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22.01.2026 18:35:34 |
Hallo zusammen, ich stehe kurz vor der Entscheidung für eine neue Wärmepumpe und würde gerne eure Einschätzung zur Hydraulik bekommen – speziell zum Thema Pufferspeicher bei der Mitsubishi Ecodan. Rahmendaten zum Haus: - Reihenmittelhaus, ca. 140 m² - neues, gut gedämmtes Dach - klassische Heizkörper (keine FBH) - Heizlast laut grober Berechnung ca. 5 kW - ein Heizkreis, keine Mischergruppen - alle Heizkörperventile werden erneuert (voreinstellbar) - hydraulischer Abgleich wird durchgeführt Geplante Anlage ( Angebot von MyCooling): - Mitsubishi Ecodan WZ‑Serie (6 kW, R290) - externer Warmwasserspeicher - Schlammabscheider, MAG, neue Ventile etc. - sauberer, einfacher Heizkreis ohne Mischer - PV‑Anbindung über SG‑Ready Soweit alles gut. Was mich aber wundert: Der Installateur empfiehlt einen 200‑Liter‑Pufferspeicher als hydraulische Weiche. Begründung: Mitsubishi würde das so empfehlen und ein kleinerer Puffer könne zu Takten führen. Ich lese jedoch in vielen Foren und Erfahrungsberichten, dass bei der Ecodan: - Direktbetrieb ohne Puffer oft am effizientesten ist - oder ein kleiner Puffer (20–50 Liter) völlig ausreicht - vor allem, wenn der Volumenstrom durch neue Ventile + hydraulischen Abgleich stabil ist - und nur ein Heizkreis vorhanden ist Daher meine Frage an die Ecodan‑Besitzer und Fachleute hier: 👉 Ist ein 200‑Liter‑Puffer bei der WZ‑Serie wirklich notwendig? 👉 Oder reicht bei meinen Gegebenheiten ein kleinerer Puffer (z. B. 50–80 Liter) völlig aus? 👉 Gibt es offizielle Mitsubishi‑Unterlagen, die eine bestimmte Mindestgröße empfehlen? Ich möchte die Hydraulik möglichst effizient und schlank halten und unnötige thermische Masse vermeiden. Über eure Erfahrungen und Hinweise würde ich mich sehr freuen. Danke euch!
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22.01.2026 23:28:09 |
Zitat von twinner86  Der Installateur empfiehlt einen 200‑Liter‑ Pufferspeicher als hydraulische Weiche. Begründung: Mitsubishi würde das so empfehlen und ein kleinerer Puffer könne zu Takten führen. Ich lese jedoch in vielen Foren und Erfahrungsberichten, dass bei der Ecodan: - Direktbetrieb ohne Puffer oft am effizientesten ist- oder ein kleiner Puffer (20–50 Liter) völlig ausreicht - vor allem, wenn der Volumenstrom durch neue Ventile + hydraulischen Abgleich stabil ist - und nur ein Heizkreis vorhanden ist [...] Die folgenden Hinweise gelten für Ecodan. Aber auch für die meisten anderen Hersteller von Wärmepumpen. 1) im einfachsten + besten Fall geht's auch ganz ohne Pufferspeicher (FBH) 2) ein Speicher im Rücklauf erhöht das Anlagenvolumen und hilft beim Abtauen (HKs) 3) die Größe eines Speichers im Rücklauf kann man anhand der Leistung der Wärmepumpe wählen (20 - 30 L/kW) 4) ich kenne Dein Haus nicht, und auch Dein Heizverhalten kenne ich nicht. Bei "gerne Heizkörper-Thermostat-Köpfe-Zudrehern" weil man einzelne Räume nicht heizen möchte, da muss man dann doch einen Trennspeicher oder eine Hydr. Weiche setzen. Um die Mindest-Durchflußmenge sicher zu stellen. ÜSV ist da die schlechtere Lösung. 5) ich kenne Dein Haus nicht, und ich weiß nicht ob die nötige Durchflußmenge durch Dein Rohrsystem = "Hydraulik" paßt. Daher wage ich bis hierhin keine Prognose.
