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08.05.2026 07:28:37 |
Zitat von raivola  Die öffentliche Wahrnehmung als Verbotspartei kommt nicht von ungefähr. Stimmt, die kommt hauptsächlich von der Springer-Presse oder noch "konservativeren" Medien und von den politischen Gegnern. Und Leute wie du glauben dann halt, dass die Grünen böse sind. Schade.
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08.05.2026 12:09:25 |
Zitat von raivola  ... Verbotsversuche gibt und gab es mehr als genug. Erzähl mal. Bei "mehr als genug" müssten jetzt mindestens zwanzig valide Beispiele sprudeln können. Zitat von raivola  Die öffentliche Wahrnehmung als Verbotspartei kommt nicht von ungefähr. Diese angebliche "öffentliche Wahrnehmung" gibt es in dieser von dir suggerierten Allgemeingültigkeit bloss gar nicht. Es gibt da viel mehr eine tendenziöse Mediensparte, die an der Verbreitung derartiger herabwürdigender Schlagworte interessiert ist und eine gelehrige Papageienpopulation saugt sie unreflektiert auf. "Lügenpresse" ist eben ganz woanders zu verorten als die Erfinder, Verbreiter und Nachplapperer derartiger Begriffszuzweisungen es beabsichtigen. Zitat von raivola  Um konkret aufs Thema zurückzukommen: Auslöser war in diesem Fall ein Aspekt in den ersten Entwürfen ... nach dem Pelletheizungen als nicht klimaneutral galten. Neueinbau einer Pelletsanlage wäre nur mit klimaneutraler Ergänzung machbar gewesen, also eine WP-Pellets- Hybridheizung. So-so. Ein "Aspekt in den ersten Entwürfen" soll jetzt als gutes Beispiel für Verbote dienen. Ganz schwaches Bild - merkst du selber - oder? Denn: - Pellets wären eben nicht "verboten" gewesen sondern hätten als alleinige Heizenergiequelle die 65%-Quote nicht erfüllt. Wie alle anderen Heizarten, die auf das Verbrennen irgendwelcher Stoffe beruhen, auch nicht. Ich halte das -wie viele andere Bürger auch- für richtig, denn m.E. ist Holz als Verbrennungsenergiequelle kein nachwachsender Rohstoff im eigentlichen Sinne. Anders als als Rohstoff im Bauwesen. Wenn etwas, das in Minuten verbrannt wird, 30 Jahre braucht um nachzuwachsen, ist das schon ein sehr krasses Missverhältnis. Zumal in Zeiten, in denen Wälder als CO2-Senke, Wasserregulativ, Temperaturregulativ, Erholungsgebiet, vielfältiges Ökosystem usw. dringend gebraucht werden. Zitat von raivola  Der heilige Strom ist für die Grünen ja immer klimaneutral. Naja. Dafür wirst du sicher Beweise anführen können, die nicht von Nius&Co stammen. Zitat von raivola  Vermutlich werden in grünen Denkschulen die Windkraftanlagen aus Papyrus gefaltet, Stromtrassen aus Bast geflochten und Ahornblätter als PV Module genutzt. Mit solchen substanzlosen Albernheiten diskreditierst du dich doch nur selbst. Vergessen hast du dabei noch, dass in den Pausen die Namen von AnnaLena und Robert getanzt werden müssen. Mit dieser Albernheit kannst du beim nächsten Stammtisch der Grünenhasser sicher groß 'rauskommen.
