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16.04.2025 11:54:38 |
wurden die Arbeiten von Beglau durchgeführt? Wieso wurde der Verdichter gewechselt, wie kam man drauf das der bei dem Fehlerbild defekt wäre? Warum die Anlage im "Wartemodus" ist sollte Beglau ja problemlos sehen können, was wurde als Ursache genannt? Und Eisbildung am Verdichter? Bist du dir da sicher? Dafür müsste das Kältemittel im Verdichter verdampfen. Ich wüsste nicht wie es dazu kommen sollte. Die Anlage müsste da ja tierisch überfüllt sein, und dann wäre der Verdichter aber wohl auch nach kurzer Zeit hinüber. Klingt also alles verdammt merkwürdig... und technisch habe ich die Monteure durchaus als kompetent erfahren, würde so eine Schadensbehebung also nicht erwarten. Pläne von "Beglau" weg zu kommen hab ich keine. Die Anlage tut was sie soll, ohne zu mucken. Wenn sich das ändert, dann werd ich schauen worans liegt. Wasserspeicher? Dann fliegt der aus dem System und dafür kommt ggf. eine Brauchwasser-WP. Verdichter? Darf der lokale Kältebauer tauschen und wenn nötig die Anlage spülen, Filter einbauen/tauschen. Steuerung? Die für die Heizkreise hab ich eh schon ersetzt (aber nicht weil sie nicht mehr tat, sondern weil sie mir nicht "smart" genug war), die für den Kältekreis ließe sich wohl durch eine Standard-Steuerung ersetzen, wenn vom Kältebauer ein passendes Expansionsventil verbaut wird. Wasser in die Leitungen zu jagen wäre dagegen meine allerletze Option. Das ist irreversibel und funktioniert mit Pech eben nicht ordentlich, denn eigentlich sind die Rohre dafür zu dünn, entsprechend wirst du viel Pumpenleistung brauchen um die Spreizung halbwegs in WP-taugliche Bereiche zu bekommen.
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29.04.2025 11:58:41 |
Ich möchte gerne unsere Erfahrung mit der Beglau Erdwärmepumpe mit DV/DK teilen. Wir haben uns 2006 im Rahmen unseres Neubaus für eine Beglau Wärmepumpe entschieden. Mich hat damals die Effizienz des Einkreis-Systems ohne zusätzlichen Wärmetauscher überzeugt. Seit unserem Einzug im Sommer 2007 läuft die WP nun mit dem ersten Verdichter (Copeland ZP32K3E-TFD-522, Kältemittel R410A). Zur Anlage gehören eine Einzelraumregelung (ERR), ein Frequenzumrichter (Toshiba VFS11) für den Softanlauf des Kompressors und ein 200-Liter-Warmwasser-Edelstahlboiler, der im Heißgaskreis eingebunden ist. Ende 2020 hatten wir den ersten und bisher einzigen Störfall: Zunächst fiel uns Feuchtigkeit an zwei gegenüberliegenden Innenwänden im Flur auf. Die Ursache war ein Wasseraustritt unter dem Boiler, direkt am Heißgaseintritt in den Wärmetauscher. Das Wasser konnte dort vermutlich über ein Jahr unbemerkt abfließen und gelangte schließlich über eine Fuge in den Estrich bzw. zur Bodenplatte. Ich habe das Wasser provisorisch mit einer flachen Schale aufgefangen und per Mikropumpe abgeführt. Es sind wohl hochgerechnet über den längeren Zeitraum so mehrere Kubikmeter Wasser zusammengekommen. Eine Undichtigkeit am