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05.04.2026 14:00:15 |
Zitat von Flowfix  Zitat von karstenhq2011  [...] Ich sehen auch keine Gründe für eine Mehrleistung in der Wartung einer Wärmepumpe. Wartung für den Ölbrenner mit Reinigung hat letztes Jahr ca.190 EUR Brutto gekostet. Der Preis für Wärmepumpe bei 2 Heizungsbauern hier startet ab 335EUR. Einer hat den Preis ggü Vorjahr um satte[...] Bei den hohen Wartungskosten für eine Wärmepumpe würde ich mir einfach mal die Mühe machen und mehrere Heizungsbauer kontaktieren. Es geht auch günstiger, wie man an meinem Heizungsbauer sieht.
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05.04.2026 21:18:36 |
Das grundsätzliche Problem ist aber, dass Handwerker, innerhalb der ersten 2-5 Jahre, keine Hand an Anlagen legen, die sie nicht selbst eingebaut haben. Wenn dann der Betrieb, der die Anlage eingebaut hat, kein Interesse am Wartungsgeschäft hat, ist man gezwungen den Wartungsvertrag mit Buderus abzuschließen oder auf die 5 Jahre Systemgarantie zu verzichten. Der freie Wettbewerb ist hier ausgehebelt.
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05.04.2026 21:36:25 |
Zitat von Sasse  DWenn dann der Betrieb, der die Anlage eingebaut hat, kein Interesse am Wartungsgeschäft hat, ist man gezwungen den Wartungsvertrag mit Buderus abzuschließen oder auf die 5 Jahre Systemgarantie zu verzichten. [...] Das muss dann aber ein wirtschaftlich dummer Betrieb sein. Jährliche, wiederkehrende Einnahamen und Kundenbindung ablehnen?
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05.04.2026 21:38:57 |
Das rentiert sich für die wahrscheinlich einfach nicht. Anfahrt zu weit und die verdienen mit ihrem anderen Geschäft vermutlich mehr.
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05.04.2026 21:46:44 |
Und wenn dann der Handwerksbetrieb aufgrund der Aussage "Übernimmt die Wartung von von ihm aufgebauten Anlagen nicht" in den einschlägigen Portalen keine Kunden im Neugeschäft mehr hat, wird er schnell pleite gehen, oder kleinere Brötchen backen.
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05.04.2026 22:20:46 |
Zitat von Sasse  Das grundsätzliche Problem ist aber, dass Handwerker, innerhalb der ersten 2-5 Jahre, keine Hand an Anlagen legen, die sie nicht selbst eingebaut haben. Wenn dann der Betrieb, der die Anlage eingebaut hat, kein Interesse am Wartungsgeschäft hat, ist man gezwungen den Wartungsvertrag mit Buderus[...] Das kann sein, muss aber nicht. Ein Bekannter von mir hat vor 2 Jahren eine Buderus Wlw 186 eingebaut bekommen, nachdem der Heizungsbauer ihm vorher eine viel zu große WP in seinem Neubau eingebaut hatte. Die zu große WP wurde also gegen die Buderus gewandelt. Dem Heizungsbauer hat er dann den Rücken gekehrt und sich einen neuen Heizungsbauer gesucht der bei ihm nun die Wartung macht. Dieser Heizungsbauer hat dann bei mir letztes Jahr die WP eingebaut.
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10.04.2026 15:47:29 |
Erst einmal vielen Dank für eure Meinungen zur Wartung. Ich finde auch, daß der Umfang der Wartungsarbeiten in keinem Verhältnis zum aufgerufenen Preis steht. Da ich aber die 5-Jahres Systemgarantie nicht gefährden will, werde ich wohl zähneknirschend den Vertrag für eine jährliche Wartung unterschreiben. Wenn die Garantiezeit vorbei ist, werde ich das dann selber machen. Einigen Bekannten, die auch eine WP installieren lassen wollen, habe ich übrigens auf Grund der schlechten Software, der nur mittelprächtigen AZ und nun auch noch wegen der unverschämten Wartungskosten ganz klar von Buderus/Bosch abgeraten.
