Hallo zusammen,
mit dem Thema gehe ich ja jetzt schon sehr lange "schwanger" 🤔
Da ich im nächsten Winter entweder mit einer Öl/Gas-Heizung oder Wärmepumpe oder ???
heizen möchte, habe ich mir diverse
Angebot von Heizungsbauern
> Besuche bei mir vor Ort,
analog oder auch mit Aufnahmen der Räumlichkeiten mit dem Tablet.
Der Preisbereich liegt bei:
Ölbrennwert 13tsd bis 20tsd
Gasbrennwert: 20tsd bis 23tsd
Wärmepumpe 34tsd (ohne
Energieberater) bis 50tsd €
(teilweise mit Tankentsorgung 45tsd)
Die derzeitige IST-Situation:bis 07/2017
Ölheizung
Warm +
BrauchwasserViessmann Vitola biferral et
Brennwertheizung aus 1982
Jahr ca. 3000 - 3300 Liter
seit 07/2017
Ölheizung in Kombination mit BWWP Wolf SWP 260Ölverbrauch
-> Warmwasser
Viessmann Vitola biferral et
Brennwertheizung aus 1982
im Jahr ca. 2750 Liter
->
Vorlauftemperatur:
ca. 63°
bei 0 Grad Außentemperatur
Kesseltemperatur abgeriegelt bei 60°
-> Brauchwasser
Wolf SWP-260
ca. 2500 Kwh Strom
(Hier jedes Jahr im Winter 1x kühles
Wasser 30°)
Nach diversen Gesprächen mit verschiedenen Heizungsbauern, im privaten Bereich und der Verbraucherzentrale konnte ich noch keine klare Entscheidung fassen.
Da mich einerseits der hohe Stromverbrauch meiner eigenen Brauchwasserwärmepumpe abschreckt, die im Moment 2400 KW/Jahr verbraucht. lt. KI allerdings nur etwa 600 - 800 KW/Jahr verbrauchen sollte.
Nach Aussagen der Heizungsbauer sollte eine Wärmepumpe sehr gut auf das Haus abgestimmt sein.
Da sie nicht zu oft und auch nicht zu wenig Takten darf.
Der nächste einfach eine Wärmepumpe anbietet entsprechend dem Ölverbrauch des Hauses.
Der nächste relativ stark ins Detail geht, eine
Heizlastberechnung anfordert (Heizreport.de)
Einige kommen mit dem Tablet ins Haus und Filmen/fotografieren Wände und Räume.
Thema Heizkörper:
Hier sollten keine, nur einige oder über Heizreport werden Heizkörper berechnet, die fast nicht an die Wand passen.
Richtigerweise müsste wohl der Heizungsbau oder ein
Energieberater zunächst mal ins Haus kommen, die wirklichen Daten aufnehmen und technisch oder mit irgendeiner Software wirklich den Bedarf des Hauses erörtert und dementsprechend die richtige Größe der Wärmepumpe für das Haus bestimmt.
Weithin lässt einem der Staat im Unklaren, in wie weit er jetzt dieses GEG abändern möchte, damit ich als Bürger weniger Angst habe, beziehungsweise sagen kann: Ok, ich habe jetzt 40 Jahre in meinem Haus eine Ölheizung und die hat gut funktioniert, wenn ich mir jetzt eine neue kaufe, weshalb soll eine neue nicht weiterhin gut funktionieren.
Stattdessen werden hier Aussagen getroffen, daß ich mich verpflichten muß nach gewissen Zeitintervallen prozentual mehr erneuerbare
Brennstoffe zu nutzen, wobei noch nicht ganz klar ist ob das Im Bereich Öl oder Gas möglich ist.
Da man ja eigentlich das Beste möchte, habe ich mir auch Die Wärmepumpen aus dem Land Tirol angeschaut (Lambda oder Ovum) Die ja eine sehr hohe
Jahresarbeitszahl melden. Hierzu meinte die Verbraucherzentrale, das kommt auch darauf an, an welchem Punkt diese Jahresarbeitszeit gemessen wird: Im Rücklauf, im Vorlauf oder bei welcher Außentemperatur.
Das macht es mir nicht unbedingt leichter.
Alternativ denke ich auch darüber nach eventuell eine neue funktionierende Brauchwasserwärmepumpe zu kaufen oder das Brauchwasser über einen zentralen Hausdurchlauferhitzer im Keller/
Heizraum zu erwärmen.
Wobei mir hier auch keiner KW-Verbrauchszahl aufs Jahr nennen kann, um diesen z.B.: mit einer Brauchwasserwärmepumpe zu vergleichen.
Wenn ich die Angebote von den Heizungsbauern vergleiche
und jetzt schaue inwieweit ich bei WP Förderung bekomme, entsprechend Einkommen und ggf. einer zweiten Wohneinheit, wird es im Prinzip nach Abzug der Förderung keinen großen Unterschied zu Öl oder Gas sein.
Erschwerend zeigte uns im Moment die Weltpolitik wie schwankend der Ölpreis (Abhängigkeit) nun ist, beziehungsweise im Nachgang wohl der Gas- oder Strompreis auch steigt.
Im Gesamtbild Bewege ich mich hier irgendwo in der Mitte.
Bei einer Wärmepumpe kann ich als
Eigenleistung evtl. 2 Wanddurchbrüche für die Rohrführung und das Fundament für das Außengerät leisten.
Folgende Fragen:
Welche Strommenge wird eine passende Wärmepumpe benötigen ?