Wärmetauscher-Eingang ist leider irreparabel und damit ein Totalschaden des Boilers. Beglau bot uns den Ausbau des Boilers aus dem Heißgaskreis und den Einbau einer separaten Brauchwasser-Luftwärmepumpe (BWWP) an. Wir haben uns dann aber für eine Vaillant AroStor 200 BWWP vom lokalen Heizungsbauer entschieden. Für den Ausbau des alten Boilers haben wir eine Kältefirma beauftragt. Die hat die 11 kg R410A abgesaugt und zwischengelagert und die Lötarbeiten durchgeführt. Danach wurden etwa 500 g neues Gas und etwas Öl nachgefüllt. Die Kältefirma hat knapp einen Tag dafür gebraucht, seitdem läuft alles störungsfrei :-) Die neue BWWP steht am alten Platz und nutzt die Raumluft des HWR (ca. 12 m² / 30 m³ Luftvolumen). Im Winter kommt die Raumluft-Grundwärme für die BWWP über die Beglau-Erdwärmepumpe, im Sommer bleibt die Beglau-WP jetzt komplett aus. Ende 2020 habe ich die WP-Anlage genauer dokumentiert und die Signale der beiden Crouzet-SPS in verschiedenen Betriebszuständen gemessen. Die SPS-Programme wären sehr hilfreich, sind dafür ja leider nicht ohne Weiteres einsehbar. Mein Ziel: Im Fall eines SPS-Ausfalls eine Ersatzsteuerung bauen zu können und auch generell einen schonenderen, effizienteren und smarteren Betrieb zu ermöglichen. Wichtig war mir, die Taktzeit der WP auf einmal pro Tag zu begrenzen, um die Lebensdauer des Kompressors zu erhöhen. Dazu habe ich eine Siemens Logo8 SPS vorgeschaltet. Die Logo8 misst die Temperatur im „Masterraum“ (Wohnzimmer) und schaltet die Anlage entsprechend. Die Logo8 überwacht Mindestlaufzeiten für die Ölverteilung und Ruhezeiten. Die Bedienung der Laufzeiten und Soll-Temperatur erfolgt direkt an der SPS oder per Web-Interface (LAN-Anschluss). Die komplette Steuerung und Überwachung kann auch per MODBUS, angebunden an ioBroker (MODBUS-Adapter) erfolgen. So lassen sich z.B. PV-Priorität und weitere smarte Funktionen umsetzen. Ein Hinweis zum Ausbau des Boilers: Seit der Boiler nicht mehr im Heißgaskreis ist, fällt bei mehr als halb geschlossenen Raum-Ventilen die Kompressordrehzahl unter 40 Hz. Dabei entstehen laute Schlag- und Rattergeräusche. Seitdem lasse ich alle Nebenraumventile offen. Praktisch haben wir dadurch keine ERR mehr. Nach vier Jahren kann ich allerdings sagen, dass es keinen Nachteil beim Wohnkomfort gibt. Ein anderes Problem haben wir dafür nicht mehr: Im Sommer wurde unser Badezimmer noch weiter aufgeheizt, da zum Aufwärmen des Warmwassers im Boiler das Heißgas über die Bypass-Strecke im Badezimmer geführt werden musste. Dieser Zusammenhang war uns lange Zeit nicht bewusst. Ich habe mich zuletzt weiter mit der Regelstrategie des WP-Managers beschäftigt. Im Notfall könnte ich mit den Sensoren V1 (Eingang Verdampfer/Gartenkollektor), V2 (Ausgang Verdampfer), der Differenz V2-V1, T-KOP (Kompressor/Heißgastemperatur) und VL-P (Heißgasdruck) die PWM-Taktung des Expansionsventils und die Kompressordrehzahl per Logo8 steuern. Mich interessiert sehr, wie weit eure Erfahrungen mit der Beglau-WP sind.