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23.01.2026 05:54:29 |
OK. dann würde es bei uns passen. eigentlich heizen wir das ganze Haus mit 3 heizkörpern im Erdgeschoss. das Obergeschoss ist super isoliert und da reicht die wärme aus dem Erdgeschoss meistens aus. (ausnahme ist nur das Bad, weil wir das etwas wärmer haben wollen) nur an sehr kalten Tagen müssen wir überhaupt im Obergeschoss oder im Dachgeschoss heizen. kann man ungefähr absehen wie viel Effizienz der Pufferspeicher fressen wird? es ist kurios... eigentlich müsste man sich ja freuen, dass man nur wenig Heizenergie im jahr benötigt aber dadurch rechnet sich die Wärmepumpe kaum.
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23.01.2026 06:08:32 |
Nein, mit drei Heizkörpern das ganze Haus heizen funktioniert mit Wärmepumpe nicht. Das geht nur mit hoher Temperatur mit Verbrenner. Und warum willst du thermische Masse vermeiden? Was soll das bringen? Von wann das Haus ist schreibst du auch nicht. Oder wie die Rohre dimensioniert sind. Welche Vorlauf Temperatur du aktuell brauchst.
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23.01.2026 11:09:26 |
Entschuldigung, die Info ist in der Tat wichtig. das Haus ist von 1980 und die Rohrleitungen halt auch. wir haben eine uralte und unfassbar schlecht eingestellte Gasheizung im Haus und verbrauchen "nur" 12.000 kWh Gas. die Heizkörper werden oftmals nur halb warm und trotzdem sind es 22 Grad hier. einen kleinen Heizkörper würden wir ersetzen aber dann wäre laut Heizungsbauer eine Vorlauftemperatur von 45 Grad realistisch. heute zum Beispiel laufen wieder nur die 3 heizkörper im Erdgeschoss und wie haben im Erdgeschoss und auch im Obergeschoss 22 Grad. kann mir das nur mit dem top Dämmung des Daches erklären da dass Dach mit dem Obergeschoss beginnt und wir Außenwände nur im EG haben. zudem bekommen wir links und rechts halt die wärme von den Nachbarhäusern ab.
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23.01.2026 15:23:37 |
Zitat von twinner86  heute zum Beispiel laufen wieder nur die 3 heizkörper im Erdgeschoss und ..[...]
.. eine Wärmepumpe hätte gerne viel Durchflußmenge bei kleiner Spreizung. Auf möglichst großflächige Heizflächen. Also im Fall von Heizkörpern möglichst viele. Da Du Räume teilweise nicht heizen möchtest, muss sich die WP dann mit "zu wenig Fläche" und höheren Temperaturen abquälen. Bei diesem Heizverhalten würde ich als Heizungsbauer auch auf dem Trennspeicher resp. Hydr. Weiche bestehen.
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23.01.2026 15:44:26 |
Zitat von twinner86  Entschuldigung, die Info ist in der Tat wichtig. das Haus ist von 1980 und die Rohrleitungen halt auch. wir haben eine uralte und unfassbar schlecht eingestellte Gasheizung im Haus und verbrauchen "nur" 12.000 kWh Gas. die Heizkörper werden oftmals nur halb warm und trotzdem sind es 22 Grad hier.[...] Don't do it. Ersetze alle HK gegen 33er. Vielleicht reichen dann 35°. Es macht verbrauchsmäßig, gerade wenn es sehr kalt ist, enorm etwas aus!. Und, wie schon erwähnt wurde, Durchfluss bis der Arzt kommt, sprich die Geräusche unangenehm werden. Den Strom-Mehrverbrauch der Pumpen holt man durch besseren COP bis zu einem gewissen Grad wieder rein.