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10.04.2026 16:42:16 |
Zitat von BetaCentauri  Erst einmal vielen Dank für eure Meinungen zur Wartung. Ich finde auch, daß der Umfang der Wartungsarbeiten in keinem Verhältnis zum aufgerufenen Preis steht. Da ich aber die 5-Jahres Systemgarantie nicht gefährden will, werde ich wohl zähneknirschend den Vertrag für eine jährliche[...] Von der wlw186i Baureihe abzuraten, finde ich etwas übertrieben. Dass Bosch Mondpreise für die Wartung aufruft, passt IMO perfekt zu allen sonstigen deutschen Markenherstellern. Vor 10 Jahren habe ich bei Landrover schon 150 € die Stunde für die Teiletauscher bezahlt. Das war das erste und das letzte Mal gleichzeitig. Zum Glück hat mich mein Heizi nicht im Regen stehen lassen. Die erste Wartung letztes Jahr im November hat mich ~170,- € gekostet. Das fand ich für den Aufwand angemessen. Ich wohne allerdings auch auf dem Lande, vielleicht macht das einen Unterschied. Das die Software schlecht ist, finde ich ebenfalls nicht. Sicher gibt es Optimierungspotential beim Abtauen und wieder Aufheizen. Aber grundsätzlich funktioniert sie, ist extrem leise und hat ein sehr gutes Taktverhalten. Schlecht ist IMO allenfalls das SW-Update-Konzept. Das ist aus der Steinzeit. Und ja, der COP ist tendenziell etwas niedriger, als bei anderen WPs, aber ich habe auch die kleine Version mit 7 kW, da macht sich der Leistungsaufwand für Elektronik und Umwälzung stärker bemerkbar. Und Bosch unterschlägt beim Berechnen des COP bzw. der AZ nichts. Im Sommer, wenn nur WW bereitet wird, nimmt sie durchgehend außer den WW-Zeiten eine Leistungsaufnahme von 25 W an. Mit meinen Shellys messe ich für IDU und ODU im Standby jedoch nur ~12 W. Und schließlich ist es mir gleich, ob ich 100 kWh mehr oder weniger für meine 10 MWh Wäre im Jahr benötige, da meine PV-Anlage übers Jahr gesehen 75% meines gesamten Energiebedarfs liefert. Last, but not least, auch bei den anderen Herstellern ist nicht alle Gold, was im Prospekt glänzt. Zumindest, wenn man den anderen Threads in diesem Forum Glauben schenken darf. Just my 2 pence ...
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11.04.2026 00:19:56 |
Ich finde den Fokus auf den COP auch etwas übertrieben. Ich komme mit (verhältnismäßig großen) Heizkörpern auf irgendwas um die 8-9ct/lkWh, was unter den 11cent/kWh liegt, die zuletzt in meiner Region für Gas aufgerufen wurden. Und das ist noch ohne die Grundgebühr für Gas einzuberechnen oder den Strom, den ich für quasi vernachlässigbare Kosten vom Balkon-PV bekomme. Ob ich jetzt durch eine bessere Wärmepumpe noch einmal 50€ mehr im Jahr sparen würde, ist für mich nicht oder nur sehr wenig von Bedeutung. Für mich persönlich viel wichtiger ist der leise Betrieb (sie ist leise), die Möglichkeit der Installation/rudimentären Wartung durch den Heizungsbauer odeer mich (Doku vorhanden, Garantie gibt es, alles ohne Eingriff vom Hersteller machbar) und eine gute Verfügbarkeit von Ersatzteilen in der Zukunft. Von letztem Punkt gehe ich aus, da von den Anlagen doch sehr viele eingebaut werden, und ich bei Bosch Hausgeräten oder Werkzeugen auch noch nie Probleme mit dem Finden von Ersatzteilen hatte. Langlebigkeit ist natürlich auch wichtig, aber dahingehend hoffe ich einfach, dass jeder Hersteller die Basics beherrscht. Bei der Software sehe ich durchaus noch Potential, aber mit dem EMS-ESP und dem virtuellen Thermostat bin ich zufrieden und bekomme fast alles abgedeckt, was ich mir wünsche. Mir fehlt der Vergleich mit Wärmepumpen anderer Hersteller, sodass ich wohl nicht gezielt zu dieser Buderus/Bosch-Wärmepumpe raten würde, aber ich sehe auch keine eklatanten Mängel, sodass ich von dieser nicht abraten würde. Meine Erwartungen wurden, abseits der Software, bisher erfüllt.
