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22.04.2026 07:41:52 |
Zum ersten mal seit 100 Jahren wird weltweit mehr Strom aus Erneuerbaren Energien hergestellt als aus Kohle. (EE 33.8%, 10,730 TWh versus 33.0%, 10,476 TWh Kohle) Der Marktanteil der fossilen Stromerzeugung schrumpft weltweit. Das weltweite Wachstum der Stromerzeugung wird vollständig durch Erneuerbare Energien abgedeckt - vor allem in Indien und in China. Die Energiewende in China und Indien läuft volle Kraft voraus. Quelle Ember |
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24.04.2026 19:15:55 |
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24.04.2026 22:02:29 |
Das Problem in Italien ist die Drehtür zwischen Politik und den staatlichen Energiekonzernen. Solange munter hin und her gewechselt wird, fallen die Erneuerbaren hinten runter. Wer Parallelen zu hiesigen Ministern findet, darf sie behalten.
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25.04.2026 10:27:38 |
Italien hat gute Voraussetzungen für PV. Die aktuell nicht genutzt werden, wieso auch immer. Die Preissteigerung beim Gas wird vielleicht ein Umdenken bewirken & Gruss delta97
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25.04.2026 11:12:52 |
Zitat von belzig  Das Problem in Italien ist die Drehtür zwischen Politik und den staatlichen Energiekonzernen. Solange munter hin und her gewechselt wird, fallen die Erneuerbaren hinten runter. Wer Parallelen zu hiesigen Ministern findet, darf sie behalten. Wo genau sind denn die "Parallelen? Es ist doch vollkommen ok, dass dem unseeligem Subventionstsunamie für die EE ein Riegel vorgeschoben wird - das Gejaule der Branche zeigt doch, dass der "Selbstbedienungsnerv" gut getroffen wurde. Da kann man nur sagen: weiter so! Als nächstes sollten Windbarone die Kosten für die Stromverklappung ins Ausland in Rechnung gestellt werden...Auch sonst würde noch einiges gehen...Tja die Trittin-Eiskugel wird halt immer größer...
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25.04.2026 21:35:10 |
Frau Reiche will jetzt auf Biegen und Brechen 10 GW Gaskraftwerke bauen. In der Ausschreibung wurden die Vergabekriterien so zurecht geschustert, daß Groß-Batterien keinen Zuschlag mehr bekommen können, obwohl sie komplett privat finanziert werden würden. Und durch die tollen Pläne von Frau Reiche, werden auch keine WKA in Bayern und BW mehr gebaut, weil ja im Sommer der PV-Strom wegen der schlechten Leitungen abgeregelt werden muß. Wir werden dann sehen, daß die Redispatch-Kosten noch weiter steigen werden, weil der Netzausbau immer weiter verschleppt werden wird und wir zuwenig Batterien haben. Staatssekretärin ->Vorstandsvorsitzende einer E.ON Tochter -> Bundesministerin für Wirtschaft Die Drehtür funktioniert nicht nur in Italien.
