Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Umstieg auf Wärmepumpe lieber vorziehen?
Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 14.04.2026 17:21:20
1
3949775
Hallo zusammen,

ich lese hier schon länger zum Thema Wärmepumpe mit und habe durchs Forum bereits einiges gelernt.

Wir haben unser Haus erst im letzten Jahr gekauft. Eigentlich wollten wir die bestehende, rund 18 Jahre alte Gas-Brennwertheizung noch etwa zwei Jahre weiter nutzen, um den späteren Umstieg auf Wärmepumpe möglichst unter günstigen Förderbedingungen und mit belastbareren Verbrauchsdaten anzugehen.

Leider hatten wir mit der Anlage bisher nicht viel Glück. Kurz nach dem Einzug war bereits das 3-Wege-Ventil defekt. Danach folgte eine teure Wartung mit Austausch diverser Kleinteile und Dichtungen. Nun ist laut Diagnose auch noch der Wärmetauscher defekt, Kostenpunkt ca. 1.900 €.

Dieses Geld möchten wir eigentlich nicht mehr investieren und überlegen daher, den Umstieg auf Wärmepumpe vorzuziehen.

Über den Winter habe ich die Anlage so gut es ging thermisch abgeglichen. ERR sind zwar noch vorhanden, stehen aber auf 23 °C und damit praktisch immer offen. Die Raumtemperaturen liegen in der Regel bei 20 bis 21 °C.

Die Hydraulik des Heizsystems wurde bereits komplett erneuert, inklusive Verteilung, und in EG, OG und DG wurde eine Fußbodenheizung im Fräsverfahren eingebaut. Die Voraussetzungen für einen WP-Betrieb sind also grundsätzlich schon geschaffen.



Zum Haus:

- EFH, Baujahr 1985
- Wohnfläche 135qm, voll unterkellert
- Standort Bergisch Gladbach
- Außenwände aus Porenbeton, 30cm
- Fenster noch aus dem Baujahr, Austausch mittelfristig geplant (ca. 5 Jahre)
- Dach entsprechend Baujahr 10cm Mineralwolle als Zwischensparrendämmung, Erneuerung mittelfristig nicht geplant
- keine Fassadendämmung geplant


Heizlast / Verbrauch:

Heizlastberechnung (Heizreport) bei NAT -8,2 °C 8,97 kW

Eigene Abschätzung aus aufgezeichnetem Gasverbrauch und Außentemperaturen eher ca. 7 bis 7,5 kW

Gasverbrauch vom 06.10.2025 bis 12.04.2026: ca. 16.500 kWh
da wir das Haus erst seit letztem Jahr besitzen, ist unsere Verbrauchshistorie noch begrenzt

Vom Vorbesitzer liegen zwar Verbräuche vor , diese sind aus meiner Sicht aber nur eingeschränkt vergleichbar, da die Anlage damals noch mit Einrohrsystem lief und auch die Warmwasserbereitung mit thermischer Zirkulation von morgens bis abends lief



Lässt sich aus den Daten bereits eine vernünftige Auslegung ableiten?

Welche Leistungsklasse würdet ihr mit Hinblick auf den geplanten Fenstertausch empfehlen? Eher Knapp oder lieber Reserve?

Erste Angebote habe ich angefragt. Ich werde berichten, sobald ich Rückmeldungen habe.

Danke euch schonmal.

VG

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.04.2026 20:47:56
1
3949805
Vieles hast du ja bereits beantwortet.

Wo steht das Haus wg. NAT (PLZ)?
Wie hoch war der Brennstroffverbrauch pro Jahr?
Wurde damit auch WW gemacht und wieviel Leute wohnen im Haus?
Brennwert oder Niedetemperatur Kessel?

Wenn man die Daten hat, das ganze in

https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/heizlastrechner/ (Reiter Vorjahresverbrauch)
eingeben.

