Das Problem könnte entstehen, wenn alle hintereinander ausgiebig duschen.
Dann könnte selbst eine 300 l BWWP knapp werden.
Die heizen meist mit ca. 1,5 kW WP-Output nach.
Auch ist bei ca. 55° eine sinnvolle Grenze, will man nicht den Verdichter grenzwertig belasten oder per Heizstab nachheizen.
Es braucht einen großen Keller und/oder Ansaugung von außen.
Ansonsten ein guter Ansatz.
Wirtschaftlichkeit lässt sich schwer nachweisen und ist von zukünftigen
Energiepreisen und Lebensdauer der eingesetzten Produkte abhängig.
Hier mal meine Situation:
160 m2 Wohnfläche, Altbau mäßig gedämmt.
9,5 kWp auf Süddach, leicht verschattet.
Solaredge WR mit Leistungsoptimierer und 18 kWh (netto) LiFePO4 Akku von BYD.
MEL Zubadan WP PUD-SHWM120 mit 300 l
Brauchwasserspeicher.
Heizstab 3 kW im Speicher und Überschuss-
Steuerung von Solaredge.
Fußbodenheizung, daher kein Puffer und geringere VLT.
Eine BWWP (solo, ohne Speicher) wartet hier noch auf ergänzende Installation.
BEV mit 20.000 km/a, fast ausschließlich zu Hause und tagsüber über 3 kW Ziegelstein geladen.
Stromverbrauch 2025: 13,8 MWh
Davon Solar direkt: 4,6 MWh
Indirekt über Akku: 3,3 MWh
Netzbezug: 6,1 MWh
Solarer Anteil also ca. 56%
Damit wurde geheizt, geduscht, Haushalt und Garten abgedeckt und kein Benzin mehr eingekauft ;-) .
Selbstredend geht da noch mehr, je nach Dachfläche.
Wenn die Dachfläche nicht genau nach Süd zeigt, ist das nicht so erheblich.
Ich habe auch eine Drift von 6° nach Ost, dafür aber 48°
Dachneigung.
Unter PVGIS.com kann man den Ertrag gut abschätzen.