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26.04.2026 07:27:16 |
Deutschland diskutiert Energiepreise, aber übersieht den Kern: Es geht nicht um teuer oder billig – sondern darum, wem wir das Geld zahlen. Bei fossilen Energien fließen jedes Jahr rund 5 Cent pro Kilowattstunde direkt ins Ausland – für Öl, Gas und Kohle. Und das hört nie auf. Das ist ein Dauerabo auf Importabhängigkeit. Bei erneuerbaren Energien ist es genau andersherum: Wir importieren einmal Technologie – Solarmodule, Teile für Windturbinen – und dann produzieren wir 20 bis 30 Jahre Energie im eigenen Land. Die Importkosten liegen dadurch nur bei etwa 1 bis 2 Cent pro Kilowattstunde. Das heißt: Mit Erneuerbaren schneiden wir unsere Abhängigkeit vom Ausland um den Faktor drei bis vier herunter. Wer also behauptet, erneuerbare Energien seien ein teures Experiment, ignoriert den entscheidenden Punkt: Fossile Energien machen uns dauerhaft abhängig – erneuerbare machen uns strukturell unabhängig. Der Wettbewerb Fossil vs EE ist auch ein Kampf um Geschäftsmodelle und der Kampf läuft nicht nur über Preiswettbewerb, sondern über Lobbyarbeit und vielleicht auch unfaire Methoden. Warum ist der Strompreis so hoch? Deutschland hat kein Strompreisproblem – Deutschland hat ein Strukturproblem im Strompreis. Denn nur ein kleiner Teil des Strompreises ist überhaupt die Erzeugung. Der Rest sind Steuern, Abgaben und vor allem Netzentgelte. Und genau da wird es spannend: Die Netze sind größtenteils privat organisiert – und das bedeutet, sie müssen Rendite erwirtschaften. Diese Renditen werden über die Stromrechnung garantiert. Investitionen in Netze werden also nicht einfach nur über ihre technische Lebensdauer abgeschrieben, sondern enthalten eine verzinste Kapitalbasis. Das heißt konkret: Wir zahlen nicht nur die Netze – wir zahlen auch die Gewinne darauf. Das erklärt, warum Netzentgelte so stark steigen: Nicht nur wegen Ausbau, sondern wegen der Finanzierungsstruktur. Hier saugen Investoren an der Volkswirtschaft. Finanzierten die Erlöse heutige und zukünftige Renten, wäre das ja OK Dann sollten die Netze aber Pensionskassen oder dem Staat gehören. Sie gehören aber privaten Investoren und die schütten ihre Ertrâge an Besitzer von Kapital aus. Die eigentliche Frage ist deshalb politisch: Wollen wir Stromnetze wie Autobahnen behandeln – als öffentliche Infrastruktur? Oder wie ein Geschäftsmodell, bei dem jede Kilowattstunde auch eine Rendite für Investoren enthält? Und Frau Reiche? Empfinde ich als kleines Rad im Getriebe der Fossillobby. Beste Grüße MIKA
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26.04.2026 09:50:47 |
Grundsätzlich: ohne brauchbare EE Planung kein sinnvolles EE Resultat: HTD/3939320PV und WK alleine bewerkstelligen keine belastbare Stromversorgung, was ja zu Reiche's 12 GW Reserve Gas KW Anforderung geführt hat. Zwingend notwendig sind Batterien ab 15% PV Anteil pa: HTD/3939397Ausbauhorizont: PV, WK und Batterien sind in 3j betriebsbereit. Ein Netzausbau erfordert 15j. Also hätte man zuerst das Netz ausbauen müssen = Fehlplanung. EE Planung in der CH: HTD/3949016Frau Reiche hat jetzt mal die Reissleine gezogen, was hoffentlich auf Umwegen zu einer brauchbaren und bezahlbaren EE Planung führt & Gruss delta97
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26.04.2026 10:59:29 |
Zur Zeit wird durch Fr. Reiches Reissleinenzug vorallem WKA in Bayern und BW und der Batterieausbau verhindert.
Das gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit meines Heimatlandes Bayern, was sogar unser Wirtschaftsminister Aiwanger kapiert hat (das will schon was heißen)
Bin mal gespannt wie zukünftig der Länderfinanzausgleich ausfällt.
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26.04.2026 12:25:05 |
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26.04.2026 14:23:43 |
Zitat von belzig  Frau Reiche will jetzt auf Biegen und Brechen 10 GW Gaskraftwerke bauen.
