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04.05.2026 11:16:29 |
Habt Ihr das schon gelesen? Habe es auf ntv gefunden. Das grüne Kraftwerk von Enertrag: "Seit 1990 ist klar: Uns bleiben nur Solar- und Windenergie"Ich ziehe meinen Hut vor der geleisteten Arbeit. Da könnten große Teile von Deutschland schon sein! Wenn wir wirklich wollten, dann wäre das keine Einzellösung, sondern die Regel. Wir haben zu viele Köche, die nicht wollen. Hier der Link: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Enertrag-Chef-Joerg-Mueller-Seit-1990-ist-klar-Uns-bleiben-nur-Solar-und-Windenergie-id30763250.html
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05.05.2026 10:01:06 |
Grundsätzlich richtig und auch nicht neu: da müssen wir hin, das ist anzustreben. Und die Jungs haben wirklich gute Pionierarbeit geleistet. Leider ist es nicht ganz so einfach, wie es hier verkürzt beschrieben wird. Insbesondere der miserable Wirkungsgrad der Strom- Wasserstoff-Strom-Wandlung beschränkt die Speicherkapazitäten auf dieser Basis massiv - und andere Großanlagen-Speichertechnik haben wir fast nicht (bis auf wenige Pumpspeicherwerke). Auch ist das Speichern von Wasserstoff deutlich problematischer als bei Erdgas. Ich bezweifele auch stark, daß wir so viel Überschußzeiten haben, daß wir nenneswert Wasserstoff mit dem "überschüssigen" Strom herstellen können, auch nicht 2030. Gerade wegen des schlechten Wandlungswirkungsgrades. Bisher können wir angeblich gerade mal 50 % unseres Strom alternativ bereitstellen, wobei auch das schöngerechnet sein dürfte (da ist der verschenkte "Überschußstiom" voll als Nutzung eingerechnet. Damit ist noch keine einzige zusätzliche Wärmepumpe oder E-Auto mit versorgt - wir haben schlichtweg (noch) nicht genug grünen Strom für solche zusätzlichen Nutzer. Nur deckt Strom lediglich knapp 20% unseren Energiebedarfs. Die Transformation von anderen Nutzenergien (für Mobilität, Heizung etc) in die Stromwirtschaft wäre zwar schön, nur würde des unseren Strombedarf massiv um ein Mehrfaches erhöhen. Dann passen die ganzen hier vorgestellten Rechnungen leider gar nicht mehr. Das muß auch kommen, nur ist es halt nicht so einfach, wie der Beitrag suggeriert. Trotzdem muß der Weg der Erzeugung weiter dringend so beschritten werden. Bisher gibt es aus der Politik weder ein Konzept noch eine erkennbare Strategie, und auch die Technik steckt noch weitgehend in den Kinderschuhen. Priorität muß der Ausbau von Erzeugung und Speicherung alternativer Energien haben, bis wir für neue Verbraucher solchen Strom wirklich zusätzlich verfügbar haben. Die momentane massive Föderung von solchen Verbrauchern (Wärmepumpe, E-Auto), während wir bei Weitem noch nicht mal unseren Bestandsbedarf decken können, ist völlig idiotisch. Denn diese laufen so lange fast alle noch mit fossilem Strom, oft aus polnischen Kohlekraftwerken. Wie eigentlich zwingt man eine Regierung, sich sachlich fundiert damit zu beschäftigen und eine Strategie zu entwickeln? Eine solche Diskussion gehört zur besten Sendezeit in die Öffentlich - Rechtlichen, damit des vorangeht. So wie derzeit, wird es nicht funktionieren, egal mit welcher Regierung.
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05.05.2026 10:07:01 |
Das Problem ist, dass es einfach viel zu teuer ist. Wir benutzen Fossile Brennstoffe, weil das einfach am billigsten ist.
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05.05.2026 11:13:54 |
Die Lösung von Enertrag ist ein gutes Beispiel wie durch überlegte Überbauung verschiedener Techniken sehr wirtschaftliche Netz- und Systemdienliche Lösungen aussehen können. Die Nutzung von H2 als Speicherelement ist trots des Prozess-Wirkungsgrads und der Kosten für die Technik dennoch Sinnvoll und effizent, den Fossilerkraftwerke liegen bei vergleichbaren Kosten.