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11.04.2026 10:49:38 |
Zitat von BetaCentauri  Erst einmal vielen Dank für eure Meinungen zur Wartung. Ich finde auch, daß der Umfang der Wartungsarbeiten in keinem Verhältnis zum aufgerufenen Preis steht. Da ich aber die 5-Jahres Systemgarantie nicht gefährden will, werde ich wohl zähneknirschend den Vertrag für eine jährliche[...] Hinsichtlich der Wartungskosten kommt es wohl darauf an, ob die Heizer (Partnerbetriebe) das Geschäftsmodell verlägernde Konstrukt der 5 Jahres Garantie preislich ausreizen. Und die Preise von Buderus einfach übernehmen mit einem kleinen Abschlag (so ist es hier der Region - keine Grosstadt) Einige hier im Forum haben da wohl _noch_ Glück. Die Anlage selbst finde ich in Ordnung. Hinsichtlich der Arbeitszahl schummelt die Software nicht - wie einige andere Hersteller. Alle Nebenverbraucher werden einbezogen sowie die Wärmeleistung für Abtauungen abgezogen.
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14.04.2026 09:51:31 |
Ich habe mit der WP mittlerweile auch meinen Frieden gemacht. Ein Effizienzwunder ist sie nicht und so manches Detail der Regelung ist schon eher fragwürdig. Vieles davon sieht man aber erst mit der genauen Überwachung per EMS-ESP und lässt sich teilweise mit etwas Handarbeit umschiffen. Andererseits gilt wie immer der Grundsatz: You get what you pay for. Die viel gelobte Lambda wäre bei mir einfach unverschämt teuer gewesen. Das stand in keinem Verhältnis und hätte man über die Effizienz in 100 Jahren nicht mehr reingeholt. Und andere Hersteller haben - gemäß dem, was man hier im Forum so liest - auch ihre Pferdefüße. Den ehrlichen Ansatz von Bosch/Buderus zur Ermittlung der Verbräuche und des COP finde ich auch sehr löblich. Führt jedoch gerade im direkten Vergleich zur tlw. fehlerhaft ermittelten Effizienz von Konkurrenten zu scheinbar schlechteren Werten. Meine Meinung zur Wartung: Im Wesentlichen zahlt man eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre, die je nach Gegend 4*500...600€=2000...2400€ kostet. Ich tendiere dazu, das nicht machen zu lassen, sondern die paar Sachen selbst zu machen. Ich vermute, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit einer WP wie bei vielen Systemen einer Badewannenkurve folgt. In den ersten beiden Jahren ist das über die gesetzliche Gewährleistung abgedeckt. Der Anstieg durch Alterserscheinungen sollte erst später kommen. Somit würde die Garantieverlängerung einen Zeitraum abdecken, in dem ohnehin wenig Ausfälle zu erwarten sind. Da gehe ich lieber das Risiko ein und zahle eine ggf. anfallende Reparatur oder dränge dann trotzdem auf Kulanz. Vielleicht noch eine Sache, die für manchen interessant sein könnte. Ich will aber auch keine Werbung machen. Nicht nur wegen der WP habe ich die " Smart Home" Versicherung von der Signal Iduna, die auch "Konstruktions- und Materialfehler" und "eigene Fehlbedienung und Fahrlässigkeit" an der WP abdecken soll für ~70 €/Jahr (Mit 150 € SB. Lässt sich unabhängig von der bestehenden WGV buchen). Einen Defekt im Jahr 3-5 würde ich dort einreichen. Ich habe sie aber noch nie in Anspruch genommen. Kann also nicht sagen, ob die Regulierung reibungslos klappt.
