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11.05.2026 17:31:30 |
Hallo, ich lese seit einiger Zeit mit und habe mir schon wertvolle Infos aus den Foren gesammelt. Wir planen eine Lambda WP einzubauen. Heizlast mit 20 Grad in den Wohnräumen gerechnet 10,9kw. Heizkörper im Haus Jetzt stellt sich für uns die Frage, ob wir die E13 oder die E10 nehmen sollen. Unser Installateur rät zur E10 Der Bivalenzpunkt liegt bei der E10 bei -4 Grad, die bei uns schon im Dez-Feb ab und zu unterschritten werden. Darüber hinaus fragen wir uns, ob es perspektivisch nicht besser ist, wg. Wetterextreme eher die Nummer sicher mit der E13 zu gehen. Wohnfläche 160qm Ich wäre um eine Hilfestellung sehr dankbar. Viele Grüße, JaMo
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11.05.2026 17:45:27 |
Hängt von deiner geographischen Lage und was "ab und zu" bedeutet. Das war meine Heizsaison mit der EU10L im Westen. Ich hatte 58 Stunden <= 4°C. Jeder Punkt ist seine Stunde. Ob das jetzt merkbar bei dir wäre oder nicht, und ob du dafür Heizstab betreiben willst oder größeres Modell nehmen willst, musst du in deiner Wetterlage wissen müssen.
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11.05.2026 17:57:19 |
Da die rechnerische Heizlast in der Regel deutlich (bis 25 %) höher liegt als der tatsächliche Bedarf würde ich auch eher zur EU10 greifen. Wenn dein historischer fossiler Verbrauch nicht mehr als 25.000 kWh/a betragen hat sollte die eigentlich ausreichen. Es gibt natürlich Sonderfälle (z.B. Nebelloch oder sehr hoher WW-Verbrauch), aber das muss man im Einzelfall betrachten.
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11.05.2026 18:10:05 |
Vielen Dank! Wir sind im Südwesten - allerdings ging es letzten Winter Stufenweise in Richtung -8-10 Grad. WW Verbrauch ist eher unterdurchschnittlich. Wir wollen nur bei evtl. Wetterextremen in der Zukunft nicht uns ärgern die WP zu klein dimensioniert zu haben…
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11.05.2026 18:11:16 |
Welche Normaußentemperatur liegt denn vor? Normalerweise ist die deutlich tiefer als minus 4 Grad und die Heizlast des Hauses wird üblicherweise für die Normaußentemperatur bestimmt. Da passt was nicht zusammen. Für die 10,9 KW bei Normaußentemperatur sollte die E10 allemal reichen. . Da -4 Grad aber oft unterschritten werden, stimmt hier irgendetwas nicht, bzw bei -4 Grad müssten das Haus sehr deutlich weniger als 10,9 KW benötigen. Die E10 schaftt bei - 4 Grad 9,7 KW Ein Bivalenzpunkt bei nur -4 Grad ist nicht gut, weil Abtauvorgänge den Heizstab schon um den Gefrierpunkt aktivieren würden. Abtauvorgänge der Wärmepumpe bedeuten, daß die Heizkapazität der Wärmepumpe, die für das Haus zur Verfügung steht, sinkt
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11.05.2026 18:17:40 |
Wir waren an ca. 14 Tagen Dez-Feb unter -4 Grad
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11.05.2026 18:19:54 |
Also stundenweise in der Nacht
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11.05.2026 18:24:55 |
Das besagt wenig. Die Frage ist, wie weit ging es unter minus 4 Grad. Mit anderen Worten was ist die Normaussentemperatur ? Geben Sie ihre Postleitzahl ein unter https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/klimakarte/ und Sie bekommen ihre Normaussentemperatur. Mit welcher Normaussentemperatur gerechnet wurde muesste auch aus Ihrer Heizlastberechnung hervorgehen. Das können Sie dann vergleichen, ob das stimmt.
