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10.05.2026 11:12:17 |
" "Kurzschlußheizkörper" sind Heizflächen, die zu wenig Wärme abgeben weil ihre Fläche zu klein ist." Das würde ich etwas anders formlieren: "Kurzschlußheizkörper" sind Heizflächen, die zu wenig Wärme abgeben können weil ihre Wärmeaustausch-Fläche in Relation zum eingestellten Volumenstrom zu klein ist. Ob die erreichbare Heizleistung für den versorgten Raum tatsächlich zu gering ist (es wird nicht warm genug), hängt nicht zwingend mit dem Status als "Kurzschlussheizkörper" zusammen. Man kann auch einen völlig hinreichenden Heizkörper zu einem Kurzschlussheizkörper machen, wenn er hydraulisch "günstig" mit wenig Strömungswiderstand im System angeordnet ist und nicht eingedrosselt wird.
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10.05.2026 11:15:49 |
"Man kann auch einen völlig hinreichenden Heizkörper zu einem Kurzschlussheizkörper machen, wenn er hydraulisch "günstig" mit wenig Strömungswiderstand im System angeordnet ist und nicht eingedrosselt wird."
Dann wird dieser Raum aber (viel) wärmer als gewünscht. Entweder, die Heizfläche - paßt zum Wärmebedarf, oder - sie ist zu klein, oder - sie ist zu groß, und muss unnötig gedrosselt werden
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10.05.2026 11:22:04 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von Meaparvitas  [...] "Kurzschlußheizkörper" sind Heizflächen, die zu wenig Wärme abgeben weil ihre Fläche zu klein ist. Als Gegenmaßnahme den Durchfluß immer weiter zu erhöhen, führt zu dem Zustand "Kurzschluß". Das Wasser fließt also ohne ausreichende Wärmeabgabe einfach "durch". Starkes[...] Ich würde sagen, die Fähigkeit zur Wärmeabgabe ist nicht ausreichend, um bei einem bestimmten Volumenstrom eine gewünschte Spreizung am Heizkörper zu gewährleisten. Tausch mal 22 Heizkörper, deren Format größtenteils durch bauliche Gegebenheiten wie Fensternischen usw. vorgegeben ist. Diese Mehrkosten werde ich in meinem Leben wahrscheinlich nicht mehr einsparen können. Außerdem bin ich bei den VL- Temperaturen schon nahe der Untergrenze, was man mit Heizkörpern noch sinnvoll anstellen kann, auch weil ich nicht überall Lüfter einbauen kann, ohne zusätzliche Stromleitungen zu verlegen. Auch ein riesiger 33er HK gibt bei 28 °C Vorlauf ohne Konvektionsverstärkung fast keine Wärme mehr ab. Gerade bei den kleinen Heizkörpern in den Gäste- WCs reicht mir auch die gedrosselte Leistung. Diese sind ja so schon zu groß für die 2 m². Eine Vergrößerung würde auch nicht dazu führen, daß ich anderswo mehr Leistung habe oder die VL-Temperaturen weiter senken könnte.
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10.05.2026 11:33:07 |
Zitat von PeterAlles  Dann wird dieser Raum aber (viel) wärmer als gewünscht. Nein wird er nicht. Ein hydraulischer Kurzschluss bedeutet nicht unbedingt eine resultierende höhere Abgabe am Heizkörper. Beispiel hier bei mir: Das ist Seitenanschluss Links, bei sehr hohem Volumenstrom und zu offenem Thermostat resultiert ein Kurzschluss und die Spreizung zwischen VL & RL Rohr ist sehr klein, jedoch die Mitteltemperatur bzw kleinste Temperatur am Heizkörper ist eigentlich OK. Lösung hierfür ist einfach Voreinstellung drosseln, oder am Thermostat ein wenig herunterdrehen. Beide methoden senken die Abgabe des Heizkörpers oder die Raumtemperatur nicht materiell. Deshalb kann der Thermostat selber hier eigentlich den Kurzschluss selber nicht beheben.
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10.05.2026 12:02:15 |
Zitat von PeterAlles  "Man kann auch einen völlig hinreichenden Heizkörper zu einem Kurzschlussheizkörper machen, wenn er hydraulisch "günstig" mit wenig Strömungswiderstand im System angeordnet ist und nicht eingedrosselt wird."
