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19.04.2026 18:59:50 |
Zitat von Komfortzone  Zitat von HondaBiker  [...] Bei mir wurde im Februar auch der klappernde Lüfter instandgesetzt und ein Update aufgespielt. Nur leider wurden dabei mindestens fünf Parameter wieder auf Werkseinstellung gesetzt und die Raumsolltemperatur verändert. Dazu gehörte die Normauslegungstemperatur, die HK-Mindesttemperatur, das[...] Bei mir hatte der Bosch Servicetechniker vor dem Softwareupdate eine Kopie von den Parametern gezogen und erst dann das Update gemacht. Das neue Softwareupdate hat dann die alten Parameter so wieder übernommen. Habe ich auch anschließend kontrolliert und es war alles so wie vorher,
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21.04.2026 20:51:55 |
Hallo, gibt es hier evtl. Erfahrungen zum Modulationsverhalten einer Buderus wlw186-7 bzw. wlw186-10? Klar wird die 7-er bei moderaten Temperaturen weniger takten, aber ich stehe gerade vor der Entscheidung, eine 10-er oder 7-er zu wählen. Heizlast: 7,9...8 kW (über Einzelraumbetrachtung mit DanBasic) NAT -9°C Vorlauf 45°C Planungsunterlagen von Buderus liegen mir vor, auch die minimale Heizlasten: 7-er ca. 1,7 kW 10-er ca. 2,5 kW Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die 7-er länger durchläuft. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Takten so negativ? Ist die 10-er evtl. besser für das Abtauverhalten? Passen würden in meinem Fall beide Wärmepumpen und ich tendiere eher zur kleineren Variante. Aber laut Wärmepumpenrechner bringt die 10-er die bessere JAZ und hat den deutlich niedrigeren Bivalenzpunkt. In Zahlen: JAZ 7-er: 3,46; Bivalenz -3,1°C JAZ 10-er: 3,72; Bivalenz -11,6°C Als gute Alternative wäre noch die Viessmann Vitocal 250 A10 zu nennen. JAZ 3,91 mit einem Bivalenzpunkt von -7,9°C. Aber so richtig kann ich mich an deren Optik und Größe nicht gewöhnen. Ist mir einfach zu groß. Bin gespannt auf eure Erfahrungen. Am liebsten von jemanden mit ähnlicher Heizlast und verbauter Buderus WLW186-10, gerne als T70 oder mit externen Puffer. Warmwasserbereitung läuft getrennt! Danke an euch! Gruß Martin
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21.04.2026 22:16:36 |
Hier ein paar Anregungen aus meiner Erfahrung heraus. (10 kW, Neubau, externer Puffer, inkl. WW-Bereitung) - Für den Neubau berechnete Heizlast lag bei über 8 kW, daraufhin wurde mir die 10kW ODU geplant. Auch mit Hinweis auf pessimistische Berechnung konnte ich mich nicht gegen die 10kW Variante wehren. - Reale Heizlast liegt, extrapoliert, bei NAT -11°C eher bei 6-7 kW (inkl. WW). - Untere Heizleistung liegt eher so bei 3 kW, gerade wenn die Temperaturen mild sind. - Ja, die große ODU hat Vorteile beim Abtauverhalten, gerade wenn sie überdimensioniert ist. - Die Buderus Software ist so gestrickt, dass sie eigentlich nur dann "sinnvoll" takten kann, wenn man die Einzelraumregelung verwendet. Dann wird nämlich der Durchfluss sukzessive verringert was dazu führt, dass die Temperatur im Kreis schneller ansteigt und es zur Abschaltung kommt. Wenn du aber ohne ERR heizen möchtest, was die Meisten hier machen, wird die Wärmepumpe erst sehr spät takten, erst dann, wenn der gesamte Heizkreis 4K wärmer ist als er sein sollte. Das dauert lange, gerade bei einer Fußbodenheizung, und man merkt das auch durch eine zu hohe Raumtemperatur. Du wirst wahrscheinlich nicht drum herum kommen, die Takte in der Übergangszeit manuell zu setzen, also z.B. die WP über Zeitprogramm oder manuell in Homeassistant längere Zeit am Tag abzustellen. - Meine AZ ist, im Vergleich zu anderen Buderus Anlagen, sehr gut. Das liegt an der niedrigen VL-Temp aber auch an der überdimensionierten ODU. Also ja, die AZ wird mit der 10er vermutlich minimal besser sein. Das alleine wäre für mich aber nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Mit dem heutigen Wissen wüsste ich nicht, ob ich nochmal bewusst zur 10kW Variante greifen oder doch die 7kW nehmen würde. Die Geschichten bzgl. Abtauverhalten kratzen für mich am Bild der 7er, auf der anderen Seite wäre es schon schön, wenn ich weiter runter modulieren könnte... Ich denke bei dir ist entscheidend wie realistisch die Heizlast von 8 kW ohne WW tatsächlich ist. Falls die wirklich zutrifft, würde mein Bauchgefühl eher zur 10kW tendieren, falls sie, wie bei mir, sehr pessimistisch gerechnet ist, könnte die 7kW reichen. Bei 45°C Vorlauf gehe ich auch von Heizkörpern und Altbau / Sanierung aus, also leider nicht ganz mit meinem Haus vergleichbar.
