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Datenschutzhinweise

Variantenwahl für Wärmepumpe nach Heizlastberechnung
Verfasser:
DaneTheMane
Zeit: 13.04.2026 20:01:06
0
3949613
Hallo liebe Wärmepumpen-Community,

ich habe ein Angebot eines großen Wärmepumpenanbieters angenommen bei dem die Buderus WLW186i-7 AR TP70 (7 kW WP) installiert werden sollte. Nach der offiziellen Heizlastberechnung kam eine Norm-Gebäudeheizlast von 5,7 kW heraus. Nun wurde mir gesagt, dass deswegen eine Buderus WLW186i-5 AR TP70 (5 kW WP) verbaut werden soll.

Nachdem ich etwas recherchiert habe kam ich zum Entschluss weiterhin auf die 7kW Variante zu bestehen. Daraufhin hat mir der Anbieter gesagt, dass das Probleme mit der Garantie von Bosch/Buderus geben würde, wenn sie sehen, dass die 7kW Varinate installiert wurde, obwohl eine Heizlast von 5,7kW berechnet wurde.
Habt ihr damit Erfahrungen? Ist es falsch sich für die größere Variante zu entscheiden aufgrund der Tatsache, dass beide auf bis zu 1,3 kW (laut Datenblatt) herunterfahren können?

Zusätzliche Infos: WP ist für Warmwasseraufbereitung zuständig, es sind ausschließlich Heizkörper in Benutzung und es handelt sich um ein 7-Personen-Haushalt.

Ich bin ganz neu in dem Thema drin, also bitte seid nachsichtig mit meiner vorläufigen Unwissenheit. Vielen Dank für eure Hilfe :)

MfG,
DaneTheMane

Verfasser:
godek
Zeit: 13.04.2026 20:20:27
0
3949617
Bei 7 Personen wird das mit dem 0815 vorgehen der großen Anbieter eh nix. Wie viel WW Speicher wollen die denn verbauen? 180l wie immer?

Verfasser:
Jens_priovox
Zeit: 14.04.2026 08:11:57
5
3949660
godek trifft einen wichtigen Punkt – bei 7 Personen ist der Warmwasserbedarf allein schon ein Argument für die größere Einheit. Aber auch für die Heizung selbst: 5,7 kW Heizlast ist die Norm-Heizlast bei deiner lokalen NAT – an wirklich kalten Tagen ist das der Bedarf, und die WP muss das dann mit kühlen Außentemperaturen abrufen, wenn ihre Effizienz ohnehin geringer ist.

Das Garantie-Argument des Anbieters ist aus meiner Sicht schwach. Leichte Überdimensionierung (hier: ca. 23% über Heizlast) ist industrie-übliche Praxis und kein Garantieausschlussgrund bei Bosch/Buderus. Der Anbieter schützt sich damit eher gegen Reklamationen wegen Underperformance bei knapp dimensionierten Anlagen.

Was für die 7 kW spricht:
- Beide Varianten modulieren laut Datenblatt auf 1,3 kW runter – Short-Cycling ist bei der 7er also kein Problem
- Ausschließlich Heizkörper bedeutet höhere Vorlauftemperaturen nötig → die WP arbeitet öfter an ihrer Leistungsgrenze
- 7-Personen-Haushalt: auch bei getrenntem WW-Speicher ist die Grundlast höher
- Reserve für WW-Bereitung bei gleichzeitigem Heizbetrieb

Ein Punkt, der noch unklar ist: Welchen WW-Speicher plant der Anbieter ein? Bei 7 Personen sollten es mindestens 300 Liter sein, besser 400+. Wenn der mit einem 180-Liter-Standard-Speicher rechnet, wäre das ein größeres Problem als die WP-Größe.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 14.04.2026 10:24:28
1
3949685
Zitat von DaneTheMane Beitrag anzeigen
Hallo liebe Wärmepumpen-Community,

ich habe ein Angebot eines großen Wärmepumpenanbieters angenommen bei dem die Buderus WLW186i-7 AR TP70 (7 kW WP) installiert werden sollte. Nach der offiziellen Heizlastberechnung kam eine Norm-Gebäudeheizlast von 5,7 kW heraus. Nun wurde mir gesagt, dass deswegen eine Buderus WLW186i-5 AR TP70 (5 kW WP) verbaut werden soll.