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08.05.2026 12:25:12 |
Zitat von DMS20  - Pellets wären eben nicht "verboten" gewesen sondern hätten als alleinige Heizenergiequelle die 65%-Quote nicht erfüllt. Wie alle anderen Heizarten, die auf das Verbrennen irgendwelcher Stoffe beruhen, auch nicht. Ich halte das -wie viele andere Bürger auch- für richtig, denn m.E. ist Holz als Verbrennungsenergiequelle kein nachwachsender Rohstoff im eigentlichen Sinne. Anders als als Rohstoff im Bauwesen. Wenn etwas, das in Minuten verbrannt wird, 30 Jahre braucht um nachzuwachsen, ist das schon ein sehr krasses Missverhältnis. Zumal in Zeiten, in denen Wälder als CO2-Senke, Wasserregulativ, Temperaturregulativ, Erholungsgebiet, vielfältiges Ökosystem usw. dringend gebraucht werden. . Das ist natürlich wieder weit übers Ziel hinausgeschossen. Und genau durch diesen Überschwang haben sich die Grünen etwas unbeliebt gemacht. Wenn Pellets als Abfall-Verwertungsprodukt vom Sägewerk oder der Schreinerei im eigenen Landkreis erworben werden. sind sie natürlich bis auf den LKW Transport klimaneutral. Kommen sie aus Canada oder Rumänien und werden sie dort aus kompletten Bäumen hergestellt, würde ich immer noch annehmen, daß sie die 65% Quote erfüllen. Ich bin ein großer Freund der Wärmepumpentechnologie und würde immer, wenn es irgendwie technisch machbar ist dazu raten, aber es gibt einfach MFHs, da geht es sinnvollerweise nur mit Pellets, und das ist immer noch besser als, wenn wieder eine Gasheizung reinkommt.
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08.05.2026 12:39:13 |
Zitat von raivola  Zitat von Gerd U  [...] .....Der heilige Strom ist für die Grünen ja immer klimaneutral. Vermutlich werden in grünen Denkschulen die Windkraftanlagen aus Papyrus gefaltet, Stromtrassen aus Bast geflochten und Ahornblätter als PV Module genutzt. Leider fehlt im Forum der "Daumen runter" !
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08.05.2026 12:59:58 |
Zitat von belzig  ... Das ist natürlich wieder weit übers Ziel hinausgeschossen. "natürlich"? "wieder"? Zitat von belzig  Wenn Pellets als Abfall-Verwertungsprodukt vom Sägewerk oder der Schreinerei im eigenen Landkreis erworben werden. sind sie natürlich bis auf den LKW Transport klimaneutral. Du wirst selbst wissen, dass diese Situation im Gesamtmarkt für Pellets nur eine kleine Rolle spielt. Zitat von belzig  Kommen sie aus Canada oder Rumänien und werden sie dort aus kompletten Bäumen hergestellt, würde ich immer noch annehmen, daß sie die 65% Quote erfüllen. Da liegt ja offenbar unser Dissens in der Einschätzung von Pellets-/Holzheizungen. Du hältst Holzverbrennung für eine regenerative Heizmethode, ich nicht. Ich vertrete die Ansicht, dass Holz für Heizzwecke nicht wesentlich anders zu bewerten ist als das Verbrennen anderer Fossilquellen auch: über lange Zeit gewachsen - in Minutenschnelle verbraucht. Als Nischenprodukt hinnehm-/verkraftbar, als Anwendung in der Breite inakzeptabel. Ebenso inakzeptabel ist das Abholzen der letzten großflächigen "Ur"wälder in Rumänien oder anderswo für Heizzwecke. Zitat von belzig  Ich bin ein großer Freund der Wärmepumpentechnologie und würde immer, wenn es irgendwie technisch machbar ist dazu raten, aber es gibt einfach MFHs, da geht es sinnvollerweise nur mit Pellets, und das ist immer noch besser als, wenn wieder eine Gasheizung reinkommt. Noch besser wäre die Verwendung regenerativer Gase für Heizzwecke, denn die Verbrennungsqualität von Holz ist um Längen schlechter. Wen es interessiert, kann es z.B. hier nachlesen |
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08.05.2026 13:21:05 |
Pelletkessel sind mindesten zu 65% CO2-neutral, solange Pellets aus Gegenden mit nachhaltiger Waldwirtschaft stammen, aber sie sind viel zu wartungsintensiv, mechanisch anspruchsvoll und teuer. Sie werden immer ein Nischenprodukt bleiben, genau wie eine Brenstoffzellenheizung. Mit staatlichen Förderungen sollte man beide nicht bedenken, aber als Erweiterung des Lösungsrahmens für klimaneutrale Wärmeerzeugung, sollten sie annerkannt bleiben. Bei den Pelletheizungen haben dann die Kaminkehrer wenigstens noch Arbeit - um zurück zum Thema zu kommen.
