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07.05.2026 07:40:02 |
Zitat von temperaturabfall  Zitat von Norbert_V  [...] Welce Risiken werden abgedeckt? Ich habe die einzelnen versicherten Gefahren nicht mehr im Kopf, aber es werden die gleichen Risiken abgedeckt, wie für das ganze Haus. Also Sturm, Starkregen, Hagel, Blitzschlag, Diebstahl, Vandalismus, Überschwemmung, usw.
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07.05.2026 07:43:55 |
Zitat von WP_PV_ST  moin,
wer eine WP hat kennt die Vorteile und will nicht mehr zurück. Wer keine hat wettert dagegen und sucht scheinheilige Gründe keine haben zu wollen. Der Stammtisch ist halt immer noch präsent, aber aus der Praxis kann ich sagen das immer weniger diesen besuchen ; ) Kann man nicht verallgemeinern. Heute morgen um 4:30 Uhr habe ich mir wieder meine Gasheizung zurück gewünscht, da ich wegen des niederfrequenten Brummens nicht wieder einschlafen konnte.
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07.05.2026 09:18:39 |
die Probleme kenn ich noch von meiner alten Ölheizung, wenn nachts die Abgasklappe im Haus schepperte und der Brenner fauchte.
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07.05.2026 09:52:14 |
Zitat von WP_PV_ST  die Probleme kenn ich noch von meiner alten Ölheizung, wenn nachts die Abgasklappe im Haus schepperte und der Brenner fauchte. Ja das Trauma kenne ich, meine Einliegerwohnung im Elternhaus ist nahe am Heizungskeller und ich werde mein Leben lang die Abfolge hören: - Surren des Stellmotors der Klappe mit scheppern wenn am Anschlag - 10 Sekunden Ruhe dann Gebläse an und Gas fängt an zu zischen - 10 Sekunden weiter und dann das hochfrequente Zwitschern des Zündelemetes - Dann hat der Drache begonnen zu fauchen - Nach dem Takt plötzlich Ruhe gefolgt vom Scheppern der knallenden Abgasklappe Hätte ich mir mal als Audio aufnehmen sollen wenn ich mal nicht einschlafen kann :-)
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07.05.2026 10:12:50 |
Zitat von WP_PV_ST  die Probleme kenn ich noch von meiner alten Ölheizung, wenn nachts die Abgasklappe im Haus schepperte und der Brenner fauchte. Die meisten alten Ölheizungen sind lauter als Wärmepumpen. Innen wie aussen. Da schreit kein Hahn danach, aber wehe der Nachbar möchte ein WP installieren! Der 'Vorteil' der alten Ölheizung liegt darin, dass sie durch meist sinn-, hirn- und masslosse Überdimensionierung nicht permanent laufen und man sie teilweise nachts ganz abschalten kann. Wenn der Brummer mit 35 kW dann am Morgen losrennt, hat er das 130m2 Häuschen schnell wieder aufgewärmt.