Setz doch einfach deine Wunsch-Raumtemperatur höher, sodaß die 7 kW passen. Kann dir ja niemand vorschreiben, auf welche Raumtemperaturen du zu heizen hast.

Nebenbei hat die 7er doch nur 6,4 kW Heizlast bei -7°C AT.

Verfasser:
A Min
Zeit: 14.04.2026 11:12:04
0
3949692
Dassss Dir das passiert 🙄 . Die WP bringt die Leistung, nicht die Last.

Aber an den TE. Lass doch einfach auch die Last für das Warmwasser noch drauf rechnen. Das mit der Garantie ist doch nur Geblubber, mit dem er den Preisunterschied selber verdienen kann.

Verfasser:
DaneTheMane
Zeit: 14.04.2026 17:21:47
0
3949776
Zitat von godek Beitrag anzeigen
Bei 7 Personen wird das mit dem 0815 vorgehen der großen Anbieter eh nix. Wie viel WW Speicher wollen die denn verbauen? 180l wie immer?


Hallo Godek und danke für deine Antwort. Die WP wäre mit 70l Pufferspeicher und 300l Trinkwasserspeicher. Der Trinkwasserspeicher ist der Warmwasserspeicher, oder?

Verfasser:
Musil
Zeit: 14.04.2026 17:49:59
2
3949781
Hallo,

bei 7 Personen würde ich über einen 1.000 l Hygienespeicher nachdenken.

Vorteil:

1. Kein (sehr knapp) bemessener 300 l Legionellen Brut-Boiler, der zudem die WP öfter zwingt auf ca. 60+°C.
2. WW Zieltemperatur WP freundlich: ca. 48...max. 50°C.
3. Klare Trenunng der WW Beheizung von der restlichen Heizungs Hydraulik.

Gruß Musil

Verfasser:
BusDriver
Zeit: 14.04.2026 20:43:37
0
3949804
Die 7 kW-Variante ist baugleich mit der 5 kW und 4 kW-Variante. Daher würde ich auf die große WP bestehen. Bedenke aber, dass sie bei -10 °C nur <6 kW Heizleistung hat. Wenn dann noch Dauerfrost und Enteisungen hinzu kommen, wird es mit der Warmwasserbereitung knapp werden. So erlebt in diesem Winter mit dem 270 l Kessel.
Ich habe die Situation ein bisschen entspannt, indem die WW-Bereitungszeit auf den frühen Nachmittag gelegt wurde, wo die Außentemperaturen am höchsten waren. Trotzdem hat es zwischen 1,5 Stunden und 2 Stunden gedauert. Das ist Zeit, in der Heizleistung fehlt. Bei einem größeren WW-Kessel würde das entsprechend noch länger dauern.
Daher könntest du über eine separate BWWP nachdenken. Das kostet zwar erstmal etwas mehr, hat aber auch viele Vorteile.

Verfasser:
Heizungshelfer
Zeit: 14.04.2026 20:56:19
2
3949809
Lass die Finger von dem Anbieter. Alleine das mit der Garantie ist absoluter Quatsch.

Verfasser:
HondaBiker
Zeit: 14.04.2026 22:04:41
0
3949824
Wir haben vor genau einem Jahr die baugleiche Bosch CS5800i mit 70 L Pufferspeicher und 290 L Warmwasserspeicher in der 5kw Variante bekommen.
Sind aber auch nur 3 Personen. Mit 7 Personen würde ich mindesten einen 400 L Warmwasserspeicher nehmen.
Heizlast ist bei uns mit 3,12kw berechnet worden und es hätte auch die 4kw Variante ausgereicht.
Da aber die 5kw Variante genau so weit herunter moduliert, haben wir uns für diese entschieden.
Mit der Garantie gibt es da keine Nachteile.

Verfasser:
Crash0r
Zeit: 15.04.2026 08:46:05
2
3949869
Zitat von Musil Beitrag anzeigen
Hallo,

bei 7 Personen würde ich über einen 1.000 l Hygienespeicher nachdenken.