Dann wird dieser Raum aber (viel) wärmer als gewünscht. .... Nein, eben nicht unbedingt.Die relevante HK- Temperatur für die Heizleistung eines HK ist die Mitteltemperatur zwischen VL-T und RL-T. Ist die Spreizung z.B. noch 10K, bringt eine Erhöhung des Volumenstroms bis zum Erreichen einere Spreizung von z.B. 5K noch einiges an Heizleistungserhöhung. Dieser Effekt wird mit weiterer Erhöhung des Flows immer kleiner bis eine weitere Steigerung keinen messbaren Effekt mehr bringt aber dennoch Pumpenleistung und Volumenstrom "frisst". Deshalb gehören m.E. genau diese HK zumindest "basisgedrosselt": - Volumenstrom ohne Heizeffekt vermeiden
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10.05.2026 15:52:54 |
Zitat von AndreiLux  Zitat von PeterAlles  [...] Nein wird er nicht. Ein hydraulischer Kurzschluss bedeutet nicht unbedingt eine resultierende höhere Abgabe am Heizkörper. Das ist Seitenanschluss Links, bei sehr hohem Volumenstrom und zu offenem Thermostat resultiert ein[...] Diesen Effekt habe ich schon in einem anderen Faden beschrieben, dass noch mehr Volumenstrom zwar die Spreizung verkleinert, aber ab einem gewissen Punkt kaum mehr Wärmeabgabe produziert. Aber ich finde diese ungleiche Temperaturverteilung wird nicht unbedingt besser, mit weniger Volumenstrom. Von der Tendenz bleibt es gleich. Ich denke es ist auch ein konstruktives Problem, weil die Druckwiderstände am Eingang geringer sind nach hinten hin höher werden. Im Prinzip müsste innen im Heizkörper für mehr gleichmäßigen Durchfluss gesorgt werden, also vorn am Anfang eine Verengung, die nach hinten hin stetig abnimmt. Und dieser Effekt ist noch besser zu erkennen, wenn man die Temperaturen direkt unten am Anschlussblock misst. Dort ist bei mir die RLT nochmals ca. 1° höher als mit dem Infrarot-Thermometer.
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10.05.2026 17:52:00 |
Oder diesen Heizkörper gegenläufig anschließen: RL unten rechts. Habe ich gemacht mit Verbundrohr kaum sichtbar hinter dem Heizkörper an der Unterkante entlang.
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10.05.2026 18:28:51 |
Zitat von Meaparvitas  Tausch mal 22 Heizkörper, deren Format größtenteils durch bauliche Gegebenheiten wie Fensternischen usw. vorgegeben ist. Diese Mehrkosten werde ich in meinem Leben wahrscheinlich nicht mehr einsparen können.[...] Der Hydraulische und dann Thermische Abgleich soll ja am Ende die Differenzen zwischen Soll und Ist ausgleichen. Daß alle Heizkörper so perfekt dimensioniert sind daß alle Einstellbaren Ventileinsätze voll offen sein können .. sehr unwahrscheinlich. Aber - soweit es denn schon Flachheizkörper sind - müßte es doch reichen, 1/4 bis 1/3 der Heizkörper zu tauschen, falls überhaupt erforderlich. Und der Rest müßte mit passender Voreinstellung einzufangen sein. Oder hat man es bei Dir so dermaßen vergeigt, daß Du alle Heizkörper tauschen müßtest ? Worst Case ist doch zumeist eher die Einrohr-Heizung .. Fensternischen in Zimmern würde ich zumauern mit Wärmedämmung, z.B. Multipor, und den Heizkörper davor setzen. Dann kannst Du einen ggf. besser passenden 22er oder 33er davor setzen. Oder daneben an die Wand falls es paßt.
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10.05.2026 19:15:04 |
So einen Aufwand in einem nicht renovierungsbedürftigen, bewohnten Haus würde ich nicht betreiben wollen, selbst wenn ich "nur" 1/4 der HK tauschen müßte. Das wäre immer noch eine größere Baustelle in 5 oder 6 Räumen. Der zu.erzielende Vorteil stünde damit wohl in keinem vernünftigen Verhältnis, zumal ich mit dem Vorlauf wahrscheinlich sowieso nicht mehr viel weiter runter käme, weil es nun einmal in erster Linie eine Konvektionsheizung ist und bleibt.