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07.05.2026 10:18:55 |
Zitat: Nö hast du immer noch nicht kapiert, wenn du deine olle Ölheizung mal sachlich normierst (mehr als 0,8 eta schafft die nie) mit allen Kosten und Nebenkosten und Wirkungsgraden dann landest du locker bei Break Even von 2 wie bei mir. Welche Kosten / Nebenkosten verursacht die Heizung denn? Das ist der Schornsteinfeger und 256kwh Strom für die Heizung & Heizungspumpe. Die zusätzliche Heizungspumpe wird bei einer Wärmepumpe wahrscheinlich auch bleiben müssen, andere Bauteile die kaputt gehen wie ein externes MAG, etc. werden da auch rein müssen... Ansonsten kauf ich alle paar Jahre mal 3 Ölfilter mit Dichtung für n 10er und für nächstes Jahr mache ich wahrscheinlich auch mal ne neue Brennerdüse rein, die kommt auf 15€... Da hat meine Brauchwasserwärmepumpe die ich 2022 neu gekauft habe, schon mehr Reparaturkosten verursacht... Und ich bin auch nicht Anti Wärmepumpe, ich habe die Tage nochmal durchgerechnet ob sich das Thema bei uns ausgeht. Aus konkretem Hintergrund, denn ab 1.1.2027 kommt die neue F Gas Verordnung und dann wird der Verkauf der günstigen R32 Geräte verboten. Das heißt, dieses Jahr fliegen die Lagerbestände in der EU wahrscheinlich im Abverkauf raus...Ergebnis ist, dass es sich finanziell nicht lohnt. Die Ersparnis ist so gering, dafür lohnt sich der Umbauaufwand nicht... Und genau so sollte die Themenstarterin mal n Angebot für ne neue Gasheizung einholen und für ne Wärmepumpe und dann schauen, ob man das überhaupt wieder heraus bekommt. Bzgl. steigender Netzentgelte bei weniger Teilnehmern und steigender CO2 Steuer... Habt ihr mal in Absoluten Zahlen nachgeschaut über welche Summen wir sprechen? Die KWH Gas kostet 10 Cent, davon sind 1 Cent Netzentgeld und 1,5 Cent CO2 Steuern. Selbst wenn sich die Netzentgelte und die CO2 Steuern verdoppeln, reden wir über 2,5 Cent pro KWH. Bei dem Verbrauch der Themenstarterin von 8.000KWH pro Jahr sind das 200€ pro Jahr... Wenn es sich verdreifachen würde, wären es 400€ pro Jahr Aufpreis... Auf ne Laufzeit der Heizung von 15 Jahren reden wir dann also von 3.000€ oder 6.000€... N neuer Lüfter für ne Wärmepumpe mit Einbau kostet in der Laufzeit auch 2.000€ und n Wartungsvertrag um die ersten 5 Jahre Garantie ein zu halten liegt auch bei 300-400€ pro Jahr, also die ersten 5 Jahre 1500-2000€... Das sind doch alles keine Beträge die jetzt den Unterschied machen ob Heizen "bezahlbar" bleibt oder den großen Gamechanger bei den Wohnungskosten ausmachen, weshalb man sich unbedingt ne Wärmepumpe kaufen muss... Wenn sie bei 4% Zinsen 10.000€ Aufpreis für ne Wärmepumpe finanzieren muss, dann sind das auch 400€ im Jahr alleine an Zinsen...
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07.05.2026 10:40:22 |
Ist halt wieder die einseitige, kurzsichtige Fokussierung aufs Geld. Ändert aber nichts am grösseren Bild, dass wir von fossil weg müssen. Die Aussage sollte nicht sein, "wenn es nur 1 € mehr kostet mache ich es nicht", sondern die Frage sollte lauten "wieviel kostet mich die Dekarbonisierung pro Jahr?" Ganz ohne Invest geht das nicht. Ich habe/hatte Häuser da hat man in den 60er Jahren nicht gedämmt, hat in den 80er Jahren "optimiert" gedämmt, hat fossil anstelle WP eingebaut etc. Aus damaliger Sicht mit den entsprechenden Brennstoffkosten nachvollziehbar, aber aus heutiger Perspektive waren das rückblickend alles Fehlentscheidungen. Die Mehrkosten wären heute alle amortisiert, das das Heizen günstiger, die Häuser besser etc.
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07.05.2026 10:42:08 |
wenn du bei Fosil das 5 Jahre Sorglospaket buchst zahlst du auch irgendwelche Wartungsverträge.
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07.05.2026 10:46:09 |
Was interessiert mich die Dekarbonisierung während in China die Kohlekraftwerke, im Iran die Ölquellen und in Afrika meine Altreifen brennen? Alle Maßnahmen unserer Regierung CO2 ein zu sparen haben im Ergebnis gar nicht gebracht, der CO2 Ausstoß in Deutschland / der EU pro Kopf steigt trotzdem weiter und weiter. Während andere Leute bei Billigmarkt shoppen gehen, sich ständig neue Autos kaufen, 5 Jahre altes Mobiliar wegschmeißen weil das nicht mehr "zeitgemäß" ist, in den Urlaub fliegen, etc. da reißt es die Wärmepumpe auch nicht mehr raus... Genau so wenig wie ein Elektroauto irgendwas fürs Klima bringt, wenn es produziert werden muss um einen Verbrenner zu ersetzen der bei mir keine 10.000km im Jahr läuft... Macht fürs Klima auch gar keinen Sinn...