komplett falsch! Frau Reiche will jetzt nicht auf Biegen und Brechen - sie muß - es gibt aktuell kein bezahlbareres Backup-Modell, weil ideologische Vollpfosten die Kernenergie abgewählt haben! Ob die 10 GW reichen werden ist beim engstirnigen Ausbau der EE und Tabuisierung sinnvoller Alternativen hochgradig fraglich, denn es sollte klar sein zur Absicherung von Dunkelflauten etc. ist der Aufbau einer 2. Energieinfrastruktur unabdingbar das wird teuer! Nicht das Geschwurbel rund um "wem wir das Geld zahlen" - totaler Nonsens.. Denn selbst mit den optimistischsten Erneuerbaren-Ausbauzielen können wir nie auf gesicherte Leistung verzichten. Kaum jemand will es wahrhaben, dass die gesicherte Leistung von Photovoltaik und Windkraft lediglich im Bereich von 0-3% liegen - Pumpspeicher, Fossil und Kernenergie von 80-90%, Quelle Netztransparenz 2018. Es gilt der unumstößliche Grundsatz: Nachts ist die solare Erzeugungsleistung immer Null, egal wie viel Photovoltaik es gibt. Und bei Windflaute liefern auch Millionen Windräder kaum Strom. |
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26.04.2026 14:35:33 |
Nachts ist der PV-Strom = 0 - soweit richtig. Wenn man genügend Batterien hat, ist das Problem aber beseitigt. Und diese Batterien brauchen wir, egal ob der EE-Zubau abgewürgt wird oder nicht. Und wenn wir erstmal 100GWh Batteriespeicher mit 10 GW Leistung haben, sind die 37GW Gaskraftwerke die wir jetzt schon haben nahezu ausreichend.. Wenn in BW und BY da noch jeweils 2 GW Gaskraftwerke hingestellt werden, kann jede Dunkelflaute ausgeglichen werden. Voraussetzung ist jedoch, daß die Stromtrassen von Nord nach Süd endlich fertig werden.
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26.04.2026 14:58:14 |
Es ist aber doch wirklich Schwachsinn, jetzt Gas auszubauen und Kohle stillzulegen. Der Effekt auf‘s Klima minimal; die Kosten irre. Lass doch kohle weiterlaufen. Verhindert auch den Methanschlupf beim LNG Transport… Es muss doch jetzt Ziel sein z.B. von Mitte Mai bis Ende Juli zuverlässig auf 100% EE im Strom zu kommen - mit Netzausbau; Speicherausbau und ggf. Lastmanagement. PV ist genau wie Wind wetterabhängig. Aber im Gegensatz zu Wind im Sommer schon gut prognostizierbar. Und vor allem vorhanden. Pragmatisch auf das Mögliche konzentrieren und von Meilenstein zu Meilenstein voranschreiten. Nächstes Ziel: 100% EE von Mai bis Juli (PV+ Speicher Kombo; plus natürlich Biogas und ggf. Wind). Und dann sehen wir weiter…
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26.04.2026 16:04:07 |
Zitat von belzig  Nachts ist der PV-Strom = 0 - soweit richtig. Wenn man genügend Batterien hat, ist das Problem aber beseitigt.
nein ist es eben nicht beseitigt und zwar aus min. 3 Gründen: - wie beim sinnfreien PV-Speicher fürs Eigenheim: im Sommer zu klein und im Winter zu groß und damit überwiegend "totes" Kapital - bei "realen Dunkelflauten", die zB im Nov./Dez. 2012 ca.45 Tage anhielt, ist jeder noch so große "Batteriespeicher" ein unbezahlbarer Tropfen auf dem heißen Stein (Definition nach Ruhnau&Quist, 2021: maximale Energiedefizit akkumuliert über einen Zeitraum) alles andere sind praxisferne Mythen... - für Dunkelflauten werden also Saisonspeicher benötigt - dafür sind aktuelle Batteriespeicherkonzepte vollkommen unausgereift und zu teuer - aktuelle Batteriespeicherkonzepte sind also bestenfalls zur Netzstabilisierung tauglich wie sagt hier immer jemand: Fakten, Fakten und nochmals Fakten
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26.04.2026 16:35:14 |
100 GWh Batterien im Netz sind so oder so notwendig für den 7x24h PV Strom im Sommer. Ergo ist dann im Sommer der Gasverbrauch quasi Null und die Speicher sind im November mit Gas aus Norwegen voll. 10 Tage Dunkelflaute kann man dann im Winter mit den bestehenden Gas und Kohle KW überbrücken. Mit 80 GW WK und 120 GWp PV gibt es faktisch auch im Winter keine 100% Dunkelflaute mehr. Ich empfehle mit einer Simulation die letzten 20j Meteo mit dem aktuellen KW Park durchzurechnen. Dann weiss man was Sache ist & Gruss delta97
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26.04.2026 17:23:52 |
Wir brauchen keine Saisonspeicher, das ist viel zu teuer. Genau genommen, haben wir alles was wir brauchen. 36,7 GW Gaskraftwerke 9,17 GW Biomasse, die man durch Überbauung verdoppeln oder verdreifachen könnte. 6,19 GW WasserkraftUnd mehr als genügend Kohlekraftwerke (31,2 GW), die man von November bis Februar laufen lassen kann. Was es braucht sind 10 GW (bzw. 100GWh) Batteriespeicher und vlt. noch zusätzliche 4 GW Gaskraftwerke in Süd-DE und v.a. Netzausbau. Mehr Gaskraftwerke sind einfach rausgeworfenes Geld.
