Privatsphäre-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Dienste von anderen Unternehmen (Google AdSense)
Beim akzeptieren dieser Option erlauben Sie unserer Webseite Google AdSense zu verwenden. Google AdSense verwendet Cookies, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen, die auf Ihren Interessen basieren können.Bitte beachten Sie, dass durch das Akzeptieren der entsprechenden Cookies Daten an Google LLC in den USA übermittelt und dort verarbeitet werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzhinweise

Welche Rückstauklappe und Wartung
Verfasser:
builder
Zeit: 27.10.2025 13:28:10
0
3890552
Hallo zusammen,


ich bin fleißiger Leser aber habe nun eine frage die mir das Internet oder dieses Forum noch nicht beantworten konnte.

Ein Mehrparteienhaus wird kernsaniert inkl. neuer Grundleitungen. Da die Wohnung im EG 17cm unter Rückstauniveau liegt, ist eine elektrische Rückstauklappe vorgesehen. Konkret, eine vom Hersteller Kessel die in die Bodenplatte eingegossen wird.
Nur die Wohnung im EG liegt in dieser höhe, es gibt keinen Keller.

Der Hersteller hat jetzt verwiesen da es sich um eine Einliegerwohnung handelt eine Klappe mit Pumpe (aka die Pumpfix) notwendig wäre. Ich konnte dazu aber keinen Paragrafen finden. Außerdem soll die Wartung 2x pro Jahr erfolgen (das steht in der DIN EN 13564) da es sich um ein Mehrparteienhaus handelt.

Meine fragen:
- Weiß jemand ob eine elektrische klappe ohne Pumpe ausreicht (und hat evlt. auch einen Auszug aus der DIN oder ähnlich für mich)?
- Warum muss die Wartung 2x pro Jahr erfolgen?

In meinem fall ist nur eine WHG mit 40m2 angeschlossen, also ist mit relativ wenig aufkommen von Abwasser zu rechnen. Für mich müsste hier eigentlich die Jährliche Wartung die fürs Einfamilienhaus vorgeschrieben ist ausreichen.

Die Wartung kostet vom Hersteller knapp 600 Euro Brutto, das sind 100 Euro pro Monat was bei einer 40m2 WE den NK Anteil in der Vermietung natürlich massiv nach oben drückt.

Verfasser:
Rörich GWS
Zeit: 07.05.2026 14:27:17
0
3953367
Hallo, ich bin neu in diesem Forum und stand vor denselben Überlegungen

Ich habe mich einfach mal auf dem Markt umgeschaut und bin nach viel Vergleichen von elektronisch oder nicht bei der Stop Silent SL13 Rückstauklappe gelandet. Habe diese dann auch gekauft und selbst eingebaut. Auch hier braucht es eine Wartung ca. alle 6 Monat bis 1 Jahr. dies kann man aufgrund der Einfachheit des Systems selber machen - also ich mach es selber. Für mich war es ein Vorteil, dass man das Teil einfach ins Rohr einschieben kann, anziehen fertig. Ohne graben oder Löcher irgendwo reinbohren.

Kleiner allgemeiner Tipp: Die Nachfrage bei der Wohngebäudeversicherung hat sich bei mir finanziell gelohnt – nicht nur bei diesem Thema, sondern auch bei einem anderen Fall auf der Baustelle.

Verfasser:
Martin1
Zeit: 09.05.2026 08:49:39
0
3953647
Du bist als Vermieter verpflichtet dem Mieter immer ein WC zu Verfügung zu stellen das trifft auch zu im Rückstaufall, also wenn der Kanal überlastet ist. In der Norm steht das du eine Hebeanlage mit 2 Pumpen einbauen musst.

Verfasser:
GeoMinister
Zeit: 09.05.2026 12:41:53
0
3953699
Wenn es dein Eigentum ist welches nur du bewohnt und niemand anderes an dem Kanalstrang hängt, kannst du da einbauen was du willst. Wenn das vermietet ist oder WEG, dann würde ich das tunlichst lassen. Diese Vorschriften existieren und du wirst sie einhalten müssen - sonst wirst im Schdensfall immer genau Du alleine die Kosten tragen. Abfluss unter der Rückstauebebe erfordert zwingend eine elektrische Rückstauverhinderungsklappe UND eine Doppelte Hebeanlage (zwei Pumpensystem). Die Wartungen müssen nach Herstellervorgaben gemacht und dokumentiert werden.

Aus der Praxis sage ich dir: Ich hab in meinem EFH eine mechanisch verriegelbare 2 Klappen Rückstauverhinderung für 60,-DM (1999) und jetzt 125,-€ (2021). Die Wartung habe ich 1999 bis 205 2x Jährlich selber gemacht und danach gelassen. Beim Hochwasser 2021 (Blessem Kiesgrube/Ahrtal hat die Klappe 100% funktioniert. OK, die eine Inbenklappe war danach verbogen und ich hab das Teil komplett getauscht, aber sie hat gehalten. Auch die Hebeanlage war und ist wieder nur einstufig und ist nur wegen der Überflutung der Steuerung gestorben. Aber das ist ein Privathaus in Eigennutzung. Ich würde da kein Risiko eingehen. Und achte darauf das das Abwasser erst vorgeschriebene Höhe über die Rüchstauebene erreicht bevor es dann in den Kanal geführt wir.