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11.05.2026 17:25:01 |
Mein Post wurde -im Gegensatz zu den ganzen anderen Äußerungen hier- als "Politische Meinungsäußerung" gewertet und gelöscht. Warum? Da haben sich wohl genüngend Parteigänger beschwert. Zitat von DMS20  Ich halte das -wie viele andere Bürger auch- für richtig, denn m.E. ist Holz als Verbrennungsenergiequelle kein nachwachsender Rohstoff im eigentlichen Sinne. ... Wenn etwas, das in Minuten verbrannt wird, 30 Jahre braucht um nachzuwachsen, ist das schon ein sehr krasses Missverhältnis. Du bist schon in der Lage, zwischen. dem einzelnen 30j Baum und der Biomasse an sich zu unterscheiden? Klar, ein Baum braucht 20-30j. Trotzdem wächst auf meinem Grundstück jedes Jahr weit mehr Gehölz nach, als ich verheize. Was bitte ist nachwachsender?? Und dass Strom / Wärmepumpe per Definition als Klimaneutral gewertet wird, ist genau so ein Witz wie die angeblich emissionlosen E-Autos. Ich kennen Nius übrigens nicht und lese auch keine Bild, das bisschen Denken kann ich noch allein. Wo kommt der Strom für die WPs her? Der Strommix im Winter ist nicht gerade sauber. Und selbst wenn die Windräder sich drehen: auch die EE sind mitnichten CO2 neutral. Man kann sie als CO2-arm bezeichnen, aber CO2 neutral ist schlicht gelogen. Oder materialisiert sich so eine WKA von alleine Ich habe seit 10j PV, fahre seit 2019 elektrisch und heize seit 2020 mit WP. Ich habe nichts gegen jegliche EE, solange es Sinn macht. Ich gedenke auch nicht der durch WKA verschandelten Landschaft, weil WKA mich auch optisch nicht stören. Aber ich bilde mir deshalb nicht ein, CO2 neutral zu sein. Andere hier anscheinend schon. So, nun meckert wieder und lasst auch diesen Post löschen.
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11.05.2026 19:29:47 |
Zitat von belzig  Pelletkessel sind mindesten zu 65% CO2-neutral, solange Pellets aus Gegenden mit nachhaltiger Waldwirtschaft stammen, aber sie sind viel zu wartungsintensiv, mechanisch anspruchsvoll und teuer. Sie werden immer ein Nischenprodukt bleiben, genau wie eine[...] Im Grunde hast du das richtig zusammengefasst. Rein wirtschaftlich betrachtet wäre ich als Vermieter- trotz üppiger Förderung- mit Gas besser gefahren. Sei es drum. Am Ende ist es meine persönliche Verantwortung, dass ich den Brennstoff da einkaufe, wo es nachhaltig ist. Bei mir lokal und komplett nachvollziehbar. Sackware aus dem Baumarkt ist da eher katastrophal. Was bleibt, ist die Halbierung des Ausstoßes an co2 überhaupt, ohne irgendwelche Winkelzüge wie beim Strom. Das liegt aber an der modernen Technik und der Tatsache, daß ich ein Verständnis für das ganze entwickelt habe- mithilfe dieses Forums. Würde ich das wieder machen? Ganz ehrlich- weiß ich nicht. Die armen Mieter, die immer nur abgezockt werden…
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11.05.2026 19:55:52 |
Hi Frimo, lange nichts mehr von dir gelesen... Hattest Du Forumsentzug ;)
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11.05.2026 21:15:30 |
Zitat von belzig  Pelletkessel sind mindesten zu 65% CO2-neutral, solange Pellets aus Gegenden mit nachhaltiger Waldwirtschaft stammen, aber sie sind viel zu wartungsintensiv, mechanisch anspruchsvoll und teuer. Sie werden immer ein Nischenprodukt bleiben, genau wie eine[...] Genau so ist es, ganz schön viel Konjunktiv um die Anforderungen zu erfüllen. Dafür gibt es aber bald wieder das Argument der Atomkraft, das ist dann genauso toll.
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12.05.2026 18:49:56 |
Zitat von belzig  Hi Frimo, lange nichts mehr von dir gelesen... Hattest Du Forumsentzug ;) Moin Belzig, Gab einfach nichts mehr, was nicht schon bis zum Erbrechen durchgekaut wurde. Ich schau immer mal rein, ob es was interessantes gibt. LG
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10.06.2026 18:33:02 |
Zitat von Redaktion HTD  [...] Das Schornsteinfegerhandwerk wird komplett verschwinden. Der Sterbevorgang wurde schon vor längerer Zeit eingeleitet. Diese Berufsgruppe wird noch einige Jahre des Schwundes erleben bevor sie ganz verschwindet. Ganz einfach umschulen. So ist der Lauf der Dinge. Der Postebote wird das gleiche erleiden.
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10.06.2026 18:35:16 |
Der Postbote wird immer mehr zum Paketboten und da bei uns zumindest auf staatlicher Seite die Digitalisierung klemmt, wird man den noch Jahrzehnte als Briefzusteller brauchen. Der Schornsteinfeger hat so eine große Lobby, der wird nicht arbeitslos, der bekommt etwas anderes zum messen/prüfen. Wahrscheinlich die Wärmepumpe...
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10.06.2026 19:14:42 |
Der Bezirksschwatte von unserer Kernsanierungsbaustelle war zuerst sichtlich angepisst. Ich hab ihm gesagt er soll die Heizung und den Kamin aus dem Bestandregister löschen. Er meinte, das das nur geht wenn er das persönlich überprüft das die Feuerstätte und der Kamin auch wirklich nicht mehr genutzt werden können. OK, hab ich gesagt. Komm nachsehen, der Kamin, die Ölheizung und der Tank ist weg.
Er hat dann allenernstes eine vorübergehende Stilllegung bescheinigt. Erst auf Androhung die Bezirksregierung einzuschalten hat er sie dann als endgültig stillgelegt und entfernt eingetragen.
Danach kam nochmal seine Angestellte, die das ganze viel realistischer sah. Der gab ich dann auch den Auftrag zur raumweisen Heizladtberechnung gegeben. Ich wollte meine Berechnung kontrollieren lassen. Die hat auch alle digitalen Pläne von mir dazu benutzt. Hat deshalb nur 499,-€ gekostet.
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10.06.2026 19:25:28 |
Unser "junger" Bezirksschornsteinfeger ist auch noch Energieberater. Als Schornsteinfeger hat er im Rahmen seiner hoheitlichen Tätigkeit sowieso die Füße in der Türe und ist "vertrauenswürdig" bekannt. Wenn man beim ein oder anderen Heizungsbauer ne Wärmepumpe bestellt, bekommt man dann Besuch vom Schornsteinfeger und der macht die Wärmebedarfsberechnungen und Anlagenplanungen im Unterauftrag. Ich schätze Mal, das man die Schornsteinfeger demnächst mit nem Leckdetektor an die Wärmepumpen schickt, damit sicher gestellt ist das die dicht sind und kein klimaschädliches Gas entweicht.
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10.06.2026 19:36:51 |
Zitat von raivola  Mein Post wurde -im Gegensatz zu den ganzen anderen Äußerungen hier- als "Politische Meinungsäußerung" gewertet und gelöscht. Warum? Da haben sich wohl genüngend Parteigänger beschwert. Warum Posts gelöscht werden, ist in der Tat so manches Mal nicht nachvollziehbar. Vielleicht hat sich der eine oder andere Forist an deinem polemisch-herabwürdigenden Schreibstil gestört und die HTD-Redaktion hat dann entschieden. Hier kann man diesen deinen Post noch in Teilen nachvollziehen: Zitat von DMS20  ... (auf den "play-button" klicken) Zitat von raivola  Du bist schon in der Lage, zwischen. dem einzelnen 30j Baum und der Biomasse an sich zu unterscheiden? Klar, ein Baum braucht 20-30j. Trotzdem wächst auf meinem Grundstück jedes Jahr weit mehr Gehölz nach, als ich verheize. Dann hast du ein großes Grundstück und/oder verbrennst wenig Holz/Biomasse/Pellets. So gesehen wächst auf meinem Grundstück schon jährlich viel mehr "Gehölz" nach als ich in meinem ganzen Leben für Heizzwecke verbrennen werde. Wie auch immer: der Einzelfall interessiert wenig in diesem Zusammenhang. Holz für Heizzwecke zu verbrennen ist in Zeiten, in denen es so viel CO2-Senken und so wenig CO2-Freisetzung benötigt wie möglich, kontraproduktiv. Zitat von raivola  Was bitte ist nachwachsender?? Sag' du's. Was ist nach deiner Meinung "nachwachsender" im Vergleich zu was? Zitat von raivola  Und dass Strom / Wärmepumpe per Definition als Klimaneutral gewertet wird, ist genau so ein Witz wie die angeblich emissionlosen E-Autos. Falschbehauptung/Nebelkerze: "Strom" in dieser Allgemeingültigkeit wird