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10.05.2026 19:17:54 |
Zitat von PhotoStein  Oder diesen Heizkörper gegenläufig anschließen: RL unten rechts. Habe ich gemacht mit Verbundrohr kaum sichtbar hinter dem Heizkörper an der Unterkante entlang. Ja: Bin dabei das langsam zu machen wenn ich Zeit habe, leider kein Wärmebildkamera Vergleich hier bis es wieder mal kälter wird.
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10.05.2026 19:26:19 |
als ich vor 4 Jahren die Jeisha eingebaut habe - ich dachte auch erst hier muss jetzt alles perfekt optimiert werden Selbst so Gedanken wie "der HZK im Schlafzimmer der normalerweise aus ist, es 18° hat muss jetzt auf 18,5° eingestellt werden, alle Heizflächen nutzen" gab es Ich habe dann über mein Homematic / Volkszähler-Logging schnell herausgefunden das der HZK im Wohnzimmer Mietwohnung OG der Problemfall ist, den gegen einen 33er getauscht Für weitere Optimierungen sehe ich zugegeben keinerlei Anlass Die ganzen Theorien mit Abgleich usw, mag alles sein wenn man eine Installation hat wo man mit 50-55° VL fahren muss Aber ob jetzt der VL 39° oder 41° hat ist mir total egal Ja, es spart ein paar €, aber es leidet auch der Komfort Ich will es mir leisten können auch mal 10min zu lüften - wenn dann der VL zu knapp ist, es dauert ewig bis sich die Wohnzimmertemperatur erholt hat Ich behaupte ja zugegeben, den ganzen Abgleichwahnsinn bei HZK - kann man bei 3-5 HZK machen - aber nicht bei 20-30 Stück man muss sich auch darüber klar sein: Energie spart man nur durch niederere VL- Temperatur, sonst durch nichts
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10.05.2026 22:22:46 |
Zitat von AndreiLux  Zitat von PhotoStein  [...] Bin dabei das langsam zu machen wenn ich Zeit habe, leider kein Wärmebildkamera Vergleich hier bis es wieder mal kälter wird. Coole Idee, ist quasi sowas wie eine Tichelmann Anbindung. Generell finde ich den Aspekt den thermischen Abgleich zu automatisieren spannend.
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11.05.2026 00:14:06 |
Zitat von KR0815  Ich behaupte ja zugegeben, den ganzen Abgleichwahnsinn bei HZK - kann man bei 3-5 HZK machen - aber nicht bei 20-30 Stück[...] Ich weiß nicht genau, welchen Aufwand Du da befürchtest - ohne Nutzen ? Ich habe - das ist zugegebenermaßen zeitaufwendig - eine Raumweise Heizlast-Berechnung selber gemacht. Und anhand der Wärmebedarfe die Einstellungen der Ventileinsätze berechnet. Für 23 Heizkörper. Hat sich gelohnt, denn man sieht, wo die Wärme unnötig weggeht. Bei uns war es die unzureichende alte Steinwolle-Wärmedämmung aus 1995 in den Dachschrägen und der obersten Geschoßdecke. Und einen Heizkörper im Büro im EG konnte ich rechnerisch identifizieren als "zu klein". War schon vorher aus der Praxis heraus klar, weil es immer in diesem Raum spürbar zu kalt ist. Da ist ein 22er HK wo eigentlich ein 33er HK hin müßte. Wenn eines Tages dieser Raum renoviert und wärmegedämmt wird, bekommt er einen passend großen Heizkörper.
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11.05.2026 00:38:00 |
Wird die Dämmwirkung der Wolle in der obersten Geschoßdecke mit der Zeit schlechter oder war da schon immer zuwenig drin? Wie hast Du das festgestellt und wieviel sollte da rein? Dann überlege ich auch mal, ob ich die Decke über den Dachboden nochmal aufmache. Bei mir Bj. 1993.