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26.04.2026 18:44:11 |
Zitat von belzig  Wir brauchen keine Saisonspeicher, das ist viel zu teuer. Genau genommen, haben wir alles was wir brauchen. 36,7 GW Gaskraftwerke 9,17 GW Biomasse, die man durch Überbauung verdoppeln oder verdreifachen könnte. 6,19 GW WasserkraftUnd mehr als genügend[...] Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Vor allem fehlt mir der Glaube bei der aktuellen Gasversorgung insbesondere angesichts der Tatsache dass die EU in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung mal wieder mal meint den Lieferanten Bedingungen und Berichtspflichten zukünftig aufdrücken zu können die bislang KEINER (noch nicht mal Norwegen) erfüllt. Stichwort : EU - Methanverordnung Nachdem diesen Winter nur mit viel Glück die Gasmangellage nicht ausgerufen werden musste (nur 3% drüber) erhebt sich die Frage wie weit die Gasspeicher für den kommenden Winter befüllt werden können ..... Noch mehr Gas Spitzenkraftwerke bauen zu wollen halte ich bei der aktuellen Lage für nen absoluten strategischen Sockenschuss. solange mir keiner eine wirklich gesicherte Versorgung darlegen kann. Angesichts der aktuellen Versorgungslage halt ich es für ein Gerücht dass man sich da noch auf irgendwas wirklich verlassen kann. Noch nicht mal auf manche Freunde bei denen man keine Feinde braucht .... insbesondere nicht wenn man meint es wird da noch ein extra EU-Bürokratenkuchen gebacken. Ich würde da behaupten : Stinkefinger aus allen Richtungen in Sicht. Ich seh aktuell weder die Versorgung von WPen, noch Gasheizungen oder Ölheizungen als gesichert an.
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26.04.2026 19:02:53 |
Ich würde auch rein aus Autarkie und Redundanzgründen die Kohlekraftwerke nicht durch Gaskraftwerke ersetzen. Das ist wirklich ein Schuß ins Knie. BTW: Viele Dänen haben zur Fernwärme oder Wärmepumpe immer noch einen Holzofen....
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26.04.2026 19:56:57 |
Zitat von belzig  Ich würde auch rein aus Autarkie und Redundanzgründen die Kohlekraftwerke nicht durch Gaskraftwerke ersetzen. Autarkie und Redundanzgründe ? Guter Witz. Ums mal zu verdeutlichen : Die EU Methanverordnung betrifft ~ 45 % der Gasversorgungsmenge und ~ 80% der Ölversorgung. Glaubt wirklich einer das z.B. Amerika sich von den Brüsseler Bürokraten ans Bein pinkeln lässt ? Die Antwort an die EU wird einfach sein : Wenn es euch nicht passt wie wir fördern schaut zu wo ihr die Energie herbekommt - Lieferstop. Katar hat ja auch schon die Segel gestrichen. Zu den Bedingungen wird nicht geliefert - Lieferstop. Was sollen den die ganzen Importeure mit ihren lang/länger laufenden Lieferverträgen machen wenn ab 01.01.2027 bis zu 20% des Jahresumsatzes als Strafzahlung veranschlagt wird ? - Lieferstop. Shell und Uniper haben schon bekundet dass es nicht möglich ist die Anforderungen einzuhalten. So what ? Ich bin mal gespannt was passiert und welche EU Technokraten für solche Regelungen PERSÖNLICH die Ohren lang gezogen bekommen. Ich könnte wetten dass man 2 Wochen vor Weihnachten dann ganz entsetzt feststellt : Oh, da haben wir mal wieder richtig tief ins Klosett gegriffen und wieviel Millärdchen (die man nicht mehr hat) dass dann wieder kostet um die Prügelstrafe abzuwenden. Alles hausgemachte Bürokratenprobleme zum Wohle der Bürger. Den Hintern verforen, Pleite und noch nicht mal die Welt gerettet .....
