Hallo,
ich habe vor ein paar Monaten zum Thema
Takt-Optimierung Vaillant 87/4 schon mal gepostet. Die Resultate waren in Ordnung, jetzt steht dennoch ein Austausch des Geräts an, weil es für die inzwischen ermittelte 4,3 kW Heizlast viel zu groß ist und die zusätzlichen Kosten durch die erwartete kürzere Lebensdauer abschrecken.
Kosteneffizienz spielt beim Umbau nur eine geringe Rolle, weil der bisherige Heizungsbauer aufgrund von unfachgemäßer Planung in Anspruch genommen wird.
Der neue Heizungsbauer schlägt eine modulierende Viessmann Vitocal 300 G vor. Die kommt relativ weit runter,
Modulationsbereich zwischen 1,7-8,6 kW.
Jetzt stellt sich die Frage nach dem Puffer. Aktuell ist ein 500 Liter kombinierter Heiz- und Warmwasserpuffer verbaut. ERR sind bis auf Schlafzimmer und Kinderzimmer (sollen zum Schlafen keine 21 Grad werden) komplett aufgedreht, also keine/kaum künstliche Abriegelung des Volumens.
Hier lese ich immer wieder, dass die allgemeine Meinung sich gegen Heizpuffer stellt. Der Heizungsbauer warf ein, dass diese Masse für PV-Überschuss genutzt werden könnte als thermischer Akku. Ich denke, es ist bei modulierenden
Pumpen nicht notwendig, kann aber nicht einschätzen, ob sein Argument mehr Nutzen als Nachteile hat. Und wenn ich auf einen reinen Warmwasserspeicher umsteigen würde: Ich bevorzuge einen, wo keine
Legionellengefahr besteht, der aktuelle arbeitet auch schon über Wärmetauscherverrohrung.
Also: bisherigen Speicher behalten oder das so umbauen, dass es nur noch einen Speicher für Warmwasser gibt?
Danke und Gruß
feba