Vorteil:

1. Kein (sehr knapp) bemessener 300 l Legionellen Brut-Boiler, der zudem die WP öfter zwingt auf ca. 60+°C.
2. WW Zieltemperatur WP freundlich: ca. 48...max.[...]


Legionellen-Brutboiler? Was soll denn die sinnlose Panikmache? Legionellen entstehen vor allem in abgelegenen Wasserleitungen, die selten benutzt werden und nicht im Speicher, sofern regelmäßig verwendet.

1000 Liter das ganze Jahr über Warm halten für Brauchwasser? Was für eine Energieverschwendung.
Auch 300 oder 400 Liter kann man auf 48 Grad heizen.

„Trenunng der WW Beheizung von der restlichen Heizungs Hydraulik.“
Wo ist denn beim einem gewöhnlichen WW-Speicher der hydraulische Unterschied zu einem Hygienespeicher? In beiden Fällen wird über eine Rohrwendel und 3-Wege-Ventil das Wasser im Speicher erwärmt.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.04.2026 09:39:27
0
3949892
Den großen Vorteil den Hygiene- oder TankImTank-Speicher haben ist, daß der Volumenstrom nicht durch einen Wärmewärmetauscher begrenzt wird, weil die WP direkt an den Speicher angeschlossen ist und der Speicher mit Heizungswasser gefüllt ist.

Nachteil ist die geringere Schüttleistung als beim klassichern WW-Speicher (der aber bei 7 Personen sicher regelmäßig entleert wird.)

Das Thema Legionellen ist v.a. im MFH ein Problem, wenn einzelne Warmwasseranschlüsse nicht regelmäßig benutzt werden. z.B. bei Wohnungsleerstand.

Verfasser:
Hildener
Zeit: 15.04.2026 10:47:40
0
3949919
..."ich habe ein Angebot eines großen Wärmepumpenanbieters angenommen bei dem die Buderus WLW186i-7 AR TP70 (7 kW WP) installiert werden sollte."....

Es ist zum Haare raufen, warum kommst du erst jetzt, also nach Vertragsunterzeichnung, hier ins Forum?

Ich habe in meinen "Beratungen" extrem schlechte Erfahrungen mit dem großen Anbieter gemacht der bevorzugt Buderus anbietet. (Th.......)
Ich vermute du hast dich von den 1000,- € Rabatt blenden lassen und dann im worst case sogar eine nicht unerhebliche Anzahlung geleistet. Wenn du aus der Nummer noch rauskommst, solltest du das unbedingt sofort machen. Mit dem richtigen lokalen Heizungsbauer fährst du immer besser!

Um deine Frage zur Heizleistung zu beantworten bedarf es sehr viel mehr Informationen als du bisher verraten hast.

Heizlastberechnungen weisen in der Regel zu einem deutlich zu hohen Wärmebedarf aus. Wenn es historische Daten zum Gas- oder Ölverbrauch und zu Typ & Baujahr der alten Heizung gibt, wäre das die erste Information für eine Plausibilitätsprüfung.
Die zu hohen Ergebnisse von Heizlastberechnungen beruhen oft darauf, dass ein deutlich zu hoher Luftaustausch angenommen wird. Bei 7 Personen muss man aber deutlich mehr lüften als wenn wie heute oft üblich nur 3 Leute auf 150 qm leben, da könnte es sogar fast passen. Dann könnte der Warmwasserbedarf zusätzlich ein entscheidendes Kriterium für die Dimensionierung sein. Wenn 5 langhaarige Damen täglich ihre Haarpracht pflegen, dann entsteht dabei nicht nur ein hoher Wasserverbrauch sondern auch ein hoher Lüftungsbedarf.
Die nächste wichtige Information für das Systemdesign ist die erforderliche Vorlauftemperatur und der Volumenstrom.
Fährst du heute 55/45 (Vorlauf / Rücklauf) mit geringe Volumenstrom, oder 45/40 mit hohem Volumenstrom? Welche Heizkörper sind verbaut, welche Dimension haben die Rohre zu den Heizkörpern.
Bei Th..... habe ich gerade erst erlebt, dass man nach dem Kauf der WP mitgeteilt bekam, dass mindestens 5 Heizkörper und diverse Rohrleitungen ausgetauscht werden müssen um bei NAT überhaupt mit 55°C Vorlauftemperatur auszukommen. (es waren 5 Heizkörper Typ 10 verbaut)
Das wurde dem Kunden aber erst gesagt nachdem die Anzahlung bereits bezahlt war. Die resultierenden Zusatzkosten haben dem Kunden wirklich weh getan, weil die nicht mehr in die max. Fördersumme gepasst haben. (Wie üblich lag das Angebot schon vorher über 30 T€)