7,5 kW Heizlast sollten einigermaßen hinkommen.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 14.04.2026 20:52:41
1
3949808
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
Leider hatten wir mit der Anlage bisher nicht viel Glück. Kurz nach dem Einzug war bereits das 3-Wege-Ventil defekt. Danach folgte eine teure Wartung mit Austausch diverser Kleinteile und Dichtungen. Nun ist laut Diagnose auch noch der Wärmetauscher defekt, Kostenpunkt ca. 1.900 €.


Das klingt sehr nach verschmutztem Heizkreiswasser. Wenn da nicht intensiv gespült wird, und ein Magnetitabscheider verbaut wird, werden die Reparaturkosten bei einer WP weiterhin regelmäßig anfallen.

Beim Heizreport wird der Lüftungsverlust immer sehr üppig angesetzt. Wie teilt sich die Heizlast in Transmissionswärmeverlust und Lüftungsverlust auf?

Kellerdecke gedämmt, oder Keller beheizt?

Verfasser:
bstone
Zeit: 14.04.2026 21:04:50
6
3949811
Alles andere als auf die WP mit 7-8kW umzubauen macht wenig Sinn.
Bitte bei den Angeboten daruf achten das keine unnötiger Puffer, Mischer eingebaut wird, mit der FBH sollte ein direkte Betrieb funktionieren.
Schlamabscheider und Microblasenabscheider sollte aber verbaut werden.

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 15.04.2026 05:32:43
1
3949845
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich lese hier schon länger zum Thema Wärmepumpe mit und habe durchs Forum bereits einiges gelernt.

Wir haben unser Haus erst im letzten Jahr gekauft. Eigentlich wollten wir die bestehende, rund 18 Jahre alte Gas-Brennwertheizung noch etwa zwei Jahre weiter[...]


Die Situation war bei mir ähnlich: Ich hatte mich auf den Einbau einer WP vorbereitet und schon diverse Angebote eingeholt. Ich wollte meine Gasbrennwertherme dann aber noch bis zum Ende des Lebenszyklus nutzen, bis das Ding im Dezember 24 auf Störung ging. Jeder Einsatz meines damaligen HBs kostete immer 1000€ aufwärts. Die Störung konnte ich noch selbst beheben und dann hab ich im März 2025 die Gasheizung gegen eine WP tauschen lassen.

Kein Geld mehr in die Gasheizung stecken! Insbesondere nicht in den Wärmetauscher! Mit 18 Jahren die Brennwertherme offensichtlich "fertig".

Ein positiver Nebeneffekt sind dann die Betriebskosten: Ich hab vor 3 Jahren in eine PV Anlage investiert und jetzt mit der WP hatte ich nach der 1. Heizperiode noch einen Netzbezug von 5500 kWh komplett: 4 Personen - Haushaltsstrom, Heizung & Warmwasser für 1500€. Da kann man nicht meckern.

Verfasser:
joe115
Zeit: 15.04.2026 06:29:24
1
3949847
Der WT einer Gastherme hat ja keine elektrischen oder bewegte Teile. Kaputtgehen bedeutet also: (a) Loch drin, (b) Lamellen abgenutzt oder (c) verstopft.

Dann kann noch die Dichtung des WT hin sein, was - wie (a) - zu schleichendem Wasserverlust führt: das Heizungswasser verdampft und es muss öfters nachgefüllt werden.

(b) ist in der Tat Totslschaden, weil der Brenner seine Wärme nicht losbekommt und auf Störung geht, weil die Abgastemp zu schnell oder zu hoch steigt.

(c) ist möglich, je nach Bauart: Ausbauen, Spülen, neue Dichtung. Ihr habt aber die alte Hydraulik rausgeworfen, FBH eingebaut und neu befüllt. Wo soll da eine Verstopfung noch herkommen? Oder sind im Keller noch alte Schätzchen verbaut?

Zu deiner eigentlichen Frage: über den Daumen dürftet ihr bei 18-19MWh bis Oktober landen, so dass eine Heizlast von 7,5-8kW realistisch erscheint. Fenstertausch bringt nicht so viel, die Fensterflächen sind im Vergleich zu den restlichen Flächen eher unbedeutend. Also bist du mit einer WP zw 7 und 8kW gut aufgehoben-> wird vermutlich bis 2-3K über NAT alleine die HzLast und WW in den 22-23h am Tag bereitstellen können (Rest ist Abtauen).

Heizstab vorsehen, kein Parallelpuffer, kein Mischer.

Wenn der Keller nicht beheizt werden soll und die Kellerhöhe es hergibt: Dämmen der Decke.

Irgendwann muss das Dach gedeckt werden: am besten vor einer PV und dann Aufsparrendämmung verbauen.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 15.04.2026 06:59:39
2
3949849
Ganz klar WP Umbau vorziehen.

Die Frage ist halt - selber machen oder machen lassen.

Selber machen - selbst ohne Förderung - kommst du bei neuer Luft WP + neuem WW Speicher + Zubehör mit grob 7.000 - 10.000€ hin. (Natürlich günstiger möglich - aber nur um mal einen max wert zu haben). Bei den WP sehe ich da dann Panasonic, Samsung, LG, ....

Vom HB locker 30.000-35.000€. abzgl Förderung. Kommst du am Ende grob bei 15.000€-18.000€ aufwärts heraus.

Verfasser:
ajokr
Zeit: 15.04.2026 07:26:39
1
3949850
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen

(c) ist möglich, je nach Bauart: Ausbauen, Spülen, neue Dichtung. Ihr habt aber die alte Hydraulik rausgeworfen, FBH eingebaut und neu befüllt. Wo soll da eine Verstopfung noch herkommen? Oder sind im Keller noch alte Schätzchen verbaut?



Es muß nicht immer auf der Heizkreisseite verstopft sein, wie dieses Video zeigt. Und behandeltes Wasser scheint dann auch kein Allheilmittel zu sein.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 15.04.2026 08:40:14
0
3949867
Zitat von ajokr Beitrag anzeigen
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
[...]


Das klingt sehr nach verschmutztem Heizkreiswasser. Wenn da nicht intensiv gespült wird, und ein Magnetitabscheider verbaut wird, werden die Reparaturkosten bei einer WP weiterhin regelmäßig anfallen.

Beim Heizreport wird der Lüftungsverlust immer sehr üppig angesetzt.[...]


Verschmutztes Heizwasser kann eigentlich ausschließen. Es wurde mit der FBH komplett neu befüllt. Soweit ich weis wurde Leitungswasser mit Zusätzen verwendet.

Laut Heizreport sind 1.7 kW als Lüftungsverlust angesetzt.



Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Der WT einer Gastherme hat ja keine elektrischen oder bewegte Teile. Kaputtgehen bedeutet also: (a) Loch drin, (b) Lamellen abgenutzt oder (c) verstopft.

Dann kann noch die Dichtung des WT hin sein, was - wie (a) - zu schleichendem Wasserverlust führt: das Heizungswasser verdampft und[...]


Die Dichtungen wurden alle bei der letzten Wartung getauscht.
Der Wärmetauscher war ziemlich verdreckt von innen. Ich vermute, dass er die Reinigung nicht überlebt hat.

Es ist nur ein Heizkreis. Außer der FBH hängt noch ein alter HK im Waschkeller, der parallel zur FBH mit derselben VLT läuft. Den würde ich eigentlich gerne weiter betreiben und ggf. durch ein größeren tauschen.

Der erste HB hat beim Ortstermin jedoch davon abgeraten und für den Kellerraum eher was elektrisches wie Infrarotpanel o.ä. vorgeschlagen. Wäre auf dauer trotz Schlammabscheider nicht zuträglich für die FBH.
Es gibt noch einen anderen Kellerraum, der aktuell nur als Stauraum genutzt wird. Zukünftig Hobbyraum mit sporadischer Nutzung.
Hier wäre denke ich ein Infrarotpanel die richtige Wahl.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 15.04.2026 08:43:53
0
3949868
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Ganz klar WP Umbau vorziehen.

Die Frage ist halt - selber machen oder machen lassen.

Selber machen - selbst ohne Förderung - kommst du bei neuer Luft WP + neuem WW Speicher + Zubehör mit grob 7.000 - 10.000€ hin. (Natürlich günstiger möglich - aber nur um mal einen max[...]


Selber machen kommt leider nicht in Frage. Ich bin zwar sehr Technikaffin, aber das wäre mir eine Nummer zu groß. Außerdem kaum Zeit.

Da die Heizung erst 18 Jahre ist, kommen wir leider nur auf 35% Förderung.

Verfasser:
pius
Zeit: 15.04.2026 09:02:04
0
3949872
Moin
Lass dir Angebote machen und frag nach, oder direkt bei der KfW telefonisch.
Die sind sehr freundlich.
Die Förderung gilt ja für 3 Jahre und dann wäre evtl. nachzufordern.
Dann ist die Heizung ja 30 Jahre.
Erzähle mal was es gegeben hat.

Viel Erfolg
Edgar

Verfasser:
MartinP1
Zeit: 15.04.2026 09:34:37
0
3949888
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
Ganz klar WP Umbau vorziehen.

Die Frage ist halt - selber machen oder machen lassen.

Selber machen - selbst ohne Förderung - kommst du bei neuer Luft WP + neuem WW Speicher + Zubehör mit grob 7.000 - 10.000€ hin. (Natürlich günstiger möglich - aber nur um mal einen max[...]


Hmm, wenn der Verdacht besteht, dass das Heizungssystem gespült werden muss: Kann man das auch selber machen? Wenn man mit dem versifften Wasser die neue Wärmepumpe betreibt, könnte das die Lebensdauer der neuen WP schaden.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 15.04.2026 09:54:30
0
3949896
Zitat von pius Beitrag anzeigen
Moin
Lass dir Angebote machen und frag nach, oder direkt bei der KfW telefonisch.
Die sind sehr freundlich.
Die Förderung gilt ja für 3 Jahre und dann wäre evtl. nachzufordern.
Dann ist die Heizung ja 30 Jahre.
Erzähle mal was es gegeben hat.

Viel Erfolg[...]



Also die Heizung ist 18 Jahre alt. Was meinst du mit die Förderung gilt 3 Jahre?
Soweit ich weiß gilt das Alter bei Antragsstellung

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 15.04.2026 09:56:20
0
3949899
Zitat von MartinP1 Beitrag anzeigen
Zitat von Mastermind1 Beitrag anzeigen
[...]


Hmm, wenn der Verdacht besteht, dass das Heizungssystem gespült werden muss: Kann man das auch selber machen? Wenn man mit dem versifften Wasser die neue Wärmepumpe betreibt, könnte das die Lebensdauer der neuen WP schaden.



Ne, den Verdacht habe ich eigentlich. Aber bei einer neuen Anlage kommt laut bisheriger Beratung aufbereitetes Wasser nach VDI 2025 zu Einsatz.

Verfasser:
Melvil
Zeit: 15.04.2026 19:53:07
0
3950004
Zitat von bstone Beitrag anzeigen
Alles andere als auf die WP mit 7-8kW umzubauen macht wenig Sinn.
Bitte bei den Angeboten daruf achten das keine unnötiger Puffer, Mischer eingebaut wird, mit der FBH sollte ein direkte Betrieb funktionieren.
Schlamabscheider und Microblasenabscheider sollte aber verbaut werden.


So sollte es sein. Wurde bei uns ähnlich gemacht. Haus zehn Jahre jünger und das Dach neu gedämmt, dafür aber das OG nur Heizkörper.

Ich würde den neuen Wärmebedarf bei euch irgendwo bei 12-14.000kWh sehen. Also rein mit Der WP in der Range von 6-8kW und alles wird gut.

Achte bloß drauf, dass die Angebote gut unter 30.000€ bleiben. Alles andere ist für euer Vorhaben viel zu teuer und übertrieben.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 16.04.2026 13:13:44
0
3950120
Danke schon mal für die vielen Antworten. Wir tendieren inzwischen auch eher zum Wechsel.

Heute war der zweite Heizungsbauer wegen eines Angebots da. Das hat uns aber eher verunsichert.
Das konkrete Problem mit dem Wärmetauscher hatte ich hier zuvor nicht erwähnt, weil die Sache für mich eigentlich schon klar erschien.

