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Datenschutzhinweise

Planung Wärmepumpe incl. Brauchwasser
Verfasser:
steveoutdc
Zeit: 12.04.2026 19:37:01
0
3949449
Hallo zusammen.
Für unser EFH möchte ich mit der Planung einer WP starten.

Das Haus ist aus dem Jahr 1989. Wohnfläche 130m2
Gesamt 180m2.
Fenster 3fach verglast. Erstes Dach.
90% Heizkörper. Im Bad im OG eine FBH.
Heizkörper sind aus 1989.


Unsere aktuelle Anlage besteht aus Wolf Cob 20 Öl Brennwert Gerät mit 160L TW Speicher. Baujahr 2011

5000L Heizölerdtank Baujahr 1989.

1000L Pufferspeicher Hellmann FSK1
Mit Brauchwasserschleife FW30.
3KW Heizstab.

Künzel HVW Holzvergaser. 19Kw Gesamtleistung
16 ins Wasser 3 in den Raum. Baujahr 2014 ca. 10500 Betriebsstunden.

Daikin Split Klima 1x im Wohnzimmer + Schlafzimmer gebaut in 2025.

20kWp PV Anlage mit 11kWh Speicher.

Die 2 Heizkreise laufen mit ca. 48Grad Vorlauf.


Verbrauch pro Jahr ca 8 RM Holz und 650L Heizöl.
Ca. 2300kWh mit dem Heizstab.


Es gehen 2 Heizkreise ab die jeweils mit Mischern und Wärmemengenzählern ausgestattet sind.
Grob überschlagen sind im letzten Jahr 8300kWh durch die beiden WMZ gezählt worden.

Wir wohnen mit 4 Personen hier.


Ich denke damit habe ich grob erste Anhaltspunkte für eine Planung zur Verfügung. Die Anlage wollen wir in Eigenleistung umbauen und Anpassen.
Evtl. würden wir Förderungen in Anspruch nehmen, wenn das mit Eigenleistung überhaupt denkbar ist.
Das Forum ist voll mit zahlreichen Hinweisen wobei ich mich auch schon durch einige Themen durchgelesen habe.

Ein Austausch der Komponenten kann ggf. Nacheinander erfolgen, wobei ich aber nicht weiss, wie ich am Besten anfange.


Die Haltbarkeit des Eröltanks ist uns nicht bekannt. Der Tank wurde alle 5 Jahre durch den TÜV geprüft. Weitere Maßnahmen wurden allerdings nicht ergriffen.

Was denkt ihr wie ich das am besten Angehe ?

Der Künzel und der 1000L Puffer dürfen gerne wieder mit eingeplant werden auf diesen würden wir gerne Aktuell noch nicht verzichten

Der Heizungsraum ist relativ warm, dadurch habe ich schonmal mit dem Gedanken gespielt eine BWW dort einzubauen.
Ich denke aber es macht Sinn das Gesamt Konzept zu Betrachten und in die Zukunft zu planen.

Ich freue mich über einen Austausch mit euch.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.04.2026 20:44:48
1
3949464
warum willst das austauschen, kannst doch auch mit den Klimaanlagen heizen?

Spaß, aber bei ca, 8000 kWh Gesamtverbrauch, einsparen wirst da nicht groß

Aber bist Du sicher das der Wert stimmt?

Verfasser:
gwynlavin
Zeit: 12.04.2026 20:46:10
2
3949466
Da stimmt etwas mit dem Wärmebedarf vorne und hinten nicht. 650L Öl, 8 Raummeter Holz und 2,3kWh Durchlauferhitzer stellen irgendwas zwischen 20MWh und 24MWh Wärme für Wasser und Heizen zur Verfügung. Wenn die WMZ nur 8,3MWh gemessen haben frage ich mich wo die restlichen 12-16MWh Wärme geblieben sind.

Gruß Gwyn

Verfasser:
steveoutdc
Zeit: 13.04.2026 08:31:52
0
3949531
Moin, ich werde mal überprüfen ob ich erkennen kann das an den Zählern irgendwas nicht korrekt montiert ist. Diese wurden allerdings damals durch einen Fachbetrieb für Abrechnunsgzwecke eingebaut.
Der Ofen gibt einen Teil seiner Energie direkt in den Wohnraum ab. Wenn er bei geöffneter "Dekotür" Betrieben wird kommt Raumseitig mehr an. Am Künzel habe ich leider keinen Wärmemengenzähler.

Wo könnten sonst solche Mengen an Energie verschwinden?

Der Heizungsraum ist relativ warm, sodass wir Regelmäßig die Tür etwas offen lassen.
Ich denke die Verluste über den Puffer und die ganzen Rohre sind nicht unerheblich.

