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Datenschutzhinweise

Wärmepumpe ja/nein?
Verfasser:
Unclebarisch
Zeit: 15.04.2026 11:04:07
0
3949923
Hab ich selbst auch nicht verstanden was der Kollege Musli meinte, naja.

TE heißt Themenhersteller, aber TO keine Ahnung, jedenfalls kann man hier ja nur schreiben wenn man Registriert ist, aber hat keinen Zusammenhang irgendwie, aber egal, das soll ja das Thema hier nicht sein.

Meine Fragen stehen oben falls wer drauf antworten möchte und eine Einschätzung abgeben könnte.

VG

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.04.2026 11:25:20
1
3949932
Zitat von Droggelbecher Beitrag anzeigen
Zitat von Musil Beitrag anzeigen
[...]


Bin ich der TO?


TO= ThreadOwner

Im HTD wird normalerweise TE=ThemenErsteller verwendet.

Verfasser:
hildefeuer
Zeit: 15.04.2026 11:37:45
0
3949934
"PV Anlage mit 16kWp und 10KW Speicher"
Ich habe nur eine 8,4KwP Anlage und keinen Speicher und bin beim Strom zu 43% Autark. Meine Anlage hat Ost-West Ausrichtung und liefert von 9.00 bis 16.00 richtig Leitung 3 bis 6Kw.
Es ist ja so, das die PV-Anlage von Nov. bis Januar meist nicht viel liefert. Aber bereits Februar und März ist sehr unterschiedlich. Ich hatte im März nur 300Kwh oder auch 750Kwh. Ab April ist dann Top Leistung da.
Man hat dann 3 Monate, wo noch geheizt wird. Da kann man dann mit Sonnenstrom Heizen über Wärmepumpe.
Ich würde die Ölheizung allein deshalb rauswerfen, weil Du dann den Schornsteinfeger sparen kannst. Das sind alle 2 Jahre Immisionsmessung (60€)und alle 3 Jahre Große Brandschau (120€). Das ist zeimlich genau ein Stromabschlag bei mir.

Verfasser:
Unclebarisch
Zeit: 15.04.2026 12:22:50
0
3949945
Wie ist das aber von der Leistungsaufnahme der LWWP, die sollte doch ganz genau ermittelt werden das sie zum Haus passt. Was wäre aber das sie 2-3kw zu groß wäre? Klar, dann würde meine PV Trotzdem den Strom übernehmen.

In meinem Fall ist das so, auch im Winter wenn die Module frei sind (Ganze Fach voll, 12* NO / 20* SW) hab ich min. 2-3kwh was Produziert wird. Jetzt ab März läuft die teilweise schon auf maximal, da stehen 10-11kwh an was runter kommt.

Hab mir mal die Panasonic Monoblock J angeschaut, die gibt's in 5, 7 und 9kw Leistung.

Verfasser:
bstone
Zeit: 15.04.2026 14:08:52
0
3949957
Zitat von Unclebarisch Beitrag anzeigen
Wie ist das aber von der Leistungsaufnahme der LWWP, die sollte doch ganz genau ermittelt werden das sie zum Haus passt. Was wäre aber das sie 2-3kw zu groß wäre? Klar, dann würde meine PV Trotzdem den Strom übernehmen.

In meinem Fall ist das so, auch im Winter wenn die Module frei[...]



Vereinfacht Heizleistung und Bedarf sollten sich decken, mit der Tendenz die WP eher etwas kleiner als zu groß zu wählen. WP arbeiten am effizentesten wenn sie 24/7 gut moduliert vorsich hin arbeiten ( Gasthermen laufen überwiegend wegen ihrer Mindestfeuerleistung die meiste Zeit des Jahres im Stop and Go, ineffizent ...), deshalb sollte um gleiches zu verhindern die Modulationsfähigkeit der WP passen. Das hat zur Folge das der Bivalenzpunkt ab der der Heizstab eingesetzt wird ca. 3-4K über der NAT liegt, was ca. 1% des Stromverbrauch/a bedeutet.
Die Nutzung des PV-Stroms erfolgt automatisch in der Heizperiode mit Teillast und erkläglichem PC-Leistung nutzen sie ihren Anteil und in der Winterzeit quasi alles was vom Dach kommt...