mitnichten als "klimaneutral" gewertet. Ganz im Gegenteil. Der wird mit einer durchschnittlichen CO2-Last deklariert. Ähnliches gilt für die WP, die nicht etwa als "klimaneutral" gilt, sondern unter der Vorstellung, dass sie bei steigendem EE-Anteil im Strommix bilanziell vorwiegend mit EE-Strom betrieben wird, als 65%-EE-Anteil erfüllend angesehen wird. Und - ja: darüber kann man trefflich streiten. Zitat von raivola  Ich kennen Nius übrigens nicht und lese auch keine Bild, das bisschen Denken kann ich noch allein. Was haben Nius und Bild mit Denken zu tun? Deren Jargon zumindest hast du tendenziell ganz gut d'rauf. Zitat von raivola  Wo kommt der Strom für die WPs her? Der Strommix im Winter ist nicht gerade sauber. Und selbst wenn die Windräder sich drehen: auch die EE sind mitnichten CO2 neutral. Man kann sie als CO2-arm bezeichnen, aber CO2 neutral ist schlicht gelogen. Oder materialisiert sich so eine WKA von alleine Schon wieder Nebelkerze/Falschbehauptung - s.o. Entsprechende Daten über die CO2-Last diverser Stromerzeugungsmethoden sind frei zugänglich. Und keine seriöse Quelle beziffert auch nur eine dieser Methoden mit einer CO2-Last von Null. Zitat von raivola  Ich habe seit 10j PV, fahre seit 2019 elektrisch und heize seit 2020 mit WP. Ich habe nichts gegen jegliche EE, solange es Sinn macht. Ich gedenke auch nicht der durch WKA verschandelten Landschaft, weil WKA mich auch optisch nicht stören. Aber ich bilde mir deshalb nicht ein, CO2 neutral zu sein. Andere hier anscheinend schon. Wie kommst du darauf? Ich kenne keinen hier im Forum, der behauptet, CO2- neutral zu heizen/zu leben. Das ist aktuell in einem hochentwickelten Industrieland als Individuallösung auch gar nicht möglich. Und das weiß hier jede(r). Zitat von raivola  ... und lasst auch diesen Post löschen. Hier kann niemand einen "Post löschen" lassen. Oder wolltest du nur ein wenig herumopfern?
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12.06.2026 07:11:12 |
Hallo ich heize überwiegend und überzeugt mit Holz. Allerdings ist das nicht als Nutzholz verwendbares Holz. Windwürfe, Schädlingsbefallens Holz, abgestorbenes Holz, Restholzverwertung bei Nutzholzeinschlag. Es macht für mich keinen Sinn "wertvolles" Nutzholz als Brennholz zu verfeuern. Das nutze ich selbst (Schnittholz, Holzverkauf). Im meinem kleinen Wald fällt ausreichend Brennholz an. Aber was passiert mit dem Rest-/Schadholz wenn ich es nicht verbrenne? Laut KI "Wenn ein Baum im Wald verrottet, wird das zuvor im Holz gespeicherte CO₂ durch Mikroorganismen, Pilze und Insekten langsam wieder an die Atmosphäre abgegeben. Die Kohlenstoffbilanz ist über den gesamten Lebens- und Verrottungszyklus betrachtet nahezu ausgeglichen"Der Verrottungsvorgang selbst geschieht über einige Jahre. Aber insgesamt wird genauso viel CO2 freigesetzt wie wenn ich es verbrenne. Korrekt, wenn ich es verbrenne setze ich das CO2 in einem Winter frei. Aber ich habe jedes Jahr ausreichend Schadholz um zu heizen. Wenn ich also das Schadholz jedes Jahr im Wald liegen lasse habe ich im ersten Jahr wenig freigesetztes CO2. Im zweiten wird es schon mehr und nach einigen Jahren ist die Bilanz des freigestzten CO2 gleich wie beim verbrannten Holz. Also nutze ich die beim verbrennen frei gesetzte Wärme um meine Bude warm zu bekommen. D.h. ich brauche kein Gas oder Öl oder einen "noch" dreckigen Energiemix für eine WP. Und jetzt soll mir keiner mit PV oder Solar kommen. Im Sommer sind alle zu groß im Winter sind alle zu klein. ciao Peter
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12.06.2026 07:50:52 |
Zitat von Peter 888  Im meinem kleinen Wald fällt ausreichend Brennholz an. ach wenn doch jeder seinen eigenen Wald hätte...
