Wenn man ehrlich ist, sollte man ein Heizkonzept möglichst einfach = simpel halten.
Bei Problemen einfacher zu durchschauen, weniger Bauteile die kaputt gehen können, weniger
Wartungsaufwand.
Und am Ende stellt sich die Frage, möchte man nur eine weitere Heizung haben, die das ganze zu einer "Modelleisenbahn" für große macht, oder möchte man Komfort gewinnen.
Komfort gewinnt man nur - wenn man von den "manuellen" Heizungen abkommt.
Wenn man aber ne
Holzheizung durch ne andere Holzheizung ersetzt - hat man nichts hinsichtlich Komfort gewonnen.
Die Kosten für die neue Holzheizung hätte ich eher in die Optimierung der Hydraulik gesteckt um vollumfänglich auf eine WP umsteigen zu können.
In dem Kontext eine PV Anlage aufs Dach, dass wird dann ne runde Sache.
Aber... zur Bestimmung der Leistung die die Quelle (Bohrung, RGK, ...) liefern soll, und welchen Leistungsbereich die Sole-WP dann abdecken soll, wird ein belastbarer Wärmemengenzähler benötigt.
In dem ganzen Zuge würde ich die
Pufferspeicher die aufgrund der Holzheizung eh unpassend zu einer WP sind, rauswerfen.
Mit Optimierung der Hydraulik meine ich:
- Nachrüstung
Wandheizung (wenn möglich)
- Optimierung der Heizkörper (größere Typ33, mehrere Heizkörper...)
Die Senkung der Vorlauftemperatur (wenn wir hier von über 70Grad reden) ist elementar, wenn man an eine WP denkt.
Ansonsten macht eine WP einfach keinen Sinn.Wenn bereits eine PV Anlage auf dem Dach ist, und der Strom irgendwie "verwendet" werden soll, könnte man Alternativ auch an eine Klimaanlagenlösung denken.
Multisplit, mit mehreren Innengeräten.Im Sommer - kühlen + entfeuchten.
Im Frühjahr/Herbst - als alleinige Heizung möglich
Im Winter - als Unterstützung zur Bestandsheizung.
Einen
Energieberater zu finden, der dir dein "Konzept" ausarbeitet, halte ich für unmöglich bis schwierig.
Am Ende wird das monetär ein Grab - ohne "Nutzen".