Ich will dir keine Angst machen, vielleicht passt bei dir ja alles, aber bei schlecht geplanten WP-Projekten kann vieles schiefgehen und gerade den überregionalen Anbietern ist das völlig egal. Die haben ihr Geld mit dem Verkauf der Anlage verdient und werden danach nicht mehr gesehen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.04.2026 11:04:59
0
3949924
Also jetzt mal ein bisschen weniger Panik.

Er hat ein Angebot über die 7kW unterschrieben, also hat er auch einen Anspruch auf Lieferung der 7kW Maschine.

Die geht genauso tief runter wie die 5er also, gibt es auch kein größeres Taktereiproblem.

Die Buderus mit dem serienmäßigen Pendel (Stich) Puffer ist jetzt nicht gerade ein Effizienzwunder, dafür können die HBs aber auch nicht viel bei der Hydraulik vermurksen.

Ob eine Firma wirklich gut ist, merkt man erst, daran wie sie sich verhält, wenn etwas schief gegangen ist. Das gilt für große überregionale, genauso wie für kleine lokale Betriebe.

Zum Plausibilisieren der Heizlast, am besten nochmal
auf https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/ (Reiter Vorjahresverbrauch) gehen.

Verfasser:
A Min
Zeit: 15.04.2026 11:14:20
0
3949926
Also wenn alles deutluch teurer als angeboten wird, hat man gewisse Rechte, vor allem wenn nicbt darauf hingewiesen wird, dass es teurer wird. Dabei wird es sehr auf den unterschriebenen Auftrag ankommen. Aber das müsste dan ein Jurist mal genauer bewerten. Blöd allerdings, wenn schon angefangen wurde.

Verfasser:
Hildener
Zeit: 15.04.2026 16:58:25
0
3949982
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Also jetzt mal ein bisschen weniger Panik.

Er hat ein Angebot über die 7kW unterschrieben, also hat er auch einen Anspruch auf Lieferung der 7kW Maschine.

Die geht genauso tief runter wie die 5er also, gibt es auch kein größeres Taktereiproblem.

Die Buderus[...]


Keine Panik, aber ich habe halt meine Erfahrungen mit diesen überregionalen Drückerkolonnen (z.B. von Th...... ) gemacht.
Wie du schon schreibst, technisch wird ein Buderus-System irgendwie funktionieren.
Die unter optimalen Bedingungen durchschnittliche Effizienz kann durch nicht oder falsch geplante Hydraulik und Vorlauftemperatur aber deutlich verschlechtert werden. Es gibt leider genügend Systeme die mit einer JAZ zwischen 2 und 3 arbeiten.
Das interessiert diese Verkäufer aber nicht. Für die ist der Job nach der Unterschrift erledigt
In den Fällen die ich kenne, waren die Überregionalen auch erheblich teurer (bis zu 10 T€ vor Förderung) als günstige lokale Anbieter.

Ich wundere mich immer wieder darüber wie "bedenkenlos" manche Menschen handeln wenn mit Förderung und vermeintlichem Rabatt gewinkt wird.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.04.2026 17:26:07
0
3949986
Mein Nachbar hier hat eine Daikin von *ctopus energy gekauft und war sehr zufrieden.