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11.05.2026 07:20:38 |
Zitat von Meaparvitas  Wird die Dämmwirkung der Wolle in der obersten Geschoßdecke mit der Zeit schlechter oder war da schon immer zuwenig drin? Wenn in der Dämmebene oder unterhalb Außenluft zirkulieren kann, ist die Dämmung nutzlos.
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11.05.2026 07:26:43 |
Ich verstehe nicht, wie Du das meinst. Selbst wenn man die Wolle aus dem Hohlraum über der Decke entfernt, zirkuliert darin keine Außenluft, bei mir zumindest nicht. Über der Dämmebene sind Spanplatten vernagelt.
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11.05.2026 07:45:12 |
Zitat von Meaparvitas  Ich verstehe nicht, wie Du das meinst. Selbst wenn man die Wolle aus dem Hohlraum über der Decke entfernt, zirkuliert darin keine Außenluft, bei mir zumindest nicht. Über der Dämmebene sind Spanplatten vernagelt. Es kommt halt auf die konstruktive Ausbildung der Decke an. Wenn das Holzbalken sind, die an der Fußpfette der Dachkonstruktion angeschlossen sind, kann bei ungenügender Dachdämmung der Wind da von Pfette zu Pfette durchblasen. Liegen sie auf der gedämmten Außenwand auf, die als Drempel höher gezogen ist, natürlich nicht. Hier gibts ein Erklärvideo dazu.
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11.05.2026 12:22:49 |
Zitat von Meaparvitas  Wird die Dämmwirkung der Wolle in der obersten Geschoßdecke mit der Zeit schlechter oder war da schon immer zuwenig drin? Wie hast Du das festgestellt und wieviel sollte da rein? Dann überlege ich auch mal, ob ich die Decke über den Dachboden nochmal aufmache. Bei mir Bj. 1993.
Bei meinen Haus Bj. 1995 ist / war in den Dachschrägen und der Obersten Geschoßdecke die "alte" Steinwolle drin. Das ist die Steinwolle, die massiv die gefährlichen lungengängigen Fasern abgibt, wenn man damit hantiert oder sie auch nur zusammendrückt. Damals hat man die Steinwolle auf eine alukaschierte Papier-Bahn "aufgeklebt". Und dann an den überstehenden Streifen an die Sparren getackert. Das ist alles andere als luft- und Winddicht. :-( Dort wo die Steinwolle noch in Original-Dicke lag, hatte sie überwiegend noch die ursprüngliche Dicke von ~16 cm. Aber die alte Steinwolle von früher war weniger dicht, nicht zu vergleichen mit den heutigen Rollen von Rockwool. Außerdem ist einige Male der Marder bei uns durchs Dach durch und hat ganze Steinwolle-Bahnen zusammengetrampelt, zerlegt und zerwühlt. Und tatsächlich fällt die alte Steinwolle anscheinend mit den Jahren und Jahrzehnten etwas zusammen. Auch ohne Marder-Getrampel. Vor dem Nachdämmen der Obersten Geschoßdecke hatten wir im Winter besonders im Treppenhaus immer das Gefühl, daß es "zieht". Aber es ist nix undicht an den Rigips-Decken im OG. Es war die "Kältewalze": die Wärme steigt auf, kühlt sich an der Rigips-Decke ab und fließt an den Wänden entlang abgekühlt wieder nach unten. Auch rechnerisch mit UBAKUS konnte man eine relativ hohe Raumheizlast feststellen.
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11.05.2026 12:31:46 |
Zitat von Meaparvitas  .. und wieviel [ Steinwolle] sollte da rein? Dann überlege ich auch mal, ob ich die Decke über den Dachboden nochmal aufmache. Bei mir Bj. 1993. Oberste Geschoßdecke kann man am leichtesten selber machen. Ob sich die wochenlange Arbeit am Ende lohnt, hängt davon ab, wieviel Dämmung aktuell drin ist. Wir haben jetzt 16 cm zwischen den Sparren + 24 cm obendrauf, also zusammen 40 cm Steinwolle, zumindest zwischen den Mittel-Pfetten. Die alte Steinwolle habe ich jede zweite Bahn rausgenommen und auf die Nachbar-Bahn gelegt. Die alte Steinwolle läßt sich soweit zusammendrücken, daß 2x alte lockere "16 cm" übereinander in eine einzige Bahn paßt.