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05.05.2026 13:32:05 |
Zitat von heiner111  Insbesondere der miserable Wirkungsgrad der Strom-Wasserstoff-Strom-Wandlung[...] Jedes Kernkraftwerk wandelt maximal ~ 1/3 der erzeugten thermischen Energie in elektrischen Strom um.... kräht kein Hahn nach ... Aus 1 kWp PV kann man jährlich ~ 800 kWh elektrische Energie gewinnen. Wenn es nach Speicherung als Wasserstoff und Rückumwandlung nur 400 kWh sind, muss man eben doppelt so viel PV aufstellen ... das gerade fertiggestellte Kraftwerk Olkiluoto-3 in Finnland liefert 1660 MW Bei einer Verfügbarkeit von ca 85% wären das ca 13 000 000 MWh pro Jahr. Man bräuchte also PV mit einer Leistung von 31 000 000 kWp, entsprechende Speicherkapazität für Wasserstoff und Elektrolyse- und Brenstoffzellen-Leistung.... Die Annahmen sind erstmal sehr pessimistisch, weil sicherlich ein gewisser Anteil des PV-Ertrages NICHT gespeichert werden müsste.... 31 TW Elektrolyse-Leistung wird man nicht brauchen ...
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05.05.2026 17:48:39 |
Zitat von heiner111  [...]Nur deckt Strom lediglich knapp 20% unseren Energiebedarfs. Die Transformation von anderen Nutzenergien (für Mobilität, Heizung etc) in die Stromwirtschaft wäre zwar schön, nur würde des unseren Strombedarf massiv um ein Mehrfaches erhöhen. Dann passen die ganzen hier vorgestellten Rechnungen leider gar nicht mehr. Das muß auch kommen, nur ist es halt nicht so einfach, wie der Beitrag suggeriert.[...] Zwei Bemerkungen: - Anstelle H2 kann man z. B. auch Methan speichern - Wenn wir elektrifizieren sinkt durch die deutlich bessere Effizienz (>90% vs. max 40 % beim Auto, Wirkungsgrad fossiler Heizungen kleiner eins vs. Arbeitszahl WP etc.) der Bedarf, sodass dieser nicht ein mehrfacher des heutigen Stromverbrauches ist
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05.05.2026 18:41:32 |
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05.05.2026 19:47:22 |
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05.05.2026 23:23:55 |
Zitat von MartinP1  Jedes Kernkraftwerk wandelt maximal ~ 1/3 der erzeugten thermischen Energie in elektrischen Strom um.... kräht kein Hahn nach ... [...] Dann ist so ein Kernkraftwerk ja nicht besser als ein Verbrenner-Motor im Auto ..
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06.05.2026 07:42:33 |
Der Vergleich der Wirkungsgrade H2 vs. Atomkraft oder Kohlekraft geht doch völlig fehl - seht ihr das nicht? Bei Atom und Kohle ist die Ausgangsenergie in Atom bzw. Kohle - davon „sogar“ 30% am Ende in Form von Strom zu haben schon sehr gut. Bei H2 ist es doch so: Ausgangsenergie Sonnenlicht; davon via PV ebenfalls 25% in Strom umgewandelt - bis dahin auch sehr gut. Nur; jetzt kommt ja erst die verlustbehaftete Speicherkette, die eben bei grundlastfähigen Kraftwerken nicht nötig ist…
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06.05.2026 08:32:52 |
Das größte Problem bei der Debatte wie effizent welche Technik ist und was das für ihre Nutzung bedeutet wird gerne unvollständig betrieben. Für thermische Anlagen wird offt der Aufwand der Bereitstellung des Brennstoffs und der notwendigen Prozessbegleitenden Technik vernachlässigt. Zustätzlich gibt es Physikalisch bedingtet Grenzen der Nutzung des bereitgesetllten Energiegehalts. Windkraft und PV habe da einen Vorteil der "Brennstoff" (Energie) wird gratis bereitgestellt. Beim H2 ist der Kreislaufprozess auf Basis von Brennstoffzelle und Elektrolyse bei ca. 30% was dem der konventionellen Karftwerke in etwa entspricht. Wenn das H2 also durch Windkraft oder Solarkraft betreitgestellt wird ist der Einsatz in Kombination als Lanzeitpufferspeichertechnik für die Versorgungsengpässe oder als Rohstoff ein effizente Technik. Zusätzlich erlaubt die skalierbarkeit der Systeme eine sehr breitflächige Verteilung der Systemleistung und hohe variablilität der Nutzung. Große Kraftwerk sind im Vergleich deutlich unfelxibler und müßen teiweise auch laufen um betriebsbereit zu sein,da z.B. Dampfkessel nicht beliebig an und abgefahren werden können. Die Betrachtung für AKW ist noch etwas komplexer, sind 24/7 Grundlastsysteme und real betrachtet sehr teure, extrem unfexibel Akteure.