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11.05.2026 18:31:37 |
Ich monitore hier einige Lambdas und ein Bivalenzpunkt von -4 Grad wird bei 0 Gradverhältnissen und häufigem abtauen sehr eng werden. Ich würde eine Lambda grundsätzlich nur monovalent oder eventuell mit 1 oder 2 K im Bivalenzbereich auslegen
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11.05.2026 18:40:35 |
Bei einem fossilien Verbrauch von 25.000kwh bin ich klar bei ner EU 13, ne EU 10 bauen wir nur bis ca 22.000 kwh ein. Zitat von Hildener  Da die rechnerische Heizlast in der Regel deutlich (bis 25 %) höher liegt als der tatsächliche Bedarf würde ich auch eher zur EU10 greifen. Wenn dein historischer fossiler Verbrauch nicht mehr als 25.000 kWh/a betragen hat sollte die eigentlich ausreichen. Es gibt natürlich Sonderfälle[...] |
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11.05.2026 18:48:32 |
Das wären die Werte Normaußentemperatur -9,8 Jahresmittel 9,7 / Heizperiodenmittel 5,7 Freue mich über Unterstützung! Tolles Forum!
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11.05.2026 18:49:43 |
Zitat von Gueho  Ich monitore hier einige Lambdas und ein Bivalenzpunkt von -4 Grad wird bei 0 Gradverhältnissen und häufigem abtauen sehr eng werden. Ich würde eine Lambda grundsätzlich nur monovalent oder eventuell mit 1 oder 2 K im Bivalenzbereich auslegen Die Leistungskurven von Lambda haben Abtauverluste mit eingerechnet, also sollte das funktionieren wenn er da den Wert bei -4°C ausliest, weil das dann Nutzleistung ist. Ich habe 23800kWh Verbrauch so fern seit September mit meiner EU10L und ich hatte jede menge Luft im Winter übrig, der Verdichter war da quasi nur für ein paar Stunden >75%. Die 80% Peaks da sind Netto 9,5kW Heizleistung.
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11.05.2026 19:38:46 |
Wir hatten in mit Gas in den letzten 20 Jahren im Schnitt 25.000kwh / Jahr ungedämmt. Jetzt haben wir die Speicherdecke 24cm und den Keller 14cm gedämmt. Wir fragen uns, ob es besser ist, die EU10 zu nehmen und den Heizstab für die wirklich kalten Tage in Kauf zu nehmen, dafür ist die Pumpe besser bei den Durchschnittstagen oder mit der EU13 auf Nummer sicher zu gehen. Das hat aber evtl. Auswirkungen auf die Langlebigkeit der Pumpe. Wir scheinen da wirklich an einem Grenzpunkt zwischen den beiden Geräten zu liegen.
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11.05.2026 19:56:31 |
Zitat von JaMo  letzten 20 Jahren im Schnitt 25.000kwh / Jahr ungedämmt. Jetzt haben wir die Speicherdecke 24cm und den Keller 14cm gedämmt. Ich würde dann sagen 100% die EU10L. Das hätte meiner Meinung auch ohne der Dämmung geklappt.
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11.05.2026 20:18:14 |
Die Heizlast ohne Dämmung war 14,7
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12.05.2026 06:48:36 |
Meine Erfahrungen sind da leider andere. Ich hab mich nie drum gekümmert, wie man hier Bilder einbindet, aber wenn du mir deine Mailadresse per PM schickst, hab ich hier nen Screenshot einer EU 13 mit 23.000kwh Öl-NT vorher und Abtauwetter bei 3 Grad, den du dir mal ansehn kannst. Zitat von AndreiLux  Zitat von Gueho  [...] Die Leistungskurven von Lambda haben Abtauverluste mit eingerechnet, also sollte das funktionieren wenn er da den Wert bei -4°C ausliest, weil das dann Nutzleistung ist. Ich habe 23800kWh Verbrauch so fern seit September mit meiner EU10L und ich hatte jede menge Luft im Winter[...] |
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12.05.2026 06:50:46 |
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12.05.2026 07:03:42 |
Die WP steht in Trier und benötigt in der Spitze knapp 50 Grad.
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12.05.2026 07:09:32 |
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12.05.2026 07:15:32 |
Das ist viel. Wäre es nicht sinnvoll gewesen, größere HK einzubauen ?
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12.05.2026 09:09:19 |
Zitat von JaMo  Wir rechnen mit 55 Grad Dann vergleiche doch mal beide leistungsstufen bei 55 grad. 55 grad ist das obere Leistungsende der Wärmepumpen. Du willst damit heizen, was ich schon beim WW vermeide. Den Tausch der Heizkörper solltest du zwingend mal mit ins Programm nehmen. Nur als Vergleich. Meine 32 grad vlt. mache ich mit 1,6kw elektrisch, WW und 55 Vorlauf, bei dir wären es eher 60, dafür benötigt meine wp schon 2,2kw. Zudem erhöht sich auch die Laufzeit. Dir verkauft man mit 55 grad die Machbarkeit. Ja, das geht… effizient ist das aber nicht. Die Frage ist also, 10ner mit anderen HK und vllt etwas Reserve, 10ner ohne HK auf Kante… oder 13ner.. Je größer die wp umso höher der nötige Volumenstrom. Und der ist bei deinen Heizkörpern und diesem Riesen Kraftwerk eh schon problematisch. Da gibt es dann auch andere Marken, die wohl weniger benötigen.