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23.01.2026 19:08:17 |
Zitat von twinner86  Entschuldigung, die Info ist in der Tat wichtig. das Haus ist von 1980 und die Rohrleitungen halt auch. wir haben eine uralte und unfassbar schlecht eingestellte Gasheizung im Haus und verbrauchen "nur" 12.000 kWh Gas. die Heizkörper werden oftmals nur halb warm und trotzdem sind es 22 Grad hier.[...] Immer noch quasi keine Aussage. Wie dick sind die Rohre? Aber es bleibt dabei, nur drei Heikörper nutzen geht mit Wärmepumpe nicht. Und 45°C nach Umbauten sind auch eher ein Armutszeugnis.
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23.01.2026 19:17:30 |
die 45 Grad hätte ich dann bei Minus 8 Grad. finde das ehrlich gesagt ziemlich gut...
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23.01.2026 19:26:37 |
Zitat von Daddy57  Zitat von twinner86  [...] Don't do it. Ersetze alle HK gegen 33er. Vielleicht reichen dann 35°. Es macht verbrauchsmäßig, gerade wenn es sehr kalt ist, enorm etwas aus!. Und, wie schon erwähnt wurde, Durchfluss bis der Arzt kommt, sprich die Geräusche unangenehm werden. Den[...] habe im Erdgeschoss 3 Rippenheizungen. einmal 250x30x24 cm (bxhxt) im Wohnzimmer einmal im Flur 50x100x22 mit einem Rippenabstand von 5cm. und dann halt der zu kleine Heizkörper im essbereich 50x50x7 cm.(Abstand Rippen 4cm). dieser heizkörper ist auch mit Abstand der heißeste... der wird dann durch ein 22er mit 1 Meter Breite und 50 cm höhe ersetzt. die Heizkörper sind dann sehr groß im Erdgeschoss.
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23.01.2026 19:27:45 |
Wie bei allen deinen Aussagen kann man das eben einfach nicht zuordnen. Wenn -8°C deine NAT ist und du dann 45°C VLT brauchst ist das so mittel. Brauche ich hier auch im 1970 Altbau mit Teilsanierung, naja 43°C bei -10 eigentlich. Richtig doll finde ich das nicht.
Aber es bleibt dabei, die WP wird die nötige Leistung nicht los wenn bloss 3 Heizkörper auf sind. Da mit Trennpuffer rumfruckeln geht bestimmt irgendwie, macht das aber noch weniger effizient.
Aber wenn du nix ändern willst ist mir das eigentlich auch egal. Lass dir halt einen Puffer verkaufen und stelle fest das die Anlage nicht gerade effizient st.
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23.01.2026 19:47:58 |
Zitat von godek  Wie bei allen deinen Aussagen kann man das eben einfach nicht zuordnen. Wenn -8°C deine NAT ist und du dann 45°C VLT brauchst ist das so mittel. Brauche ich hier auch im 1970 Altbau mit Teilsanierung, naja 43°C bei -10 eigentlich. Richtig doll finde ich das nicht.
Aber es bleibt dabei,[...] aber was soll ich denn machen? ich werde die Heizkörper ja oben nicht zudrehen aber was soll ich machen wenn die räume automatisch warm werden durch das EG? soll ich oben die Fenster aufreißen? oder soll ich im Erdgeschoss zusätzliche heizkörper einbauen? ich werde ja vermutlich eine sehr kleine Wärmepumpe bekommen weil das Haus halt nicht die Leistung braucht und vermutlich sehr stark nach unten modulieren muss. zum Thema Vorlauftemperatur: die kann ich halt vorher nicht bestimmen weil der eine Heizkörper den ich austauschen werde viel zu heiß wird. da ich erst mit dem Einbau der WP den neuen Heizkörper bekomme, werde ich erst dann sehen wie niedrig/hoch die Vorlauftemperatur sein wird.