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21.04.2026 23:18:42 |
Vielen Dank Sasse für die ausführlichen Denkanstöße. Einen Altbau haben wir nicht gerade, aber 2003 ist auch nicht mehr neu. Wir haben 178m² zzgl. 47m² Einliegerwohnung. Fußboden und Heizkörperkreise und ja, würde ich heute anders machen. Die 8 kW wurden mit unterschiedlichen Ansätzen bereits bestätigt. Eine Analyse gab zwar mal 7,2 kW Heizlast an, aber das klang mehr nach einem Lockangebot, wie toll sich die Immobilie für eine WP eignen würde... Wie groß ist Dein Puffer? Du hast innen also ein Wandgerät und keine 70l oder 180l integrierten Puffer? Die Vorlauftemperatur fahre ich aktuell mit Gas auf 47°C mit Heizkörpern Typ 21, werde aber auf jeden Fall noch 2-3 Heizkörper vergrößern und würde mich evtl. auch breit schlagen lassen, vereinzelt auf Typ 22 zu gehen. Die 33-er fallen bei uns definitv raus! Verschiedene Heizkörper habe ich ebenfalls in DanBasic in der Einzelraumberechnung durchgespielt, so dass ich guten Gewissens mit max. 45°C rechnen kann, mit Potenzial zu 43°C. Die ursprünglich wegen Kellerraum unterdimensionierte Einliegerwohnung ist bereits sehr gut vorbereitet und käme mit 40°C Vorlauf aus. Ich bin also "am Ball". Was takten bedeutet, musste ich an der jetzigen Brennwerttherme erfahren die auf 4,4 kW runtermoduliert. Mit der Leistung läuft sie bei ca. 5°C Außentemperatur einigermaßen durch. Bei -3°C...-5°C wurden so ca. 6,5 kW im eingeschwungenen Zustand angezeigt. Da klatscht die 7-er schon Beifall... Von daher wäre ich mit der 10-er besser unterwegs und müsste mir wegen dem Zuschalten des Heizstabes noch keinen Kopf machen. Zwischen den Zeilen lese ich bei Dir heraus, dass Dir das Takten kein Kofzerbrechen bereitet. Ein bekannter Klimatechniker schüttelt übrigens immer den Kopf, wenn er von den Takt-Diskussionen hört. Seine Meinung: Alles überbewertet, da es keine harten Ein-Ausschaltvorgänge sind, sondern die Anlagen "anfahren" und sich die Drücke im Kältekreislauf nicht schlagartig aufbauen. Gruß Martin
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21.04.2026 23:39:26 |
Ja, ich habe die wandhängende Inneneinheit, dazu 200l Pufferspeicher und 290l WW-Speicher. Der Pufferspeicher hilft sicher auch nochmal ein wenig das Takten zu verzögern, hat aber natürlich auch Nachteile... auch gegen den Puffer konnte ich mich leider nicht wehren, in Kombination mit überdimensionierter ODU wäre es bei mir mit kleinem Puffer oder ganz ohne aber wohl echt schwierig geworden. Ja, okay, wenn du bei -5°C schon 6,5 kW brauchst, dann wäre die 10er wohl die bessere Wahl, sonst kommst du mit der 7er schon bei 0 °C und drunter in die hier schon öfter gezeigte Abtau-Spirale rein. Ob das Takten tatsächlich schädlich ist oder nicht, kann ich selbst nicht bewerten. Ganz ohne Stress ist es aber sicherlich auch nicht, kann nur eben sein, dass die Hersteller das inzwischen durch die Regelung entsprechend entschärft haben. Sorgen mache ich mir trotzdem keine, da ich meine Heizung so eingestellt habe, dass sie so gut wie nie taktet. Aktuell bin ich bei gut 700 Takten seit Dez 2024. In der aktuellen Übergangsphase komme ich auch nur auf 1 Takt pro Tag, da ich die Heizung manuell starte und abschalte und sie dazwischen durchläuft. WW-Bereitung läuft irgendwo dazwischen ohne zusätzlichen Takt.