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12.06.2026 08:22:36 |
Zitat von Mark1234  Unser "junger" Bezirksschornsteinfeger ist auch noch Energieberater. Als Schornsteinfeger hat er im Rahmen seiner hoheitlichen Tätigkeit sowieso die Füße in der Türe und ist "vertrauenswürdig" bekannt. Wenn man beim ein oder anderen Heizungsbauer ne Wärmepumpe bestellt, bekommt man[...] Ich kenne es sogar so weit verstrickt. Schornsteinfeger = Energieberater Ehefrau des Schornsteinfegers ist GF mit einem Handel + Montage von Kaminofen. Die Abnahme macht dann der Schornsteinfeger. - Beim Verkauf ist der Schornsteinfeger aktiv - nicht die Ehefrau. Natürlich empfiehlt er jedem ne Gas/Öl/Pelletsheizung in Kombination mit einem Holzofen :-)
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12.06.2026 11:07:47 |
Zitat von Peter 888  ... Im zweiten wird es schon mehr und nach einigen Jahren ist die Bilanz des freigestzten CO2 gleich wie beim verbrannten Holz. Das ist leider falsch. Ein Wald, dem nicht ständig Biomasse entzogen wird, speichert z.B. über Humusbildung auf Dauer mehr CO2 ein, als er langfristig wieder abgibt. Die Verrottungsprozesse dauern zudem wesentlich länger als nur "einige Jahre". Außerdem sind sie wesentlich komplexer als bloßes Verbrennen und ermöglicht einer enormen Vielfalt an Lebewesen die Existenz. Zudem werden beim Verbrennen Schadstoffe frei, die beim Verrotten gar nicht erst entstehen. Auf dem Wege der CO2-Bindung in Biomasse und entsprechender O2-Bildung ist übrigens erst die Atmospäre über Jahrmillionen entstanden, die es den aktuellen Lebewesen auf der Erde das Leben ermöglicht.
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12.06.2026 11:43:22 |
Hallo es wird nur das Nutz- und Brennholz entnommen. Die Äste und ggf. Laub bleiben im Wald. Vor ca. 6 Jahren ist ein Stamm Fichte liegengeblieben. Von dem finde ich kaum mehr Biomasse. Und ich bezweifle, dass Humus ausschließlich durch verrottendes Holz entsteht. Im unzugänglichen Teil des Waldes steht eine abgestorbene Buche. Die steht deshalb noch, da ich eine Verkehrssicherungspflicht im Wald habe und an diese Stelle kommen keine Mountainbiker hin. Ansonsten wäre es mir zu gefährlich den als Totholz für die Biodiversität stehen zu lassen. An einem Weg liegt eine Eiche, die vor 16 Jahren der Sturm umgerissen hat. Komplett mit Gras überwuchert. Der Splint ist weggefault. Der Kern noch gut. Bis der verrottet ist vergehen nochmal 20-30 Jahre. Aber der wird demnächst verfeuert. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein extensiv bewirtschafteter Wald für die Allgemeinheit CO2 bindet und des wenige Holz, dass ich entnehme und verbrenne den grünen Fußabdruck nicht sehr verdunkelt. Wenn ich statt dem Holz Öl oder Gas verbrenne oder im Winter bei Dunkelflaute Gas- oder Kohlestrom verheize habe ich auch Verbrennungsprodukte und CO2 Emission. Irgendwo muss die benötigte Wärme herkommen. Die ganzen geplanten Gaskraftwerke für die Dunkelflauten halte ich da für noch erheblich schädlicher. Nicht überragender Wirkungsgrad. Abwärme fällt nicht kontiuierlich an also kaum nutzbar für Wärmenetze. Schließlich wollen Kunden eines Wärmenetzes nicht nur bei Dunkelflauten Abwärme zum Heizen. ciao Peter
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