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12.05.2026 09:48:11 |
Zitat von Gueho  Meine Erfahrungen sind da leider andere. Ich hab mich nie drum gekümmert, wie man hier Bilder einbindet, aber wenn du mir deine Mailadresse per PM schickst, hab ich hier nen Screenshot einer EU 13 mit 23.000kwh Öl-NT vorher und Abtauwetter bei 3 Grad, den du dir mal ansehn kannst. ... Die WP steht in Trier und benötigt in der Spitze knapp 50 Grad. Ich bin 35km von Trier. Es sei denn die WP ist in Moselnebel gewürgt versteh ich schlecht wie das knapp sein soll bei dem relativ "niedrigem" Verbrauch, es sei denn der Verbrauch selber ist täuschend da die Leute da mit dem fossilem nur zeitweise geheizt hatten. Zitat von JaMo  Wir rechnen mit 55 Grad Vergiss nicht VL 55°C dT15 is gleich 50°C dT5. Aber ja alles was mehr als 45°C ergibt hat Sinn über Heizkörpertausch zu reden. Zitat von SebDob  Da gibt es dann auch andere Marken, die wohl weniger benötigen. Weniger was?
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12.05.2026 09:48:56 |
Die Größe der HK ändert nichts am Wärmebedarf des Hauses, wohl aber an der benötigten VLT. Und bei 10 Grad niedrigerer VLT sind Einsparungen von bis zu 20% möglich.
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12.05.2026 09:55:14 |
Ich kann Gueho Praxis Beobachtungen nur zustimmen, es deckt sich mit meinen Praxis Beobachtungen. Eine Lambda mit Bivalenzpunkt -4°C hat teilweise bereits bei "Abtauwetter" den Heizstab im Einsatz. Ob das nun für seinen Wohnort tragisch ist oder nicht darf jeder selber bewerten. Meine Theroie dazu: Heizlast: 10,9kW bei NAT -10°C Heizlast bei 0°C also irgendwas im Bereich von 6,7kW 6,7kW x 24h = 160 kWh Heiz-Wärme am Tag + Warmwasser angenommen 10kWh am Tag = 170 kWh Wärme notwendig (in 24h) 1x Abtauung dauert ca. 10min. 20 Abtauungen am Tag = 3,5h Ausfallzeit für den Heizbetrieb 24h minus 3,5h = 20,5h netto Heizzeit 170kWh / 20,5h = 8,3kW Leistung dauerhaft von der WP Unberücksichtig ist dann immernoch der Wärmeverlust im Heizungswasser durch jede Abtauung. In der Praxis läuft diese Maschine "am Anschlag" um nach jeder Abtauung die Temperatur wieder zu erreichen. Wenn die Anlage es nicht schafft die Soll-Vorlauftempertur vor der nächsten Abtauung wieder zu erreichen sackt über Stunden die Vorlauftemperatur immer etwas weiter ab und der Heizstab muss unterstützen.
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12.05.2026 10:09:57 |
Zitat von SebDob  Zitat von JaMo  [...] Dann vergleiche doch mal beide leistungsstufen bei 55 grad. 55 grad ist das obere Leistungsende der Wärmepumpen. Du willst damit heizen, was ich schon beim WW vermeide. Den Tausch der Heizkörper solltest du zwingend mal mit ins Programm[...] Ganz so pauschal würde ich es nicht sehen: Daten aus dem JAZ Rechner bei NAT -9°C Lambda EU10 55°C Heizkörper = 4,95 45°C Heizkörper = 5,56 Unterschied also ca. 0,6 JAZ Bei 20.000kWh Wärmeenergie und einem Strompreis von 30ct/kWh ergibt es ca. 650 kWh weniger Stromverbrauch im Jahr = 195€ Einsparung Wenn man jetzt 2000€ für Heizkörper tauschen ausgibt dauert es schonmal 10 Jahre bis auf +/- 0. Kommt meiner Meinung nach also schon sehr auf den Einzelfall an ob sich das überhaupt "lohnt".
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