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29.04.2025 13:29:18 |
Meine Erfahrungen stehen ja schon weiter vorne, bisher hält mein Wasserspeicher noch. Wie hart ist dein Wasser? War die Ursache für das Leck erkennbar? Die Regelfunktion für den Kältekreis würde mich interessieren. DIe scheint mir etwas ungewöhnlich zu sein, somit nicht durch Standardteile ersetzbar, ohne am Kältekreis zu arbeiten. Mit Wasserspeicher läuft die Anlage bei mir bis auf 30Hz runter ohne Probleme. Wundert mich, dass du ausgerechnet bei niedrigen Drehzahlen Geräuschprobleme bekommst, hätte ich jetzt eher andersrum erwartet, nachdem die Drücke bei dir am Verteiler jetzt etwas höher sein dürften als vorher. Ohne ERR wäre bei mir ein Problem, dann müsste ich Drosselventile in die Kreise einbauen lassen. Die Heizleistung ist nicht wirklich auf die Räume abgeglichen. Die Steuerung nach Master-Raum kann die ERR von Beglau aber doch eigentlich von Haus aus. Genauso wie man einstellen kann welche Räume er wie weit überheizen darf bei WW-Bedarf. Zumindest ist das bei meiner 2010er Version so. Ach ja, ließ sich das Leck am Wasserzähler erkennen, also gabs einen sichtbaren, permanenten Durchfluss? So wie es klingt vermutlich nicht
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29.04.2025 19:14:19 |
Den permanenten Wasserdurchfluss hätte ich tatsächlich am Wasserzähler sehen können... Mein Tipp nach dieser Erfahrung: Einfach in der Nacht oder wenn man länger außer Haus ist den Wasserzählerstand vergleichen. Mit dieser einfachen, aber effektiven Methode kann man Leckagen im Haus aufspüren. Das hätte in unserem speziellen Fall den Boiler zwar nicht retten können, aber immerhin wäre das Wasser nicht ins Mauerwerk gelangt. Glücklicherweise war es Frischwasser und man sieht die Spuren nicht mehr. Das komplette Trocknen hat aber ein gutes Jahr gedauert. Übrigens gibt es ein tolles Projekt, um den analogen Wasserzähler digital auszulesen: AI_on_the_Edge. Die Daten werden dann im ioBroker ausgewertet und der schickt eine Info-Email, wenn es in 24 Stunden nicht mindestens 4 Stunden lang eine Ruhephase gibt, wo kein Wasserverbrauch gemessen wird. Das ist vielleicht etwas nerdig, hat aber Spaß gemacht. Die Wasserhärte ist bei uns übrigens genau im Mittelfeld, also keine hohe Kalkbelastung, die zu vorzeitigen Problemen führen könnte. Du könntest die Schwachstelle am Boilerboden, wo der Wärmetauscher sitzt, auch bei dir mal nachsehen, ob sich dort schon Anzeichen für eine Leckage zeigen. Dazu gibt es eine runde Revisionsöffnung nahe am Boden. Auch oben am Warmwasserauslass des Boilers konnte man bei uns schon Korrosionszeichen sehen. (Ich habe dazu auch Fotos, aber ich sehe im Moment hier im Forum nicht, wie ich Fotos hochladen kann?)Unsere Crouzet SPS für die Einzelraumregelung kann praktisch nur die Temperatur der Räume steuern. Mit der Logo 8 SPS kann ich jetzt alle neuen Funktionen und Optimierungen umsetzen, die 2007 noch nicht abzusehen waren. Insbesondere kann ich das Zeitfenster der WP optimal schonend steuern und bei PV-Überschuss automatisch über die Solltemperatur überheizen. Noch wichtiger ist mir, dass ich eine Lösung vorbereitet habe, falls die Crouzet SPS (ERR) in der Zukunft ausfallen sollte. Für den Ersatz der WP-Manager SPS habe ich einige Infos und einfache Kenntnisse der Kältetechnik gesammelt. Bei der Steuerung des Expansionsventils beispielsweise handelt es sich um ein einfaches, aber solides PWM, also zeitgesteuertes Takten des Ventils. Hier kommt kein modernes elektronisches Ventil zum Einsatz, was die Sache aufwändig gemacht hätte. Die Taktfrequenz-Regelung wird über die Differenz der Temperatursensoren V2-V1 