So wie ich das verstehe, wird doch der Ölverbrauch mit 10 multipliziert, was wohl der Verbrauch an Strom = Kwh ist und dieser wird dann durch die entsprechende JAZ geteilt.
Das wären bei 2750 Liter Öl 27500 Kwh
Meine Brauchwasserpumpe braucht auch 2400 Kwh
(Die Ölheizung brauchte ca. 3000 - 3300 Liter)
Wie wäre das jetzt „Gegenzurechnen“ Öl <> Strom für Wärmepumpe.
Alternativ, eine neue BwwP oder Durchlauferhitzer, unter der Prämisse,
daß ich mir (keine) Gedanken über die Prozentanteile der erneuerbaren Brennstoffe (Öl/Gas) machen muß.
Mittel für größere Dämmmaßnahmen sind nicht vorhanden.
Danke
+
Gruß Hajooo
Im Folgenden die Eckdaten meines Hauses:Standort - Klimadaten
ca. Mitte HD-KA-MA
Normaußentemperatur: -10.40 °C
Jahresmitteltemperatur: 10.50 °C
Höhe über Normal-Null: 177 m
Baujahr 1967
Fassade ungedämmt
Mauerwerk:
Keller 35 cm Hohlblocksteine
EG 24er Hochlochziegel
OG 24er Hochlochziegel
Grundfläche:
12,20 m x 9,40 m
Dachüberstand ca. 90 cm
Wohnfläche:
EG: 75,08
DG: 54,38
Gesamt: 129,46
je Hausgang + Treppenhaus unbeheizt
Haustyp: Bestand, Ein- o. Zweifamilienhaus
Heizlast des Gebäudes: 15,5 kW
Decken
Keller zu EG
+
EG zu OG
=
Betonhohlbalkendecke ohne
IsolierungOG zu Dachboden
5 cm Styropor
Dach
5cm mit Styropor gedämmt
Haustüre isolierverglast
Fenster EG
2x Isolierverglast (Giebelseite zur Straße)
6x 3-Fach wärmeschutzverglast
Terassentür
2x 3-Fach wärmeschutzverglast
Fenster OG
1x Isolierverglast (Giebelseite zur Straße)
1x 3-Fach wärmeschutzverglast
Balkontür
1x 3-Fach wärmeschutzverglast
Dachfenster im OG
3x Velux GPU SK06 059 (mit Außenrolläden)
1x Velux GPU cK04 059
je Isolierverglast K-Wert = 1,2
Dach:
Belag = Frankfurter Pfanne Betonziegel
Dachausrichtung = Süd-West
Dachschräge 38°
Dachlänge in der Schräge
= 20x33cm = 6,60 m
Dachüberstand ca. 90 cm (Giebelseite) - 120cm
Ölverbrauch
bis 07/2017
Warm + Brauchwasser
Viessmann Vitola biferral et
Brennwertheizung aus 1982
Jahr ca. 3000 - 3300 Liter
Ölverbrauch
seit 07/2017
-> Warmwasser
Viessmann Vitola biferral et
Brennwertheizung aus 1982
im Jahr ca. 2750 Liter
Vorlauftemperatur:
ca. 63°
bei 0 Grad Außentemperatur
Kesseltemperatur abgeriegelt bei 60°
-> Brauchwasser
Wolf SWP-260
ca. 2500 Kwh Strom
Heizkörper
(EG - OG - Keller mit Raumgrößen)
EG
-> fünf Räume beheizt
1x Rippe, Eßzimmer - H: 60, B: 190, T: 10 cm, Rippen = 38
Raumgröße: 15,68 m2
1x Rippe, Küche - H: 60, B: 150, T: 10 cm, Rippen = 30 *
Raumgröße: 11,76 m2
1x Rippe, Bad - H: 60, B: 100, T: 10 cm, Rippen = 10
Raumgröße: 6,18 m2
1x Rippe, SchlafZi - H: 60, B: 110, T: 20 cm, Rippen = 22
Raumgröße: 15,40 m2
1x Fenster: Rippe, WohnZi - H: 30, B: 260, T: 28 cm, Rippen = 52 *
Raumgröße: 21,25 m2
OG
-> fünf Räume beheizt
1x Rippe, PC/Büro - H: 90, B: 100, T: 20 cm, Rippen = 18 *
Raumgröße: 21,25 m2 (Dachschräge)
1x Rippe, Küche - H: 90, B: 110, T: 10 cm, Rippen = 19 *
Raumgröße: 16,41 m2 (Dachschräge)
1x Rippe, Bad - H: 60, B: 80, T: 20 cm, Rippen = 16 *
Raumgröße: 5,96 m2 (Dachschräge mit Kniestock)
1x Rippe, WohnZi - H: 60, B: 120, T: 20 cm, Rippen = 24 *
Raumgröße: 14,02 m2 (Dachschräge mit Kniestock)
1x Typ 22, SchlaZi - H: 60, B: 100, T: 11 cm
Raumgröße: 17,64 m2 (Dachschräge mit Kniestock)
Keller
-> zwei Räume (fast nie) beheizt
1x Rippe Party/Bügeln - H:100, B:78, T:10, Rippen = 15
Raumgröße: 20,37 m2, 60% im Erdreich
1x Typ 22, Werkstatt - H:90, B:70, T:10
Raumgröße: 20,37 m2, ca. 60% im Erdreich
die Heizkörper im Keller werden fast nie benutzt.
Keine Fußbodenheizung
Elektrik, stand:
1967
keine Erdung.