Ich brauche Hilfe/Erklärungen zu einer ungerechtfertigten hohen
Wasserrechnung, leider bin ich Laie, also bitte habt Verständnis, wenn ich mich nicht sachgenau ausdrücke. Danke!
Ich versuche mich kurz zu halten, es wird aber schon eine längere Erklärung, da mir wie oben geschrieben, einiges unklar ist.
Wir wohnen zu dritt in einer Altbauwohnung in einem Haus mit zwei weiteren Wohnparteien und einem Ladengeschäft, alle Verbraucher in den Wohnungen und im Laden haben einen Wasserzähler, nur in meinem Badezimmer gibt es keinen.
Die Kosten für den Wasserverbrauch in meinem Badezimmer wurde seit dem Einbau 2018 immer mit Differenzrechnung (Hauszähler im Keller minus die einzelnen Wasserzähler in den Wohnungen) für mich berechnet. Ich hatte all die Jahre im Badezimmer einen ungefähren Verbrauch von 24 bis 55 m³ Wasser (wobei ich jetzt erst gemerkt habe, nachdem ich mir die alten
Rechnungen genauer angesehen habe, dass ich der Rechnung mit den 55 m³ ein auch größerer Fehler war und sowieso in jeder zweiten Abrechnung etwas nicht nachvollziehbar ist).
Bei der letzten Wasserrechnung für das Jahr 2024 soll ich auf einmal einen Verbrauch im Badezimmer von knapp 150 m³ gehabt haben. Als ich dann auf die Suche im Haus nach dem Verbrauch gegangen bin, habe ich festgestellt, dass sich die Wasseruhr im Keller unaufhörlich dreht (fast 1m³ am Tag). Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass auf einer Toilette im Hinterhof, die zu dem Laden gehört, seit Monaten das Sicherungsventil des
Boilers defekt war und dort die ganze Zeit ein kleiner Wasserstrahl lief. Der Laden hatte im Abrechnungszeitraum von ca. 9 Monaten einen Verbrauch von 20m³, was ja für gelegentliches Spülen und Händewaschen auch wirklich viel ist. Das Haus hat dann eine neue Abrechnung von ista bekommen, bei der einfach die m³-anzahl für mich runtergesetzt wurde, aber der Preis für den einzelnen Kubikmeter nach oben geschraubt wurde! Alle Parteien im Haus außer mir und einer Nachbarin, haben diese Nachzahlung einfach beglichen. Der Vermieter stellt sich auf stur und meint, dass es einfach mein Verbrauch ist, den ich zu zahlen habe, obwohl er mit mir zusammen den stetigen Rinnsal, der durch das kaputte Sicherungsventil im Boiler entstanden ist, gesehen hat.
Der monatliche Verbrauch, der unten auf der Toilette im Jahr 2025 vor der Reparatur des
Sicherheitsventils im gemessen wurde, war im Januar laut ista-Abrechnung 3,664 m³, Februar 6,695m³, März 11,656m², Mitte April wurde das Sicherungsventil ausgetauscht 6,399m³, Mai 0,781 m³, Juni 0,414 m³.
Seit der Reparatur haben wir im gesamten Haus einen Verbrauch von durchschnittlich 0,3m³ pro Tag.
Ich habe gelesen, dass ein kleinerer Wasserverbrauch wie von dem kaputten Sicherheitsventil von dem ungenaueren Wasserzähler der Wohnungen nicht gelesen werden kann, vom Hauptzähler im Keller schon..
Meine Fragen dazu:
Wie hoch kann der Durchfluss, der nicht von der Wasseruhr angezeigt wird, sein?
Mittlerweile haben wir eine Wasseruhr, auf der Q3 2,5 R40 steht (wurde allerdings bereits im März ausgetauscht wegen Eichfrist)
Wie kann es sein, dass im Laden unten doch ein relativ hoher Wasserverbrauch abgelesen wurde, aber wohl eventuell dann doch nicht alles das, was wirklich durchgelaufen ist?
Kann ein Fachmann von euch anhand des Bildes (url unten) feststellen, ob es wirklich nicht möglich ist, bei mir im Bad einen Wasserzähler anzubringen, wie der Vermieter behauptet? (Wasserleitung für mein Bad ist Leitung rechts, die nach oben führt),
Ich bin etwas verzweifelt: es ist mir ja nicht möglich, jedes Jahr die komplette Wasserrechnung des Hauses zu prüfen, ob es da eventuell einen Fehler gibt, der wieder mir auf die Rechnung aufgeschlagen wird.
Ich wohne hier eigentlich seit Jahren immer problemlos und günstig und bin nicht auf Konfrontation mit dem Vermieter aus, sehe aber auch nicht ein, für die Kosten von Wasser aufzukommen, das ich nicht verbraucht habe (habe weder eine Rechtsschutzversicherung, noch bin ich im Mieterbund oder Ähnliches).
Vielen Dank für die Rückmeldung
https://bilderupload.org/bild/9c1615651-anschluss