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22.04.2026 09:45:25 |
Zitat von Martin Bo.  [...]Was takten bedeutet, musste ich an der jetzigen Brennwerttherme erfahren die auf 4,4 kW runter moduliert. Mit der Leistung läuft sie bei ca. 5°C Außentemperatur einigermaßen durch. Bei -3°C...-5°C wurden so ca. 6,5 kW im eingeschwungenen Zustand angezeigt. Da klatscht die 7-er schon Beifall... [...] Moin Martin, ich stimme Sasse zu. Ich würde in deinem Fall auch die 10er nehmen. Ich habe hier seit 11/2024 die 7er mit TP70 laufen. TP70 war und ist bür mich die beste Wahl. Kompakt, super leise, Puffer im Stich angebunden, also keine Verringerung der VLT. Wir haben hier gut 200 m² mit einer Normheizlast von 7,1 kW incl. 2 Personen Warmwasser, mit Heizkörpern und einer Auslegungstemperatur von 38° bei NAT -10°. Den Äquivalenzpunkt habe ich auf -10° eingestellt, daher noch nie den Heizstab eingesetzt, weil die tiefsten Temperaturen immer nur zwischen -9° und -10° lagen. Aber bei dir würder die 7er IMO nicht reichen. Ich hatte vorher ebenfalls eine Gas-Brenwerttherme, die bis auf 3,6 kW runter modulierte. Das war aber selbst knapp unter 0° noch zu viel. Durchgelaufen ist sie erst ab ~ -4°. Und das bestätigt auch meine WP. Heute vor Sonnenaufgang bei 1° AT stieg die Wärmeleistung langsam von 2,2 kW auf 2,9 kW an. Bei 4° war sie dann schon wieder auf Minimum von 1,5 kW. Wenn ich das mit Deinen Werten vergleiche, ist die 7er zu klein. Außerdem hast du recht hohe Auslegungstemperatur von 45°. Da braucht es mehr Verdampferfläche, um die Mehrleistung zu erbringen, wenn man nicht noch mehr mit der Kältemitteltemperatur am Verdampfereingang herunter gehen will. Letzteres führt zu mehr Vereisung. Das Taktverhalten der wlw ist ausgezeichnet. Gestern ging es schon bei 8° AT los, weil so viel Sonneneinstrahlung da war, und dann meine ERR nach und nach abregeln. Wenn's bedeckt ist, erfolgt das erst bei über 10° AT oder mehr. Das Taktverhältnis war ca. 30 Minuten Heizen, 90 Minuten Pause. Buderus spezifiziert bis zu 6 zulässigen Starts pro Stunde in den Unterlagen. Das ist also kein Problem. Und ja, der Kompressor wird ganz langsam hochgefahren. DA gibt es kein Verschleißproblem, sondern nur etwas verminderte Effizienz durch den Anteil der Startphasen. Und mir scheint, dass es einen gewisssen Widerspruch gibt wenn ich die Kombination deiner Normheizlast und deiner aktuelle gemessenen Leistungswerte mit meiner Kombination vergleiche. Anscheinend scheint mir Deine Normheizlast zu gering berechnet zu sein, oder meine zu hoch berechnet zu sein. Wie hoch ist denn dein bisheriger Verbrauch an Primärenergie pro Jahr? Bei mir waren es 10 MWh Gas plus ein wenig Holz (2-3 MWh). Gruß Thomas
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22.04.2026 09:53:39 |
Seid ihr Buderus/Bosch Nutzer im Großen und Ganzen noch zufrieden mit euren Geräten? Die Geräte werden von zwei lokalen Betrieben in großen Stückzahlen verbaut, die in Sachen Wärmepumpen "kompetent" erscheinen. Zudem haben wir auf der Straßenseite (Reihenmittelhaus) nicht allzuviel Platz zu Nachbarn und Straße und sind auch die ersten die hier "umrüsten". Damit sicher auch noch etwas verstärkt im Blick der Anwohner. 😛 Die Lautstärke der Modelle ist für uns daher neben der Erfahrung der lokalen Heizungsbauer DAS Entscheidungskriterium. Frieden mit den Nachbarn ist uns wichtiger als die perfekte Effizienz. Würde wahrscheinlich die 7KW Variante für etwas Reserve nach oben werden, da die untere Modulationsgrenze ja gleich ist wie bei der 5er. Dazu eben das Innengerät mit dem 70l Puffer + ein 300l WW-Speicher. Das endgültige Angebot würde ich nochmal in einen extra Thread einstellen. Hier geht es mir mehr um das geballte Schwarmwissen der Nutzer im Sinne von wichtigen Tips die man später nicht mehr gerade biegen kann. 😉 EMS-ESP ist als langjähriger Home-Assistant Nutzer dann auf alle Fälle fest eingeplant. Mir ist auch klar, dass der Stich-Puffer zwar auch nicht optimal ist (vor allem durch den variablen Primärkreis-Volumenstrom der einen Abgleich schwieriger macht) aber immerhin besser als der klassische Pendelpuffer. Wäre es zu Empfehlen in den Sekundärkreis einen Durchflussmesser einbauen zu lassen? Den Durchfluss des Primärkreises kann die Wärmepumpe ja wahrscheinlich recht genau liefern. Oder arbeiten die meisten mit ext. Temperatursensoren? Gibt es sonst wichtige Erfahrungen im Sinne von "Wenn ich das nochmal neu planen würde, dann würde ich X oder Y anders machen"? Danke schonmal für jeglichen Input.
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22.04.2026 10:19:18 |
Zitat von Thyraz  Seid ihr Buderus/Bosch Nutzer im Großen und Ganzen noch zufrieden mit euren Geräten? ... Wäre es zu Empfehlen in den Sekundärkreis einen Durchflussmesser einbauen zu lassen? Den Durchfluss des Primärkreises kann die Wärmepumpe ja wahrscheinlich recht genau liefern. Oder arbeiten die meisten mit ext. Temperatursensoren?...] Ja, bin ich. Ist wirklich sehr leise, das Außengerät. Kein Vergleich zur CHA10 unserer Nachbarn. Mit den Durchflüssen ist es genau umgekehrt. Für den Heizkreis wird immer der Durchfluss angezeigt. Die Lin-Bus- Pumpe liefert dank Konstantdruckeinstellung wohl sehr verlässliche Werte. Beim Primärkreis hingegen wird bei mir nur etwas angezeigt, wenn es auf über 1000 l/h geht. Ist halt keine Drosselung im Kreis. Mit EMS-ESP kann man sich aber die Pumpendrehzahl auslesen und in Durchfluss umrechnen. EInfach bei WW-Bereitung den Durchfluss und die %-Zahl ablesen und dann linear interpolieren.