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07.05.2026 10:48:30 |
Zitat: wenn du bei Fosil das 5 Jahre Sorglospaket buchst zahlst du auch irgendwelche Wartungsverträge. Man kann immer Annahmen rauf und runter rechnen. Am Ende ist die Frage was das eine kostet und was das andere kostet, bei einer Laufzeit von meinetwegen 15 Jahren und da ist der entscheidende Knackpunkt die Anfangsinvestition, vor allem bei niedrigem Verbrauch. Wer wenig verbraucht, kann halt auch in Euros wenig sparen.
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07.05.2026 10:56:25 |
Zitat von Mark1234  Was interessiert mich die Dekarbonisierung während in China die Kohlekraftwerke, im Iran die Ölquellen und in Afrika meine Altreifen brennen? Alle Maßnahmen unserer Regierung CO2 ein zu sparen haben im Ergebnis gar nicht gebracht, der CO2 Ausstoß in Deutschland / der EU pro Kopf steigt[...] Ohje, hier sind sehr viele alternative Fakten vorhanden
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07.05.2026 10:59:29 |
Zitat von Mark1234  Welche Kosten / Nebenkosten verursacht die Heizung denn? Das ist der Schornsteinfeger und 256kwh Strom für die Heizung & Heizungspumpe. Die zusätzliche Heizungspumpe wird bei einer Wärmepumpe wahrscheinlich auch bleiben müssen, andere Bauteile die kaputt gehen wie[...] Der große Kostentreiber bei ab jetzt eingebauten Gasheizungen dürfte die Biotreppe sein. Da weiß ja niemand wo der Preis hingeht. Ich denke ab 2035 könnte es sehr teuer werden Ab 2029 müssen 10 %, ab 2030 15 %, ab 2035 30 % und bis 2040 mindestens 60 % grüne Gase genutzt werden. Aktuell bietet LogoEnergie 65% Biogas für 12,14 Cent die kWh. Das ist natürlich noch sehr attraktiv.
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07.05.2026 11:41:36 |
Zitat von Mark1234  Was interessiert mich die Dekarbonisierung während in China die Kohlekraftwerke, im Iran die Ölquellen und in Afrika meine Altreifen brennen? Alle Maßnahmen unserer Regierung CO2 ein zu sparen haben im Ergebnis gar nicht gebracht, der CO2 Ausstoß in Deutschland / der EU pro Kopf steigt[...] Ach es ist herrlich mit dir, das ist wie Elfmeterschiessen aus 2m ohne Torwart. Schaue dir einfach das Diagramm an, wenn du Hilfe brauchst melde dich: 673 Millionen Tonnen Treibhausgase hat Deutschland im vergangenen Jahr laut Berechnungen von Agora Energiewende freigesetzt - das entspricht einem Rückgang von 9,7 Prozent. Damit sind die Emissionen auf den niedrigsten Stand seit den 1950er Jahren gesunken. Zugleich lag der Ausstoß von CO2-Äquivalenten rund 49 Millionen Tonnen unterhalb des vom Klimaschutzgesetz vorgegebenen Jahresziels.