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26.04.2026 20:39:19 |
Um so wichtiger, daß wir in DE jetzt auf "all electric" setzen, und die Wohnungsheizung soweit wie möglich auf WP umstellen und den Verkehr auf E-Mobilität. Gas und Öl müssen wir importieren. Strom aus Wind, Sonne, Biogas, Wasser und nicht zuletzt Braunkohle haben wir hier vor Ort. Dann reicht das Gas aus Norwegen und von den Nachbarn auch für unsere Industrieprozesse.
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27.04.2026 11:39:29 |
Deutschland hat beim Bau der LNG-Terminals gezeigt, dass Infrastruktur in wenigen Monaten statt Jahren möglich ist, wenn der politische Wille da ist. Genau diese Geschwindigkeit brauchen wir jetzt für die Energiewende – aber mit anderer Zielrichtung nämlich der Reaktion auf weltweite Krisen. Statt eines umfangreichen, langfristig fossilen Ausbaus neuer Gaskraftwerke, sollte der Fokus auf einem schnellen Systemumbau liegen: rund 50 GWh Großspeicher, ergänzt durch flexible Nachfrage in Industrie, Wärmepumpen und E-Mobilität. Das kann den Gasbedarf im Stromsystem kurzfristig um etwa 30 % senken, ohne Versorgungssicherheit zu gefährden. Gas bleibt dann nur noch als Reserve für seltene Extremfälle, nicht als strukturelle Säule des Systems. So verlagern wir Investitionen von fossiler Dauerabhängigkeit hin zu flexibler, erneuerbarer Infrastruktur – mit derselben Umsetzungsgeschwindigkeit wie bei LNG, aber in die richtige Richtung.“ Man muss nur wollen und die Zeichen erkennen. Beste Grüße MIKA
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| | Zeit:
27.04.2026 11:59:08 |
Zitat von MIKA.HH  Man muss nur wollen und die Zeichen erkennen.[...] Mika, Du weißt ja jedoch, dass das "wollen" und "erkennen" in der Politik, erst recht in unserer derzeitigen "Wirtschaftslobbypolitik" nicht ganz so eindeutig ist... Lange wurde über einen "Kinderbuchautor" hergezogen (der dann doch die Gasterminals irgendwie geschafft hat), und nun? Heutzutage? Wie heißt es immer so schön: "Es kommt selten was besseres nach..:" Das macht mir echt Angst, denn es gibt auch eine "Nach-Gas-Kati-Ära"... :-(
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27.04.2026 12:45:14 |
Zitat von copalethri  komplett falsch! ...es gibt aktuell kein bezahlbareres Backup-Modell, weil ideologische Vollpfosten die Kernenergie abgewählt haben...