Verfasser:
Weissnixx
Zeit: 17.04.2026 12:28:21
0
3950283
Zitat von Droggelbecher Beitrag anzeigen
....ich bin auf der Suche nach etwas Erfahrung/Feedback da ich den Aussagen vom Energieberater und Heizungsbauer nicht ganz traue.
....[...]


Das sagt die KI:

Kurz, pragmatisch — hier meine Einschätzung zu deinen Optionen plus Empfehlung und nächste Schritte.

Wichtige Annahmen (vernünftig getroffen)
- Wohnfläche 100 m2, gut gedämmte Hülle (Fenster neu, Dämmung vorhanden) → moderater Heizbedarf.
- Aktueller Ölverbrauch ~4.500 l/Jahr (vor Dämmmaßnahmen); nach Dämmung vermutlich deutlich niedriger (angenommen 40–50% weniger).
- Heizung 8 Jahre, in gutem Zustand.

Optionen — Vor- und Nachteile (konkret)
1) Ölheizung komplett ersetzen durch Wärmepumpe (WP)
- Vorteile: Sehr niedrige Betriebskosten, hohe Fördermittel, langfristig unabhängig von Ölpreis.
- Nachteile: Hohe Investitionskosten, evtl. Umrüstung Heizflächen (Niedertemperatur nötig), Risiko, dass noch funktionierende Ölheizung verschrottet wird.
- Einschätzung: Wirtschaftlich attraktiv bei hoher Förderung + wenn Heizsystem auf niedrige Vorlauftemperaturen passt. Am sinnvollsten langfristig, wenn du planen willst >10–15 Jahre im Haus zu bleiben.

2) Ölheizung behalten + kleinere WP als „Sommerheizung“ (Hybrid)
- Vorteile: Du nutzt vorhandene Heizung weiter, kannst Ölverbrauch deutlich reduzieren in Übergangszeiten und im Sommer; geringere Investkosten als Full‑Swap.
- Nachteile: Komplexere Hydraulik, mehrere Wärmequellen brauchen Steuerung, Effizienz der kleinen WP bei Raumheizung im Winter begrenzt.
- Einschätzung: Gute Übergangslösung, reduziert kurzfristig Ölbedarf und Ausgaben; weniger förderfähig/kleiner Förderbetrag.

3) Ölheizung behalten + Brauchwasser-WP + Heizstab
- Vorteile: Günstige Warmwasserbereitung mit WP; Heizstab als Backup, geringe Eingriffe in Heizungsanlage.
- Nachteile: Heizstab teuer im Betrieb, WP nur für WW bringt geringere Einsparung auf Gesamtölverbrauch.
- Einschätzung: Niedrige Investkosten, sinnvoll wenn Hauptziel WW-Kosten senken, nicht primär Heizöl einsparen.

4) Ölheizung behalten (Status quo)
- Vorteile: Keine Investkosten, nutzt noch funktionierende Anlage.
- Nachteile: Ölpreis‑Risiko, evtl. zukünftige Regulierungen, sinkender Restwert der Anlage.
- Einschätzung: Kurzfristig kostenschonend nur wenn du bereit bist, Öl jetzt teuer zu kaufen; langfristig unsicher.

Konkrete Empfehlung (entscheidend)
- Wenn du vorhast, >10 Jahre im Haus zu bleiben: Voller Umstieg auf Wärmepumpe ist langfristig am sinnvollsten — prüfe Förderhöhe (zuschüsse/KfW/BAFA) und hydraulische Anpassung. Kann wirtschaftlich die beste Option sein.
- Wenn du unsicher/kurzfristig bleiben willst oder die Investition scheust: Hybridlösung (kleine WP + bestehende Ölheizung) oder Brauchwasser‑WP sind vernünftige Kompromisse, reduzieren sofort den Ölbedarf ohne deine funktionierende Heizkessel wegzuwerfen.
- Unbedingt vermeiden: Jetzt für 4.500–6.000 EUR Öl volltanken, wenn du innerhalb 1–2 Jahre umrüsten willst.