Verfasser:
muscheid
Zeit: 11.05.2026 11:59:37
0
3953995
Rein mechanische Klappen sind nicht für fäkalienhaltiges Wasser. Zudem ist zu beachten, daß nur rückstaugefährdete Bereiche über eine Rückstausicherung zu führen sind. Also KG und ggf das EG. Weitere, höhere Stockwerke sind nicht anzuschließen.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 11.05.2026 12:35:13
0
3954004
Zitat von Rörich GWS Beitrag anzeigen
Stop Silent SL13 Rückstauklappe


Interessantes Produkt, aber Infos zu einer Bauaufsichtlichen Zulassung in Deutschland konnte ich nicht finden?

Zitat von Martin1 Beitrag anzeigen
In der Norm steht das du eine Hebeanlage mit 2 Pumpen einbauen musst.


Jein. Die absolute Sicherheit gibt es eh nicht.
Die Norm schreibt vor, dass bei Ausfall der Entwässerungsmöglichkeit eine Alternativlösung bereitstehen muss. Für einen kleinen Benutzerkreis kann das ein zugängliches WC oberhalb der Rückstauebene sein oder eine zweite Pumpe.

Kessel Pumpfix F löst die Anforderung an eine Ausweichlösung relativ geschickt, ist aber auch nur bei natürlichem Gefälle zum Kanal zu verwenden. Wenn die Pumpfix F eingebaut werden kann, dann wird per Schwerkraft entwässert, und es müsste schon Rückstau und Pumpendefekt zeitgleich zusammentreffen, damit die Benutzung der Entwässerungsgegenstände nicht mehr möglich ist.

Bei der Doppelpumpenstation reicht schon ein Stromausfall und es geht nichts mehr.

Zitat von builder Beitrag anzeigen
Da die Wohnung im EG 17cm unter Rückstauniveau liegt, ist eine elektrische Rückstauklappe vorgesehen.


Trick 17:
Oberkante WC ist normalerweise ~40 cm.

Damit wäre das WC nicht gegen Rückstau zu sichern. Bestenfalls die Dusche. Für die Bodenebene Dusche wäre eine einfache Doppelrückstausicherung vorzusehen. Alternativ einfach einen Bodeneinlauf mit integrierter Rückstausicherung verbauen.

"Kessel Kellerablauf Universale Plus" gibt es mit einem Aufsatz zur Verbundabdichtung und könnte damit als bodenebener Duschablauf eingesetzt werden. Wartung einfach von oben.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 11.05.2026 12:41:02
0
3954005
Nachtrag: Eine regelmäßige Wartung ist unbedingt sinnvoll. Manchmal sieht man Sachen, die man lieber nicht sehen würde. Irgendwelche angenagten Kunststoffteile, die ihre Dichtfunktion nicht mehr erfüllen. Vollgelaufene Unterfluranlagen, wobei dann die Elektrobauteile durch dauerhaft anliegendes Wasser Schaden nehmen. Abgebrochene Kunststoffclips und -hebel, aufgequollene Dichtungen, falsch zusammengesetzte Apparate. Kunstfaser Hygieneprodukte, die an den ungeeignetsten Stellen hängen blieben. Die Liste kann endlos fortgesetzt werden.

Verfasser:
GeoMinister
Zeit: 11.05.2026 15:55:29
0
3954047
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
Rein mechanische Klappen sind nicht für fäkalienhaltiges Wasser. Zudem ist zu beachten, daß nur rückstaugefährdete Bereiche über eine Rückstausicherung zu führen sind. Also KG und ggf das EG. Weitere, höhere Stockwerke sind nicht anzuschließen.


Im Orivathaus baue ich ein was ich will. Hab ich extra geschrieben. Und aus persönlicher Erfahrung weiß ich das die Doppelstufenklappe ohne Antrieb nach 18 Jahren ohne Wartungbei mir zu 100% funktioniert hat. Das Innenleben war aus Edelstahl. Eben nur bei 185cm Wasser im Keller (über die Treppe rei gelaufen) war sie durch den Druck vom Kanal verbogen - aber keine Kittel zurück gestaut!

Wer, was, wo einbaut muss jeder selber wissen. Bei Vermietung würde ich auch die "Vorschriften" einhalten.

Aktuelle Forenbeiträge
hausdrache schrieb: Moin in die Runde es gibt einen Vergleich Energieertrag Vakuumröhre...
Tuwok71 schrieb: Guten Morgen, Ich kämpfe gerade mit folgender Problemstellung. Wir...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik