Zitat von
IT-Onkel 
... Das denke ich mir ja nicht aus. Wenn Du mal Taktung und Wärmepumpe suchst, da wird das Thema oft ernst genommen und nicht als "Kein[...]
Es geht doch aktuell immer noch um BWWP - oder?
Da ist das Takten tatsächlich eher kein Problem:
- Speichersolltemperatur z.B. 55°C.
- BWWP heizt das WW nach bei z.B. 45°C und hört auf bei z.B. 58°C -->> ΔT13K
- thermische Leistung der BWWP sei 2kW (was eher viel ist)
- 250l
Wasser sollen retemperiert werden
-> die WP läuft dafür fast zwei Stunden durch und muss erst wieder starten, wenn WW nachgeheizt werden muss.
Anders als bei WP für die Raumbeheizung kann die BWWP auf ihren Zweck eindeutig ausgelegt werden: mit einer festgelegten, sinnvollen Leistung in angemessener Zeit Warmwasser nachheizen.
Wenn sie läuft, wird sie ihre Leistung sicher los, keine Modulieren erforderlich.
Bei der Raumbeheizung hingegen liegt ist der Leistungsbedarf über die Heizsaison gesehen zwischen "0" an der
Heizgrenze und "max" (z.B. 8kW) bei tief(st)en Außentemperaturen. Modulieren geht aber nur bis hinunter auf z.B. 2kW, darunter kann die verminderte
Heizleistung nur durch Takten (quasi PWM für WP) umgesetzt werden. Ist die Wärmesenke und Parameter der WP ungünstig ausgelegt, ist die PWM-Frequenz hoch (viele kurze Takte), andernfalls niedirg (längere Laufzeiten, längere Pausen).