https://de.statista.com/infografik/2111/ausstoss-in-deutschland-in-millionen-tonnen-co2-aequivalente/
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07.05.2026 12:12:18 |
Also entweder Netzentgeld und Netzentgelder oder Netzentgelt und Netzentgelte. Der Stammtisch möge sich aussuchen, was richtig ist. Mal ein paar Zahlen aus der Praxis: Unterm Strich (Bezug - Einspeisung) habe ich letztes Jahr ca 730€ für Haushaltsverbrauch, Heizen und ab September das Laden eines PHEV bezahlt. Hätte ich den Strom alle beziehen müssen, wären es 2930€ gewesen. Also 2200€ mehr. Vor der WP habe ich 1700 bis 2000l Öl pro Jahr gebraucht also sagen wir mal 1700 bis 2000€ zu Vorkriegspreisen. Das ist natürlich deutlich mehr als bei der TE. An WP Wartung habe ich 95€ bezahlt, wegen der Garantie. Und ja, ich habe nur wenig selbst gebaut. 21,2kWp PV ohne Speicher hat 2022 25k€ gekostet. Die WP nach Förderung etwa 17k€. Und ja, der Eigenverbrauch von November bis Februar beläuft sich auf magere 250 bis 300kWh. Ohne die WP waren es 70 bis 120kWh. Alles ohne Stromspeicher.
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07.05.2026 12:39:32 |
Zitat von Loxodan  Zitat von Mark1234  [...] Ach es ist herrlich mit dir, das ist wie Elfmeterschiessen aus 2m ohne Torwart. Schaue dir einfach das Diagramm an, wenn du Hilfe brauchst melde dich: [i]673 Millionen Tonnen Treibhausgase hat Deutschland im vergangenen Jahr laut Berechnungen von Agora[...] Haha, da hat sich jemand aber den Elfmeterball noch näher ans unbewachte Tor gelegt – eigentlich schon selbst reingetreten. CO2 macht nicht an Ländergenzen Halt. Deswegen macht es keinen Sinn wenn sich hier grüne Apolegeten einen von der Palme wedeln ob des zurückgegangenen CO2 Ausstoßes in Deutschland. Der sank nicht, weil wir so toll fortschrittlich wären, sondern weil unsere CO2 Schleudern stillgelegt oder verlagert werden. Die deutsche Zementindustrie dümpelt wegen der Baukrise auf einem historischen Tiefstand vor sich hin, die noch bedeutendere Stahlindustrie schließt Werke, weit deutscher Stahl nicht mehr konkurrenzfähig ist. Produziert wird der aber trotzdem, halt in Indien und China. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wirtschaftsstandort-stahlproduktion-faellt-auf-tiefsten-stand-seit-der-finanzkrise/100193423.html Und deren CO2 kommt auch zu uns. Und weltweit steigt der CO2 Ausstoß ungebremst weiter. Auch weil wir Produkte kaufen die im Ausland sehr viel C02 intensiver gefertigt werden. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit-1751/
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07.05.2026 12:53:22 |
Schade, dass die eigentlich sinnvolle und wichtige Fragestellung dieses Threads vom Fossil-Stammtisch gekapert wurde. Gibts dafür nicht irgendwo im Forum eine extra Ecke? Und gibt es keine Mods, die so wenig zielführende Abschweifungen mal kurz verschieben könnten?
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| | Zeit:
07.05.2026 13:26:27 |
Zitat von Berufsskeptiker  Zitat von Loxodan  [...] Haha, da hat sich jemand aber den Elfmeterball noch näher ans unbewachte Tor gelegt – eigentlich schon selbst reingetreten. CO2 macht nicht an Ländergenzen Halt. Deswegen macht es keinen Sinn wenn sich hier grüne Apolegeten einen von der Palme wedeln ob des[...] Lesen und verstehen hilft. Der Artikel und ich widersprechen dir in keinster Weise das diese Effekte da auch reingehen, aber korrigiert darum ist trotzdem der Trend zu niedrigeren CO2 Emissionen in Deutschland da (das war seine Aussage, nicht weltweit) , was diese Parole das er ständig steigt trotzdem widerlegt. Ich bin auch kein "grüner Apoleget" sondern Techniker der in der Lage ist Fakten einfach neutral zu verstehen. Aber nun ist gut, wie sportbiber schon geschrieben hat wurde auch diese Anfrage wieder gekapert. Zu den Gründen für die Entwicklung heißt es in der Pressemitteilung des Think Tanks: "Den Agora-Berechnungen zufolge sind nur rund 15 Prozent des CO₂-Rückgangs langfristige Einsparungen, die sich vor allem aus dem Zubau Erneuerbarer Energien, Effizienzsteigerungen sowie dem Umstieg auf CO₂-ärmere oder klimafreundliche Brennstoffe beziehungsweise Alternativen ergeben. Etwa die Hälfte der Emissionsminderungen geht der Analyse zufolge auf kurzfristige Effekte zurück, wie krisenbedingte Produktionsrückgänge und einen geringeren Stromverbrauch." |
