Hallo,
Ich bin neu, aber verfolge schon seit Monaten diverse Diskussionen hier. Erstmal danke für all diejenigen, die Ihr Wissen teilen!
Meine Frage ist sicherlich in irgendeinem Thread beantwortet worden, allerdings habe ich keinen gefunden der die konkreten spezifika wie in meinem Fall erfüllt.
Zur Situation:
- Neue Gasbrennwerttherme 2014 24kw Wolf inkl.
Pufferspeicher 1000l inkl.
Trinkwasserstation BMxy
- zusätzlich wasserfûhrender Kamin 4kw Unterstützung in den Pufferspeicher
- Jahresverbrauch ca. 32000kwh Gas + (Holz max 0,5cbm)
Haus:
- 2 Einheiten, insgesamt 280qm, 6 Personen
- BJ 1973, komplett saniert bis auf Dach (stand 1988)
- 3 fach Verglasung, Wand Dämmung
- 100% Fußbodenheizung
- bisher kein Solar, geplant in 2031 ff.
- nach unterschiedlichen Berechnungsmethoden (Bundesverband Wärmepumpe vs Hersteller etc) wird die empfohlene Heizlast für die Wärmepumpe zwischen 12-14Kw liegen.
- in 2030+ wird das Dach noch als letztes saniert
- Ziel: Solar 15kwp + E Auto + WP + Intelligente
Energiesteuerung (z.B. Überschussladen, Puffern etc)
Ziel:
Gas-
Brennwerttherme komplett durch Wärmepumpe ersetzen, wasserführender Kamin sowie Pufferspeicher soll beibehalten werden trotz der allgemeinen Meinung was Pufferspeicher und Wärmepumpe betrifft)
Fragen:
1. In welchem Hydraulischen Schemata sollte die WP integriert werden. Getrennte Heizkreise vs. Alles in den Pufferspeicher, WP an Vorlauf vs. Rücklauf.
2. Anbieter: die lokalen Anbieter sind preislich immer noch wahnsinnig teuer, hier im südwestdeutschen Raum, kein
Angebot unter 40k obwohl wesentliche Komponenten übernommen werden können (Speicher,
Pumpe, Zählerschrank gross genug, Entfernung aufstellort < 5m, Ausdehnungsgefäss etc). Die Drittvermittler wie Thermondo, Bauheimat, etc. fallen weg, da sie keine Bestandskomponenten wieder verwenden. Lokale Heizungsbauer fällt preislich daher fast weg.
3. DIY ist eine Option bspw Monoblock Bauweise. Handwerkliche Kompetenz vorhanden (
Wasserleitungen selbst gepresst). Kommt am Ende aber auf den Kosten/Nutzen Faktor an weil ohne Firma keine Förderung. In meinem falls Max 35%. Kennt ihr noch Alternativen?
4. Welche Wärmepumpe ist aus eurer Sicht für meine Gegebenheit empfehlenswert? Einzige Bedingung, WP sollte nicht höher als 130cm sein (Küchenfenster). Damit fallen bspw die T-Cap Varianten weg. Welche Fu ktionalitäten sind aus eurer Sicht in der Kombi mit wasserführendem Kamin Pflicht, welche optional?
5. Ich persönlich finde die Varianz der Preise auch bei DIY schon krass, Nibe vs. Wolf vs. Panasonic vs. LG vs Daikin. Ganz ehrlich, ja die JAZs unterscheiden sich, und ja die DIY Community bei Panasonic ist enorm, Nibe punktet mit Stabilität und Langlebigkeit, aber ist das am Ende der Mehrpreis wert gegenüber bspw. daikin?
Ja es sind unglaublich viele Fragen und vielleicht nimmt sich jemand diesem vollumfänglichen Fragebogen an :). Bitte keine Grundsatzdiskussionen, unsachliche Kommentare. Jeder befindet sich bei diesem Thema an einem individuellen Infostand und hat individuelle Anforderungen.
Im Voraus schon herzlichen Dank!