Falsch? Solche Diskussionen hatten wir doch schon viele Seiten zuvor, allerdings unter anderem Nick...und KI-generiert. Diese " ideologischen Vollpfosten" wurden seinerzeit von einer Physikerin geleitet...Und waren zu einer Zeit, als viel geredet wurde, aber nichts in die Wege geleitet. Die Auswirkungen sehen wir jetzt... Zitat von copalethri  ....Es gilt der unumstößliche Grundsatz: Nachts ist die solare Erzeugungsleistung immer Null... Die "solare Erzeugungsleistung" ist bei nacht durchaus Null, aber die "solare Nutzleistung" kann durchaus dank Speicher bis weit in die Nacht oder sogar bis zum nächsten Sonnenaufgang reichen, DAS ist eher das Thema hier in der Diskussion um "Speicher". Muß nur verstanden werden.... Zitat von copalethri  ....die gesicherte Leistung von Photovoltaik und Windkraft lediglich im Bereich von 0-3% liegen - Pumpspeicher, Fossil und Kernenergie von 80-90%, Quelle Netztransparenz 2018 2018? Nun ja, "repräsentativ" sind solche Zahlen wohl nur noch in bestimmten Kreisen, aber deren "Allgemeingültigkeit" sollten sie bereits seit vielen Jahren verloren haben. Nur schnell mal eine Suchmaschine befragt zu 2018 / 2026 (was wir ja heute haben...) Installierte Leistung: Die Nennleistung ist seit Anfang 2018 bis Mitte 2022 um über 38 % gestiegen. Im Jahr 2025 wurden allein 16,6 GW Leistung neu zugebaut.
Boom-Phasen: Nach einem langsameren Anstieg bis 2022 hat sich die Dynamik massiv beschleunigt, insbesondere durch den Zuwachs von Solaranlagen um 27,7 % im Jahr 2024.
Anteil am Strommix: Die Solarstromerzeugung stieg von 43,5 TWh im Jahr 2018 auf einen Rekordwert von 87,5 TWh (inkl. Eigenverbrauch) im Jahr 2025, was einem Anteil von 16,8 % an der Nettostromerzeugung entsprichtStrom Report (Deutschland)Zitat von copalethri  ....bei "realen Dunkelflauten", die zB im Nov./Dez. 2012 ca.45 Tage anhielt, ist jeder noch so große "Batteriespeicher" ein unbezahlbarer Tropfen auf dem heißen Stein.... Auch hier wieder: Winter 2012.... auch so ein "Jahrtausendereignis" wie die Aarflut? Wir haben nun erst seit 2023 PV auf dem Dach, aber es vergeht selbst im tiefsten Winter kaum ein Tag, an welchem nicht wenigstens ne Handvoll kWh in das Netz geschickt werden - zB in (nicht vorhandene) Speicher. Im Gegenteil, trotz WP beibt "für die Nachbarn" meist noch genügend übrig. Und selbst wenn es mal tagelang "typisch Deutsch-Grau" ist, kommt immer noch etwas vom Dach herunter, solange kein Schnee liegt (war vergangenen aktuellen Winter genau 2 Tage der Fall, dann war abgetaut) Versuche mal auf das "NORMAL" zu schauen, und weg von deinen veralteten "Extremwerte", denn mMn hatten wir auch in diesen Extremen keinerlei Probleme in Deutschland - sogar OHNE Gas-Katis neue GKW (OK, dafür AKW's, jupp...und viel, viel, viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeellllllllllllllllllllll weniger PV auf Dächern, Äckern und Grünflächen...)
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27.04.2026 13:30:24 |
Aktuell sind in der DACH Region um die 140 GWp PV verbaut. Ohne Batterien kann das nicht funktionieren. Von wo soll den sonst der Strom in der Nacht kommen ? Gruss delta97
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27.04.2026 13:32:11 |
Zitat von copalethri  ...weil ideologische Vollpfosten die Kernenergie abgewählt haben! Die ideologischen Vollpfosten sind mMn die, die seit Jahren die Energiewende mit ewig gestrigen Ansichten (z.B. festklammern an fossilen Brennstoffen und Kernenergie) torpedieren. Und das sehr wahrscheinlich aus monetären Gründen. Im Großen um Milliarden zu verdienen, im Kleinen um statt ein bisschen Geld ins Eigenheim oder ein E-Auto zu stecken lieber nochmal nach Malle zu fliegen. So sinngemäß. Mit dem Sondermüll können sich ja später die anderen rumschlagen. Uns wird hier nicht das Licht ausgehen. Kaufen wir halt weiterhin ein bisschen Strom von den europäischen Nachbarn, immer noch besser als unsere jetzigen Importe. Und mal ehrlich, das ist vergleichsweise soooo wenig. Also, lass das mit den Ideologievorwürfen, die passen hier nicht.
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