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06.05.2026 10:19:12 |
Die Google-KI zu "brennstoffkosten kernreaktor" Die Brennstoffkosten für einen Kernreaktor machen nur einen relativ kleinen Teil der gesamten Stromgestehungskosten aus, da Kernkraftwerke überwiegend durch hohe Investitions- und Fixkosten geprägt sind. Hier sind die wichtigsten Fakten: Höhe der Brennstoffkosten: Die r einen Brennstoffkosten (Uranerz, Anreicherung, Brennelementfertigung) liegen bei etwa 0,4 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Anteil an Gesamtkosten: Die Brennstoffkosten machen in der Regel etwa 20 % der gesamten Betriebskosten eines Kernkraftwerks aus. Austausch und Kosten: Ein Kernreaktor wird alle 18 bis 24 Monate neu befüllt, wobei etwa ein Drittel des Kerns ausgetauscht wird. Dieser Vorgang kostet rund 40 Millionen US-Dollar. Wirtschaftlichkeit: Trotz hoher Investitionskosten für den Bau sind die laufenden Brennstoffkosten im Vergleich zu fossilen Kraftwerken gering, was die Kernenergie im Betrieb relativ wirtschaftlich macht. Kernbrennstoff wird in Deutschland (URENCO) hergestellt und Natururan ist spottbillig bezogen auf den Energieinhalt. Wer mit Nuklearstrom heizt, hat keinen "CO2-Fußadruck".
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06.05.2026 10:33:46 |
Bitte auch bei AKWs die vollständigen Kosten betachten nicht nur den Brennstoff, siehe z.B. Hinkley Point C oder Flamanville 3 , Olkiluoto ist Aufgrund der besonderen Bedinungen in Finnland eine eher positiver Ausnahmefall. Nüchtern betrachte ist Atomstrom extrem teuer, wenn dem nicht so ist währe - warum werden so wenige AKWs gebaut?
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06.05.2026 10:43:24 |
Zitat von wpibex  Trotz hoher Investitionskosten für den Bau sind die laufenden Brennstoffkosten im Vergleich zu fossilen Kraftwerken gering, was die Kernenergie im Betrieb relativ wirtschaftlich macht. und Wer mit Nuklearstrom heizt, hat keinen "CO2-Fußadruck" Wenn man die KI-befragt, kommt auch mal ideologieinduziertes Geschwurbel bei raus. Hier mehr zu den Kosten. Da das Uran nicht bei den AKWs vor der Tür gemacht wird, muss man sämtliche Transport- und Aufbereitungs-"Abdrücke" mit einbeziehen sowie die Endlagerung. (Von der Abhängigkeit von Russland ( Lieferkette URENCO] mal ganz abgesehen)
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06.05.2026 10:46:18 |
In Norddeutschland ist die H2 Erzeugung durch die vielen WKA Anlagen sicher wirtschaftlich sinnvoller. In Süddeutschland mit der EE-Hauptleistung auf PV ist das eher unsinnig, weil Minimum 8 Stunden am Tag gar keine Sonne scheint und im Winter kaum Überschuß vorhanden ist. Da sind die Batteriespeicher sicher sinnvoller, zumal man ja auch nachts Windstrom aus dem Norden einspeichern könnte, wenn die Leitungen nicht überlastet sind. Dann stellt sich noch die Frage, wie das jetzt mit dem H2-Kernnetz weitergeht oder ob der durch Elektrolyse erzeugte H2 per Tanklastzug zum H2-Verbraucher kommt oder ob man den H2 einfach dem normalen Erdgas beimischt.