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11.05.2026 18:23:30 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von KR0815  [...] Ich weiß nicht genau, welchen Aufwand Du da befürchtest - ohne Nutzen ? Ich habe - das ist zugegebenermaßen zeitaufwendig - eine Raumweise Heizlast-Berechnung selber gemacht. Und anhand der Wärmebedarfe die Einstellungen der Ventileinsätze berechnet. Für 23 Heizkörper. Hat[...] thermischer Abgleich hat aber nichts mit unzureichender Dämmung zu tun?
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11.05.2026 19:32:30 |
Zitat von PeterAlles  Zitat von Meaparvitas  [...] Oberste Geschoßdecke kann man am leichtesten selber machen. Ob sich die wochenlange Arbeit am Ende lohnt, hängt davon ab, wieviel Dämmung aktuell drin ist. Wir haben jetzt 16 cm zwischen den Sparren + 24 cm obendrauf, also zusammen 40 cm Steinwolle, zumindest zwischen den[...] Macht das wirklich Sinn, denn eigentlich sind doch die eigesperrten Luftpolster das eigentliche Dämmmaterial, wenn du das jetzt presst dann geht der Effekt doch verloren, ok zumindest wird es keine Verdoppelung sein oder?
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12.05.2026 00:27:29 |
Zitat von KR0815  thermischer Abgleich hat aber nichts mit unzureichender Dämmung zu tun? Wie recht Du hast .. Wie kommst Du überhaupt auf die Idee, diese Frage zu stellen ?
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12.05.2026 00:31:24 |
Zitat von Loxodan  Macht das wirklich Sinn, denn eigentlich sind doch die eigesperrten Luftpolster das eigentliche Dämmmaterial, wenn du das jetzt presst dann geht der Effekt doch verloren, ok zumindest wird es keine Verdoppelung sein oder? Ich tue mich etwas schwer, das technisch zu bewerten. Zumindest ist mein Eindruck daß die aktuell käufliche Steinwolle deutlich dichter "verpreßt" ist. Und anscheinend dämmt sie trotzdem wie gewünscht. Erinnert mich aber irgendwie an das Thema "eingeschlossene Luftmengen" und "Micro-Zirkulation" in Hochloch-Steinen. Ohne Steinwolle-Füllung der Löcher.
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12.05.2026 17:53:39 |
Um nochmal auf den thermischen Abgleich zurückzukommen: Es paßt nicht direkt ins Thema, aber ist eine externe Rücklaufanhebung auch schlecht bei einer Wärmepumpe? Es geht darum, daß ich einen an die Hydraulik angeschlossenen Heizkörper auch elektrisch aufheizen kann. Das Wasser, das ihn durchfließt, kann ich also auch erwärmen statt abkühlen. Ich hatte das als Rücklaufanhebung mit der Gasheizung benutzt, wenn zuviel PV-Überschuß vorhanden war. Die Frage ist, ob es bei der Wärmepumpe eher schlecht ist. Sollte ich, solange ich den Heizkörper elektrisch beheizen will, das Thermostatventil lieber automatisch schließen lassen oder ganz oder teilweise öffnen?
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12.05.2026 18:24:18 |
Zitat von Meaparvitas  Ich hatte das als Rücklaufanhebung mit der Gasheizung benutzt, wenn zuviel PV-Überschuß vorhanden war. Die Frage ist, ob es bei der Wärmepumpe eher schlecht ist.[...] Nach meiner Erfahrung, ja. Bei meiner WP wird dann der COP schlechter. Da macht sich schon +1° bemerkbar. Die WP wird dann von hinten getrieben, die VLT würde ja mit ansteigen und die Regelung regelt dann natürlich die Leistung runter um VLT Soll zu halten. Die Spreizung wird kleiner und die Abgabeleistung sinkt, aber nicht die elektrische Leistungsaufnahme. Macht jetzt nicht mega viel aus, aber ca. um 5% wird der COP schlechter. Ich habe diesen Fall wenn die Regelung VLT Soll überregelt hat und dann zeitverzögert, wegen dem Reihenrücklaufspeicher die RLT hochgeht.
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