Zur Vorgeschichte:
Bei der Wartung vor etwa drei Wochen wurden zum Schluss leicht auffällige Abgaswerte festgestellt. Der Monteur meinte, dass etwas nicht stimmt, und wollte die Gasarmatur neu einstellen.
Die Werte waren danach minimal besser, aber immer noch erhöht. Es geht dabei um den CO2-Wert, der aus seiner Sicht mit 10,6 % zu hoch war.

Bei der weiteren Suche hat er dann ein minimales Leck am Wärmetauscher gefunden. Seine Aussage war:
Das müsse zeitnah repariert werden oder die Anlage müsse erneuert werden. Übergangsweise könne sie aber weiterlaufen, da die Haube dicht sei.

Der erste Heizungsbauer, der wegen einer Wärmepumpe hier war, ist darauf nicht weiter eingegangen. Er meinte nur, dass er in die Anlage – abgesehen von kleineren Ersatzteilen – kein Geld mehr investieren würde.

Heute hat dann der zweite Heizungsbauer die Abgaswerte erneut gemessen:

Abgastemperatur: 47 °C
CO2: 10,6 %
CO: 55 ppm (unverdünnt, wie er sagte)

Seine Einschätzung war dagegen deutlich entspannter:
Die Werte seien zwar nicht optimal, aber es bestehe kein Grund zur Panik. Wenn er die Wartung gemacht hätte, hätte er nach dieser Abgasmessung wohl nicht weiter nach einem Fehler gesucht und die Werte angesichts des Alters der Anlage so akzeptiert.

Jetzt fragen wir uns natürlich, was wir damit anfangen sollen.
War der eine zu penibel und der andere zu entspannt, und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen?

Vielleicht kann das hier jemand mit Erfahrung noch einmal einordnen.

Mittelfristig ist der Umstieg ohnehin geplant. Die Frage ist eben nur wie schnell man sich jetzt entscheiden muss.

Verfasser:
bstone
Zeit: 16.04.2026 15:07:23
1
3950130
Aus meiner eigenen Erfahrung, wenn die Gasheizung anfängt zu mucken und er Wärmetauscher ansteht sollte zügig ein Ersatz geplant und umgesetzt werden.
Es kommt die Zeit wo man das entspannter Umsetzen kann....

Verfasser:
Gerd U
Zeit: 16.04.2026 16:10:18
0
3950136
Wir wissen gerade nicht, welche Gaskiste das ist, und wie komplex der (Selbst-)Einbau eines (gebrauchten?) WTs sein würde

Verfasser:
bauhaus mg
Zeit: 16.04.2026 16:49:35
0
3950140
Ich hatte mit einer 6 Jahre alten Brennwerttherme einen Verbrauch von 18000kWh in MG.
Mit meiner Vaillant 78/6 seit 4 Wintern ca. 14-15000kWh.
Die WP ist noch nie an Ihre Grenzen gekommen und taktet auch kaum.
Du musst nur darauf achten das die Hydraulik passt.

Verfasser:
bstone
Zeit: 16.04.2026 17:38:09
0
3950152
Zitat von Gerd U Beitrag anzeigen
Wir wissen gerade nicht, welche Gaskiste das ist, und wie komplex der (Selbst-)Einbau eines (gebrauchten?) WTs sein würde


Der DIYre der bei einer Gaskiste den Wärmetauscher wechselt tauscht auf eine WP und zieht das Projekt entspannt durch.
Ich habe einen Tausch von Gas auf WP von der Auslegung beginnend bis zum aktiven Heizbetrieb in 2 Wochen umgesetzt, wobei die eigentliche Arbeit an 4 Tagen geleistet wurde! Wer aber den Wärmetauscher einer Gastherme tauschen lassen will der muß z.B um 1000+ EUR für den einer Buderus GB142 + Arbeitslohn rechnen.
...