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22.04.2026 11:26:21 |
Zitat von tze.58  Zitat von Thyraz  [...] Ja, bin ich. Ist wirklich sehr leise, das Außengerät. Kein Vergleich zur CHA10 unserer Nachbarn. Mit den Durchflüssen ist es genau umgekehrt. Für den Heizkreis wird immer der Durchfluss angezeigt. Die Lin-Bus- Pumpe liefert dank Konstantdruckeinstellung wohl sehr verlässliche[...] Leise kann ich bestätigen. Effizienz: na ja. Einen WMZ zwischen IDU und Heizkreis(en) würde ich immer haben wollen, zumal du ja mit HA eh auswerten willst, wäremein auslesbarer schon fast Pflicht. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass Buderus keine Phantasiewerte liefert. In der JAZ liegt bei mir ein 10tel zwischen intern und extern gemessen und das mit 2 Heizkreispumpen. Separater Stromzähler ist natürlich auch verbaut. Stichpuffer ist übrigens gleich Pendelpuffer. Was zu vermeiden ist, ist die hydraulische Weiche
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22.04.2026 11:43:06 |
Zitat von tze.58  Zitat von Martin Bo.  [...] Moin Martin, ich stimme Sasse zu. Ich würde in deinem Fall auch die 10er nehmen. Ich habe hier seit 11/2024 die 7er mit TP70 laufen. TP70 war und ist bür mich die beste Wahl. Kompakt, super leise, Puffer im Stich angebunden, also keine Verringerung der VLT. Wir haben hier[...] Und ich stimme in das Lied zur 10er ein. Mein Haus hat berechnet 8,8kW Heizlast bei Luftwechselrate 0,5 (was viel zu hoch ist). 192qm aus 1997, NAT -10, FBH und HZK, VLT vmtl. 40 bis 43 Grad bei NAT. Tatsächliche Heizlast in kalten Nächten unter -10 bei 6kW (gemessen). 200l Juratherm WW-Speicher mit 3qm Wärmetauscherfläche. Habe die 7er mit 120l Stichpuffer. Abtauen teilweise schon bei +8, Folge: Effizienz geht ab +8 und niedriger rapide in den Keller in dem Bereich, wo viel Wärme erzeugt werden muss. Obwohl ich bei Null Grad also nur rund 35 Grad Vorlauf brauche, habe ich unter +2 COP Werte wie bei W45 in den COP Diagrammen aus der Planungsunterlage. Also obwohl die 7er bei mir von -9 ohne Heizstab bis (wenn ich will) +15 durchläuft und somit wie Faust auf Auge passt, hätte ich wohl besser die 10er genommen. Meine JAZ im ersten Winter nur 3,2, malmschauen, ob ich jetzt eine 3,4 schaffe. Fast 4 hätte ich schon erwartet. Aber dagegen spricht wohl auch noch der schlechte Übergang im Wärmemtauscher der ODU. Ich senke momentan nachts um 3K ab, um möglichst tagsüber PV Strom zu nutzen. So bekomme ich vllt. 5 Takte / Tag mehr, aber sie könnte auch einfach glatt durchlaufen, mindestens bis +12, aber oft auch noch bei stundenweise +17, wenn ich gleichmäßig durchheizen würde. Dann aber mehr Nachtverbrauch bei nicht vorhandenem Stromspeicher. Was hast du an Lüftungsverlust berechnet? Setzte ich den auf Null in meiner Danbasic Berechnung, komme ich fast auf die tatsächliche Heizlast runter
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22.04.2026 11:46:24 |
Danke für die schnellen Rückmeldungen! Zitat von tze.58  Zitat von Thyraz  [...] Mit den Durchflüssen ist es genau umgekehrt. Für den Heizkreis wird immer der Durchfluss angezeigt. Die Lin-Bus- Pumpe liefert dank Konstantdruckeinstellung wohl sehr verlässliche Werte. Beim Primärkreis hingegen wird bei mir nur etwas angezeigt, wenn es auf über 1000 l/h geht. Ist halt keine Drosselung im Kreis. Mit EMS-ESP kann man sich aber die Pumpendrehzahl auslesen und in Durchfluss umrechnen. EInfach bei WW-Bereitung den Durchfluss und die %-Zahl ablesen und dann linear interpolieren. Ich merke, ich bin noch nicht tief genug im Rabbit Hole um spontan nachzuvollziehen wie/warum man so den Primardurchfluss bestimmt. Insbesonders nicht ohne parallel einen Hydraulikplan zu betrachten. Das spare ich mir evtl. für später auf wenn die Entscheidung tatsächlich auf Bosch / Buderus fällt. 