellet das Waser erhitzen. Dafür gibt es -laut Installateur- noch nicht die kompakte eierlegende Wollmilchsau. Gestern kam jedoch die Idee, dass eine Abluft BWWP zusätzlich das Lüftungsgerät ersetzen oder ergänzen könnte. Dazu oder ob zumindest jemand eine BWWP in einem Passivhaus einsetzt, suche ich Erfahrungsberichte. Auf wieviel Grad wird Euer Brauchwasser erhitzt und wodurch?
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12.04.2026 08:40:08 |
Unsere BWWP macht 47 Grad, das reicht uns aus zum Duschen usw. Steht in einem größeren Vorratsraum für Lebensmittel zusammen mit einem Gefrierschrank und Kühl/Gefrierschrank uns sorgt da Entfeuchtung und für kühle Temperaturen im Raum
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12.04.2026 11:14:34 |
Zitat von IT-Onkel  [...]Kommt Ihr mit Brauchwasser unter 55 Grad Celsius aus? r[...] Wir sind zu 4. (okay, 2 Kleinkinder) und kommen bei einmaiger Erwärmung Nachmittags aktuell mit 42,5 °C aus... Der Fühler ist dabei im 300l Tank af ca. 60% der Höhe.
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12.04.2026 14:23:08 |
Abluft WP modulierend ist hauptsächlich zum Lüften, WW Nebensache Eine BWP Hauptsache WW, aber mit kleiner el. Leistung Beide nur bedingt Kesseltauglich, man sollte die Ladetemperatur reduzieren, da der Kältekreis durch hohe Speichertemperaturen unter Hochdruck gerät (Stress, vorzeitige Alterung) Also schlechte Kombination bei Dir, wo du nur Rosinen haben magst. Wer den 5kW Kessel nutzen mag im "Passiv" ist entweder Masochist oder verschweigt die offenen Fenster. Weshalb da CO2 Feuer brennen sollen unklar. Weshalb die ST nicht belassen? Weshalb PV zum beheizen? doch nicht passiv?
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12.04.2026 14:25:15 |
Zitat von anudanan  Unsere BWWP macht 47 Grad, das reicht uns aus zum Duschen usw. Steht in einem größeren Vorratsraum für Lebensmittel zusammen mit einem Gefrierschrank und Kühl/Gefrierschrank uns sorgt da Entfeuchtung und für kühle Temperaturen im Raum woher kommt die Luft? so ist das nur die halbe Wahrheit, denn Vorratsräume sind regelmäßig nicht gross genug
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12.04.2026 14:28:10 |
Zitat von Tiii  Zitat von IT-Onkel  [...] Wir sind zu 4. (okay, 2 Kleinkinder) und kommen bei einmaiger Erwärmung Nachmittags aktuell mit 42,5 °C aus... Der Fühler ist dabei im 300l Tank af ca. 60% der Höhe. dann übt ihr Euch in äußerst sparsamen WW Nutzen Das sich hier immer diese Asketen gegenseitig unterbieten....
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12.04.2026 15:11:43 |
Wenn Ihr wenig Heizenergie benötigt und jetzt auf Photovoltaik wechselt, dann schau Dir mal die Daikin Multi Plus an. Falls unbedingt ein Ofen bleiben muss, könnte der dann deutlich kleiner und ohne Wassertasche ausfallen. Bei einer reinen Preisbetrachtung Pellet - Wärmepumpe gewinnt eh die Wärmepumpe. Mit PV-Strom erst recht. Der Pelletofen hat dann nur noch die Aufgabe, ein Zierfeuer zu machen.
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12.04.2026 16:34:51 |
Zitat von anudanan  Unsere BWWP macht 47 Grad, das reicht uns aus zum Duschen usw. ... Danke für den Bericht. Das ist beruhigend.
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12.04.2026 16:38:59 |
Zitat von Tiii  Zitat von IT-Onkel  [...] Wir sind zu 4. (okay, 2 Kleinkinder) und kommen bei einmaiger Erwärmung Nachmittags aktuell mit 42,5 °C aus... Der Fühler ist dabei im 300l Tank af ca. 60% der Höhe. Danke, dann wird es vermutlich etwas wärmer sein, doch ebenfalls unter 50°.
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12.04.2026 16:39:52 |
Hier noch etwas zum Thema Legionellen: https://energiesparkommissar.de/video/legionellen-wissenswertes-zur-warmwasser-hygiene/
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12.04.2026 16:45:43 |
Zitat von Effizient  Abluft WP modulierend ist hauptsächlich zum Lüften, WW Nebensache Eine BWP Hauptsache WW, aber mit kleiner el. Leistung Beide nur bedingt Kesseltauglich, man sollte die Ladetemperatur reduzieren, da der Kältekreis durch hohe Speichertemperaturen unter Hochdruck gerät (Stress, vorzeitige[...] Dann werde ich zu den Unterschieden von Abluft WP und BWWP genauer recherchieren. Vielleicht ist das mit dem Ersatz der Lüftungsanlage technisch nicht umsetzbar. Ja, um die Taktung der BWWP mache ich mir ebenfalls Gedanken. Im Sommer muss sie ja nur WW bereiten (Mit Solarüberschuss oder nachts mit dynamischem Stromtarif).
