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Broetje WGB Pro EVO 20 C zündet nicht mehr
Verfasser:
bauer67
Zeit: 12.04.2026 20:42:05
0
3949463
Guten Abend allerseits!
Ich bin ganz neu hier und habe eine Frage zu unserer Broetje WGB Pro EVO 20 C, die plötzlich nicht mehr zündet und ständig den Fehler 133 (Sicherheitszeitüberschreitung oder so) anzeigt. Ich habe mal die Front abgenommen und dabei festgestellt, dass das Ansaugrohr unten quasi in der Luft hängt und sich offensichtlich ein dort angebrachtes Panzertape gelöst hat (vermute, dass dieses bei der vor ziemlich genau einem Jahr durchgeführten letzten Wartung geklebt wurde.) Ich würde gerne ein Foto hinzufügen, weiß aber nicht, wie das hier funktioniert.
Bin für jeden Tipp dankbar, denn für ohne Heizung, und vor allem für ohne Warmwasser ist es einfach noch ein bisschen zu kalt. Die Firma, die die Heizung eingebaut und regelmäßig gewartet hat, hat natürlich momentan große Terminschwierigkeiten.
Schöne Grüße
Robert

Verfasser:
Jens_priovox
Zeit: 13.04.2026 08:07:48
0
3949527
Hallo Robert,

das gelöste Ansaugrohr ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Verursacher. Ohne ordentlich angeschlossene Verbrennungsluft läuft die Zündsequenz durch bis zur Sicherheitszeit — Fehler 133 ist die logische Folge.

Bitte nicht selbst antapen. Das ist eine gasführende Anlage, da muss eine Fachfirma ran. Den Notdienst deines Gasnetzbetreibers anrufen (Nummer steht auf der Gasrechnung oder auf der Netzseite) — die kommen auch nachts.

Dass da Panzertape verbaut wurde, solltest du der Wartungsfirma schriftlich mitteilen. Das war handwerklich nicht in Ordnung — und dokumentieren, falls es später Kulanzgespräche gibt.

Fotos hochladen: Im Antwortfeld gibt's ein kleines Bildersymbol unten, da kannst du direkt aus dem Browser anhängen.

Verfasser:
bauer67
Zeit: 13.04.2026 15:51:30
0
3949578
Hallo Jens,
vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Gerade ist ein Techniker von der Wartungsfirma da, der behauptet, mit dem Ansaugrohr habe das Problem nichts zu tun, sondern die Gaszufuhr stimme nicht (wahrscheinlich Problem mit einem Magnetschalter).
Meine Frage wäre jetzt, ob das nicht auch von dem permanent „falschen“ Gas-/Luft-Gemisch verursacht worden sein könnte?
VG Robert

Verfasser:
Jens_priovox
Zeit: 14.04.2026 08:12:45
0
3949661
Hallo Robert,

das ist eine berechtigte Frage – und ich würde die Aussage des Technikers kritisch einordnen.

Ein gelöstes Ansaugrohr bedeutet, dass der Brenner Verbrennungsluft nicht ordentlich ansaugen kann. Damit stimmt das Gas-Luft-Gemisch nicht – und ein fehlgezündetes oder nicht gezündetes Gemisch ist genau das, was Fehler 133 auslöst. Dass das Ansaugrohr "nichts damit zu tun" haben soll, müsste der Techniker erst mal begründen.

Ob das Magnetventil separat defekt ist, kann natürlich trotzdem sein. Aber: Ein Magnetventil, das durch falsches Gas-Luft-Gemisch "beschädigt" wurde, wäre ungewöhnlich – Magnetventile schalten nur ein/aus, die Verbrennung selbst läuft dahinter.

Was ich an deiner Stelle tun würde: Schriftlich festhalten, was der Techniker als Befund dokumentiert (Panzertape, Ansaugrohr, Magnetventil) – mit Datum. Falls die Heizung nach der Reparatur wieder Probleme macht, ist die Beweislage dann klarer. Und falls der Magnetventiltausch fällig wird: fragen, ob das als Kulanzfall gilt, wenn das Ansaugrohr bei der letzten Wartung unsachgemäß gesichert wurde.

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conveyor13 schrieb: Hallo, im Angebot eines Heizungssanitärs für einen hydraulischen...
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