😉 Das Fazit ist aber: An sich bringt die Kombi WP + die Inneneinheit mit dem 70l Puffer alles mit um am Ende grob abschätzen zu können ob die Durchflüsse im Primär- und Heizkreis stark abweichen, ohne weitere Sensorik einzuplanen? (Vom EMS-ESP abgesehen, um überhaupt erstmal an die Daten zu kommen.) Was dann Sinn macht (grobe Anpassung nur nach Übergangszeit / Winter, oder öfter Abstimmen) werde ich mir dann hier im Thread nochmal anlesen. Einmal komplett quergelesen habe ich mittlerweile, ist aber ein ganz schönes Brett für jemand der neu ins Thema einsteigt ... Zitat von A Min  Zitat von tze.58  [...] Einen WMZ zwischen IDU und Heizkreis(en) würde ich immer haben wollen, zumal du ja mit HA eh auswerten willst, wäre ein auslesbarer schon fast Pflicht. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass Buderus keine Phantasiewerte liefert. In der JAZ liegt bei mir ein 10tel zwischen intern und extern gemessen und das mit 2 Heizkreispumpen. Separater Stromzähler ist natürlich auch verbaut. Ok, das klingt ja schonmal gut für die interne Auswertung. Stromverbraucht habe ich gelesen ist mit aktuellen Firmwareständen ja scheinbar auch recht genau. Werde aber wohl auch zu einem zusätzlichen Shelly für den Stromverbrauch tendieren und so ein auslesbarer WMZ klingt auch nach einer guten Idee. Man kann nie genug Daten haben. 😬
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22.04.2026 13:12:28 |
Zitat von A Min  Zitat von tze.58  [...] Und ich stimme in das Lied zur 10er ein. Mein Haus hat berechnet 8,8kW Heizlast bei Luftwechselrate 0,5 (was viel zu hoch ist). 192qm aus 1997, NAT -10, FBH und HZK, VLT vmtl. 40 bis 43 Grad bei NAT. Tatsächliche Heizlast in kalten Nächten unter -10 bei 6kW[...] Beim COP und so auch AZ sind die kleinen WPs im Nachteil. Ich messe per Shelly für die IDU( Pumpen und Elektronik) und ODU (Elektronik) ca. 35-40 W im Betrieb bei niedrigster Wärmeleistung (1,5 kW), die nicht zur Wärmeerzeugung dienen, aber immer anfallen. Die Gesamtaufnahme liegt dann bei 345 W. Der Anteil entspricht dann ~10-11% der Gesamtaufnahme. Pumpen und Elektronik dürften bei den großen WP die gleiche Leistung aufnehmen, nur dass im Schnitt mehr Wärme Produziert wird. Beispielechnung: Ziehe ich den Festanteil ab, bekomme ich bei 1,5 kW COP = 1500 / 305 = 4,91 Mit Anteil COP = 1500 / 345 = 4,35 Rechne ich dann mit 2,2 kW Minimum für die großen WP, und geschätzten 450 Watt Aufnahme, habe ich COP = 2200 / 450 = 4,8 @Sasse: Kannst du bestätigen, dass meine letzte Schätzung so ungefähr hinhaut? Dass die berechnete Normheizlast eher zu hoch ausfällt, dürfte der fehlenden Berücksichtigung von sonstigen Wärmequellen geschuldet sein. Das sind bei mir so 300 W elektrische Grundlast, 50 W Warmwasserspeicher, 35 W IDU, 200 W für 2 Personen. Hinzu kommen solare Gewinne und das, was man sonst noch so anschaltet, wie Backofen, Herd, Staubsauger, Wäschetrockner OSLT. Zu den Lüftungsverlusten. Ich habe mit Heizreport gerechnet. Und mit der Eingabe des tatsächlichen Baudatums (1985) wurde dann auch mit 0,5 gerechnet. Das war natürlich quatsch. Ich meine, ab 1999 wurden dann 0,25 angenommen, und das kommt auch hin. Das Dach ist seit 30 Jahren dicht, und die Fenster seit 10 Jahren neu.
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22.04.2026 13:39:32 |
Etwas habe ich noch vergessen zu erwähnen. Bei gleicher Wärmeleistung hat die 10er mit dem deutlich größeren Wärmetauscher eindeutig einen Vorteil, weil sie durch den größeren Luftstrom mit geringerem Delta-T (AT - Kältemittel) auskommt. Sofern denn die Software das auch nutzt ...
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22.04.2026 14:19:12 |
Vielen Dank für die vielen Infos. Hier noch ein Nachtrag über meinen Jahresverbrauch der letzten 4 Jahre: Sehr constant 17000 kWh/a. In DanBasic habe ich die 0,5 m3/h Luftwechselrate der Voreinstellung genommen. Räume, die angeblich mit zu wenig Heizleistung berechnet wurden, habe ich schon mal auf 0,2 reduziert, damit es passt. Das sind aber nur 3 von insgesamt 15 Räumen mit Heizkörpern. U-Werte der Wände, Decken, Bodenplatte aus dem Bauntrag und Flächen ggf. nachgemessen. Ergebnis Heizlast: 7,9 KW Mich wundert einfach, dass die größere Buderus WP über den Wärmpumpenrechner die bessere JAZ liefert. Hinzu kommt der Sprung der Bivalenztemperatur von ca. -3°C (7-er) auf -11°C (10-er). Gruß Martin
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22.04.2026 14:22:00 |
Habe im Minimalbetrieb so 320 Watt mit der 7er in Modulation 15% und sehr klein gestellten Heizkreispumpen.