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06.05.2026 19:13:21 |
Zitat von belzig  In Norddeutschland ist die H2 Erzeugung durch die vielen WKA Anlagen sicher wirtschaftlich sinnvoller. Doch aber nicht, um ihn dann irgendwo hinzubringen, um ihn in Wohnhäusern schlicht zu verbrennen. H₂ lokal speichern und dort wieder verstromen macht die Geschichte denkich effektiver.
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06.05.2026 19:56:45 |
Man braucht den H2 eigentlich für Industrieprozesse. (Jährlich in Deutschland 1,7 Millionen Tonnen ~55 TWh) und da ist noch kein grüner Stahl dabei. Da braucht man erstmal nichts verbrennen, weder im Haus noch im Kraftwerk.
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06.05.2026 22:30:13 |
Zitat von belzig  Man braucht den H2 eigentlich für Industrieprozesse. (Jährlich in Deutschland 1,7 Millionen Tonnen ~55 TWh) und da ist noch kein grüner Stahl dabei. Da braucht man erstmal nichts verbrennen, weder im Haus noch im Kraftwerk. Völlig richtig. H2 wird auf absehbare Zeit alleine für Industriezwecke gebraucht werden. Für kurze und mittlere Energiespeicherspannen können wir schon heute vollständig auf Batteriespeicher setzten - und dieser Bereich wird auf absehbare Zeit nur effizienter werden. Gruß Gwyn
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07.05.2026 01:25:15 |
Zitat von belzig  1. Man braucht den H2 eigentlich für Industrieprozesse. ... --- 2. per Tanklastzug zum H2-Verbraucher kommt oder ob man den H2 einfach dem normalen Erdgas beimischt Zu 1. gehe ich völlig kondom, Aber 2. hat mich verwirrt. Mit Tanklaster oder als Beimischung im Gasnetz zu den Industrieverbrauchern?
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07.05.2026 09:35:53 |
Wenn man wirklich industriell grünen H2 erzeugt wird man an Pipelines nicht vorbeikommen. Tanklaster sind höchstens eine Übergangslösung.
Die Beimischung zum Gasnetz, wäre noch eine Möglichkeit wenn man wirklich irgendwann extrem viel H2 erzeugt, der irgendwo "entsorgt" werden muß.
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07.05.2026 09:51:45 |
Wir sind noch weit davon entfernt, überhaupt den Industriell nötigen Wasserstoff "grün" zu produzieren... Warum sollte man den ins Gasnetz mischen? Man könnte erst einmal den aus Erdöl produzierten Wasserstoff durch grünen Wasserstoff ersetzen...