Technische Prüfungen, die du verlangen solltest (konkrete Punkte)
1. Heizlastberechnung nach DIN (nicht nur Verbrauchsbasiert) — aktuelle Dämmzustand berücksichtigen.
2. Vorlauftemperaturen deiner Heizkreise; ob Fußbodenheizung oder Heizkörper und deren Größe.
3. Warmwasserbedarf (l/Tag) — für Dimensionierung WW‑WP oder Speicher.
4. Platzbedarf & Schallpegel für WP inkl. Aufstellort (Innen/Außen).
5. Hydraulikschema für Hybridbetrieb (Pufferspeicher, Mischer, Regelung).
6. Wirtschaftlichkeitsrechnung: Invest / Förderung / jährliche Betriebskosten (Öl vs. Strom) mit angenommenen Preisen (z. B. Strom 0,35 €/kWh, Öl 1,50–2,00 €/l) über 15 Jahre.

Nächste praktische Schritte (kurz)
1. Lass eine aktuelle Heizlastberechnung erstellen (Pflicht).
2. Fordere verbindliche Angebote für: (a) Full WP mit Förderberechnung, (b) Hybridlösung mit Pufferspeicher, (c) WW‑WP. Angebote müssen Vergleichs‑Kostentabellen (Invest, Förderung, geschätzte Jährliche Kosten) enthalten.
3. Vergleiche Angebotszahlen mit einer einfachen Amortisationsrechnung (Gesamtkosten inkl. Förderung / jährliche Einsparung).
4. Entscheide: Wenn Amortisation ≤10 Jahre oder du Wert auf CO2/Unabhängigkeit legst → WP swap; sonst Hybrid.

Kurzcheck: Wenn deine Dämmmaßnahmen den Verbrauch halbiert haben, läge dein aktueller Bedarf vielleicht bei ~2.000–2.500 l öl-Äquivalent — das ändert die Wirtschaftlichkeit stark zugunsten Wärmepumpe.

Wenn du willst, kann ich anhand realistischer Annahmen eine grobe Kosten-/Amortisationsrechnung für Full‑WP vs. Hybrid durchrechnen — sag mir bloß, ob wir Strompreis (€/kWh) und gewünschte Förderhöhe annehmen sollen.

Und weiter

Alles klar — hier die Rechnung mit deinen bestätigten Annahmen.

Grunddaten (angenommen)
- Heizbedarf: 10.000 kWh/J
- Strompreis: 0,35 €/kWh
- Ölpreis: 1,50 €/l → 1 l Öl = 10 kWh → 1.000 l äquivalent
- Betrachtungszeitraum: 15 Jahre

Angebotsdaten (netto nach Förderung)
- Voller WP‑Austausch: Invest 18.000 € − Förderung 6.000 € = 12.000 €
- Hybrid: Invest 9.000 € − Förderung 1.000 € = 8.000 €
- Brauchwasser‑WP + Heizstab: Invest 4.000 € − Förderung 500 € = 3.500 €

Betriebskosten jährlich

1) Status quo (nur Öl)
- Ölbedarf angenommen: 1.000 l → Kosten = 1.000 l * 1,50 €/l = 1.500 €/J

2) Voller WP (JAZ = 3,0)
- Strombedarf = Heizbedarf / JAZ = 10.000 / 3,0 = 3.333 kWh
- Stromkosten = 3.333 * 0,35 = 1.166,55 €/J
- Keine Ölkosten (angenommen 100% Ersatz)