Verfasser:
ilchbart99
Zeit: 17.04.2026 09:02:54
0
3950226
Zitat von bstone Beitrag anzeigen
Alles andere als auf die WP mit 7-8kW umzubauen macht wenig Sinn.
Bitte bei den Angeboten daruf achten das keine unnötiger Puffer, Mischer eingebaut wird, mit der FBH sollte ein direkte Betrieb funktionieren.
Schlamabscheider und Microblasenabscheider sollte aber verbaut werden.


Mikroblasenabscheider darf nicht pauschal verbaut werden, bei Vaillant mit Propan zB untersagt

Verfasser:
Gerd U
Zeit: 17.04.2026 14:51:33
0
3950304
Zitat von bstone Beitrag anzeigen
Wer aber den Wärmetauscher einer Gastherme tauschen lassen will ...
Darob schrieb ich auch was von "Selbst-". Zurzeit werden so viele Gaser rausgworfen, dass es günstiges Material gebraucht gibt. Für meine Brötje z.B. für 95 ,-€ (3.Generation). Umbau 1 Std. und fettich. (Wechsel mache ich jedes Jahr, statt Wartung IM Gerät)

Verfasser:
Musil
Zeit: 17.04.2026 23:18:03
0
3950343
Zitat von Gerd U Beitrag anzeigen
Zitat von bstone Beitrag anzeigen
[...]
Darob schrieb ich auch was von "Selbst-". Zurzeit werden so viele Gaser rausgworfen, dass es günstiges Material gebraucht gibt. Für meine Brötje z.B. für 95 ,-€ (3.Generation). Umbau 1 Std. und fettich. (Wechsel mache ich jedes Jahr, statt Wartung IM Gerät)


Hallo,

naja, so einfach ist es für 99% wohl doch nicht....UND

1. Sind Deine gebrauchten WT da jedesmal perfekt gereinigt und nicht doch mal defekt?

2. Du brauchst auch noch neue Dichtungen.

3. Anderes "Verbrauchsmaterial"?

4. Halbwegs professionelle Messung ob alles passt (Abgaswerte z.B.)...

5. ???

Gruß Musil

Verfasser:
Gerd U
Zeit: 17.04.2026 23:36:51
0
3950346
Vielen Dank, dass Du die Mitleser nochmal auf die (selbstverständlichen) Schritte hinweist. Ob ich nun MEINEN zugebröselten Tauscher sotiniere, oder einen aus der Bucht, ist doch prinzipiell egal. "Jedes Mal" kaufe ich latürnich nicht einen WT. Zwei reichen zum Wechselm. Nur bei den Abgaswerten bin ich nicht ganz bei Dir. Meine jahrzehntelange Erfahrung hat gezeigt, dass der Schorni nach Austausch des Wärmetauschers gleichen Typs immer Spitzenwerte gemessen hat. Ohne dass ich an irgendwelchen Einstellungen rumfummeln musste. Ja, und 'nen Leckschnüffler habe ich natürlich auch im Einsatz.

Verfasser:
Musil
Zeit: 17.04.2026 23:48:45
0
3950347
Hallo Gerd,

ja, Du bist halt der 1% Mann...

Könntest ja bei Deinen Fähigkeiten auch einfach nur den WT mal reinigen - dauert etwa 30 min (natürlich brauchst Du da das Werkzeug zum Putzen zu).

Kostet dann fast garnichts.

Regelmäßig WT wechseln - stelle ich mir auch nicht so prickelnd vor:

1. Im Internet suchen und bestellen.
2. Wasser ablasen und (qualitativ hochwertiges) Wasser wieder auffüllen.
3. Viel schrauben.

Koste alles halt auch Zeit.

4. Dichtungen und Verbrauchsmaterial.

--> aber schönes Hobby!! Habe die Ehre!!

😎😏

Gruß Musil

Aktuelle Forenbeiträge
LuLev schrieb: Hallo Zusammen, ich habe ein Problem mit unserer neuen Split...
Ernst Brey schrieb: Guten Tag, Im September 2023 wurde ein Edelstahlschornstein...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Armaturen und Ventile für die Heizungstechnik
Haustechnische Softwarelösungen
Website-Statistik