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14.04.2026 11:25:07 |
Endlich mal einer, der das Wort "scheinbar" richtig benutzt. 👍 Meine Heizi hat, weil ich schon einiges selber gemacht hatte, nur den Stundenlohn und Anfahrt angesetzt. < 100€ So geht das auf dem Land. Mal was anderes: Wo fangen Eure 7er (oder 5er) mit dem Abtauen an. Ich sehe zeitweise Vereisung bei +8, weil die WP überschwingt oder einfach viel zu kalt am Verdampfer fährt. 8K Unterscheid zur AT sind oft zu sehen. Wenn sie nach WW Erzeugung oder Abtauen wieder heizt auch deutlich mehr. Spreizung runter, Volumenstrom hoch hat da bei mir auch nicht geholfen. Heizlast 3 bis 3,8kW zwischen +5 und 0. Kaltluftsee kann ich ausschließen.
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14.04.2026 12:22:58 |
Zitat von A Min  Endlich mal einer, der das Wort "scheinbar" richtig benutzt. 👍
Meine Heizi hat, weil ich schon einiges selber gemacht hatte, nur den Stundenlohn und Anfahrt angesetzt. < 100€ So geht das auf dem Land.
Mal was anderes: Wo fangen Eure 7er (oder 5er) mit dem[...] Mit der Bemerkung zum Wort "scheinbar" sprichst du mir aus der Seele :). Aber zu Vereisung. Wir hatten hier über Nacht bis jetzt eine AT, die vom 8° bis auf 7° um 08:00 Uhr sank, und ab da bis jetzt wieder auf 11° gestiegen ist. Da die Luft sehr feucht war, gab es die typische 7°-Vereisung, obwohl die WP auf Minimum lief. Um kurz nach 3 Uhr gab es dann eine Super-Abtauung. Vielleicht war der Verdampfer dann mal eisfrei, aber bezweifele das ein wenig. So sah es vor 30 Minuten aus: Und diese Vereisung gab es gestern Abend schon genau so. Wenn sich bei diesen Temperaturen wg. feuchter Luft Eis bildet, giebt es auch auf der Vorderseite des Verdampfers eine Eisbildung, die bei mir immer so aussieht: Die untere Hälfte des Tauschers sitzt dann immer zu, das Gebläse ballert auch bei 1,5 kW Wärmeleistung mit 55% oder so vor sich hin, und der trotzdem noch fehlende Lufdurchsatz wird dann durch verringern der Eintrittstemperatur des Kältemittels in den Verdampfer kompensiert, auf dass es noch schneller vereise ... Ich habe eine Hypothese, wie es zu diesem typischen Bild kommt. 1. Bei diesen Temperaturen dauern die Abtauvorgänge nur 60-90 s. Viel zu wenig, damit alles Eis tauen und auch noch ablaufen kann. Wenn der Kältekreis wieder umgekehrt wird, gefriert das zusätzliche Tauwasser Wasser im unteren Bereich zu Eis und bildet mit dem dort noch vorhandenen Eis eine immer dicker werdende Schicht. Die ist aber nicht nur auf der Außenseite 1 cm dick, sie wächst auch nach innen in den Verdampfer hinein. Und die ist so massiv. dass sie vermutlich auch bei einer Super-Abtauung nicht vollständig geschmolzen wird. 2. Wie man auf dem Bild der Rückseite erkennen kann, gibt es unten zwischen der Unterkante des Verdampfers und dem schwarzen Schaumstreifen, der zur Kondensatwanne dichtet, einen großen Spalt. Wenn ich Luft wäre, würde ich doch nicht mehr in die unteren 5 cm des Verdampfers einströmen, sondern durch den Spalt strömen. Ich habe mal das Windschild meines Motorrades mit lauter Wollfäden beklebt, um die eigene Annahme darüber, wie die Luft strömt, durch eine Art Windkanaltest zu überprüfen. Das Ergebnis war seeehr erhellend ... Wenn nun der untere Teil des Verdampfers kaum noch durchströmt wird, sind die Lamellen dort sicher sehr viel kälter, als in den anderen Bereichen, wo die Luft zügig einströmt. Somit hat der dort noch vorhandene Restlufstrom viel mehr Zeit um dank sehr kalter Lamellen praktisch sofort den Taupunkt zu unterschreiten, so dass da Wasser dort sofort kondensiert und auch festfriert. Ich werde mal versuchen, diesen Spalt zu schließen, um dort die Durchströmung zu verbessern. Eine Wirkung müsste ja gut erkennbar