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Datenschutzhinweise

Bestehender Wasserführender Kamin und Pufferspeicher mit neuer Wärmepumpe Kombinieren
Verfasser:
FranktheTank
Zeit: 16.04.2026 23:11:56
0
3950188
Hallo,

Ich bin neu, aber verfolge schon seit Monaten diverse Diskussionen hier. Erstmal danke für all diejenigen, die Ihr Wissen teilen!

Meine Frage ist sicherlich in irgendeinem Thread beantwortet worden, allerdings habe ich keinen gefunden der die konkreten spezifika wie in meinem Fall erfüllt.

Zur Situation:

- Neue Gasbrennwerttherme 2014 24kw Wolf inkl. Pufferspeicher 1000l inkl. Trinkwasserstation BMxy
- zusätzlich wasserfûhrender Kamin 4kw Unterstützung in den Pufferspeicher
- Jahresverbrauch ca. 32000kwh Gas + (Holz max 0,5cbm)


Haus:

- 2 Einheiten, insgesamt 280qm, 6 Personen
- BJ 1973, komplett saniert bis auf Dach (stand 1988)
- 3 fach Verglasung, Wand Dämmung
- 100% Fußbodenheizung
- bisher kein Solar, geplant in 2031 ff.
- nach unterschiedlichen Berechnungsmethoden (Bundesverband Wärmepumpe vs Hersteller etc) wird die empfohlene Heizlast für die Wärmepumpe zwischen 12-14Kw liegen.
- in 2030+ wird das Dach noch als letztes saniert
- Ziel: Solar 15kwp + E Auto + WP + Intelligente Energiesteuerung (z.B. Überschussladen, Puffern etc)

Ziel:

Gas-Brennwerttherme komplett durch Wärmepumpe ersetzen, wasserführender Kamin sowie Pufferspeicher soll beibehalten werden trotz der allgemeinen Meinung was Pufferspeicher und Wärmepumpe betrifft)


Fragen:

1. In welchem Hydraulischen Schemata sollte die WP integriert werden. Getrennte Heizkreise vs. Alles in den Pufferspeicher, WP an Vorlauf vs. Rücklauf.
2. Anbieter: die lokalen Anbieter sind preislich immer noch wahnsinnig teuer, hier im südwestdeutschen Raum, kein Angebot unter 40k obwohl wesentliche Komponenten übernommen werden können (Speicher, Pumpe, Zählerschrank gross genug, Entfernung aufstellort < 5m, Ausdehnungsgefäss etc). Die Drittvermittler wie Thermondo, Bauheimat, etc. fallen weg, da sie keine Bestandskomponenten wieder verwenden. Lokale Heizungsbauer fällt preislich daher fast weg.
3. DIY ist eine Option bspw Monoblock Bauweise. Handwerkliche Kompetenz vorhanden (Wasserleitungen selbst gepresst). Kommt am Ende aber auf den Kosten/Nutzen Faktor an weil ohne Firma keine Förderung. In meinem falls Max 35%. Kennt ihr noch Alternativen?
4. Welche Wärmepumpe ist aus eurer Sicht für meine Gegebenheit empfehlenswert? Einzige Bedingung, WP sollte nicht höher als 130cm sein (Küchenfenster). Damit fallen bspw die T-Cap Varianten weg. Welche Fu ktionalitäten sind aus eurer Sicht in der Kombi mit wasserführendem Kamin Pflicht, welche optional?
5. Ich persönlich finde die Varianz der Preise auch bei DIY schon krass, Nibe vs. Wolf vs. Panasonic vs. LG vs Daikin. Ganz ehrlich, ja die JAZs unterscheiden sich, und ja die DIY Community bei Panasonic ist enorm, Nibe punktet mit Stabilität und Langlebigkeit, aber ist das am Ende der Mehrpreis wert gegenüber bspw. daikin?

Ja es sind unglaublich viele Fragen und vielleicht nimmt sich jemand diesem vollumfänglichen Fragebogen an :). Bitte keine Grundsatzdiskussionen, unsachliche Kommentare. Jeder befindet sich bei diesem Thema an einem individuellen Infostand und hat individuelle Anforderungen.

Im Voraus schon herzlichen Dank!

Verfasser:
belzig
Zeit: 17.04.2026 14:24:31
0
3950298
Am besten mal diesen Thread durcharbeiten.