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23.01.2026 20:02:34 |
Zitat von twinner86  aber was soll ich denn machen? ich werde die Heizkörper ja oben nicht zudrehen aber was soll ich machen wenn die räume automatisch warm werden durch das EG? soll ich oben die Fenster aufreißen? oder soll ich im Erdgeschoss zusätzliche heizkörper einbauen? ich werde ja vermutlich eine[...] Die Frage ist, was bedeutet das hier genau: Zitat von twinner86  nur an sehr kalten Tagen müssen wir überhaupt im Obergeschoss oder im Dachgeschoss heizen.[...]
Sind im OG und im DG die Thermostat-Köpfe immer "ganz zu" ? Oder auf 2 bis 2 1/2 ? Wenn im OG und DG eine gewisse Menge Durchfluß dazu kommt, sind es ja nicht mehr "nur 3 Heizkörper". Hauptsache, die sind im OG + DG nicht komplett zu !
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23.01.2026 20:14:24 |
Zitat von twinner86  die Heizkörper sind dann sehr groß im Erdgeschoss. /quote] Nein. Ich habe im Wohnzimmer 240cm Typ 33. Das ist gross. Der Typ 22 den du einbauen willst ist klein. Aber wie der Kollege frage ich auch sind die anderen Heizkörper auf 0? Oder haben die etwas Durchfluss. Eigentlich wollen wir dir durch die Blume den thermischen Abgleich mit Senkung der Heizkurve nahebringen. Die kann massiv runter wenn oben eben mit dem viel kälteren VL auch ein bisschen mitgeheizt wird.
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23.01.2026 21:23:28 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von twinner86  [...] Die Frage ist, was bedeutet das hier genau: Zitat von twinner86  [...] Sind im OG und im DG die Thermostat-Köpfe immer "ganz zu" ? Oder auf 2 bis 2 1/2 ? Wenn im OG und DG eine gewisse Menge Durchfluß dazu kommt, sind es ja nicht mehr "nur 3 Heizkörper". Hauptsache, die sind im OG + DG nicht komplett zu ! ne, die Heizkörper sind überall oben auf 2. auch im Dach. die gehen halt so gut wie nie an. aber ein gewisser Durchfluss wäre vermutlich gegeben. zumal ich auch noch einen Heizkörper im Bad habe der auch durchgehend an wäre. wären also schon mal 4. leider passt im essbereich kein größerer hin. ich könnte gegebenenfalls die Heizung im Flur noch vergrößern... wobei die alten Rippenheizungen eine Recht große Wassermenge durchlassen und demnach eigentlich gar nicht so schlecht sein dürften im Altbau...
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23.01.2026 21:53:25 |
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09.05.2026 18:52:14 |
Hallo zusammen! ich kann dir aus meiner eigenen, aktuellen Praxis mit der Mitsubishi Ecodan nur wärmstens empfehlen: Verzichte auf die 200-Liter-Weiche! Dein Setup mit Heizkörpern und nur einem Heizkreis ohne Mischer ist eigentlich prädestiniert für einen hocheffizienten Betrieb. Was dein Heizungsbauer da mit der Weiche plant, ist die typische "Angst-Installation", um pauschal Volumenstromprobleme zu umgehen. Das Problem der 200L Weiche bei der Ecodan: Wenn die Wärmepumpe mehr Wasser in die Weiche pumpt, als deine Heizkörper gerade abnehmen, mischt sich der Vorlauf mit dem Rücklauf. Die Vorlauftemperatur im Heizkreis sinkt, die Wärmepumpe muss als Reaktion unnötig hoch heizen und dein COP (die Effizienz) geht in den Keller. Das ist reine Energieverschwendung. Wie ich es bei mir gelöst habe (Mein Setup): Ich habe genau dieses Problem bei mir umgangen. Ich betreibe meine Ecodan in Verbindung mit einer FoxESS PV-Anlage