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12.04.2026 16:51:56 |
Zitat von aseitzinger  Wenn Ihr wenig Heizenergie benötigt und jetzt auf Photovoltaik wechselt, dann schau Dir mal die Daikin Multi Plus an. Falls unbedingt ein Ofen bleiben muss, könnte der dann deutlich kleiner und ohne Wassertasche ausfallen. Bei einer reinen Preisbetrachtung Pellet -Bei einer reinen Preisbetrachtung Pellet - Wärmepumpe gewinnt eh die Wärmepumpe. Mit PV-Strom erst recht. Der Pelletofen hat dann nur noch die Aufgabe, ein Zierfeuer zu machen.[...] Danke, ich schaue ihn mir an. Ja, der Pellet mit Wassertasche könnte wirklich in der gesamten Aktion ebenfalls wegfallen. Das würde es (platz-)technisch vereinfachen. Leider funktioniert er noch ;-)
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12.04.2026 17:22:42 |
Zitat von Effizient  Wer den 5kW Kessel nutzen mag im "Passiv" ist entweder Masochist oder verschweigt die offenen Fenster. Weshalb da CO2 Feuer brennen sollen unklar. Weshalb die ST nicht belassen? Weshalb PV zum beheizen? doch nicht passiv?[...] Nee, nee die Fenster sind geschlossen, er läuft ja auch nicht durchgängig, sondern nur 2-3 Mal pro Tag. Wenn er jedoch nur auf Stufe 2-3 läuft, dann wird das Brauchwasser zu langsam warm. Weshalb da CO2 Feuer brennen sollen unklar CO2 Feuer? Als praktische und schöne Alternative und man ist unabhängiger von der Lüftungsanlage und schont die WP bzw. den Heizstab. Es kann natürlich sein, dass der sogar der Pellet energetisch schlechter als eine WP ist. Ich suche das mal. Weshalb die ST nicht belassen? ST ist jetzt 20 Jahre alt und müsste jetzt wieder gewartet werden. Jeder Defekt in den kommenden Jahren würde vermutlich größere Kosten mit sich bringen und wir würden uns ärgern, dass wir sie nur aus Nostalgie drauf gelassen hatten. Im Sommer ist sie tatsächlich oft so warm, soviel können wir gar nicht duschen und die Wärme bleibt ungenutzt. PV und Strom sind dann flexibler. Weshalb PV zum beheizen? doch nicht passiv? Passiv im Winter reicht nicht aus, da muss (Räume und BW) nachgeheizt werden. Tatsächlich bin ich skeptisch, ob die neue PV (ca. 12kWp) auch im Winter genügend Strom für Haus und BWWP produzieren kann. Da wäre der Pellet ein passende Ergänzung.
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12.04.2026 20:50:46 |
Wärmepumpe ist selbst mit Netzstrom deutlich preisgünstiger als Pellet.
Den alten Ofen zu behalten, nur weil er noch funktioniert? Das bedeutet, noch lange in dem System gefangen zu bleiben.
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12.04.2026 22:17:00 |
Zitat von Effizient  Zitat von anudanan  [...] woher kommt die Luft? so ist das nur die halbe Wahrheit, denn Vorratsräume sind regelmäßig nicht gross genug Die Luft kommt im Winter aus dem Vorratsraum (ca 50 cbm) im Keller selbst, die zwei Kellerfenster nach draußen sind da zu. Wenn es draußen wärmer wird´, öffnen wir sie manchmal einen kleinen Spalt, ob das einen Unterschied macht, habe ich nicht festgestellt. Wir gehen natürlich ab und zu in den Raum rein und öffnen dafür auch die Türe. Andere Luftzufuhr gibt es da nicht
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13.04.2026 18:40:38 |
Zitat von anudanan  Die Luft kommt im Winter aus dem Vorratsraum (ca 50 cbm) im Keller selbst, die zwei Kellerfenster nach draußen sind da zu ... ... und woher kommt die Wärmeenergie in diese 50m³ Luft, die in diesem Raum "umgerührt" werden?
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13.04.2026 19:56:24 |
Es ist mir schon klar, dass die Energie irgendwo herkommen muss, vermutlich einmal aus der Erde, wo die Kellerwände angrenzen, und von der Decke des Vorratsraum, also von der Wärme der großen WP gesteigert durch den COP der BWWP. Dennoch gefällt mir das alles besser als das WW mit der großen WP zu erzeugen, insbesondere im Winter mit den Abtauungen.
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13.04.2026 22:02:18 |
Also ich habe kein Passivhaus, sondern eines, das rund 14MWh Wärme benötigt und 2MWh für Warmwasser. Das wird mit einer LWWP gemacht. Nix zusätzlich. Die WP ist nicht überdimensioniert und sie schafft das mit dem Warmwasser auch: Buderus WLW186i-7 bei etwa 6kW Heizlast bei -10, zuzüglich der Leistung für Warmwasser, reicht bis -9 ihne Heizstab und läuft meistens auch bis +15 Grad durch. Also warum sollte das mit einer WP nicht funktionieren, vor allem in einem Passivhaus?
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