[url=Am besten mal diesen Thread durcharbeiten. https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/292046/Waermepumpe-an-Kombi-Hygiene-Schichtspeicher-im-Bestand-Sammelthread]https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/292046/Waermepumpe-an-Kombi-Hygiene-Schichtspeicher-im-Bestand-Sammelthread[/url]

Wenn du den Komb-Speicher behalten willst, geht eigentlich nur die Doppelte Stichanbindung.


Ungefähr wie hier nur ohne Solarthermie
https://community.viessmann.de/viessmann/attachments/viessmann/partner-renewable/340/1/PS4804864_04%20(1).pdf

Verfasser:
belzig
Zeit: 17.04.2026 14:35:48
0
3950302
Verfasser:
sh2807
Zeit: 17.04.2026 19:30:16
1
3950322
WP auf jeden Fall direkt auf die Heizkreise, so es der Durchfluss hergibt. Einzelraumregler weg, bis auf den Raum mit Kamin (Durchfluss beachten).
Welche Vorlauftemperatur und Spreizung fährst du mit der Fußbodenheizung bislang?
Falls wegen Durchfluss notwendig für die Heizkreise ein getrennter Puffer.

Ob der Puffer für WP-Betrieb taugt muss man sehen. Ohne Wärmetauscher an sich kein Problem. Mit Zirkulation müsste man ggf. kucken ob der gut geeignet ist.
Insgesamt dürfte er eher zu groß sein.

Kamin halt nur für WW. Irgendne thermische Sicherung gibt es vmtl. jetzt schon. Bei der kleinen wasserseitigen Leistung darf die aber auch simpel sein. Mehr als 25°C wird der Kamin im 1000-Liter-Puffer über nen Tag kaum ausrichten.

0,5cbm sind ja - selbst wenn es Festmeter sind - nach Verlusten nur 1100 kWh. Grob 50% in den Raum Rest ins WW. Da lohnt keine Nutzung als Heizungsunterstützung. Hattest aber ja auch nicht angefragt.

Wenn die Sanierung des Dachs kalkulierbare und signifikante Einsparungen bei der Heizlast bringt könnte man die WP evtl. auch (fundiert berechnet) kleiner nehmen.
Für 5 Jahre wäre es - für mich zumindest - ok, wenn ich an kalten Tagen den Kamin anfeuern MUSS (und Heizstab ist ja immer noch als Backup da).
Am Ende sollte die WP aber auch ohne den Kamin reichen.

Verfasser:
Karker Rabau
Zeit: 18.04.2026 07:41:21
0
3950355
Hallo,

sh2807 hat es recht gut beschrieben. Frage wäre noch ob in der FBH gasdichte Rohre sind. Dann könnte eine Systemtrennung sinnvoll sein. Bei Bedarf kann ich dazu mehr sagen.

Der Kaminofen ist offenbar nur Spaßobjekt und sollte nur für WW eingesetzt werden. Bei mir läuft der im Winter jeden Tag und mit 10 kW wasserseitig kommt da einiges in der Heizung an.

Was in jedem Fall vermieden werden soll ist ein gemeinsamer Puffer für Heizung und WW. Dazu gibt es genug Erfahrungen/Warnungen hier im Forum.

Gruß
Heinz

Verfasser:
WP Schlumpf
Zeit: 18.04.2026 09:49:34
3
3950370
Hallo,
wenn die 0,5 cbm Holz stimmen dann ist das ganze Unsinn. Für die wenige bzw gar keine Energie die mit Holz bereitgestellt wird lohnt sich keinerlei Umbau Anpassung und so weiter. Das ganze ist jetzt auch unrentabel mit Gas. Es ist einfach so das man sich einen erheblichen Mehraufwand dazuholt ,und das eigentlich auch nur Nachteile bringt Efizienz ist da weit weg. Ich betreibe auch einen Kachelofen mit WP im System und dazu noch einen Hygienespeicher mit Schichtung, aber ich habe alles so verbaut das jedes System die Heizlast schaft, und ich mehr Wärme mit dem Ofen liefere . Derzeit habe ich ca6000 KW mit der WP und 16000KW mit dem Ofen erzeugt das alles seit August 25.
Aber wenn ich das nicht alles selber eingebaut und eingeregelt hätte wäre das ein Groschengrab geworden. Ich habe auch einiges aus meinem altem System mit dem Öler übernommen aber neuer Puffer war Pflicht, und ich behaupte der Puffer bzw die Anbindung der einzelnen Komponenten ist hier Kriegsentscheidend. Friwa ist da auch so ein Thema ich finde da Hygienespeicher einfach/er besser weil weniger Verwirbelung im Puffer weniger Elektronik und.. Ich habe da den Vorteil bei mir das wenn der Ofen brennt, zuerst das WW erwärmt wird was ja mit WP die größte Belastung sein sollte. Aber grundsätzlich muß geklärt sein ob ich mit Ofen nur ein wenig spielen, und Flamme anschauen will, oder ernsthaft Heizen. Weil als Spielerei ist das ganze zu teuer und Aufwendig und dadurch total efizienzkillend.

