Wir haben neue Nachbarn, in einigen Metern zur Ansaugung unserer KWL. Bei offener Terassentür wird es bei richtiger Windrichtung olfaktorisch interessant, eine bunte Mischung aus Zigarette, billigem penetranten Parfum der Dame und kiloweise Deo der zwei pubertierenden Kerle.
Es ist mir rätselhaft, wie man es so in einer Wohnung aushalten kann, wenn der
Geruch mir schon über die Lüftungsanlage ins Haus zieht.
Da ich den nachbarschaftlichen Frieden schätze und den Nachbarn leider nicht sämtliche
Fenster und Türen zunageln kann, muss ich aktivkohletechnisch härtere Geschütze auffahren.
Vorhanden ist eine externe Filterbox, in die Rahmen mit 592x287 mm passen. Ein Rahmen ist für den F7 Taschenfilter (Pollen,
Feinstaub,...) vorgesehen, im zweiten Rahmen dahinter werkelt gerade ein einfacher
Z-Line Aktivkohlefilter. Bisher hatte der Filter nicht allzu viel zu tun, er ist aber mit dem neuen geruchlichen Feuerwerk etwas überfordert.
Aus längst vergangenen Tagen sind mir Filterpatronen bekannt, die mit Aktivkohlepellets gefüllt sind. Die haben es in beeindruckender Weise geschafft, die Ausdünstungen von gewissen blühenden Pflanzen auf quasi Null zu filter. Sowas gibt es wohl auch für den Einbau in Lüftungsanlagen, wird aber eher für die Filterung von
Abluft aus der Gastronomie beworben:
FilterpatroneHat jemand sowas in der
Zuluft im Einsatz? Es müsste eigentlich mit vertretbarem Aufwand möglich sein, einen Filterrahmen zu bauen, in den sich mehrere solcher Patronen für möglichst geringen Druckverlust einsetzen lassen. Zwar preislich etwas teurer als der simple Z-Line Filter, aber das wäre es mir wert und wird vermutlich auch mehrere Jahre halten. Und die
Luft müsste an mehreren Zentimetern echter Aktivkohle vorbei und nicht bloß an ein paar kohlebeschichteten Fasern.
Oder verspreche ich mir davon zu viel?