umgesetzt. Beispiel: V2 ( Verdampfertausgang) = 4 C, V1 (Verdampfereingang) = -1 C, Differenz V2-V1 = 5 K. Bei einer Ventil-Taktfrequenz von 0,1 Hz ist eine Periode 10 Sekunden lang. Bei 5 K wird das Ventil 5 Sekunden geöffnet und 5 Sekunden geschlossen. Das ist technisch sehr einfach gehalten. Oft setzt man eigentlich auch einen Drucksensor am Saugeingang des Verdichters ein. Die hier gewählte einfache Variante scheint aber bei großen Verdampfern in Erdwärmepumpen, wie einen Gartenkollektor, in Ordnung zu sein. Bei kleinen Verdampfern, wie bei Luft-Wärmepumpen, werden wohl Drucksensoren und elektronische Ventile eingesetzt. Für die Steuerung ist das einfache System für mich aber hier von Vorteil. Für die Verdichterdrehzahlregelung wird der Drucksensor VL-P verwendet. Der Druckwert wird mit folgender Formel in die Drehzahl umgerechnet: Drehzahl (Hz) = (Druckwert aus Anzeige - 63,8) / -0,7 Beispiel: Anzeigewert Druck = 29 -> (29-63,8)/-0,7 -> Drehzahl = 49,7 Hz Die Drehzahl wird von der SPS so nicht direkt verwendet, sondern über einen DO (Digital Output) als PWM-Signal an einen DO/AO Wandler geschickt und dann als 0-10V Analogsteuerspannung an den Frequenzumrichter gegeben. Die Formel ist also hier mehr zum Nachvollziehen und Nachbauen der Regelung gedacht. Mit der Formel Anzeigewert Druck = (Spannung VL-P [V] * 10) - 25,88 wird ein gemessener Spannungswert vom Drucksensor VL-P in den Druckwert in der Anzeige umgerechnet. So ist beispielsweise bei einer Spannung des Drucksensors VL-P von 5,45 V der Druck-Anzeigewert = 29. (Nach obiger Formel würde damit dann die Drehzahl auf 49,7 Hz gestellt). In diesem Beitrag sind schon tolle Infos ausgetauscht worden, die mich inspiriert haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier zusammen unsere Erkenntnisse teilen und unser Wissen weiter ausbauen können, um Lösungswege für Probleme aufzeigen zu können.
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29.04.2025 21:21:05 |
Ok, hab ihn dann mal nackig gemacht, und tatsächlich, man kann ihm unter den Rock schauen. Muss sagen, schaut für mich alles top aus, keine Anzeichen von Korrosion am Speicher, alles trocken... und das wo meine Wasserhärte relativ hoch ist. Die " Regelung" vom Kältekreis klingt mir irgendwie zu simpel... Ex-Ventile hab ich definitiv 2. eins mit Kapillar, eins ohne. Soll so wohl einen größeren Regelbereich abdecken. Jedes mit eigenem Magnetventil und separat an die Steuerung angeklemmt. Normal kenn ich die Einspritzregelung eben auch nur mit Temperatur + Druck, das ist eigentlich wohl das gängige. Und Regelung dann über einen Stepper. Das sollte auch nicht verschleißanfälliger sein als die Beglau-Variante, die Ventile sind ja auch nur auf eine gewisse Anzahl Schaltzyklen ausgelegt, die bei einer PWM durchaus fix erreicht sind, auch wenn sie recht langsam ist. Zeitfenster ist bei mir recht simpel. Als ich noch die ERR von Beglau verwendet hab hab ich einfach per EVU-Kontakt die Anlage abends weggeschaltet, und morgens wieder freigegeben. Ein Überheizen war damit nicht möglich, das kann ich jetzt mit meiner eigenen ERR, aber... ist nur beschränkt sinnvoll, gerade da die Leistungsaufnahme fix bleibt, ich sie also nur länger laufen lassen kann. In den Zeiten wo das interessant ist hat sie aber eh schon halbwegs viel Laufzeit. Macht eigentlich nur so im Februar Sinn, ab März wird die Bude dann dauerhaft zu warm, davor läuft sie eh länger als es hell ist. Das Wasserzähler-Projekt klingt interessant... bisher bin ich mit dem auslesen per Impulszählung meist eher gescheitert. Mit dem AI-Projekt hat man dann zwar immer noch keine Durchflussrate, aber zumindest schonmal Zählerstände.