3) Hybrid (kleine WP übernimmt Teile; JAZ effektiv 2,5 für die WP portion)
- Annahme (konservativ): WP deckt 50% des Heizbedarfs über Jahr → WP‑Anteil = 5.000 kWh
- Strombedarf WP = 5.000 / 2,5 = 2.000 kWh → Kosten = 2.000 * 0,35 = 700 €/J
- Restbedarf Öl = 5.000 kWh = 500 l → Öl‑Kosten = 500 * 1,50 = 750 €/J
- Gesamtkosten Betrieb = 700 + 750 = 1.450 €/J

4) Brauchwasser‑WP + Heizstab (verwässert: nur WW ist per WP; Heizung weiter mit Öl)
- Einsparung übers Jahr gering; für Einfachheit annehmen WW‑WP senkt Ölbedarf um 10%
- Ölbedarf = 0,9 * 1.000 l = 900 l → Öl‑Kosten = 900 * 1,50 = 1.350 €/J
- Strom für WW‑WP (klein): ~300 kWh → Kosten = 300 * 0,35 = 105 €/J
- Gesamtkosten Betrieb = 1.455 €/J

Jährliche Einsparungen gegenüber Status quo
- Voller WP: 1.500 − 1.166,55 = 333,45 €/J
- Hybrid: 1.500 − 1.450 = 50 €/J
- Brauchwasser‑WP: 1.500 − 1.455 = 45 €/J

Amortisationsrechnung (Einfach: Nettoinvest / jährliche Einsparung)

- Voller WP: 12.000 € / 333,45 €/J ≈ 36 Jahre
- Hybrid: 8.000 € / 50 €/J = 160 Jahre
- Brauchwasser‑WP: 3.500 € / 45 €/J ≈ 78 Jahre

Interpretation & wichtige Hinweise (sehr kurz)
- Mit den getroffenen Annahmen sind Amortisationszeiten sehr lang, weil der angenommene Heizbedarf (10.000 kWh) schon sehr niedrig ist — dadurch sind jährliche Einsparungen klein. Eine höhere Heizlast oder höherer Ölpreis würde die Wirtschaftlichkeit der WP deutlich verbessern.
- Vollswap bietet den größten jährlichen Kostvorteil in Euro und Zukunftssicherheit, aber bei sehr geringen jährlichen Einsparungen (hier ~333 €/J) lohnt sich die Investition wirtschaftlich nur über sehr lange Zeit ohne weitere Annahmen (z. B. steigende Ölpreise, höhere Förderung, bessere JAZ durch niedrigere Vorlauftemperaturen).
- Hybrid und WW‑WP lohnen sich kurzfristig kaum rein finanziell nach diesen Zahlen; sie sind eher Komfort/CO2/Unabhängigkeitslösungen.

Wenn du willst, rechne ich das mit anderen Annahmen durch (z. B. Heizbedarf vor Dämmung 20.000 kWh; Ölpreis 2,00 €/l; WP‑JAZ 3,5; WP deckt 70% im Hybrid). Welche Variante soll ich als nächstes testen?

Verfasser:
Musil
Zeit: 17.04.2026 23:22:24
0
3950344
Zitat von hildefeuer Beitrag anzeigen
"PV Anlage mit 16kWp und 10KW Speicher"
Ich habe nur eine 8,4KwP Anlage und keinen Speicher und bin beim Strom zu 43% Autark. Meine Anlage hat Ost-West Ausrichtung und liefert von 9.00 bis 16.00 richtig Leitung 3 bis 6Kw.
Es ist ja so, das die PV-Anlage von Nov. bis Januar meist nicht[...]


Hallo,

"Ab April ist dann Top Leistung da.
Man hat dann 3 Monate, wo noch geheizt wird. Da kann man dann mit Sonnenstrom Heizen über Wärmepumpe."

Heizen 3 Monate: April, Mai, Juni....??

Ich heize im Mai sicher nicht mehr - eventuell bei absoluter Dunkelflaute mal etwas WW.

Gruß Musil

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