Verfasser:
cmuesei
Zeit: 13.04.2026 09:39:03
0
3949539
Unsere Hütte ist etwa vom gleichen Bj. nur etwas größer. Von daher kann ich deinen Energieverbrauch nicht nachvollziehen. Du schreibst " Erstes Dach " allerdings nicht den Dämmstand dazu, daher vermute ich hier den größten Verlust.
Zu deiner Planung, so gerne du auch den Holzer und den großen Speicher verwenden möchtest, sind hier Probleme vorprogrammiert. HT und NT Erzeuger zu verheiraten geht selten gut Split-Klimas hast du noch obendrauf??!!. Dazu hast du 2 gemischte Heizkreise( warum), was der HT-Erzeuger bedingt. Einer WP gefällt sowas aber ganz und garnicht. Hier solltest du dir Gedanken machen, die Hydraulik Bedarfsgerecht und WP-tauglich umzugestalten.
DIY kann man machen, wenn man es kann!! Hier solltest du noch viele Forenbeiträge lesen und deine Anlage WP-tauglich machen, was wiederum auch eine ordentliche Datenlage erfordert. PV solltest du nicht überschätzen, wenn auch jedes Watt vom Dach zählt.

Verfasser:
steveoutdc
Zeit: 16.04.2026 18:49:22
0
3950159
Die Montage der Wärmemengenzähler sieht ok aus.

Aktuell sind 2 Mischer verbaut, da das UG vermietet war und entsprechend Abgerechnet wurde.
Zähler EG/OG knapp 6000 kWh im letzten Jahr.
UG knapp 2000 kWh.


Ich möchte die Anlage nicht jetzt direkt umbauen. Aktuell läuft ja noch alles. Wir möchten uns allerdings vorbereiten für den Fall das es soweit ist.

Dann macht es aber vermutlich Sinn die Anlage in der Art noch solange wie möglich zu betreiben und zum Tag X den Holzvergaser auch Ausser Betrieb zu nehmen.

Der Heizstab drückt aktuell zwischen 15-20 kWh pro Tag in den Puffer. Der Ölkessel springt nur Morgens einmal an.

Uns stellt sich die Frage eine Brauchwasser-wärmepumpe jetzt einzubauen. Ergibt das Sinn oder plant man am Besten ein Gesamt System ?

Wie können wir uns vorbereiten bzw. benötigte Daten sammeln ?

Verfasser:
Ruediger1931
Zeit: 17.04.2026 07:01:48
0
3950204
Du brauchst eben noch ein bisschen Zeit um zu verstehen das dein Haus im Grunde nur ca 10.000kwh Stunden benötigt incl. WW.
Das sind ca 700€ Heizkosten mit einer Wärmepumpe.
Deine Vorlauftemperatur ist ebenfalls zu hoch.
Hier ist das größte Optimierungspotenzial raus zu holen.
Wenn du dir dann noch eingestehst das dein HV nur kosten, Dreck und Arbeit verursacht und dazu in wirklich nur 50 bis 60% ins Wasser gehen dann bist du soweit zu verstehen das es das alles nicht braucht und du deine Freizeit auch mal nicht im Wald verbringen könntest.

Ich weiß da tut man sich schwer mit.
Aber das beste für ein günstiges Invest und dauerhaft niedriege Betriebskosten wäre einzig auf die Wärmepumpe zu setzen.
Wenn Geld übrig ist stell dir einen Ofenw ins Wohnzimmer.

- Öl Heizung raus
- Öltank raus
- HV still legen
- 1000 Liter Puffer raus.
Alternativ den Puffer rein als Brauchwasserbereitung nutzen. Allerdings hat er relativ hohe Verluste.
- Deine beiden Heizkreise thermisch optimieren und zusammen legen auf eine Temperatur
- Temperatur Ziel sollte 35 Grad sein. Deinen Angaben zufolge sollte das machbar sein.
- Heizlast berechnen und Schlechträume analysieren und beheben.

Viel Erfolg was auch immer es am Ende wird. 😃

Verfasser:
steveoutdc
Zeit: 19.04.2026 18:25:30
0
3950564
Danke für den Input bis hier hin.
Ich habe das mit meiner Frau besprochen. Eure Tipps wollen wir so umsetzen.

Die Ausführung würden wir in ca. 2 Jahren angehen wollen. Bis dahin sollten die Reste an Öl und Holz verbraucht sein.

Es bleibt also noch einiges an Zeit für eine intensive Planung.

Die Ölheizung samt TW Speicher entfallen.
Der 1000l Puffer und der Ofen dann ebenfalls.

Die beiden Heizkreise werden ohne Mischer betrieben.
Kann ich weiterhin 2 Wärmemengenzähler einsetzen ?

Anlagenteile wie MAG, Mikroblasenabscheider und Magnetitabscheider und Pumpen können ggf. übernommen werden.

Größtenteils sind an den Heizkörpern einstellbare Ventile vorhanden. Zudem sind alle Heizkörper über ERR im KNX realisiert und werden über Stellantriebe angefahren.

Unser Smart Home System werde ich dahingehend optimieren, dass ich Temperaturen der Räume Loge.
Zusätzlich platziere ich noch Temp. Fühler an den Vor und Rückläufen.

Was können wir weiterhin unternehmen um die Planung zu verbessern?

Sollten wir in der kommenden Heizsaison die Regler möglichst offen halten und mit der Heizkurve weit runter gehen ?

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RayKrebs schrieb: Was dann natürlich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt....
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