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22.04.2026 16:52:35 |
Hallo, ich habe die 7er von Bosch seit Juli letzten Jahres. Ich habe das Problem, dass ich nicht mehr weiß, wie ich mit der Vorlauftemperatur noch weiter runterkomme. Ich habe Heizkörper, aber die brauchen nunmal auch keine hohe Vorlauftemperatur, da fast alle 33er-Typ sind, und ich keinen unsanierten Altbau habe. Wie im Nachbarstrang bereits geschrieben, habe ich den RT-Offset bis zum Anschlag auf -5 K gestellt, aber das scheint keinen großen Einfluss zu haben, ob auf 0 oder -5 K. Auch wenn ich die Raumsolltemperatur von 22 auf 20 Grad stelle, ergibt sich beim Vorlauf immer mindestens eine Einschalttemperatur von 24,4 Grad. Ich habe auch den Menüpunkt "Fußpunkt berücksichtigen" abgestellt, sonst wäre die Einschaltschwelle noch höher. Ich habe auch die höchste Förderhöhe bei der Pumpe eingestellt, was mir der Installateur schon riet wegen des nötigen Volumenstroms, und weil die zehn Heizkörper am Ende eine ziemlich lange Strecke mit vielen Ecken und Kanten aufweisen. Nach Abschaltung des Kompressors wegen Erreichen der Abschaltschwelle fällt der Vorlauf dann von 30 auf 24,4 Grad, so innerhalb von 90 Minuten. Hier sollte sich der Vorlauf noch weiter bis auf 22,x Grad abkühlen, bevor es wieder einen Kompressorstart gibt. Das einzige, was mir jetzt noch bleiben würde, wäre wohl, den Heizkreis als FBH einzustellen. Aber ich weiß nicht, was da hinterherkommt. Oder wäre das unbedenklich? Falls das Thema hier im Strang schon diskutiert wurde, wäre ich dankbar für einen ungefähren zeitlichen Rahmen, damit ich nicht alle Seiten durchblättern muss.
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22.04.2026 17:29:34 |
Ich würde es einfach ausprobieren und auf FBH stellen. Wüsste nicht, was dabei kaputt gehen sollte. Laienmeinung und Forscherdrang. Würde vermuten, dass da vllt. eine andere Hysterese zugelassen ist, aber ich weiß es nicht.
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22.04.2026 19:18:55 |
Ich hätte es fast gemacht, aber ich habe noch eine Hoffnung: Gegen 16 Uhr ging der Kompressor noch mal an. Irgendwann bei 28,5 Grad ging er aus, und der Heizkreis ging bis auf 24 Grad runter. Diesmal hat sich der Heizkreis dann aber abgeschaltet, auch wenn es erst 14 Grad waren. Es war also nicht die Heizgrenze. Ich habe jetzt Nachtabsenkung programmiert. Insofern gibt es morgen früh etwas nachzuheizen, und dann wird sich das Problem wohl erledigt haben. Das Wiedereinschalten vor der Nachtabsenkung geschieht der Erfahrung nach erst bei Temperaturen unter 9 Grad, also gibt es im Moment erstmal keinen Handlungsdrang. Etwas anderes: Ich hatte heute zum ersten Mal eine thermische Desinfektion durchgeführt, weil es PV-Strom im Überfluss gab. Ich hatte mal den Heizstab auf 3 kW begrenzt, weil ich den im Winter sowieso nie brauche. Aber das führte dann dazu, dass bei voll laufender Zirkulationspumpe das Gerät mit 3 kW vergeblich versuchte, auf 75 Grad zu kommen. Es ging dann nur bis 73 Grad. Der Heizstab ging aus, aber die Pumpe lief noch so ca. 15 Minuten weiter. Ist das normal? Dieser Prozess ist ja extrem verschwenderisch. Das kann ich auch nur bei ordentlich Sonnenschein machen. Im Winter einmal pro Woche wäre das ja energetisch eine Sünde, und völlig übers Ziel hinaus geschossen. Weiß jemand, was die normale Zieltemperatur bei dieser Prozedur ist? Wieso reichen da nicht 60 Grad oder von mir aus 65? Ich hatte mich danach auch noch fast verbrüht, weil bei mir normalerweise nie so kochend heißes Wasser aus dem Hahn kommt, und die Zirkulation lief ja andauernd.
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22.04.2026 19:52:12 |
Zitat von Komfortzone  Weiß jemand, was die normale Zieltemperatur bei dieser Prozedur ist? Wieso reichen da nicht 60 Grad oder von mir aus 65? Ich hatte mich danach auch noch fast verbrüht, weil bei mir normalerweise nie so kochend heißes Wasser aus dem Hahn kommt, und die Zirkulation lief ja andauernd. Das Desinfektions-Programm mit 65°C für 1h sollte reichen. Und die Zirkulation läuft, damit auch die Leitungen durchgespült werden, denn die sind bei Stagnation anfälliger für Keimbefall als der WW-Speicher selbst. Das Thema Legionellen muss jeder für sich selber einschätzen. Im privat genutzten Einfamilienhaus gibt es da mWn keine Pflicht bestimmte Temperaturen einzuhalten oder regelmäßig eine Desinfektion durchzuführen.