sein. "Leider" trocknet aber gerade die Luft draußen ab, so dass die Bedingungen zum Test vielleicht erst wieder im nächsten Herbst gegeben sind. Ich hatte übrigens gerade noch eine der Mini-Abtauungen ausgelöst und dann die WP so schnell wie möglich ausgeschaltet. In der Hoffnung, dass die noch im Tauscher steckende Wärme hilft, die Eisschicht abzutauen. Zum Schluss kann ich mir einen qualifizierenden Kommentar zum Entwickler dieses Abtau-Algorithmus nicht verkneifen. Nach meinen Verständnis der Physik ist die Wärmemenge, die man zum Auftauen einer gegebenen Menge Wasser benötigt, unabhängig von der Außentemperatur. Wie man dann auf das schmale Brett kommen kann, dann nicht nicht mehr 4, sondern nur noch 1 Minute abzutauen, ist mir unerklärlich. Und die Abtropfgeschwindigkeit ist auch eher adhäsionsabhängig, als eine Funktion der AT.
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14.04.2026 12:29:36 |
Zitat von A Min  Endlich mal einer, der das Wort "scheinbar" richtig benutzt. 👍 Schön, wenn das jemand wertzuschätzen versteht :) Was hast du dann noch vom Heizi machen lassen? Gibt es irgendwas, was du nicht selbst konntest, oder ging es dir rein um die Unterschrift? Das Abtauen hängt ja immer auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Aber so über den dicken Daumen gepeilt geht es bei mir (7er) unter +5°C los mit dem Abtauen im Heizbetrieb. Meine Heizlast ist in etwa vergleichbar mit deiner in dem Bereich. Im WW-Betrieb passiert es aber auch bei noch höheren Außentemperaturen. Gestern z.B. bei 13-14°C und ~80% Luftfeuchtigkeit trotz Limiterung der Modulation auf 40%. In letzter Zeit hat sie im WW-Betrieb auch manchmal ein Abtauen rein durch die Außenluft versucht. So interpretiere ich es zumindest. Dazu geht der Kompressor einfach für ca. 8 Minuten aus. Ob der Lüfter dabei weiter dreht, weiß ich mangels funktionierender Entität (SW WP zu alt) nicht. Würde aber Sinn ergeben. Häufig kam einige Zeit später aber dann doch noch eine "richtige" Abtauung.
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14.04.2026 15:37:07 |
Bei mir war jetzt der Werkskundendienst da und hat den klappernden Lüfter instandgesetzt. Zusätzlich wurde auch noch der Fühler zum abtauen anders verlegt und ein Temperatursensor/Schalter am Kompressor wurde getauscht. Außerdem wurde noch ein Softwareupdate gemacht. Diese Arbeiten führt Bosch/Buderus wohl grundsätzlich mit aus wenn sie wegen eines Problem rausfahren. Interessant ist das Bosch/Buderus mittlerweile auch Subunternehmen hat die den Werkskundendienst machen. Bei mir kam jemand von der Firma THR Solutions GmbH und hat die arbeiten erledigt. Die Bosch/Buderus Leute haben wohl so viel zu tun das sie das nicht alles alleine abarbeiten können, so die Aussage von dem Monteur. Ich muss aber sagen das der junge Mann (cirka Mitte zwanzig) sehr freundlich und vor allem auch sehr kompetent war. Außerdem hat der Heizungsbauer heute die erste Wartung an unserer 5kw Bosch CS5800i gemacht. Insgesamt war er damit 1,25 Stunden beschäftigt. Die Rechnung kam dann auch schon gleich heute Mittag per E-Mail. Kostenpunkt 154,75€
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14.04.2026 16:27:48 |
Zitat von HondaBiker  Zusätzlich wurde auch noch der Fühler zum abtauen anders verlegt und ein Temperatursensor/Schalter am Kompressor wurde getauscht. Außerdem wurde noch ein Softwareupdate gemacht. Diese Arbeiten führt Bosch/Buderus wohl grundsätzlich mit aus wenn sie wegen eines Problem rausfahren. Wurde dabei auch an den hinteren Schaumstoffteilen rumgeschnitten? P.S. Aufgescheucht durch die letzten Beiträge hier habe ich mir ein Wartungsangebot von meinem Heizungsbauer machen lassen. Das 1. Jahr ist ja auch bald vorbei. Kostenpunkt 181 €.