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30.04.2025 10:35:37 |
Bei dir sieht die Situation auf dem Bild erstmal sehr ordentlich aus. Auf dem Boden sehe ich eine Pappe, die vielleicht erste mögliche Tropfen aufsaugen könnte. Vielleicht legst du zur Sicherheit einfach ein Löschpapier o.ä. darunter, um dann dort mal nach konkreten Anzeichen zu suchen. An der Stelle, wo die Heißgas- Rohre in das Schraubgewinde des Wärmetauschers übergehen, erkennt man auf dem 2. Bild einige weiße und grüne Ablagerungen. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich glaube hier war bei uns auch mindestens eine der Undichtigkeiten. Das würde ich mal auf Veränderungen im Auge behalten. Wärmetauscher am Boilerboden:Warmwasser-Auslass (oben) mit Korrosion:Meine Bilder vom Boiler sind von Sep. 2020, zu dem Zeitpunkt war unser Boiler 13 Jahre im Einsatz. Dein Boiler ist jetzt schon 15 Jahre im Einsatz und sieht besser aus. Ich hoffe das bleibt so. User @aeroid hat am 26.1.25 einen interessanten Beitrag geschrieben. Aus der Anlagenbeschreibung sehe ich, dass dort schon andere Komponenten als bei mir eingesetzt wurden. Beispielsweise Frequenzumrichter FU: Altivar 32 (bei mir Toshiba VFS11) ERR: Crouzet M3 XD10 / XD26 (bei mir Crouzet Millenium SA20) WPM: Crouzet M3 XD26 (bei mir Crouzet M3 CD20) Scrollverdichter: Danfoss (bei mir Copeland) Das erscheint mir erstmal insgesamt nicht so bedeutsam. Es ist eher ein guter Ausgangspunkt für den Austausch von defekten Teilen mit Ersatzgeräten anderer Hersteller. Welche Komponenten sind bei dir verbaut? Ich habe beispielsweise neulich die Konfiguration unseres FU ausgelesen, um ein Ersatzgerät im Bedarfsfall einrichten zu können. Nach fast 20 Jahren sind manche Produkte aber nicht mehr als Neuteil zu bekommen. Es sind 14 Parameter im FU, die vom Werksstandard abweichen. Die 14 geänderten Parameter konnte ich noch einfach am FU-Display auslesen. Ansonsten bräuchte man auch für den FU eine eigene Parametriersoftware, da er eine sehr umfangreiche Parametrierung bietet. Ich denke, dass ich die Funktion der Parameter so weit überblicke, dass ich einen anderen FU damit einrichten könnte. --- P.S. Ich habe nachgelesen, dass es im Forum keine Foto-Upload Funktion gibt. Empfohlen wird ein Upload der Fotos auf pic-upload.de.