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22.04.2026 20:05:33 |
Zitat von Dominik K.  Zitat von Komfortzone  [...] Das Desinfektions-Programm mit 65°C für 1h sollte reichen. Und die Zirkulation läuft, damit auch die Leitungen durchgespült werden, denn die sind bei Stagnation anfälliger für Keimbefall als der WW-Speicher selbst. Das Thema Legionellen muss jeder für sich selber[...] Also noch eine Werkseinstellung, die jedes Jahr schlimmer wird. Wieso sind bei mir 75 Grad voreingestellt? In zehn Jahren werden es dann schon 85 Grad sein, wenn keiner einschreitet. Man darf sich nicht von Angst leiten lassen. Aber das scheint bei Technikern und Ingenieuren immer weiter auszuarten. In den 80er Jahren waren 50 Grad noch völlig ausreichend zur Abtötung von Keimen.
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22.04.2026 20:13:50 |
Zitat von tze.58  Zitat von A Min  [...] Rechne ich dann mit 2,2 kW Minimum für die großen WP, und geschätzten 450 Watt Aufnahme, habe ich COP = 2200 / 450 = 4,8 @Sasse: Kannst du bestätigen, dass meine letzte Schätzung so ungefähr hinhaut?[...] Bei mir sind die Werte etwas anders. 2,2 kW thermisch ist leider illusorisch (oder zum Glück, siehe COP) Bei 9°C habe ich eine thermische Leistung von ca. 2,6-2,7 °C. Viel weniger wird es nicht, unter 5°C wird ja auch irgendwann die untere Modulationsgrenze angehoben. Stromverbrauch liegt bei ca. 475 W, am Shelly gemessen. Ohne Kompressor, inkl. aktiver HK- Pumpe, sind es noch 45W. Der COP steigt dadurch auf ca. 5,5.
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22.04.2026 21:29:21 |
Zitat von Thyraz  Würde wahrscheinlich die 7KW Variante für etwas Reserve nach oben werden, da die untere Modulationsgrenze ja gleich ist wie bei der 5er.[...] Vorsicht vor der angeblich gleichen unteren Modulationsuntergrenze. Die existiert nur auf dem Papier wo sie für die z.B. 4-7 KW Blöcke z.B gleich angegeben ist. Die Software gibt mit sinkender Aussentemperatur eine in Stufen sich erhöhende minimale Kompressordrehzahl vor, worauf in der Steuerung kein Einfluss genommen werden kann. Wer dann in der Meinung des besseren Deals (etwas) zu gross dimensioniert hat, kommt dann schlimmstenfalls trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt noch ins Takten.
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22.04.2026 22:05:31 |
Zitat von Thyraz  Wäre es zu Empfehlen in den Sekundärkreis einen Durchflussmesser einbauen zu lassen? Den Durchfluss des Primärkreises kann die Wärmepumpe ja wahrscheinlich recht genau liefern. Oder arbeiten die meisten mit ext. Temperatursensoren? In einem Durchflussmesser für den Sekundärkreis sehe ich wenig Sinn. Die zugehörige Pumpe stellst du eigentlich nur 1x ein und fertig. Anhand von Vorlauf/Rücklauftemperatur sowie der Heizleistung kannst du in etwa den Durchfluss abschätzen - mehr braucht es nicht. Oder aber du hast die Inneneinheit ohne Puffer. Dann kannst du dir eine Pumpe anschließen, an der du bereits Leistung oder Durchfluss ablesen kannst. Zitat von Thyraz  Gibt es sonst wichtige Erfahrungen im Sinne von "Wenn ich das nochmal neu planen würde, dann würde ich X oder Y anders machen"?
Ich (Inneneinheit ohne Puffer, Heizkörper, Haus 25 Jahre alt) würde statt der Heizungspumpe des Heizungsbauers lieber eine Pumpe nehmen, die man feiner einstellen kann. Von den drei Stufen der 0815-Pumpen gefällt mir keine so recht, entweder zu viel oder zu wenig Durchfluss. Außerdem den Puffer so klein wie möglich wählen, denn ob 100l oder gar 500l macht in der Praxis keinen Unterschied. Und für das gesparte Geld lieber so viel wie möglich Heizkörper vergrößern. Wenn man tauscht, dann nicht nur in die Tiefe, sondern prüfen, ob nicht rechts/links oder oben noch etwas mehr Heizkörper hinpasst. Am Ende verteilt sich die Wärme im Haus und mehr Heizkörperfläche ist immer besser. Zitat von Komfortzone  Zitat von Dominik K.  [...] Also noch eine Werkseinstellung, die jedes Jahr schlimmer wird. Wieso sind bei mir 75 Grad voreingestellt? Temperatur, Haltedauer, maximale Laufzeit, usw. beim Legionellenprogramm kannst du doch wunderbar einstellen. Feiner als alles andere ;) Zitat von Komfortzone  Hallo, ich habe die 7er von Bosch seit Juli letzten Jahres. Ich habe das Problem, dass ich nicht mehr weiß, wie ich mit der Vorlauftemperatur noch weiter runterkomme. Ich habe Heizkörper, aber die brauchen nunmal auch keine hohe Vorlauftemperatur, da fast alle 33er-Typ sind, und ich keinen[...] Das Problem verstehe ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht. Einschalttemperatur von 24.4°C? Was sagt den Vorlauf-Soll und Ist? Meinst du, dass die 4K- Hysterese sehr groß ist, wenn nur ein geringer Wärmebedarf besteht, und dass die Regelung überhaupt nur ganzzahlige Werte kennt? Ansonsten lässt sich die Heizkurve doch problemlos nach unten verschieben, bei mir waren es stellenweise 25°C Sollvorlauf am Wochenende. Bis auf 21°C Raumtemperatur runter zu gehen, ergibt recht wenig Sinn, und die Steuerung sollte in den Sommermodus wechseln. Wie soll denn die Heizkurve aussehen, die du dir vorstellst?