Ist halt eine 0815 Anlage mit Mini Hydraulischer Weiche und taktet wie eine Polkakapelle, aber dafür hat er sich auch 0,0 mit dem Thema außeinander gesetzt und ist in der Zeit, die andere im Forum verbringen arbeiten gegangen ;)

Laut Daikin App kommt aber sogar diese Installation auf eine JAZ von 3,8

Verfasser:
DaneTheMane
Zeit: 15.04.2026 21:06:38
0
3950015
Zitat von Hildener Beitrag anzeigen
..."ich habe ein Angebot eines großen Wärmepumpenanbieters angenommen bei dem die Buderus WLW186i-7 AR TP70 (7 kW WP) installiert werden sollte."....

Es ist zum Haare raufen, warum kommst du erst jetzt, also nach Vertragsunterzeichnung, hier ins Forum?

Ich habe in meinen[...]


Hallo Hildener,

es ist nicht so, dass ich hier im Forum einige Themen durchgelesen habe und mich generell informiert habe. Ich habe das Angebot auch von der Verbraucherzentrale prüfen lassen und habe insgesamt 15 Angebote von großen, kleinen, lokalen und bundesweiten Anbietern verglichen und eingeholt.

Tatsächlich geht es hier um (T*******). Mit knapp über 30.000€ waren sie im Vergleich der 15 Angebote am günstigsten und sind tatsächlich bei uns direkt (20km) ansässig. Zudem habe ich die 40 Seiten detailliertes Angebot durchgelesen. Lokale Heizungsbauer haben mich weder vom Preis noch von der Leistung überzeugt.
Ich möchte gar nicht von T******* abspringen, es geht mir einzig und alleine um die Frage welche Variante ich nehmen sollte -5kW oder 7kW.

Ich gebe dir gerne weitere Informationen:
- Baujahr alte Heizung 1994
- Alter Ölverbrauch 2000l, nach Sanierung bisher 1/3-1/2 davon also sagen wir mal nach Sanierung 1250l
- 7 Personen (5 Erwachsene 2 Kinder, insgesamt 5 weiblich davon), ~180qm beheizbare Fläche auf 3 Etagen aufgeteilt
- Das mit dem Vorlauf/Rücklauf, Volumenstrom kann ich dir leider nicht beantworten. Wie würde ich das bei einer alten Viessman-Heizung aus den 90ern heraus?
- Normale Wandheizkörper aus den 90ern, zwei-Rohr-System
- Heizkörper-Typen haben wir wahrscheinlich 11, 21 und 22. T****** hat nichts dergleichen zu mir gesagt und ich habe in jedem Schritt mehrmals nachgefragt, dass nie Zusatzkosten auf mich zukommen, die nicht abgesprochen waren.

Ich habe mir auch ein Garantieschreiben zugesichert, bei dem bei nicht ausreichender Funktion der 5KW WP ohne Zusatzkosten die 7kW Variante nachinstalliert werden würde.

Du machst mir keine Angst, ich bin dir sehr dankbar für deinen Input :)
Nach wie vor geht es mir einfach nur darum, ob ich die 5kW bedenkenlos einbauen lassen kann, oder lieber zur 7kW Variante tendieren sollte.

Verfasser:
DaneTheMane
Zeit: 15.04.2026 21:09:20
0
3950016
Zitat von belzig Beitrag anzeigen
Also jetzt mal ein bisschen weniger Panik.

Er hat ein Angebot über die 7kW unterschrieben, also hat er auch einen Anspruch auf Lieferung der 7kW Maschine.

Die geht genauso tief runter wie die 5er also, gibt es auch kein größeres Taktereiproblem.

Die Buderus[...]


Danke für den Rechner.
Bei dem Rechner kommt eine Heizlast von 4,9kW und eine spezifische Heizlast von 27 W/m² heraus.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.04.2026 21:41:15
0
3950021
Hast du den Rechner "nach Jahresverbrauch" verwendet?

Verfasser:
joe115
Zeit: 15.04.2026 23:02:12
1
3950032
Ich halte die 5er für zu knapp angesichts des zu erwartenden hohen WW-Bedarfs. Die WP muss ja den Tagesenergiebedarf ins Haus bringen. Dafür hat sie nur etwa 20h Zeit, der Rest geht fürs Abtauen und WW-Machen drauf. Mit Öl kein Ding, der Brenner feuert mit 20kW rein und braucht, um 300l um 10K zu erwärmen, gerade mal knapp 11min.