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30.04.2025 11:47:55 |
Zitat von JoeBo  Bei dir sieht die Situation auf dem Bild erstmal sehr ordentlich aus. Auf dem Boden sehe ich eine Pappe, die vielleicht erste mögliche Tropfen aufsaugen könnte. Vielleicht legst du zur Sicherheit einfach ein Löschpapier o.ä. darunter, um dann dort mal nach konkreten Anzeichen zu suchen. Ich denke, das ist dann eher ein Fall für eine "Tropfschale" plus Wassermelder, zur Sicherheit. Ständig die Dämmung runter und wieder drauf machen ist auch nicht so die Freude Zitat von JoeBo  An der Stelle, wo die Heißgas-Rohre in das Schraubgewinde des Wärmetauschers übergehen, erkennt man auf dem 2. Bild einige weiße und grüne Ablagerungen. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich glaube hier war bei uns auch mindestens eine der Undichtigkeiten. ok, das wundert mich, denn da hätte ich dann nur austretendes Kältemittel, oder ins Kältemittel eintretendes Wasser erwartet. Aber keine Wasserleckage nach unten. An den Verschraubungen durch den Deckel, wo man die DIchtringe sieht, könnte das natürlich anders ausschauen Zitat von JoeBo  Dein Boiler ist jetzt schon 15 Jahre im Einsatz und sieht besser aus. Ich hoffe das bleibt so. du kannst mir glauben: das hoffe ich auch ;-) Zitat von JoeBo  Frequenzumrichter FU: Altivar 32 (bei mir Toshiba VFS11) ERR: Crouzet M3 XD10 / XD26 (bei mir Crouzet Millenium SA20) WPM: Crouzet M3 XD26 (bei mir Crouzet M3 CD20) Scrollverdichter: Danfoss (bei mir Copeland) RIchtig, bei mir sinds auch andere als bei dir. Die Crouzet ist bei mir wie bei aeroid, der FU ebenfalls. Verdichter ist aber ein Copeland ZP23K3E-TFD-522. Gerade beim FU denke ich wurd genommen was gut / günstig zu bekommen war, denn im Endeffekt brauchts da ja eh nur die 0-10V Schnittstelle. Zitat von JoeBo  Die 14 geänderten Parameter konnte ich noch einfach am FU-Display auslesen. Ansonsten bräuchte man auch für den FU eine eigene Parametriersoftware, da er eine sehr umfangreiche Parametrierung bietet. Das ist beim Altivar recht simpel, der hat Modbus und eine Beschreibung der ganzen Register. Lässt sich darüber also auslesen, nutze ich auch um mir Laufzeitdaten abzugreifen. Hab aber noch nicht verglichen was alles vom Standard abweicht.
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30.04.2025 18:03:11 |
Zitat von Gnampf  ok, das wundert mich, denn da hätte ich dann nur austretendes Kältemittel, oder ins Kältemittel eintretendes Wasser erwartet. Aber keine Wasserleckage nach unten. An den Verschraubungen durch den Deckel, wo man die DIchtringe sieht, könnte das natürlich anders ausschauen Im Trinkwasserboiler ist ein Sicherheits-Wärmetauscher mit Doppelrohr eingebaut. D.h. das Kältemittel wird in einem inneren Rohr sicher geführt, um Kontamination von Kältemittel und Wasser zu vermeiden. Nur das äußere Rohr hat Kontakt zum Wasser. Im Fall einer Undichtigkeit wird also erst Wasser ins Außenrohr eindringen und irgendwo wieder austreten, bevor (wenn überhaupt) Kältemittel austreten könnte. Ich denke bei mir war es auch an dieser Stelle und nicht am Deckel mit den Dichtringen. Außerdem gab es bei mir auch oben am Warmwasser-Ausgang schon relativ viel Korrosion mit etwas Wasseraustritt. Das wäre wahrscheinlich noch reparabel gewesen, während die Korrosion am Sicherheitswärmetauscher einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellt. Insgesamt waren speziell die Boiler-Anschlüsse schon viel stärker von Korrosion und Undichtigkeit betroffen, als ich das erwartet hätte. Zitat von Gnampf  Das ist beim Altivar recht simpel, der hat Modbus und eine Beschreibung der ganzen Register. Lässt sich darüber also auslesen, nutze ich auch um mir Laufzeitdaten abzugreifen. Hab aber noch nicht verglichen was alles vom Standard abweicht.