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| | Zeit:
22.04.2026 23:03:16 |
Zitat von karstenhq2011  Das Problem verstehe ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht. Einschalttemperatur von 24.4°C? Was sagt den Vorlauf-Soll und Ist? Meinst du, dass die 4K-Hysterese sehr groß ist, wenn nur ein geringer Wärmebedarf besteht, und dass die Regelung überhaupt nur ganzzahlige Werte kennt? Ansonsten lässt sich die Heizkurve doch problemlos nach unten verschieben, bei mir waren es stellenweise 25°C Sollvorlauf am Wochenende. Bis auf 21°C Raumtemperatur runter zu gehen, ergibt recht wenig Sinn, und die Steuerung sollte in den Sommermodus wechseln. Wie soll denn die Heizkurve aussehen, die du dir vorstellst? Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Mein Vorlauf-Soll ist zwischen 8 und 16 Grad AT permanent 26°. Da ist noch nicht mal eine Nachkommastelle angegeben. Dass die Heizkurve problemlos nach unten verschoben kann, ist das, was du glaubst, aber es geschieht in der Praxis nicht. Unter 26 Grad kriege ich das Vorlaufsoll nicht. Mein hydraulischer Abgleich war so sauber, dass meine Heizkreistemperatur nach zwei Stunden Herumpumpen nur noch 0,5 K über der Raumtemperatur liegt. Und wenn sie fällt, soll man sie weiter fallen lassen, und nicht viel zu früh wieder nachheizen, nur weil die Programmierer nicht verstehen können, dass da immer noch Wärme in die Räume transportiert wird. Der Sommermodus beginnt ab 16 Grad. Ich hatte schon eine Woche lang starke Bewölkung, und wenn es draußen sechs Grad kälter ist als drinnen, fängt man auch in einem KfW-50-Haus irgendwann an zu frieren. Es geht nur darum, dass es auch ganz kleine Heizlasten gibt, die aber mit der Bosch/Buderus-Regelung viel zu plump abgebildet wird, weil die immer noch in der Thermostaten-Welt leben, und Heizkörper unter Körpertemperatur nur bedeuten können, das was kaputt ist. Viele ältere Menschen würden das sofort bemängeln, und dann kommen wieder die Angstzuschläge ins Spiel. Also nochmal zur Wiederholung: Wenn ich schon -5 K RT-Offset eingestellt habe, 22 Grad Raumtemperatur will, aber die Untergrenze des Vorlaufsolls offensichtlich 26 Grad beträgt: Was soll ich dann noch einstellen, außer die Verrenkung mit "FBH"? Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine FBH ein unteres Vorlaufsoll von 26 Grad hat. Im Moment sind es draußen 5,2 Grad. Die Nachtabsenkung läuft auf 20 Grad. Der Heizkreis ist immer noch aus, vermutlich wegen der Gebäudedämpfung "mittel". Irgendwann in der Nacht springt der Heizkreis an. Immerhin funktioniert das irgendwie. Wieso ergibt es wenig Sinn, bis auf 21 Grad Raumtemperatur runterzugehen, wenn die Heizflächen dabei mitspielen? Nur, weil du das sagst, und dir so einen kalten Heizkreis nicht vorstellen kannst? Ich sehe da keinen großen Unterschied mehr zu einer FBH. Aber anscheinend können sich einige User so kalte Heizkörper nicht vorstellen, dass die dann noch heizen sollen oder können. Es geschieht aber bei ganz kleinen Heizlasten.
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| | Zeit:
22.04.2026 23:10:02 |
Es gibt eine Einstellung "Minimale Vorlauftemperatur", vermutlich steht die auf 26°C. Die Frage ist aber, ob es wirklich notwendig ist unter 26°C zu gehen. Bei mir wäre das sinnlos, denn an der unteren Modulationsgrenze wird mein realer Vorlauf nie unter 26°C fallen. Das geht mit der kleinen ODU möglicherweise, ist aber sicherlich ein Operationsbereich, bei dem man eher über längere Taktpausen nachdenken könnte, z.B. in der Nacht. Leider ist die Steuerung so programmiert, dass dies ohne aktive ERR nicht sinnvoll automatisch funktioniert, da gebe ich dir Recht.
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