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14.04.2026 20:18:50 |
Zitat von tze.58  Zitat von A Min  [...] Mit der Bemerkung zum Wort "scheinbar" sprichst du mir aus der Seele :). Aber zu Vereisung. Wir hatten hier über Nacht bis jetzt eine AT, die vom 8° bis auf 7° um 08:00 Uhr sank, und ab da bis jetzt wieder auf 11° gestiegen ist. Da die Luft sehr feucht war, gab es die typische[...] Diese Abkürzung kann die Luft aber kaum nutzen, da der Lüfterkegel auf der gegenüberliegenden Seite bündig horizontal an der Lamellenkante anliegt. In dem Zustand hätte nur die unterste Rohrschlinge darüber ein Minderdurchströmung. Hier kommt aber nun das Jagdmesser ins spiel, mit dem einige Buderus-Techniker horizontal eine Fase in den Dämmstoff scheiden, damit Tauwasser besser ablaufen kann. Pest oder Cholera...
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| | Zeit:
14.04.2026 21:48:34 |
Zitat von THS  Zitat von HondaBiker  [...] Wurde dabei auch an den hinteren Schaumstoffteilen rumgeschnitten? P.S. Aufgescheucht durch die letzten Beiträge hier habe ich mir ein Wartungsangebot von meinem Heizungsbauer machen lassen. Das 1. Jahr ist ja auch bald vorbei. Kostenpunkt 181 €. Nein, an den Schaumstoffteilen wurde nicht rumgeschnitten
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| | Zeit:
14.04.2026 21:53:47 |
Zitat von HondaBiker  Bei mir war jetzt der Werkskundendienst da und hat den klappernden Lüfter instandgesetzt. Zusätzlich wurde auch noch der Fühler zum abtauen anders verlegt und ein Temperatursensor/Schalter am Kompressor wurde getauscht. Außerdem wurde noch ein Softwareupdate gemacht. Diese Arbeiten[...] Offenbar fallen die Standard- Verbesserungen durch den Kundendienst aber sehr unterschiedlich aus. Ich habe auch die 5KW Anlage und der Temperatursensor für die Kondensatwanne wurde nicht versetzt. Darauf angesprochen, in der Meinung das bekämen nur Anlagen mit zusätzlicher Kondensatheizung. Bei einigen wurde die Anlage angeblich leicht nach hinten geneigt ausgerichtet - im Zusammenhang mit dem Tauwasser und dem Freischneiden des Lüfterkegels. Techniker bei mir: wäre von Vorteil aber "geht nicht" soll sich wenn dann der Fachbetrieb drum kümmern. Andere haben statt des Lüftertausches die Nabenabdeckung fixiert bekommen. Nur ein Softwareupdate bekommen wohl alle.
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14.04.2026 22:49:10 |
Zitat von BrickTop87  Zitat von A Min  [...] Schön, wenn das jemand wertzuschätzen versteht :) Was hast du dann noch vom Heizi machen lassen? Gibt es irgendwas, was du nicht selbst konntest, oder ging es dir rein um die Unterschrift? Das Abtauen hängt ja immer auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Aber so über den[...] Der hat nur mal die ODU aufgemacht und nach verstecktem Schmutz geschaut, vor allem in der Ablaufrinne. Ansonsten nur Sichtkontrolle. Aber nach einem Jahr war da nichts. Mir ging es hauptsächlich um den Nachweis der Wartung.