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07.05.2026 15:13:11 |
Zitat von Mark1234  Was interessiert mich die Dekarbonisierung während in China die Kohlekraftwerke, im Iran die Ölquellen und in Afrika meine Altreifen brennen? Alle Maßnahmen unserer Regierung CO2 ein zu sparen haben im Ergebnis gar nicht gebracht, der CO2 Ausstoß in Deutschland / der EU pro Kopf steigt trotzdem weiter und weiter. Dass die brennenden Ölquellen im Iran das Öl teurer machen, kommt dir wohl nicht in den Sinn? Irgendwann ist auch dein Tank wieder leer. Dann gibt es noch das Vermindern von Abhängigkeiten und ähnlich. Zitat von Mark1234  Während andere Leute bei Billigmarkt shoppen gehen, sich ständig neue Autos kaufen, 5 Jahre altes Mobiliar wegschmeißen weil das nicht mehr "zeitgemäß" ist, in den Urlaub fliegen, etc. da reißt es die Wärmepumpe auch nicht mehr raus...[...] Du siehst das viel zu reduziert aus deiner geistigen Defensivhaltung. Es geht ums grosse Bild. Obwohl wir heute weiter und mehr fahren und mehr Autos auf der Strasse haben, verbraucht die Flotte im Schnitt deutlich weniger und wird langfristig (auch dank Elektrofahrzeugen) immer weniger brauchen. Genau so ist es mit den Gebäuden. Mehr Gebäude, mehr Wohnfläche aber dank Verbesserungen an der Bausubstanz und effizienterer Technik sinkt der Verbrauch pro m2.
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07.05.2026 15:53:32 |
Nachtrag: Zitat: Strommangel in «Extremszenario» In einem «Extremszenario» könnte sich eine Gasknappheit laut der Elcom auch auf die Stabilität der europäischen und schweizerischen Stromversorgung auswirken: «Gaskraftwerke spielen in Europa eine wichtige Rolle bei der Versorgungssicherheit.» Aktuell sind die Füllstände in den europäischen Lagern tief. Und es ist laut der Elcom unsicher, ob sie bis Anfang Winter wieder gefüllt werden können. Die aktuellen Preise deuten laut Elcom allerdings nicht darauf hin, dass der Markt eine Knappheit erwartet. Trotz der geopolitischen Unsicherheit liegen sie deutlich unter jenen der «Krisenjahre 2021/2022». Zum einen verfüge Europa heute über grössere Kapazitäten bei LNG-Terminals und damit mehr Flexibilität beim Gasimport. Zum anderen sei die Verfügbarkeit von französischen AKWs ausserordentlich hoch. Quelle- Je kWh Gas die nicht in der heimischen Therme verbrannt wird, entschärft die Thematik. (Abgesehen davon, dass Verstromung und dann Nutzung in der WP effizienter ist) - die erwähten Preise 2021/2022 sind diejenigen wo die deutsche Regierung leider den Gaspreis gedeckelt hat - Die Kapazitäten bei den LNG-Terminals bringen wenig, wenn wie aktuell der Fall, die Asiaten den Markt leer kaufen
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07.05.2026 16:05:44 |
Zitat von Berufsskeptiker  CO2 macht nicht an Ländergenzen Halt. Deswegen macht es keinen Sinn wenn sich hier grüne Apolegeten einen von der Palme wedeln ob des[...] Ist halt eine dämliche Argumentation. Ja, es gibt graue Energie, ja, Emissionen werden und wurden verlagert. Ja, es gibt noch ganz viele andere Baustellen (an denen zum Teil auch gearbeitet wird), wir leben nicht in einer perfekten Welt. Aber weil vieles schlecht ist, muss man den Rest auch noch schlecht machen?