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07.05.2026 09:53:59 |
Zitat von Mark1234  Das Problem ist, dass es einfach viel zu teuer ist. Wir benutzen Fossile Brennstoffe, weil das einfach am billigsten ist. Ja und nein, billig(er) war es überhaupt nicht... ich hab mir mal den Spass gemacht und Zahlen zusammengesucht. Wer da noch behauptet, die Investitionen (Steuergelder/EEG Umlagen) in PV/Wind/Biomasse/ Wasser) wäre zu teuer - der hat sich nicht informiert. Uns sind die Fossillen Energieträger teurer gekommen als angenommen. Der Ökologische Fussabdruck ist da noch gar nicht berücksichtig. Zusammengefasst was durch Steuergelder direkt, und indirekt durch Vergünstigungen /Umlagen / Fördergeld geflossen ist an Fossille Energieträger:
Atomkraft -> > ca. 304 Mrd. Euro > 1950er Jahre bis 2023 Steinkohle -> > 50Mrd. Euro > 1974-2018 Braunkohle -> > 20Mrd. Euro -> noch fortlaufend Erdgas -> > 1,4Mrd. Euro pro Jahr -> noch fortlaufend Der oft geführte Vergleich „Erneuerbare werden subventioniert, konventionelle nicht" ist historisch nicht haltbar – alle konventionellen Energieträger wurden massiv staatlich gestützt, oft ohne öffentliche Wahrnehmung und teilweise in einer Größenordnung, die die EEG-Umlage bei weitem übersteigt Zum Vergleich was die EEG Umlage mit PV/WInd/BIomasse bisher gekostet hat..von 2000 - 2023 -> ca. 250-280 Milliarden Eurofür Wind, Photovoltaik, Biomasse, Wasser. Mit Ausnahme von Biomasse (darüber lässt sich streiten), sind das deutlich sinnvollere Investitionen in die Zukunft. Zu den Zahlenquellen - da dies die Fossillen Fans nicht glauben -: Atomstrom https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/atomausstieg/atomstrom-304-milliarden-euro-subventioniertKohlepfennig https://energiewinde.orsted.de/energiepolitik/geschichte-der-energiewendeBraunkohle https://green-planet-energy.de/blog/energiepolitik/subventionen-fuer-kohlekonzerneKohle direkte Haushaltsmittel https://taz.de/Subventionen-machen-den-Unterschied/!5133926/Kohleausstieg https://green-planet-energy.de/blog/energiepolitik/subventionen-fuer-kohlekonzerneKohle https://energiewinde.orsted.de/energiepolitik/geschichte-der-energiewendeErdgas https://www.sfv.de/artikel/subventionen_fuer_erdgas |
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07.05.2026 10:02:30 |
Zitat von Gerd U  Doch aber nicht, um ihn dann irgendwo hinzubringen, um ihn in Wohnhäusern schlicht zu verbrennen. H₂ lokal speichern und dort wieder verstromen macht die Geschichte denkich effektiver. Grüner Wasserstoff, Biomethan u. ä. sind für die Dunkelflaute gedacht. Diese dauert ca. 2 - 3 Wochen. Kurzzeitig kann vieles mit Batterien gepuffert werden, darüber werden dann Wasserstoff und Biomethan verstromt, um damit Wärmepumpen anzutreiben. Da das nur für eine relativ kurze Zeit nötig ist, haben die höheren Kosten einen begrenzten Einfluss. Wasserstoff in der Therme zu verbrennnen ist eine Schnappsidee und kaum Realität werden.
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07.05.2026 10:04:39 |
Zitat von gwynlavin  [...]Für kurze und mittlere Energiespeicherspannen können wir schon heute vollständig auf Batteriespeicher setzten - und dieser Bereich wird auf absehbare Zeit nur effizienter werden.[...] Genau. Und langfristig werden längere Zeiten aka " Dunkelflaute" mit verstromtem grünem Wasserstoff, Biomethan etc. überbrückt.
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07.05.2026 22:17:47 |
Zitat von Fritzli  Genau. Und langfristig werden längere Zeiten aka " Dunkelflaute" mit verstromtem grünem Wasserstoff, Biomethan etc. überbrückt. Genau das wird bei den abzusehenden Effizienzsteigerungen durch neue Batterien mit günstigerem Material oder mit >50.000 Ladezyklen, sowie durch die Zweitverwendung von Autobatterien in absehbarer Zukunft überhaupt nicht mehr notwendig sein. Hier wird der Strom mit >90% gespeichert und in der Dunkelflaute zur Verfügung gestellt werden. Der grüne Wasserstoff kann dann direkt dahin gehen wo er in der Industrieproduktion gebraucht wird und nach CO2-Abgabe sogar ökonomisch und energetisch zu den anderen Quellen konkurrenzfähig sein wird. Die ganze Diskussion über Wasserstoff dient zur Zeit nur dazu, um mit dem Verweis auf eine fehlende Technologie die Energiewende auszubremsen! Gruß Gwyn
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