Die geänderten FU-Parameter im Toshiba sind alle recht simpel, so dass man sie auch einfach händisch auf einen anderen FU umsetzen könnte. Beispielsweise werden Min (39 Hz, Werk=0 Hz) und Max (60 Hz, Werk=50 Hz) Frequenz und die Zeit für die Softanlauf-Rampe vorgegeben, sowie die Nenndrehzahl des jeweiligen Kompressors. Im Zweifel würde sogar der Werksstandard schon mal für die Grundfunktion reichen und man kann sich dann rantasten.
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30.04.2025 20:30:10 |
Der Sicherheits-WT ist halt recht sinnlos, wenn das äußere Rohr umbemerkt durchgammeln kann. Da hätte es dann einen Ablauf gebraucht, oder Sensorik die ein Leck meldet... sonst bemerkt man ggf. das äußere Leck gar nicht, bis das zweite Rohr dann auch Leck ist. Oben ist bei mir noch alles top, aber das dürfte auch eher kein Thema von Beglau, sondern von deinem Installateur sein, der die Anschlüsse gemacht hat. Das sieht nach Materialunverträglichkeiten aus. Bei mir sind auch die Rohre durchgehend mit Edelstahl ausgeführt. Beim FU war bei mir Min. mit 30Hz angegeben, Max. 60Hz, wobei er so hoch nie gekommen ist. Ich glaub selbst 50Hz hat er nie erreicht. Aber die FU- Regelung ist ja wie gesagt eh merkwürdig, führt zu einer immer konstanten Leistungsaufnahme bei mir. Wenn ich den FU auf 30Hz beschränke arbeitet der Rest aber weiterhin genauso gut, nur die Leistungsaufnahme geht endlich runter... und natürlich auch die Heißgastemp und die Kondensationstemp, dafür die Laufzeit halt hoch.
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10.09.2025 17:26:47 |
Hallo zusammen...wer hätte es gedacht, ich habe auch eine Beglau-Wärmepumpe und meine Problemchen beginnen. Sie ist seit 2008 installiert und hatte letztes Jahr das erste Problem. Beglau wollte mir (oh Wunder) gleich eine neue Anlage einbauen, da die Anlage sich immer wieder durch den Motorschutz abstellte. Ein ordsnaher Heizungstechniker fand nun heraus, dass nur der Frequenzumrichter ausgetauscht werden musste. Dies lief jetzt auch für ein gutes Jahr recht gut, nun kommt bei der Beglau aber die Fehlermeldung FU und bei dem Frequenzumrichter Uu1= underpowerd und alles stellt sich ab. Das Warmwasser wird nur noch auf maximal 49°C erhitzt und meine Stromrechnung für die Wärmepumpe hat sich verdoppelt. Irgendjemand eine Idee, wer mir da helfen kann? Mein "neuer" Heizungstechniker ist überfragt und meint, das es ein elektrisches Problem ist und mein Elektriker kennt sich mit Wärmepumpen nicht aus. Beglau brauche ich nicht anrufen aus s.o. schon mehr als ausführlich berichteten Ursachen mit dem Hersteller aus anderen Berichten. Hat irgendjemand eine Idee, Erklärungen für meinen Elektriker, dass er es doch einstellen kann, Handwerker, .... Rauswerfen will ich meine Heizung eigentlich noch nicht....