und steuere alles intelligent über Home Assistant. Ich setze auf eine saubere Hydraulik mit einem Schichtspeicher als zentralem Energiehub und verzichte komplett auf eine klassische hydraulische Weiche. Die Steuerung gegen das Kurztakten übernimmt bei mir mein "Ladewächter-Prinzip": Anstatt der Wärmepumpe die Kontrolle zu überlassen, habe ich einen Shelly-Schalter an den Kontakt IN1 der Ecodan angeschlossen. Home Assistant überwacht die Temperatur in der Mitte meines Schichtspeichers: Fällt die Temperatur unter 40°C -> Shelly schaltet IN1 ein (WP startet). Erreicht die Temperatur 50°C -> Shelly schaltet IN1 aus (WP stoppt). Der Clou (PV-Boost): Wenn meine PV-Anlage Überschuss meldet, hebe ich das Stopp-Limit auf 60°C an. So lade ich meinen Schichtspeicher als massive "Wärmebatterie" mit kostenlosem Sonnenstrom voll. Das Resultat: Meine Ecodan läuft in langen, ruhigen Takten durch. Kein wildes Stop-and-Go, minimale Verschleißbelastung und fantastische Effizienz. Mein Tipp zum Warmwasser: Da du sowieso einen externen Speicher planst: Lass dir keinen klassischen Rohrwendelspeicher (die Standard-Blechdose) andrehen! Da heizt eine Spirale das Trinkwasser auf, was zu starker Durchmischung und schlechtem COP führt. Wenn du meinen Weg gehst, nutzt du den Schichtspeicher mit einer Frischwasserstation (FriWa). Hier wird nur totes Heizungswasser gespeichert und das Trinkwasser im Durchlauf erhitzt. Das eiskalte Wasser bleibt ganz unten, die WP freut sich über einen kalten Rücklauf und du kannst bei PV-Überschuss den Speicher ordentlich überladen (wie bei meinen 60°C), ganz ohne Legionellengefahr, da kein Trinkwasser auf Vorrat gelagert wird. Fazit: Lass die Thermostatventile an den wichtigsten Heizkörpern komplett offen (sauberer hydraulischer Abgleich!) und steuere die Anlage smart über die Speichertemperatur (z.B. mit einem Shelly an IN1 und Home Assistant). Das ist um Welten intelligenter und effizienter als eine dicke, dumme hydraulische Weiche, die dir nur die Vorlauftemperaturen ruiniert. Viel Erfolg bei der Umsetzung! Wenn du Fragen zur Shelly/IN1-Einbindung oder zur Logik in Home Assistant hast, melde dich gerne!
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16.05.2026 07:55:52 |
Zitat von Powerjoerg  Hallo zusammen!
ich kann dir aus meiner eigenen, aktuellen Praxis mit der Mitsubishi Ecodan nur wärmstens empfehlen: Verzichte auf die 200-Liter-Weiche!
Dein Setup mit Heizkörpern und nur einem Heizkreis ohne Mischer ist eigentlich prädestiniert für einen hocheffizienten[...] Naja, die WP öfter auf 60° VLT zu bemühen, ist ja auch nicht sehr effektiv und der Verdichter muss Schwerstarbeit verrichten. Da ist man nicht mehr weit entfernt vom elektrischen Heizen. Die PUD-SHWM120 hier läuft mit FBH zum Glück mit sehr langen Takten. Die PV speichert in einen Akku (18 kWh), wovon sich die WP natürlich auch bedient. Das reicht in der Übergangszeit bis zum nächsten Morgen, wenn es nicht allzu kühl wird. Tagseitiger Überschuss wird mit einer Steuerung für Heizstäbe von SolarEdge stufenlos in den WW Speicher eingebracht (max. 3 kW). Wenn man den großen Heizstab im Hydromodul deaktiviert hat, kann auch der Überhitzungsschutz (FTC6 SW5-1) ausgeschaltet werden. So gibt es keinen Konflikt mit erhöhter Speichertemperatur. Voraussetzung ist ein Heizstab im Speicher mit eigenem Thermostat.
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