Hallo zusammen,
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich bereits sehr viele wirklich gute Antworten zu bestehenden Anlageproblemen gelesen habe.
Mir erging es leider wie so vielen Privatleuten, die einen Auftrag an einen Heizungsbaumeister vergeben haben weil man im Glauben ist: Der wird schon wissen wie man das baut...
Das diese Einschätzung falsch war, habe ich ( wie viele Andere ) erst hinterher festgestellt.
Verbaut wurde eine CHA 10 mit einem falschen Schichtenspeicher BSP 800, der für WP weder freigegeben noch geeignet ist ( Aussage Wolf ) . Es findet keine WW Bereitung statt, es wurde eine FW Station daran befestigt. Die Idee des Installateuers war, das Wärme sowieso nach oben steigt um dann die 43° für die Entnahme des WW bereit zu stellen. Das funktioniert aber nur, wenn die WP den ganzen Tag mit über 42 bis 44 ° Kesseltemperatur läuft. Damit diese
Temperatur nicht in den
Wandheizungen ankommt, wurde ein Mischer mit
Pumpe verbaut, der dann die VL Temp. auf etwa 33° bei 0° AussenTemp. runter mischt.
Nach Ortstermin mit Wolf Techniker ist klar: Der Installateur muss den Speicher kostenfrei austauschen geben einen -W Speicher. ( für Wärmepumpen ) Allerdings wird der Neue ein BSP-W 1000 weil der 800er als -W nicht lieferbar ist.
Aber nun zu den eigentlichen Fragestellungen,
zu denen ich keine Antworten finde.
Nach allem was ich bisher weiß, sollten die Zulaufleitungen zum Speicher mit
Thermosiphon verlegt werden. Genügt es auch wenn Diese zunächst 10cm nach unten gehen und dann waagerecht weiter ?
Um die Verwirbelungen und daraus folgende Durchmischung im Speicher zu reduzieren ( vor allem wenn die WP mit 33 L / Min startet ), denke ich es könnte hilfreich sein die VL Leitung den letzten halben Meter vor dem Speicher auf das maximale Maß (1,5 Zoll ) zu vergrößern um die Einströmgeschwindidkeit in den Speicher deutlich zu verlangsamen.
Mir ist von einem Ingenieur dann empfohlen worden, ganz auf den Speicher zu verzichten ohne ERR alle Heizkreise offen zu fahren und abzugleichen, Mischer auf Handbetrieb 100% offen, oder ausbauen, Mischerpumpe mitlaufen lassen oder ggf. ausbauen um die auch hier im Forum oft beschriebene höhere Effizienz zu erreichen.
Das will ich auch gerne so machen.
Aber die Lieferung und Tausch des Speichers kann ich nicht stoppen
und ob die Variante ohne Speicher tatsächlich 100% funktioniert, kann und will vorher niemenad garantieren.
Deshalb habe ich folgende Idee:
Der Installateuer soll über T-Stücke
Bypassleitungen direkt zu VL und Rücklauf der Heizkreise legen, die ich mit Kugelhähnen öffnen und schliessen kann. So könnte ich testen ob es ohne Puffer funktioniert ( oder nur Rücklauf über Puffer ) und wenn nicht, könnte ich die Leitungen umschalten auf Speicherbetrieb. Hat jemand eine Idee, wie man diese Bypassleitungen am besten steuern könnte? Evtl. sogar so dass mann z.B. 20 oder 50% bei Bedarf doch zum Speicher führt und den Rest direkt in die Heizkreise ? Könnte man dafür 2 manuelle oder elektrische Mischer benutzen und wenn elektrisch, wie könnte man die steuern ohne immer in den Keller laufen zu müssen ? Von Überströmventilen wurde mir bereits dringend abgeraten...
Ich hoffe das mein Beitrag hier jetzt nicht als völlig weltfremd zerrissen wird und das jemand die Fragestellung interessant findet.
Ich freue mich auf Lösungsorientierte Antworten.