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14.04.2026 23:39:32 |
Gerne möchte ich über unsere Erfahrungen mit der wohl seltenen direkten Heizkreisanbindung (kein Puffer, kein Bypass) der WLW186i/176i-10 AR E berichten, nachdem ich vor Installation in meinem Elternhaus viele nützliche Informationen aus dem Forum gewinnen konnte. Einbau in EFH aus BJ 1981, originaler Dämmstandard, EG 100 m2 mit FBH, OG 70 m2 mit HK (im Bad +FBH), HK im Keller nie verwendet. Heizlast (Danbasic7) 11,2 kW. Normaußentemperatur -9°C. Neu eingebaut: Buderus WLW176i E Inneneinheit (wie WLW186i E, mit Blechfront und Heizkreis-Vorlauf auf 60° limitiert), WLW-10 MB AR Außeneinheit; Verbindung mit 35mm- Kupferrohr, ca. 5m Entfernung. Buderus EWH200.2 Edelstahl-WW-Speicher, WT 1,46 m2. Hydraulik mit direkter Heizkreisanbindung (FBH und HK in einem Kreis), Umbau auf korrosionsbeständige Anlage wg. nicht diffusionsdichten PEX-FBH- Rohren, Ersatz HK im OG durch Jaga Strada Hybrid, HK im Keller entfernt. FBH ohne ERR. Erste Erfahrungen: Anlage läuft seit 12/2025. Max. Durchfluss: FBH offen, OG geschlossen: 1927 l/h; FBH offen, OG alle HK-Ventile offen: 2264 l/h. Direkte Heizkreisanbindung kann *nicht* in der Software konfiguriert werden, nur Puffer oder Bypass. Räume werden wunschgemäß warm (EG 22°C, OG (Lüfter aus) 18,5°C, Bad 22°C) sehr gute Modulation: kein Heizstabeinsatz, läuft durch bis Grenztemp. 15°C zügige WW-Erwärmung trotz relativ kleiner Wärmetauscherfläche (42°c bis 48°C in 20 Min. bei 6° Vorlaufüberhöhung), 2x täglich bei recht kleinem Speicher 5 Min. Kompressorpause nach WW-Bereitung; wichtig: max. Vorlauftemperatur der WW-Bereitung (WW Stopp + Vorlaufüberhöhung) muss unter Einstellung max. Temperatur des Heizkreises (bei uns 55°C) liegen. Dann läuft bei uns die eingebaute Pumpe nach WW-Bereitung lange genug durch, so dass nicht mehr die hohe WW-Temperatur, sondern die Heizkreistemperatur am Vorlauffühler anliegt. Andernfalls muss man sehr lange warten, bis sich die WW-Temperatur am Vorlauffühler abgekühlt hat. Ob es bei längerer Anbindung zwischen ODU und IDU auch funktioniert, weiß ich nicht. Abtauungen relativ selten, aber noch bei recht hohen Außentemperaturen (teilw. bis 8°C). Bei niedriger Rücklauftemperatur teilweise mit Rückgriff auf Warmwasser (bei uns RL <27°C, zwischen ca. 4-6°C AT), da der Kompressor eine recht hohe Modulation von 49% beibehält und dadurch das Wasser stark abkühlt auf <20°C ( Taupunktunterschreitung) und auf WW umgeschaltet wird, trotz stabiler Rücklauftemperatur. MAZ 2026: Heizung: Jan 3,6; Feb 4,3; März 4,9; WW: Jan 2,4; Feb 2,5; März 2,9. Viele Grüße Lars
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| | Zeit:
17.04.2026 15:12:20 |
Moin, auch bei uns wurde der klappernde Lüfter vor etwa sechs Wochen ausgetauscht. Umso erschrockener war ich heute Morgen, als ich plötzlich ein extrem lautes Lüftergeräusch hörte – fast so, als würde jemand mit einem Hammer darauf schlagen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was die Ursache war: eine Schnecke mit anschließend zertrümmertem Haus. Wenn eine Schnecke nachts einmal den Weg hinein findet … dann gute Nacht. 😉 Könnte hier eventuell ein Netz oder eine ähnliche Abdeckung Abhilfe schaffen, ohne die Luftzirkulation zu beeinträchtigen, um so etwas künftig zu vermeiden?
