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Sicherheitsfrage: Entfernung Erdung bei Wand mit leitfähiger Grafitfarbe (überstrichen)
Verfasser:
heimwerker sören
Zeit: 19.04.2026 18:47:01
0
3950570
Hallo zusammen,


ich habe eine Frage zur elektrischen Sicherheit einer vorhandenen Wandkonstruktion in einer Mietwohnung.


Mir geht es ausdrücklich nicht um Strahlenschutz oder irgendwelche Hochfrequenz-Themen, sondern nur um die reale elektrische Sicherheit im klassischen Sinn (Strom / Spannung / mögliche Gefahren).



Ausgangssituation:​

- Die Innenwände wurden von meinem Vormieter ursprünglich mit leitfähiger Grafitfarbe (YSHIELD® HSF54 | Abschirmfarbe) gestrichen.
- Darauf wurde ein Erdungsband aufgebracht.
- Dieses Erdungsband wurde anschließend mit mehreren Schichten normaler Wandfarbe (Dispersionsfarbe) überstrichen.
- Teile des Erdungsbands sind dadurch noch vorhanden, aber nicht mehr direkt zugänglich.
- Das Erdungsband ist über ein eine Erdungsplatte und einen Erdungsstecker mit einer Steckdose verbunden.


Aktueller Zustand:​

- Die Grafitfarbe ist weiterhin unter der Wandfarbe vorhanden.
- Die Oberfläche ist komplett mit normaler Wandfarbe versiegelt.
- Die Erdung ist noch angeschlossen, hat aber keinen direkten Kontakt zur Oberfläche mehr.


Meine Frage:​

Ich würde gerne die vorhandene Erdung (Erdungsband + Verbindung zur Steckdose) entfernen.


Besteht aus elektrischer Sicht dadurch irgendein realistisches Sicherheitsrisiko?

Insbesondere interessiert mich:


- Kann die darunterliegende leitfähige Farbe ohne Erdung irgendwann gefährliche Spannungen aufbauen oder „problematisch werden“?
- Reicht die Überstreichung mit normaler Wandfarbe aus, sodass die ursprüngliche Erdung technisch eigentlich nicht mehr notwendig ist?
- Gibt es aus eurer Erfahrung irgendein realistisches Fehlerszenario in einer normalen, modernen Wohnung, bei dem das Entfernen der Erdung ein Problem darstellen könnte?

Mir geht es wirklich nur um die Sicherheitsbewertung aus praktischer Erfahrung, nicht um theoretische Extremfälle.


Danke euch für eure Einschätzung!!

Verfasser:
OliverSo
Zeit: 19.04.2026 19:21:17
5
3950574
Kabel abschneiden, drüberstreichen, fertig.

Oliver

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 20.04.2026 06:25:30
0
3950626
wohl selten, aber ein Fall aus meiner Praxis.
Beim Einbau der Steckdose wurde der Außenleiter mit der Kralle der Steckdose beschädigt, und verschleppte die Spannung aufs Gehäuse. Beim Abwischen der Wand verspürte die Hausherrin immer ein leichtes kribbeln.
Vorstellen könnte man sich auch den berühmten Nagel in der Wand.

Verfasser:
lukashen
Zeit: 20.04.2026 08:21:07
0
3950639
Hi,
das Erden von elektrisch leitenden Gegenständen dient in Elektroinstallationen dazu bei Kontakt mit einer Phase, also bei Erdschluss einer Phase einen Kurzschluss zu verursachen und die entsprechende Sicherung auszulösen.
Das der notwendige Auslösestrom bei der Wandfarbe fließen kann ist aber sehr unwahrscheinlich. Diese elektrische Absicherung war durch die Erdung noch nie erfüllt. Außerdem muss die Erdung direkt zum Potentialausgleich ausgeführt werden und nicht an eine Steckdose "angetüddelt" werden.

Bei Elektroinstallationen mit RCD für Personenschutz (30mA) würde ich mir gar keinen Kopf wegen der Wandfarbe machen, solange keine elektrischen Leitungen ohne RCD-Schutz in dieser Wand liegen.

Gruß
lukashen

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 20.04.2026 08:26:09
3
3950641
OT:

Irgendwie musste ich bei der Ausgangsfrage an Aluhüte und sowas denken.

Aber vielleicht bin ich nur zu skeptisch

Verfasser:
Rainer4x4
Zeit: 20.04.2026 10:36:11
0
3950673
Zitat von Sockenralf Beitrag anzeigen
OT:
Irgendwie musste ich bei der Ausgangsfrage an Aluhüte und sowas denken.

Liegt ganz daran weshalb der Vorbewohner das gemacht hat. Bei uns in der Firma waren einige Hochfrequenzbereiche komplett mit Aluplatten ausgekleidet.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 20.04.2026 18:14:26
0
3950773
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
wohl selten, aber ein Fall aus meiner Praxis.
Beim Einbau der Steckdose wurde der Außenleiter mit der Kralle der Steckdose beschädigt, und verschleppte die Spannung aufs Gehäuse. Beim Abwischen der Wand verspürte die Hausherrin immer ein leichtes kribbeln.
Vorstellen könnte man sich[...]


ja, "früher" war der Metallrahmen der Steckdose nicht an PE angeschlossen, mich hat das verwundert

Heute ist er intern angeschlossen

Verfasser:
OliverSo
Zeit: 20.04.2026 18:41:41
0
3950779
Zitat von Sockenralf Beitrag anzeigen

Irgendwie musste ich bei der Ausgangsfrage an Aluhüte und sowas denken.


Ist weder OT noch zu skeptisch. Natürlich war der Vormieter, der das installiert hat, irgendwie „speziell“.

Oliver

Verfasser:
Martin24
Zeit: 20.04.2026 18:51:14
0
3950782
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
[...]

ja, "früher" war der Metallrahmen der Steckdose nicht an PE angeschlossen, mich hat das verwundert
Heute ist er intern angeschlossen

Nein, ist er nicht. jedenfalls nicht generell.
Habe hier gerade neue Steckdoseneinsätze von Berker bzw. jetzt Hager liegen und gemessen: Weder die Krallen noch der Rahmen sind mit dem Schutzleiter verbunden. Die Krallen auch nicht mit dem Rahmen (ist Kunststoff dazwischen).
Immerhin schön gelöst: die Krallen sind in der Ausgangsposition komplett versenkt.

Grüße
Martin

Verfasser:
KR0815
Zeit: 20.04.2026 20:41:55
0
3950804
sorry, verbaue nur Jung, mit Berker habe ich keine Erfahrung

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