Verfasser:
sh2807
Zeit: 18.04.2026 12:08:42
1
3950396
Zitat von WP Schlumpf Beitrag anzeigen
Hallo,
wenn die 0,5 cbm Holz stimmen dann ist das ganze Unsinn. Für die wenige bzw gar keine Energie die mit Holz bereitgestellt wird lohnt sich keinerlei Umbau Anpassung und so weiter. Das ganze ist jetzt auch unrentabel mit Gas. Es ist einfach so das man sich einen erheblichen Mehraufwand[...]


Der Ofen bringt vom Verbrauch gar nix. Völlig logisch. Aber anscheinend hängt da Herzblut dran. Und wenn der alte Puffer nur für WW bleiben kann hängt da von der Installation eher 0 Aufwand dran.

Die Auswirkungen auf die Volumenströme muss man trotzdem prüfen und das kostet sicher auch etwas. Vmtl. Schon an der Stelle nicht mehr lohnend selbst wenn das Holz umsonst ist. Aber als Hobby ok.

Wenn die Hydraulik aber auf Kante ist löst der Ofen evtl. ne ganze Kaskade aus. Dann muss deswegen evtl. Puffer, zusätzliche Pumpe, … eingebaut werden. Dazu noch die daraus resultierenden Verlustkosten und der Pumpenstrom auf 20 Jahre.
Wird sich dann problemlos auf so 2-5 tausend Euro summieren.

Aber wenn die FBH mit 31/27bei NAT hinkommt wärens 2500 Liter Volumenstrom. Da juckts dann nicht wenn 50 von 280 qm beheizter Fläche wegfallen.
Läuft se mit 35/28 wirds durch den Ofen zu eng und das kostet ordentlich Geld.
Läuft se mit 40/25, dann brauchts eh das volle Programm und der Ofen ist dann auch egal.
Läuft se bedeutet dabei nicht den aktuellen Betrieb sondern was nach Optimierung möglich ist.

Aber mal sehen, was der TE dazu rückmeldet. Nach Baujahr dürfte die FBH große Verlegeabstände haben und dann wirds vmtl. eh ne Weiche.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.04.2026 09:04:32
1
3950458
Zitat von FranktheTank Beitrag anzeigen
... Pufferspeicher soll beibehalten werden trotz der allgemeinen Meinung was Pufferspeicher und Wärmepumpe betrifft ...
Moin,
hinsichtlich "dem Pufferspeicher" ist doch mittlerweile sicherlich jedem grundsätzlich nachvollziehbar aus welchen Gründen solch ein Behälter mit Wärmepumpentechnik nicht in Form einer hydraulischen Weiche im System eingebunden werden sollte.

Beispielsweise auf folgend verlinkter Seite ist dazu ziemlich gut verständlich erklärt.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Warmwasserbereitung#Speichersysteme_mit_geringem_Trinkwasservolumen

Im Falle dessen, dass ein vorhandener Pufferspeicher mit Verbrennungswärmeerzeugern oder Solarthermie beladen werden kann und dementsprechend die Wärme darin nicht für die Trinkwassererwärmung gänzlich aufgebraucht werden würde, wäre daraus auch der Hausheizkreis zu bedienen.

Eine relativ simpel zu realisierende Variante dazu ist per auf folgend verlinkter Seite zu sehendem 2. Schema dargestellt.
👉 http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Vorschl%C3%A4ge_zu_Hydrauliken

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