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| | Zeit:
10.09.2025 18:07:45 |
Beglau hat das Thema DIrektverdampfer / Direktkondensator der Homepage nach wohl auch komplett aufgegeben, gefühlt auch die Kältetechniker rausgeworfen, und verbaut jetzt als Standard-Heizungsbauer Standard-Anlagen. Seit wann sind denn die Stromkosten explodiert, seit dem neuen FU, oder erst später? WIe wurde der neue FU eingestellt? Wurde die Mindest- und Maximalfrequenz bedacht? Ich hab so die Befürchtung, dass deine Anlage mit zu niedriger Frequenz lief, und sich der Kompressor jetzt am fressen ist. Das wäre dann definitiv ein Fall für den Kältetechniker, aber wohl kein ganz billiger, da das System dann wohl gespült werden muss. Dazu müssen die Ventile der Heizkreise geöffnet (= mit 24V bestromt) werden. Der Kompressor ist halt vom Hersteller gar nicht für den Inverterbetrieb freigegeben. Deswegen hat er auch nur einen recht eingeschränkten Frequenzbereich in dem man in betreiben kann, ohne das er Schaden nimmt. Bei mir ist 30-60 Hz freigegeben. Was für ein FU ist denn jetzt verbaut, und was bedeutet die Fehlermeldung genau? Das die Beglau- Steuerung einen FU-Fehler meldet wundert mich, denn eigentlich hat die keine Rückmeldung vom FU, sondern gibt einfach nur eine Sollfrequenz aus. Ob der FU dann da überhaupt drauf reagiert interessiert nicht, zumindest bei mir. Oft genug war bei mir schon der FI vom FU geflogen, so dass der gar nichts tat... aber die Beglau-Steuerung hatte da null Fehler. Erstmal also rausfinden, was der Fehler genau bedeutet. Wenn das auf eine Überlast hindeutet, und der FU korrekt gewählt wurde, dann frisst sich wohl der Kompressor. Ich fürchte, dass es das sein wird, und du dich nach einem Kältetechniker umsehen musst.
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24.10.2025 12:11:55 |
Hallo....
Das Gerät ist ein YASKAWA GA500. Wurde mir vom Fachmann als Austauschgerät empfohlen. Wie es angeschlossen/eingestellt wurde und ob die Fehlermeldung FU an der Wärmepumpe noch was anderes bedeutet, weiß ich leider nicht.
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22.11.2025 19:13:41 |
Hallo an die Runde, habe auch eine Beglau Anlage und kenne auch den überragenden Kundenservice. Bei mir würde auch von meinen Kältetechniker des Vertrauens der Pufferspeicher entfernt und eine Brauchwasser-Wärmepumpe installiert. Läuft alles super. Die Programme für die Einzelraumsteuerung habe ich auf dem PC für den Notfall aber an die WP Steuerung komme ich nicht Ran zwecks Passwort. Ist hier jemand weiter? Würde gerne auf Siemens umbauen und das Programm als Hilfestellung nutzen. Danke
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09.02.2026 22:44:14 |
Zitat von rappix  Zitat von Lukas06  [...] Hallo an alle die sich auch mit einer Beglau WP herum ärgern. Habe seit 2008 auch solch eine Direktverdampfer WP. Auch mehrere Reparaturen hinter mir und viele "schöne" telefonate mit Herrn Beglau der Mann ist einfach sehr speziell. Arbeitet nur gegen Vorkasse und diese sind[...] Hallo Lukas, wie kann ich mit Dir in Kontakt treten? Kannst Du mir an meine Mail schreiben? Deinen Beitrag kann ich umfänglich zustimmen. Gern möchte ich Näheres erfahren. Meine Mail: Iris.klamt@gmail.com Vielen Dank schonmal. Herzlichen Gruß Iris Klamt
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13.04.2026 17:02:22 |
Ich habe leider die gleichen Probleme mit Beglau-Wärmepumpen, wie so viele hier: - katastrophaler Service, zum Teil erst nach Wochen eine Rückmeldung – so lange sitzt man im Kalten; - Grundsätzlich kommt immer erst eine gesalzene 100 % Vorschussrechnung, bevor bei uns jemand auftaucht; - sehr befremdliche, oft unverschämte Kommunikation, als sei der Chef Autist; - Extreme Reparaturkosten. Es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht irgendetwas kaputtgeht; die Reparaturkosten betragen mittlerweile mehrere Zehntausend Euro.
Wir möchten das Beglau Wärmepumpensystem wechseln. Kennt irgendjemand in Hamburg eine Firma, die das System übernehmen kann? Der Tausch auf ein wassergeführtes System wäre zu aufwendig, aber der Wechsel zu einem seriösen und serviceorientierten Direktverdampfer-Anbieter wäre klasse. Bin für jede Hilfe dankbar.
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