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| | Zeit:
17.04.2026 22:25:43 |
Zitat von Jackomo  Moin, auch bei uns wurde der klappernde Lüfter vor etwa sechs Wochen ausgetauscht.
Umso erschrockener war ich heute Morgen, als ich plötzlich ein extrem lautes Lüftergeräusch hörte – fast so, als würde jemand mit einem Hammer darauf schlagen.
Ihr könnt euch nicht[...] Wurde der Dämmstoffkegel beim Service unten stark angefast? Dann passt vielleicht eine Schnecke durch, sonst nur alles was kleiner ist als der Lamellenabstand vom Verdampfer. Sonst bleibt nur der Eintritt von vorn durch das Gitter. Schnecke ja, aber mit Gehäuse? Eher nicht. Oder Mini Schnecke.
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18.04.2026 23:31:50 |
Zitat von HondaBiker  Bei mir war jetzt der Werkskundendienst da und hat den klappernden Lüfter instandgesetzt. Zusätzlich wurde auch noch der Fühler zum abtauen anders verlegt und ein Temperatursensor/Schalter am Kompressor wurde getauscht. Außerdem wurde noch ein Softwareupdate gemacht. [...] Bei mir wurde im Februar auch der klappernde Lüfter instandgesetzt und ein Update aufgespielt. Nur leider wurden dabei mindestens fünf Parameter wieder auf Werkseinstellung gesetzt und die Raumsolltemperatur verändert. Dazu gehörte die Normauslegungstemperatur, die HK-Mindesttemperatur, das RT-Offset und die Messung der Außentemperatur durch Internetanbieter statt eigenem Sensor, sowie die maximale Leistung des Heizstabs (11 kW statt 3 kW). Die Zeiten der WW-Zirkulation waren gelöscht, und die Abschalttemperaturen bei WW waren auch wieder auf Standard. Ich würde das an deiner Stelle auch mal alles überprüfen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Heizungsbetreiber da nicht drauf achten, und denken, es wäre alles noch so, wie sie es mal optimiert haben, und dann kommt das böse Erwachen. Wie kann man nur durch ein Update die Heizungsparameter überschreiben? Man stelle sich mal vor, Microsoft würde so mit Systemupdates verfahren.
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19.04.2026 17:05:57 |
Zitat von Komfortzone  Zitat von HondaBiker  [...] Bei mir wurde im Februar auch der klappernde Lüfter instandgesetzt und ein Update aufgespielt. Nur leider wurden dabei mindestens fünf Parameter wieder auf Werkseinstellung gesetzt und die Raumsolltemperatur verändert. Dazu gehörte die Normauslegungstemperatur, die HK-Mindesttemperatur, das[...] Bei meiner Anlage WLW 186i 7 AR E wurde auch das Klappern des Lüfters behoben. Aber auch kein Austausch sondern abschleifen und verkleben des Deckels. Mein Heizungsbauer ging bei der Installation der Anlage im letzten Juni streng nach vorgegebenen Schema von Buderus vor. Also mit Puffer (200 l) aber immerhin mit Stichanbindung. Bei der Inbetriebnahme vom Buderus-Techniker wurde auch der Puffer im System angegeben. Der aktuelle Techniker hat bei uns auch die neue Software aufgespielt und einige Änderungen vorgenommen. Jetzt wurde die Installation mit Bypass vorgenommen, der Puffer also nur als hydraulische Weiche (Pendelpuffer ?). Soll bessere Effizienz bringen. Auch der Heizstab auf 9 kw gestellt, soll so bei Bedarf beim abtauen den Verdampfer schonen? Wurde mir aber alles erklärt, dadurch keine versteckte Überraschungen. Was sich mir nicht erschließt ist, dass bei der Inbetriebnahme der Techniker ganz andere Vorstellungen hatte von dem besten Schema wie der aktuelle Techniker.
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