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07.05.2026 16:58:37 |
Und dass man als Mensch, der in einer "sicheren" Umgebung wohnt, die durch viele CO2 Emissionen in der Vergangenheit aufgebaut wurde und dassssss man doch meist sehr komfortabel und auskömmlich lebt und man so schon eine Pflicht haben könnte, etwas zu tun, kommt manch einem ja auch nicht in den Sinn. Ich hoffe ihr müsst euren Kindern und Enkeln nie erklären, warum ihr untätig wart. Lieber verweist man auf andere und einfach weiter so.
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| | Zeit:
07.05.2026 17:08:49 |
Zitat von Froschfrau  Hallo zusammen, ich hätte gerne mal eine Einschätzung zu meinen Gedanken. Ich wohne in einem Reihenmittelhaus ohne Keller Baujahr 2002 (damals "Niedrigenergiehaus" genannt). Die Gas-Kombitherme ist noch die erste und heizt das Haus sowie erwärmt unser warmes Wasser. Das gute Stück[...] bei 8000Kwh hast du bei einer JAZ von 4 ca. 500,-Euro Stromkosten ( 25 Cent) Aktuell habe ich 19,8 Cent pro Kwh. Dein PV Input hängt von der Anlagengröße ab, und was sich dein E- Auto gönnt. Gasbüchse ist grob 5000,- Euro günstiger als die WP nach Förderung. Somit bist du etwa nach 10 Jahren im Plus, grob gerechnet. Genaueres werden dir Vergleichsangebote sagen. Aktuell zahle ich mit PV eingerechnet ca. 300,- Euro Heizkosten pro Jahr für 160qm. E- Auto ist noch nicht vorhanden.
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07.05.2026 19:40:11 |
Wärmepumpe...sinnvoll?
Ja immer. Es ist völlig unabhängig davon wieviel du sparst oder wie lange es dauert bis du deine Investition auf "Null" hast. Wenn du nur danach fragst ob es sinnvoller ist, dann ost doe Antwort ganz klar JA.
Was mit dem Strompreis passiert? - Keine Ahnung. Meiner Einschätzung nach wird er inflationsbereinig eher minimal fallen. Was der Gaspreis macht? - Meiner Meinung nach word der auch der Gaspreis nicht deutlich steigen. Aber das was die EU und wir in Deutschland dem Gas abverlangen wird teurer werden. Also künstlich gewollt. Betriebskosten - Da wird die Entwicklung ganz klar pro Wärmepumpe sein.
Über Effizienz, Klimaschutz, Wertschöpfung, Geldabfluss ins Nicht EU Ausland usw. sind wir uns ziemlich einig.
Also wenn du für dich soweit bist, dann Gas raus und Wärmepumpe rein.
Alles andere wurde gesagt.
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07.05.2026 23:31:14 |
Zitat von A Min  Und dass man als Mensch, der in einer "sicheren" Umgebung wohnt, die durch viele CO2 Emissionen in der Vergangenheit aufgebaut wurde und dassssss man doch meist sehr komfortabel und auskömmlich lebt und man so schon eine Pflicht haben könnte, etwas zu tun, kommt manch einem ja auch nicht in den[...] 1kWh aus Gas vor Ort verbrannt erzeugt ca. 0,2 Kg Co2 1kWh Strom (deutscher Strommix) erzeugt ca. 0,38 kg CO2 So Umweltfreundlich ist die Herstellung von Strom nicht, so wies uns immer erzählt wird. Mit PV auf dem Dach wirds zwar besser, aber wer braucht, wenn die Sonne scheint die Heizung. Im Winter gehts sowieso meistens nicht
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07.05.2026 23:46:27 |
Oh je. Und wieviel Wärme kann ich aus einer kWh Gas gewinnen und wieviel aus einer kWh Strom? Nach deinen Angaben geht das Thema ja schon bei einer besch... Arbeitszahl von 2 zu Gunsten von der Wärmepumpe aus. (wenn von der einen kWh Gas alles als Wärme im Haus ankommt und nix den Schornstein raus geht)
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