Bzgl der HK wird es sicherlich funktionieren. Aber ob es sich effizient funktioniert, wirst du feststellen. Lösung ist dann der Austausch der HK gegen Typ33, in den kritischen Räumen mit Booster, und der thermische Abgleich.

Verfasser:
Hildener
Zeit: 16.04.2026 19:05:46
0
3950163
Zitat von DaneTheMane Beitrag anzeigen
Zitat von Hildener Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Hildener,

es ist nicht so, dass ich hier im Forum einige Themen durchgelesen habe und mich generell informiert habe. Ich habe das Angebot auch von der Verbraucherzentrale prüfen lassen und habe insgesamt 15 Angebote von großen, kleinen, lokalen und bundesweiten[...]


Dann hast du ja vieles richtig gemacht und ggf. gibt es ja auch bei T solche und andere.
Auf Basis deiner Informationen würde ich aufgrund des Warmwasserbedarfs zur 7 kW-Variante tendieren. Ein zusätzliches Argument könnte aus mehr oder weniger erforderlicher Abtauenergie entstehen. Wenn die Taupunkttemperatur der Luft bei Außentemperaturen zwischen +6°C bis - 3°C für längere Phasen nur 3 bis 4°C unter der Außentemperatur liegt, dann ist es wahrscheinlich das die WP sehr oft abtauen muss. Häufiges Abtauen kann die Leistungsfähigkeit der WP um bis zu 25% reduzieren. Die Info zu den Klimadaten kannst du z.B. hier abrufen.
historische Wetterdaten
Wenn es bei euch oft nebelig oder feucht/klamm ist (Fluss, großer See oder eine Küste in < 10km Entfernung?) ist die Wahrscheinlichkeit hoch.
Du könntest natürlich auch einen Nachbar im Umfeld nach dem Abtauverhalten seiner WP fragen.
Die Verkäufer-Aussage mit der eingeschränkten Garantie halte ich für nicht sehr glaubwürdig. Das Schriftstück in dem der Hersteller das vorgibt würde ich mir geben lassen.
Meine Wärmepumpe ist massiv (+30%) überdimensioniert (weil es keine kleinere gab) und macht null Probleme. Sie taktet auch bei den aktuellen Temperaturen nur ein paar mal (max. 7 bis 8 mal, also unkritisch) am Tag.
Auch die Austauschgarantie halte ich für nicht sehr belastbar.
Wenn die Wärmepumpe zu wenig Leistung bringt wird die Leistung durch einen Heizstab ergänzt (wie in einem Durchlauferhitzer) Der hat natürlich einen COP von 1 und ist entsprechend teuer.
Das ist für 30 oder 50 h im Jahr akzeptabel, wenn es aber ein paar hundert Stunden/a sind, dann wird das zur Kostenfalle.
Ich würde also mit dem Heizungsbauer eine Vereinbarung treffen ab welcher Heizstab-Strommenge pro Jahr der Austausch erfolgt. Ohne diese Vereinbarung kann das nach dem ersten Winter zu sehr lästigen Diskussionen führen. Lass dir auch genau erklären wo und wie man das in der Steuerung abliest.
Vor- und Rücklauftemperatur kann man normalerweise im Heizungskeller an der Pumpengruppe ablesen. Da sollte ein rotes und ein Blaues Thermometer montiert sein.
In der Heizungssteuerung kann man das auch auslesen, aber wenn du totaler Laie bist ist das vermutlich zu aufwändig.
Das mit dem Volumenstrom ist etwas komplizierter.
Wenn du Glück hast, kannst du den an der Heizungspumpe ablesen wenn du den Einstellknopf drückst, aber das habe gerade ältere Pumpen oft nicht.
Wenn Deine Pumpe das nicht hat, dann wird es kompliziert. Das ist über einen Heizversuch herauszufinden, aber das müssten wir am Telefon besprechen, das ist schriftlich zu aufwändig.

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RayKrebs schrieb: Was dann natürlich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt....
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